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Abner

ist der Sohn von Ner, ein Vetter von Saul und dessen Heeroberster (1. Sam 14,50.51; 20,25; 26,5.14-16). Sein Name bedeutet Vater ist Licht.

Nachdem Saul gestorben ist, macht Abner dessen Sohn Isch-Boschet in Mahanajim zum König über Israel (2. Sam 2,8-10), während Juda David zum König wählt. Die beiden Heere begegnen sich darauf im Grenzgebiet am Teich von Gibeon. Aus dem Kampfspiel, das Abner vorgeschlagen hat, wird Ernst, und in der sich entwickelnden Schlacht unterliegt Israel mit hohen Verlusten. Auf der Flucht tötet Abner seinen hartnäckigen Verfolger Asaël, den Bruder von Joab und Abischai. Erst am Abend brechen die Judäer auf die Mahnung Abners die Verfolgung ab. Doch der Krieg geht weiter (2. Sam 2,12-3,1). Als Isch-Boschet Abner vorwirft, dass er ein Verhältnis mit Sauls Nebenfrau Rizpa angefangen und damit zugleich einen Anspruch auf die Herrschaft erhoben habe, wirft Abner ihm im Ärger vor, dass Gott ja David zum König bestimmt hat, und wechselt die Partei. David nimmt seine Dienste nur unter der Bedingung an, dass er zuerst seine Frau Michal zurückerhält. Abner macht in Israel Stimmung für David und bringt selber Michal nach Hebron. David bewirtet ihn und entlässt ihn wieder, damit er seine Versprechungen erfüllen kann (2. Sam 3,7-21). Joab, der kurz darauf mit dem Heer heimkehrt, lässt Abner zurückholen und tötet ihn aus Rache für den Tod seines Bruders Asaël. David distanziert sich öffentlich von Joabs Tat und befiehlt eine Totenklage, an der er sich selber mit einem Klagelied beteiligt. Er wagt aber nicht, als König das Gericht an Joab zu vollziehen (2Sam 3,39), sondern überlässt die Strafe seinem Sohn Salomo (1Kön 2,5f), der Joab töten lässt, während er asylsuchend (2. Mo 21,13.14) die Hörner des Altars erfasst. Uns wird außerdem berichtet, dass Abner einen Sohn namens Jaasiël hat (1. Chr 27,21) und dass Abner von seiner Kriegsbeute wie die anderen Heerführer einen Teil dem Herrn weiht (1. Chr 26,28).

Abner

ist der Sohn von Ner, ein Vetter von Saul und dessen Heeroberster (1. Sam 14,50.51; 20,25; 26,5.14-16). Sein Name bedeutet Vater ist Licht.

Nachdem Saul gestorben ist, macht Abner dessen Sohn Isch-Boschet in Mahanajim zum König über Israel (2. Sam 2,8-10), während Juda David zum König wählt. Die beiden Heere begegnen sich darauf im Grenzgebiet am Teich von Gibeon. Aus dem Kampfspiel, das Abner vorgeschlagen hat, wird Ernst, und in der sich entwickelnden Schlacht unterliegt Israel mit hohen Verlusten. Auf der Flucht tötet Abner seinen hartnäckigen Verfolger Asaël, den Bruder von Joab und Abischai. Erst am Abend brechen die Judäer auf die Mahnung Abners die Verfolgung ab. Doch der Krieg geht weiter (2. Sam 2,12-3,1). Als Isch-Boschet Abner vorwirft, dass er ein Verhältnis mit Sauls Nebenfrau Rizpa angefangen und damit zugleich einen Anspruch auf die Herrschaft erhoben habe, wirft Abner ihm im Ärger vor, dass Gott ja David zum König bestimmt hat, und wechselt die Partei. David nimmt seine Dienste nur unter der Bedingung an, dass er zuerst seine Frau Michal zurückerhält. Abner macht in Israel Stimmung für David und bringt selber Michal nach Hebron. David bewirtet ihn und entlässt ihn wieder, damit er seine Versprechungen erfüllen kann (2. Sam 3,7-21). Joab, der kurz darauf mit dem Heer heimkehrt, lässt Abner zurückholen und tötet ihn aus Rache für den Tod seines Bruders Asaël. David distanziert sich öffentlich von Joabs Tat und befiehlt eine Totenklage, an der er sich selber mit einem Klagelied beteiligt. Er wagt aber nicht, als König das Gericht an Joab zu vollziehen (2Sam 3,39), sondern überlässt die Strafe seinem Sohn Salomo (1Kön 2,5f), der Joab töten lässt, während er asylsuchend (2. Mo 21,13.14) die Hörner des Altars erfasst. Uns wird außerdem berichtet, dass Abner einen Sohn namens Jaasiël hat (1. Chr 27,21) und dass Abner von seiner Kriegsbeute wie die anderen Heerführer einen Teil dem Herrn weiht (1. Chr 26,28).