In hohem Alter kann sich Eli nicht mehr gegen die Eigenmächtigkeiten seiner Söhne durchsetzen (1. Sam 2,12-17.22-25; 3,13), und es erscheint erst ein Mann Gottes, der das Gericht über sein Haus ankündigt (1. Sam 2,27-36). Später lässt Gott dies noch einmal durch den jungen Samuel ankündigen (1. Sam 3,11-14.18). Der 98-jährige, erblindete Mann stürzt rückwärts vom Stuhl und bricht sich das Genick, als er die Unglücksbotschaft von der Niederlage bei Eben-Eser, dem Verlust der Bundeslade und dem Tod seiner Söhne empfängt (1. Sam 4, 1-18). Nach Elis Tod verliert das Amt des Hohen Priesters an Bedeutung, solange die Bundeslade in den Händen der Philister
ist und nachher in Kirjat-Jearim steht; der Prophet und Richter Samuel ist nun auch der religiöse Führer des Volkes. Das Gericht über das Haus Elis vollendet sich, als Salomo Abjatar absetzt und Zadok aus der Linie Eleasars an seine Stelle tritt (1. Kön 2,27.35).
Eli heißt übersetzt hoch und meint vielleicht Gott ist hoch.