TAG 158

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FRAGEN

  • Welcher Psalm beschreibt sehr treffend die Verdorbenheit und Sündhaftigkeit des Menschen?
  • Wo finde ich wahres Glück?
  • Mit welchen Bildern beschreibt David in Psalm 18, was der Herr ihm bedeutet?

BIBELTEXT

Psalm 11-18

Psalm 11

Dem Vorsänger. Von David.
Bei dem HERRN suche ich Zuflucht; wie sagt ihr zu meiner Seele: Flieht <wie> ein Vogel zu eurem Berg?

Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen, sie haben ihren Pfeil auf der Sehne gerichtet, um im Finstern auf die von Herzen Aufrichtigen zu schießen.

Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was tut <dann> der Gerechte?

Der HERR ist in seinem heiligen Palast. Der HERR – in den Himmeln ist sein Thron; seine Augen schauen, seine Augenlider prüfen die Menschenkinder.

Ps 11,5: Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Gewalttat liebt, hasst seine Seele.

Er wird Schlingen auf die Gottlosen regnen lassen; Feuer und Schwefel und Glutwind wird das Teil ihres Bechers sein.

Denn gerecht ist der HERR, Gerechtigkeiten liebt er. Sein Angesicht schaut den Aufrichtigen an.

Psalm 12

Dem Vorsänger, auf Scheminit. Ein Psalm von David.

Rette, HERR, denn der Fromme ist dahin, denn die Treuen unter den Menschenkindern sind verschwunden.

Sie reden Falschheit, jeder mit seinem Nächsten; <ihre> Lippen schmeicheln, mit doppeltem Herzen reden sie.

Der HERR wird ausrotten alle schmeichelnden Lippen, die Zunge, die große Dinge redet,

die da sagen: Wir werden überlegen sein mit unserer Zunge, unsere Lippen sind mit uns; wer ist unser Herr?

Wegen der gewalttätigen Behandlung der Elenden, wegen des Seufzens der Armen will ich nun aufstehen, spricht der HERR; ich will in Sicherheit stellen den, der danach verlangt.

Die Worte des HERRN sind reine Worte – Silber, <das> geläutert im Schmelztiegel zur Erde <fließt>, siebenmal gereinigt.

Du, HERR, wirst sie bewahren, wirst sie behüten vor diesem Geschlecht bis in Ewigkeit.

Die Gottlosen gehen rings umher, wenn die Gemeinheit erhöht ist <bei> den Menschenkindern.

Psalm 13

Dem Vorsänger. Ein Psalm von David.

Bis wann, HERR, willst du mich für immer vergessen? Bis wann willst du dein Angesicht vor mir verbergen?

Bis wann soll ich Pläne in meiner Seele hegen, Kummer in meinem Herzen bei Tag? Bis wann soll sich mein Feind über mich erheben?

Schau her, antworte mir, HERR, mein Gott! Erleuchte meine Augen, dass ich nicht entschlafe zum Tod,

dass mein Feind nicht sage: Ich habe ihn überwältigt!, meine Bedränger nicht frohlocken, wenn ich wanke.

Ich aber, ich habe auf deine Güte vertraut; mein Herz soll über deine Rettung frohlocken. Ich will dem HERRN singen, denn er hat wohlgetan an mir.

Psalm 14

Dem Vorsänger. Von David.
Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott! Sie haben Böses getan, sie haben abscheuliche Taten verübt; da ist keiner, der Gutes tut.

Der HERR hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Gott suche.

Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.

Haben keine Erkenntnis alle, die Frevel tun, die mein Volk fressen, als äßen sie Brot? Den HERRN rufen sie nicht an.

Da überfiel sie ein Schrecken, denn Gott ist unter dem gerechten Geschlecht.

Ihr macht zum Hohn den Plan des Elenden, weil der HERR seine Zuflucht ist.

O dass aus Zion die Rettung Israels da wäre! Wenn der HERR die Gefangenschaft seines Volkes wendet, soll Jakob frohlocken, Israel sich freuen.

Psalm 15

Ein Psalm von David.
HERR, wer wird in deinem Zelt weilen? Wer wird auf deinem heiligen Berg wohnen?

Der in Lauterkeit wandelt und Gerechtigkeit wirkt und Wahrheit redet von Herzen,

nicht verleumdet mit seiner Zunge, nichts Böses tut seinem Gefährten und keine Schmähung bringt auf seinen Nächsten;

in dessen Augen der Verworfene verachtet ist, der aber die ehrt, die den HERRN fürchten (hat er zum Schaden geschworen, so ändert er es nicht),

der sein Geld nicht auf Zins gibt und kein Geschenk nimmt gegen den Unschuldigen. Wer dies tut, wird nicht wanken in Ewigkeit.

