TAG 175

INFORMATIONEN

FRAGEN

  • Zu Davids Zeiten gab es eine dreijährige Hungersnot in Israel. Wodurch wurde sie verursacht?
  • Mit welchen Worten beschreibt David in seinem Dankeslied, was der Herr ihm bedeutet?

BIBELTEXT

2. Samuel 21-22

2. Samuel 21

Und es war Hungersnot in den Tagen Davids drei Jahre, Jahr auf Jahr. Und David suchte das Angesicht des HERRN; und der HERR sprach: <Es ist> wegen Sauls und wegen des Bluthauses, weil er die Gibeoniter getötet hat.
Da rief der König die Gibeoniter und redete zu ihnen. (Die Gibeoniter waren aber nicht von den Kindern Israel, sondern vom Rest der Amoriter; und die Kinder Israel hatten ihnen geschworen; Saul aber suchte sie zu erschlagen, weil er für die Kinder Israel und Juda eiferte.) Und David sprach zu den Gibeonitern: Was soll ich für euch tun, und womit soll ich Sühnung tun, dass ihr das Erbteil des HERRN segnet? Und die Gibeoniter sprachen zu ihm: Es ist uns nicht um Silber und Gold <zu tun> bezüglich Sauls und bezüglich seines Hauses, und es ist uns nicht darum <zu tun>, jemand in Israel zu töten. Und er sprach: Was ihr sagt, will ich für euch tun. Da sprachen sie zum König: Der Mann, der uns vernichtet hat, und der gegen uns sann, dass wir vertilgt würden, um nicht mehr zu bestehen im ganzen Geschlecht Israels  – man gebe uns sieben Männer von seinen Söhnen, dass wir sie dem HERRN aufhängen in Gibea Sauls, des Erwählten des HERRN. Und der König sprach: Ich will sie geben.

Aber der König verschonte Mephiboseth, den Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, um des Schwures des HERRN willen, der zwischen ihnen war, zwischen David und Jonathan, dem Sohn Sauls. Und der König nahm die beiden Söhne Rizpas, der Tochter Ajas, die sie Saul geboren hatte, Armoni und Mephiboseth, und die fünf Söhne Michals, der Tochter Sauls, die sie Adriel geboren hatte, dem Sohn Barsillais, des Meholatiters, und er gab sie in die Hand der Gibeoniter; und sie hängten sie auf dem Berg vor dem HERRN auf. Und die Sieben fielen zugleich, und sie wurden getötet in den ersten Tagen der Ernte, zu Beginn der Gerstenernte.

Da nahm Rizpa, die Tochter Ajas, Sacktuch und breitete es sich aus auf dem Felsen, vom Anfang der Ernte an, bis das Wasser vom Himmel über die Gehängten troff; und sie ließ die Vögel des Himmels nicht auf ihnen ruhen bei Tag noch die Tiere des Feldes bei Nacht. Und es wurde David berichtet, was Rizpa, die Tochter Ajas, die Nebenfrau Sauls, getan hatte. Da ging David hin und nahm von den Bürgern von Jabes-Gilead die Gebeine Sauls und die Gebeine seines Sohnes Jonathan, die sie vom Marktplatz in Beth-Schean heimlich weggenommen hatten, wo die Philister sie aufgehängt hatten an dem Tag, als die Philister Saul auf dem Gilboa schlugen. Und er brachte die Gebeine Sauls und die Gebeine seines Sohnes Jonathan von dort herauf; und man sammelte die Gebeine der Gehängten und begrub sie bei den Gebeinen Sauls und Jonathans, seines Sohnes, im Land Benjamin, in Zela, im Begräbnis seines Vaters Kis; und man tat alles, was der König geboten hatte. Und danach ließ Gott sich für das Land erbitten.

Und wieder entstand ein Kampf der Philister mit Israel. Und David zog hinab und seine Knechte mit ihm, und sie kämpften mit den Philistern. Und David war ermattet; und Jischbi-Benob, der von den Söhnen Raphas war (das Gewicht seiner Lanzenspitze war dreihundert <Sekel> Kupfer an Gewicht, und er war neu gerüstet), wollte David erschlagen. Aber Abisai, der Sohn der Zeruja, kam ihm zu Hilfe und schlug den Philister und tötete ihn. Damals schworen die Männer Davids ihm und sprachen: Du sollst nicht mehr mit uns ausziehen in den Kampf, damit du die Leuchte Israels nicht auslöschst!

Und es geschah danach, da begann wieder der Kampf mit den Philistern bei Gob. Damals erschlug Sibbekai, der Huschatiter, Saph, der von den Söhnen Raphas war.

Und wieder begann der Kampf mit den Philistern bei Gob. Und Elchanan, der Sohn Jaare-Orgims, der Bethlehemiter, erschlug Goliath, den Gatiter; und der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum.

Und wieder entstand ein Kampf in Gat. Da war ein Mann des Streites, und er hatte je sechs Finger an seinen Händen und je sechs Zehen an seinen Füßen, vierundzwanzig an der Zahl; und auch er war Rapha geboren worden. Und er verhöhnte Israel; und Jonathan, der Sohn Schimeas, des Bruders Davids, erschlug ihn. Diese vier wurden Rapha in Gat geboren; und sie fielen durch die Hand Davids und durch die Hand seiner Knechte.

2. Samuel 22

Und David redete zu dem HERRN die Worte dieses Liedes an dem Tag, als der HERR ihn errettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls; und er sprach:

Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.

Gott ist mein Fels, bei ihm werde ich Zuflucht suchen, mein Schild und das Horn meines Heils meine hohe Festung und meine Zuflucht. Mein Retter, von Gewalttat wirst du mich retten!

