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Asa

  1. Ein Sohn und der Nachfolger von König Abija von Juda, ein Enkel Rehabeams und Urenkel Salomos (1. Kö 15,9-24; 2. Chr 14-16; Mt 1,7). Er regiert 41 Jahre lang (911-870 v.Chr.). Außenpolitisch herrscht während der ersten zehn Jahre Ruhe (2. Chr 13,23); das gibt Asa die Möglichkeit, entschlossen gegen den Götzendienst in Juda vorzugehen. Er zerstört und beseitigt Götzenbilder und heidnische Altäre, Sonnensäulen und Höhenheiligtümer, vertreibt die männlichen Prostituierten im Dienst der Fruchtbarkeitsgöttin. Seiner Großmutter Maacha entzieht er den Rang der Königin-Mutter, weil sie ein Ascherabild hatte herstellen lassen, das er verbrennt. Die Weihegaben seines Vaters und seine eigenen lässt er in den Tempel bringen. Zugleich nutzt er die Zeit zur Befestigung der judäischen Städte und zum Aufbau des Heeres. Einen mit ungeheurer Übermacht vorgetragenen Einfall des Kuschiten Serach kann Asa, der sich auf die Hilfe Gottes verlässt (2. Chr 14,10), bei Marescha zurückschlagen. Der Sieg ist vollständig, und das Heer kehrt mit reicher Beute heim. Der Prophet Asarja, der Sohn Odeds, bestärkt den König im Vertrauen auf Gott und im Kampf gegen den heidnischen Götzendienst. Asa führte die Reform nun in seinem gesamten Reich durch, stellt den Brandopferaltar am Tempel wieder her, und das ganze Volk erneuert mit einem Opfer von 700 Rindern und 7000 Schafen aus der Kriegsbeute den Bund mit Gott. Die Beteiligung von Untertanen des Nordreiches aus Ephraim und Manasse an diesem Dankopferfest gibt König Bascha von Israel wahrscheinlich den Anlass, Rama zur Sperrfestung auszubauen, um von da aus die Straßen nach Jerusalem beherrschen zu können. Die Jahresangaben »im 35.« und »36. Jahr der Herrschaft Asas« (2. Chr 15,19; 16,1) erscheinen dabei aber unverständlich, da Bascha nach 1. Kö 15,33; 16,8 schon 10 Jahre früher gestorben ist. Man hat daher entweder an eine Jahreszählung seit der Reichsteilung unter Rehabeam gedacht oder an Schreibfehler für das 15. und 16. Jahr (das 25. und 26. Jahr liegen ebenfalls schon zu spät). Nach diesen Vermutungen erfolgte der Ausbau Ramas im gleichen oder nächsten Jahr nach Asas Dankopfer. Dieser Bedrohung versucht Asa nun mit politischen Mitteln zu begegnen. Er schickt Gesandte mit allem Gold und Silber, das nach dem Beutezug des Pharao Schischak durch Palästina (1. Kö 14,25f) im Tempel und Königsschatz
    noch übrig geblieben war, an König Ben-Hadad I. von Damaskus und fordert ihn auf, sein Bündnis mit Bascha zu brechen. Asa hat Erfolg, die Syrer fallen in Nordisrael ein, und Bascha zieht von Rama ab. Das dort zurückgelassene Baumaterial schafft Asa nach Geba und Mizpa und befestigt damit diese Städte (vgl. Jer 41,9). Als nun aber der Seher Hanani den König tadelt, der den äußerlich geglückten politischen Schachzug nur im Vertrauen auf die eigene Klugheit ohne den Herrn unternommen hatte, und ihm offenbart, dass er damit einen Sieg über die Syrer aus der Hand gegeben und weiterhin Krieg zu erwarten habe, wird Asa zornig und lässt den Seher gefangen setzen (2. Chr 16,7-10). Das bedeutet den Wendepunkt in seinem Leben. Als er später an den Füßen erkrankt, suchte er auch in seiner Krankheit den Herrn nicht, sondern die Ärzte, und die Krankheit führt im 41. Jahr seiner Herrschaft zum Tode. Asas Beisetzung geschieht mit großer Pracht, und sein Sohn Joschafat wird sein Nachfolger. Mt 1,7 nennt Asa unter den Vorfahren Christi.
  2. Ein Sohn von Elkana, der Vater Berechjas und Levit (1. Chr 9,16).