Psalm 16

Ein Miktam von David.
Bewahre mich, Gott, denn ich suche Zuflucht bei dir!

Du, <meine Seele>, hast zu dem HERRN gesagt: Du bist der Herr; meine Güte <reicht> nicht zu dir <hinauf>. <>

Du hast> zu den Heiligen <gesagt>, die auf der Erde sind, und zu den Herrlichen: An ihnen ist all mein Gefallen.

Zahlreich werden die Schmerzen derer sein, die einem anderen nacheilen; ihre Trankopfer von Blut werde ich nicht spenden und ihre Namen nicht auf meine Lippen nehmen.

Der HERR ist das Teil meines Erbes und meines Bechers; du erhältst mein Los.

Die Mess-Schnüre sind mir gefallen in lieblichen Örtern; ja, ein schönes Erbteil ist mir geworden.

Den HERRN werde ich preisen, der mich beraten hat; sogar bei Nacht unterweisen mich meine Nieren.

Ich habe den HERRN stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele. Auch mein Fleisch wird in Sicherheit ruhen.

Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht überlassen, wirst nicht zugeben, dass dein Frommer die Verwesung sehe.

Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.

Psalm 17

Ein Gebet von David.
Höre, HERR, die Gerechtigkeit, horche auf mein Schreien; nimm zu Ohren mein Gebet von Lippen ohne Trug!

Von deiner Gegenwart gehe mein Recht aus; lass deine Augen Aufrichtigkeit anschauen!

Du hast mein Herz geprüft, hast mich bei Nacht durchforscht; du hast mich geläutert – nichts fandest du; mein Gedanke geht nicht weiter als mein Mund.

Was das Tun des Menschen betrifft, so habe ich mich durch das Wort deiner Lippen bewahrt vor den Wegen des Gewalttätigen.

Meine Schritte hielten an deinen Spuren fest, meine Tritte haben nicht gewankt.

Ich habe dich angerufen, denn du erhörst mich, o Gott. Neige dein Ohr zu mir, höre meine Rede!

Erweise wunderbar deine Gütigkeiten, der du durch deine Rechte die <auf dich> Trauenden rettest vor denen, die sich <gegen sie> erheben.

Bewahre mich wie den Augapfel im Auge; birg mich im Schatten deiner Flügel

vor den Gottlosen, die mich zerstören, meinen Todfeinden, die mich umzingeln.

Ihr fettes <Herz> verschließen sie, mit ihrem Mund reden sie stolz.

Bei unseren Schritten haben sie uns jetzt umringt; sie richten ihre Augen darauf, <uns> zu Boden zu strecken.

Er ist wie ein Löwe, der nach Raub giert, und wie ein junger Löwe, der im Versteck sitzt.

Steh auf, HERR! Komm ihm zuvor, wirf ihn nieder! Errette meine Seele von dem Gottlosen durch dein Schwert,

von den Leuten durch deine Hand, HERR, von den Leuten dieses Zeitlaufs! Ihr Teil ist in diesem Leben, und ihren Bauch füllst du mit deinem Schatz; sie haben Söhne in Fülle, und ihren Überfluss lassen sie ihren Kindern.

Ich <aber> werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild.

Psalm 18

Dem Vorsänger. Von dem Knecht des HERRN, von David, der die Worte dieses Liedes zu dem HERRN redete an dem Tag, als der HERR ihn errettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls;
und er sprach:
Ich liebe dich, HERR, meine Stärke!

Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter; mein Gott, mein Schutz, zu ihm werde ich Zuflucht nehmen, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Festung.

Ich werde den HERRN anrufen, der zu loben ist, und ich werde gerettet werden von meinen Feinden.

Mich umfingen die Fesseln des Todes, und die Ströme Belials erschreckten mich.

Die Fesseln des Scheols umringten mich, die Fallstricke des Todes ereilten mich.

In meiner Bedrängnis rief ich zu dem HERRN, und ich schrie zu meinem Gott; er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schreien vor ihm kam in seine Ohren.

Da wankte und bebte die Erde, und die Grundfesten der Berge erzitterten und wankten, weil er entbrannt war.

Rauch stieg auf von seiner Nase, und Feuer fraß aus seinem Mund; glühende Kohlen brannten aus ihm.

Und er neigte die Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen.

Und er fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er schwebte auf den Fittichen des Windes.

Finsternis machte er zu seinem Bergungsort, zu seinem Zelt rings um sich her, Finsternis der Wasser, dichtes Himmelsgewölk.

Aus dem Glanz vor ihm zog sein dichtes Gewölk vorüber, Hagel und feurige Kohlen.