Ich werde den HERRN anrufen, der zu loben ist, und ich werde gerettet werden von meinen Feinden.

Denn mich umfingen die Wogen des Todes, die Ströme Belials erschreckten mich.

Die Fesseln des Scheols umringten mich, die Fallstricke des Todes ereilten mich.

In meiner Bedrängnis rief ich zu dem HERRN, und ich rief zu meinem Gott; und er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schreien <kam> in seine Ohren.

Da wankte und bebte die Erde; die Grundfesten des Himmels erzitterten und wankten, weil er entbrannt war.

Rauch stieg auf von seiner Nase, und Feuer fraß aus seinem Mund; glühende Kohlen brannten aus ihm.

Und er neigte die Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen.

Und er fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.

Und Finsternis machte er rings um sich her zum Zelt, Sammlung der Wasser, dichtes Himmelsgewölk.

Aus dem Glanz vor ihm brannten feurige Kohlen.

Es donnerte der HERR vom Himmel her, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen.

Und er schoss Pfeile und zerstreute sie, <seinen> Blitz, und verwirrte sie.

Da wurden gesehen die Betten des Meeres, aufgedeckt die Grundfesten des Erdkreises durch das Schelten des HERRN, vor dem Schnauben des Hauches seiner Nase.

Er streckte <seine Hand> aus von der Höhe, er nahm mich, er zog mich aus großen Wassern.

Er errettete mich von meinem starken Feind, von meinen Hassern, denn sie waren mächtiger als ich.

Sie ereilten mich am Tag meines Unglücks, aber der HERR wurde mir zur Stütze.

Und er führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Gefallen an mir hatte.

Der HERR vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände erstattete er mir.

Denn ich habe die Wege des HERRN bewahrt und bin von meinem Gott nicht frevelhaft abgewichen.

Denn alle seine Rechte waren vor mir, und seine Satzungenich bin nicht davon gewichen.

Und ich war vollkommen gegen ihn und hütete mich vor meiner Ungerechtigkeit.

Und der HERR erstattete mir nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinheit vor seinen Augen.

Gegen den Gütigen erzeigst du dich gütig, gegen den vollkommenen Mann erzeigst du dich vollkommen,

gegen den Reinen erzeigst du dich rein, und gegen den Verkehrten erzeigst du dich entgegenstreitend.

Und du wirst das elende Volk retten; aber deine Augen sind gegen die Stolzen, die du erniedrigen wirst.

Denn du bist meine Leuchte, HERR; und der HERR erhellt meine Finsternis.

Denn mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen.

Gott – sein Weg ist vollkommen; das Wort des HERRN ist geläutert; ein Schild ist er allen, die zu ihm Zuflucht nehmen.

Denn wer ist Gott, außer dem HERRN, und wer ein Fels, außer unserem Gott?

Gott ist meine starke Festung, und er lenkt vollkommen meinen Weg.

Er macht meine Füße <denen> der Hirschkühe gleich und stellt mich hin auf meine Höhen.

Er lehrt meine Hände den Kampf, und meine Arme spannen den ehernen Bogen.

Und du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Herablassung machte mich groß.

Du machtest Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt.

Meinen Feinden jagte ich nach und vertilgte sie; und ich kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren.

Und ich rieb sie auf und zerschmetterte sie; und sie standen nicht <wieder> auf, und sie fielen unter meine Füße.

Und du umgürtetest mich mit Kraft zum Kampf, beugtest unter mich, die gegen mich aufstanden.

Und du gabst mir den Rücken meiner Feinde; meine Hasser, ich vernichtete sie.

Sie blickten umher – und kein Retter war da – zu dem HERRN, und er antwortete ihnen nicht.

Und ich zermalmte sie wie Staub der Erde; wie Straßenkot zertrat, zerstampfte ich sie.

Und du errettetest mich aus den Streitigkeiten meines Volkes; du setztest mich zum Haupt der Nationen; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.

Die Söhne der Fremde unterwarfen sich mir mit Schmeichelei; sobald ihr Ohr hörte, gehorchten sie mir.

Die Söhne der Fremde sanken hin und zitterten hervor aus ihren Schlössern.

Der HERR lebt, und gepriesen <sei> mein Fels! Und erhoben werde der Gott, der Fels meines Heils,

der Gott, der mir Rache gab und die Völker unter mich niederwarf

und der mich herausführte aus der Mitte meiner Feinde. Ja, du erhöhtest mich über die, die gegen mich aufstanden; von dem Mann der Gewalttat befreitest du mich.

Darum, HERR, will ich dich preisen unter den Nationen und deinem Namen Psalmen singen,

dich, der groß macht die Rettungen seines Königs und Güte erweist seinem Gesalbten, David und seinen Nachkommen in Ewigkeit.

 

MEINE ANTWORTEN

Zu Davids Zeiten gab es eine dreijährige Hungersnot in Israel. Wodurch wurde sie verursacht?

  • wegen Sauls Blutschuld an den Gibeonitern (2. Sam 21,1)

Mit welchen Worten beschreibt David in seinem Dankeslied, was der Herr ihm bedeutet?

  • der Herr ist für David:
    • sein Fels (2. Sam 22,2)
    • seine Burg (2. Sam 22,2)
    • sein Erretter (2. Sam 22,2)
    • sein Hort (2. Sam 22,3)
    • sein Ort der Zuflucht (2. Sam 22,3)
    • sein Schild (2. Sam 22,3.31)
    • seine hohe Feste (2. Sam 22,3.33)
    • sein Retter vor Gewalttaten (2. Sam 22,3)
    • seine Stütze (2. Sam 22,19)
    • seine Leuchte (2. Sam 22,29)
    • einen auf den man sich Verlassen kann (2. Sam 22,30))

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