Asa

  1. Ein Sohn und der Nachfolger von König Abija von Juda, ein Enkel Rehabeams und Urenkel Salomos (1. Kö 15,9-24; 2. Chr 14-16; Mt 1,7). Er regiert 41 Jahre lang (911-870 v.Chr.). Außenpolitisch herrscht während der ersten zehn Jahre Ruhe (2. Chr 13,23); das gibt Asa die Möglichkeit, entschlossen gegen den Götzendienst in Juda vorzugehen. Er zerstört und beseitigt Götzenbilder und heidnische Altäre, Sonnensäulen und Höhenheiligtümer, vertreibt die männlichen Prostituierten im Dienst der Fruchtbarkeitsgöttin. Seiner Großmutter Maacha entzieht er den Rang der Königin-Mutter, weil sie ein Ascherabild hatte herstellen lassen, das er verbrennt. Die Weihegaben seines Vaters und seine eigenen lässt er in den Tempel bringen. Zugleich nutzt er die Zeit zur Befestigung der judäischen Städte und zum Aufbau des Heeres. Einen mit ungeheurer Übermacht vorgetragenen Einfall des Kuschiten Serach kann Asa, der sich auf die Hilfe Gottes verlässt (2. Chr 14,10), bei Marescha zurückschlagen. Der Sieg ist vollständig, und das Heer kehrt mit reicher Beute heim. Der Prophet Asarja, der Sohn Odeds, bestärkt den König im Vertrauen auf Gott und im Kampf gegen den heidnischen Götzendienst. Asa führte die Reform nun in seinem gesamten Reich durch, stellt den Brandopferaltar am Tempel wieder her, und das ganze Volk erneuert mit einem Opfer von 700 Rindern und 7000 Schafen aus der Kriegsbeute den Bund mit Gott. Die Beteiligung von Untertanen des Nordreiches aus Ephraim und Manasse an diesem Dankopferfest gibt König Bascha von Israel wahrscheinlich den Anlass, Rama zur Sperrfestung auszubauen, um von da aus die Straßen nach Jerusalem beherrschen zu können. Die Jahresangaben »im 35.« und »36. Jahr der Herrschaft Asas« (2. Chr 15,19; 16,1) erscheinen dabei aber unverständlich, da Bascha nach 1. Kö 15,33; 16,8 schon 10 Jahre früher gestorben ist. Man hat daher entweder an eine Jahreszählung seit der Reichsteilung unter Rehabeam gedacht oder an Schreibfehler für das 15. und 16. Jahr (das 25. und 26. Jahr liegen ebenfalls schon zu spät). Nach diesen Vermutungen erfolgte der Ausbau Ramas im gleichen oder nächsten Jahr nach Asas Dankopfer. Dieser Bedrohung versucht Asa nun mit politischen Mitteln zu begegnen. Er schickt Gesandte mit allem Gold und Silber, das nach dem Beutezug des Pharao Schischak durch Palästina (1. Kö 14,25f) im Tempel und Königsschatz
    noch übrig geblieben war, an König Ben-Hadad I. von Damaskus und fordert ihn auf, sein Bündnis mit Bascha zu brechen. Asa hat Erfolg, die Syrer fallen in Nordisrael ein, und Bascha zieht von Rama ab. Das dort zurückgelassene Baumaterial schafft Asa nach Geba und Mizpa und befestigt damit diese Städte (vgl. Jer 41,9). Als nun aber der Seher Hanani den König tadelt, der den äußerlich geglückten politischen Schachzug nur im Vertrauen auf die eigene Klugheit ohne den Herrn unternommen hatte, und ihm offenbart, dass er damit einen Sieg über die Syrer aus der Hand gegeben und weiterhin Krieg zu erwarten habe, wird Asa zornig und lässt den Seher gefangen setzen (2. Chr 16,7-10). Das bedeutet den Wendepunkt in seinem Leben. Als er später an den Füßen erkrankt, suchte er auch in seiner Krankheit den Herrn nicht, sondern die Ärzte, und die Krankheit führt im 41. Jahr seiner Herrschaft zum Tode. Asas Beisetzung geschieht mit großer Pracht, und sein Sohn Joschafat wird sein Nachfolger. Mt 1,7 nennt Asa unter den Vorfahren Christi.
  2. Ein Sohn von Elkana, der Vater Berechjas und Levit (1. Chr 9,16).