Tag 75

Informationen

  1. Informationen zu 3. Mose nach M. Röseler 
  2. Informationen zu 3. Mose nach J. MacArthur 
  3. Leviticus - Einführung in das 3. Buch Mose nach R. Liebi

Fragen

  • Wer war von den Söhnen Aarons für den Priesterdienst ungeeignet?
  • Wie sollten die Brandopfer beschaffen sein, welche die Israeliten auf ein Gelübde hin oder aus freiem Willen dem Herrn darbringen wollten?

Bibeltext

3. Mose 21-22

Und der HERR sprach zu Mose: Rede zu den Priestern, den Söhnen Aarons, und sprich zu ihnen: Keiner von ihnen soll sich wegen einer Leiche verunreinigen unter seinen Völkern; außer wegen seines Blutsverwandten, der ihm nahe steht: wegen seiner Mutter und wegen seines Vaters und wegen seines Sohnes und wegen seiner Tochter und wegen seines Bruders und wegen seiner Schwester, der Jungfrau, die ihm nahe steht, die noch keinem Mann angehört hat: wegen dieser darf er sich verunreinigen. Er soll sich nicht verunreinigen als Herr unter seinen Völkern <und> sich <dadurch> entweihen. Sie sollen keine Glatze auf ihrem Haupt machen, und den Rand ihres Bartes sollen sie nicht abscheren, und an ihrem Fleisch sollen sie keine Einschnitte machen. Sie sollen ihrem Gott heilig sein, und den Namen ihres Gottes sollen sie nicht entweihen, denn die Feueropfer des HERRN, das Brot ihres Gottes, bringen sie dar; und sie sollen heilig sein. Eine Hure und eine Entehrte sollen sie nicht <zur Frau> nehmen, und eine von ihrem Mann verstoßene Frau sollen sie nicht nehmen; denn heilig ist er seinem Gott. Und du sollst ihn für heilig erachten, denn das Brot deines Gottes bringt er dar; er soll dir heilig sein; denn heilig bin ich, der HERR, der euch heiligt. Und wenn die Tochter eines Priesters sich durch Hurerei entweiht, so entweiht sie ihren Vater: Sie soll mit Feuer verbrannt werden.

Und der Hohepriester unter seinen Brüdern, auf dessen Haupt das Salböl gegossen worden und der geweiht ist, um die <heiligen> Kleider anzulegen, soll sein Haupt nicht entblößen und soll seine Kleider nicht zerreißen. Und er soll zu keiner Leiche kommen. Wegen seines Vaters und wegen seiner Mutter soll er sich nicht verunreinigen. Und aus dem Heiligtum soll er nicht hinausgehen und das Heiligtum seines Gottes nicht entweihen, denn die Weihe des Salböls seines Gottes ist auf ihm. Ich bin der HERR.
Und er soll eine Frau in ihrer Jungfrauschaft nehmen.Eine Witwe und eine Verstoßene und eine Entehrte, eine Hure, diese soll er nicht nehmen; sondern eine Jungfrau aus seinen Völkern soll er zur Frau nehmen. Und er soll seine Nachkommen nicht entweihen unter seinen Völkern; denn ich bin der HERR, der ihn heiligt.

Und der HERR redete zu Mose und sprach:
Rede zu Aaron und sprich: Jemand von deinen Nachkommen bei ihren Geschlechtern, an dem ein Gebrechen ist, soll nicht herzutreten, um das Brot seines Gottes darzubringen; denn jedermann, an dem ein Gebrechen ist, soll nicht herzutreten, <es sei> ein blinder Mann oder ein Lahmer oder ein Spaltnasiger oder der ein Glied zu lang hat oder ein Mann, der einen Bruch am Fuß oder einen Bruch an der Hand hat, oder ein Buckliger oder ein Zwerg oder der einen Flecken an seinem Auge hat oder der die Krätze oder Flechte hat oder der zerdrückte Hoden hat.
Jedermann von den Nachkommen Aarons, des Priesters, der ein Gebrechen hat, soll nicht herzutreten, um die Feueropfer des HERRN darzubringen; ein Gebrechen ist an ihm, er soll nicht herzutreten, um das Brot seines Gottes darzubringen. Das Brot seines Gottes vom Hochheiligen und vom Heiligen darf er essen; jedoch zum Vorhang soll er nicht kommen, und zum Altar soll er nicht herzutreten, denn ein Gebrechen ist an ihm, dass er nicht meine Heiligtümer entweihe; denn ich bin der HERR, der sie heiligt.

Und so redete Mose zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Kindern Israel.

3. Mose 22

Und der HERR redete zu Mose und sprach:
Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen, dass sie sich enthalten von den heiligen <Dingen> der Kinder Israel, die sie mir heiligen, und meinen heiligen Namen nicht entweihen. Ich bin der HERR.
Sprich zu ihnen: Wer irgend von allen euren Nachkommen, bei euren Geschlechtern, sich den heiligen <Dingen> naht, die die Kinder Israel dem HERRN heiligen, und seine Unreinheit ist an ihm, diese Seele soll ausgerottet werden vor meinem Angesicht hinweg. Ich bin der HERR.
Jedermann von den Nachkommen Aarons, der aussätzig oder flüssig ist, soll nicht von den heiligen <Dingen> essen, bis er rein ist. Und wer irgendeinen anrührt, der durch eine Leiche verunreinigt ist, oder jemanden, dem der Samenerguss entgeht; oder wer irgendein kriechendes Tier anrührt, durch das er unrein wird, oder einen Menschen, durch den er unrein wird nach irgendwelcher Unreinheit, die er hat: Einer, der solches anrührt, der wird unrein sein bis zum Abend; und er soll nicht von den heiligen <Dingen> essen, sondern soll sein Fleisch im Wasser baden; und ist die Sonne untergegangen, so ist er rein; und danach darf er von den heiligen <Dingen> essen, denn es ist sein Brot. Aas und Zerrissenes soll er nicht essen, dass er dadurch unrein werde. Ich bin der HERR.
Und sie sollen meine Vorschriften halten, damit sie nicht deswegen Sünde auf sich laden und dadurch sterben, weil sie es entweihen. Ich bin der HERR, der sie heiligt.