Und es donnerte der HERR in den Himmeln, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen – Hagel und feurige Kohlen.

Und er schoss seine Pfeile und zerstreute sie, und er schleuderte Blitze und verwirrte sie.

Da wurden die Betten der Wasser gesehen, und die Grundfesten des Erdkreises wurden aufgedeckt vor deinem Schelten, HERR, vor dem Schnauben des Hauches deiner Nase.

Er streckte <seine Hand> aus von der Höhe, er nahm mich, er zog mich aus großen Wassern.

Er errettete mich von meinem starken Feind und von meinen Hassern, denn sie waren mächtiger als ich.

Sie ereilten mich am Tag meines Unglücks, aber der HERR wurde mir zur Stütze.

Und er führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Gefallen an mir hatte.

Der HERR vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände erstattete er mir.

Denn ich habe die Wege des HERRN bewahrt und bin von meinem Gott nicht frevelhaft abgewichen.

Denn alle seine Rechte waren vor mir, und seine Satzungen – ich entfernte sie nicht von mir.

Und ich war vollkommen vor ihm und hütete mich vor meiner Ungerechtigkeit.

Und der HERR erstattete mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.

Gegen den Gütigen erzeigst du dich gütig, gegen den vollkommenen Mann erzeigst du dich vollkommen,

gegen den Reinen erzeigst du dich rein, und gegen den Verkehrten erzeigst du dich entgegenstreitend.

Denn du wirst das elende Volk retten, und die hohen Augen wirst du erniedrigen.

Denn du lässt meine Leuchte scheinen; der HERR, mein Gott, erhellt meine Finsternis.

Denn mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, und mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen.

Gott – sein Weg ist vollkommen; das Wort des HERRN ist geläutert; ein Schild ist er allen, die zu ihm Zuflucht nehmen.

Denn wer ist Gott, außer dem HERRN, und wer ein Fels, als nur unser Gott?

Der Gott, der mich mit Kraft umgürtet und vollkommen macht meinen Weg,

er macht meine Füße <denen> der Hirschkühe gleich und stellt mich hin auf meine Höhen.

Er lehrt meine Hände den Kampf, und meine Arme spannen den ehernen Bogen.

Und du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte stützte mich, und deine Herablassung machte mich groß.

Du machtest Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt.

Meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren.

Ich zerschmetterte sie, und sie vermochten nicht <wieder> aufzustehen; sie fielen unter meine Füße.

Und du umgürtetest mich mit Kraft zum Kampf, beugtest unter mich, die gegen mich aufstanden.

Und du gabst mir den Rücken meiner Feinde; und meine Hasser, ich vernichtete sie.

Sie schrien – und kein Retter war da – zu dem HERRN, und er antwortete ihnen nicht.

Und ich zermalmte sie wie Staub vor dem Wind; wie Straßenkot schüttete ich sie aus.

Du errettetest mich aus den Streitigkeiten des Volkes; du setztest mich zum Haupt der Nationen; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.

Sobald ihr Ohr hörte, gehorchten sie mir; die Söhne der Fremde unterwarfen sich mir mit Schmeichelei.

Die Söhne der Fremde sanken hin und zitterten hervor aus ihren Schlössern.

Der HERR lebt, und gepriesen <sei> mein Fels! Und erhoben werde der Gott meines Heils,

der Gott, der mir Rache gab und mir Völker unterwarf,

der mich errettete von meinen Feinden. Ja, du erhöhtest mich über die, die gegen mich aufstanden; von dem Mann der Gewalttat befreitest du mich.

Darum, HERR, will ich dich preisen unter den Nationen und deinem Namen Psalmen singen,

dich>, der groß macht die Rettungen seines Königs und Güte erweist seinem Gesalbten, David und seinen Nachkommen in Ewigkeit.

MEINE ANTWORTEN

Welcher Psalm beschreibt sehr treffend die Verdorbenheit und Sündhaftigkeit des Menschen?

  • Psalm 14

Wo finde ich wahres Glück?

  • Ps 16,2 Ich habe zum HERRN gesagt: «Du bist mein Herr; es gibt kein Glück für mich außer dir».

Mit welchen Bildern beschreibt David in Psalm 18, was der Herr ihm bedeutet?

  • sein Fels (Ps 18,3.32.47)
  • seine Burg (Ps 18,3)
  • sein Erretter (Ps 18,3)
  • sein Hort (Ps 18,3)
  • sein Schild (Ps 18,3.36)
  • das Horbn seines Heils (Ps 18,3)
  • seine hohe Feste (Ps 18,3)
  • sein Licht (Ps 18,29)
  • seine Schild (Ps 18,31)

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