Und kein Unbefugter soll Heiliges essen; der Beisasse und der Tagelöhner eines Priesters sollen Heiliges nicht essen. Wenn aber ein Priester eine Seele für Geld kauft, so darf diese davon essen; und seine Hausgeborenen, sie dürfen von seinem Brot essen. Und wenn die Tochter eines Priesters <die Frau> eines fremden Mannes wird, so soll sie nicht vom Hebopfer der heiligen <Dinge> essen. Und wenn die Tochter eines Priesters Witwe oder verstoßen wird und keine Nachkommen hat und in das Haus ihres Vaters zurückkehrt, wie in ihrer Jugend, so darf sie vom Brot ihres Vaters essen. Aber kein Unbefugter soll davon essen. Und wenn jemand aus Versehen Heiliges isst, so soll er ein Fünftel davon hinzufügen und dem Priester das Heilige erstatten. Und man soll die heiligen <Dinge> der Kinder Israel nicht entweihen, die sie dem HERRN heben, und ihnen so die Ungerechtigkeit einer Schuld aufladen, wenn sie ihre heiligen <Dinge> essen; denn ich bin der HERR, der sie heiligt.

Und der HERR redete zu Mose und sprach:
Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Kindern Israel und sprich zu ihnen: Jedermann vom Haus Israel und von den Fremden in Israel, der seine Opfergabe darbringt, nach allen ihren Gelübden und nach allen ihren freiwilligen Gaben, die sie dem HERRN als Brandopfer darbringen – zum Wohlgefallen für euch soll es sein, ohne Fehl, männlich, von den Rindern, von den Schafen oder von den Ziegen. Alles, woran ein Gebrechen ist, sollt ihr nicht darbringen, denn es wird nicht zum Wohlgefallen für euch sein.
Und wenn jemand dem HERRN ein Friedensopfer darbringt, um ein Gelübde zu erfüllen, oder als freiwillige Gabe vom Rind oder vom Kleinvieh: Ohne Fehl soll es sein, zum Wohlgefallen; keinerlei Gebrechen soll an ihm sein. Ein blindes oder verletztes oder verstümmeltes <Tier>, oder <eines, das> Geschwüre oder die Krätze oder die Flechte <hat>, diese sollt ihr dem HERRN nicht darbringen, und sollt dem HERRN keine Feueropfer davon auf den Altar geben. Und ein Stück Rind- oder Kleinvieh, an dem ein Glied zu lang oder zu kurz ist, das darfst du als freiwillige Gabe opfern; aber zu einem Gelübde wird es nicht wohlgefällig sein. Und <ein Tier>, dem <die Hoden> zerquetscht oder zerstoßen oder ausgerissen oder ausgeschnitten sind, sollt ihr dem HERRN nicht darbringen; und in eurem Land sollt ihr <dergleichen> nicht tun.
Und aus der Hand eines Fremden sollt ihr das Brot eures Gottes von allen diesen nicht darbringen; denn ihr Verderben ist an ihnen, ein Gebrechen ist an ihnen; sie werden nicht wohlgefällig für euch sein.

Und der HERR redete zu Mose und sprach:
Wenn ein Rind oder ein Schaf oder eine Ziege geboren wird, so soll es sieben Tage bei seiner Mutter sein; und vom achten Tag an und weiterhin wird es wohlgefällig sein zur Opfergabe eines Feueropfers dem HERRN. – Und ein Rind- oder Kleinvieh, es selbst und sein Junges, sollt ihr nicht schlachten an einem Tag. Und wenn ihr dem HERRN ein Dankopfer opfert, so sollt ihr es zum Wohlgefallen für euch opfern: An demselben Tag soll es gegessen werden; ihr sollt nichts davon übrig lassen bis zum Morgen. Ich bin der HERR.
Und ihr sollt meine Gebote halten und sie tun. Ich bin der HERR.
Und ihr sollt meinen heiligen Namen nicht entweihen, damit ich geheiligt werde in der Mitte der Kinder Israel. Ich bin der HERR, der euch heiligt, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, um euer Gott zu sein. Ich bin der HERR.

Meine Antworten

Wer war von den Söhnen Aarons für den Priesterdienst ungeeignet?

  • der sich an einer Leiche unrein macht (außer Blutsverwandte) (3. Mo 21,1-3)
  • wer ich rituale anderer Völker unterzieht (3. Mo 21,5)
    • keine Glatze scheren (3. Mo 21,5)
    • nicht Bart beschneiden (3. Mo 21,5)
    • nicht Ritzen (3. Mo 21,5)
  • wer kein heiliges, Gott abgesonders Leben führt (3. Mo 21,6)
  • die sich keine Jungfrau zur Frau genoommen haben (3. Mo 21,7.13.14)
  • dessen Kinder ein falsches Leben führen (3. Mo 21,9)
  • der einen Makel hat (3. Mo 21,18-21)

Wie sollten die Brandopfer beschaffen sein, welche die Israeliten auf ein Gelübde hin oder aus freiem Willen dem Herrn darbringen wollten?

  • ohne Fehler (3. Mo 22,19.21)
  • männlich (3. Mo 22,19)
  • Rinder, Schafen oder Ziegen (3. Mo 22,19)
  • ohne Makel (3. Mo 22,2-24)

Informationen

Weiterführende Dokumente

 

Karte zur Wüstenwanderung