TAG 182

INFORMATIONEN

FRAGEN

  • In Gibeon erschien der Herr dem Salomo des Nachts im Traum und sprach zu ihm: “Bitte, was ich dir geben soll!“ Worum bat Salomo daraufhin?
  • Wie erlebte der König Salomo den Herrn, nachdem er die 1000 Brandopfer dargebracht hatte?
  • Wie wird das Leben in Israel zur Zeit Salomos charakterisiert?

BIBELTEXT

1. Könige 3; 2. Chronik 1; 1. Könige 4

1. Könige 3

Und Salomo verschwägerte sich mit dem Pharao, dem König von Ägypten; und er nahm die Tochter des Pharaos und brachte sie in die Stadt Davids, bis er den Bau seines Hauses und des Hauses des HERRN und der Mauer von Jerusalem ringsum vollendet hatte. Nur opferte das Volk auf den Höhen; denn bis zu jenen Tagen war dem Namen des HERRN kein Haus gebaut worden. Und Salomo liebte den HERRN, indem er in den Satzungen seines Vaters David wandelte; nur opferte und räucherte er auf den Höhen.

Und der König ging nach Gibeon, um dort zu opfern, denn das war die große Höhe; tausend Brandopfer opferte Salomo auf jenem Altar.

In Gibeon erschien der HERR Salomo in einem Traum der Nacht; und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll. Und Salomo sprach: Du hast ja an deinem Knecht David, meinem Vater, große Güte erwiesen, so wie er vor dir gewandelt ist in Wahrheit und in Gerechtigkeit und in Geradheit des Herzens gegen dich; und du hast ihm diese große Güte bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzt, wie es an diesem Tag ist. Und nun, HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht zum König gemacht an meines Vaters David statt, und ich bin ein kleiner Knabe, ich weiß nicht aus- und einzugehen; und dein Knecht ist in der Mitte deines Volkes, das du erwählt hast, eines großen Volkes, das nicht gezählt noch berechnet werden kann vor Menge. So gib denn deinem Knecht ein verständiges Herz, um dein Volk zu richten, zu unterscheiden zwischen Gutem und Bösem; denn wer könnte dieses dein zahlreiches Volk richten?

Und das Wort war gut in den Augen des Herrn, dass Salomo um dieses gebeten hatte. Und Gott sprach zu ihm: Weil du um dieses gebeten hast und hast dir nicht viele Tage erbeten und hast dir nicht Reichtum erbeten und nicht um das Leben deiner Feinde gebeten, sondern hast dir Einsicht erbeten, um das Recht zu verstehen, siehe, so habe ich nach deinem Wort getan; siehe, ich habe dir ein weises und einsichtsvolles Herz gegeben, dass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und deinesgleichen nach dir nicht aufstehen wird. Und auch was du nicht erbeten hast, habe ich dir gegeben, sowohl Reichtum als Ehre, so dass deinesgleichen niemand unter den Königen sein wird alle deine Tage. Und wenn du auf meinen Wegen wandeln wirst, indem du meine Satzungen und meine Gebote hältst, so wie dein Vater David gewandelt ist, so werde ich deine Tage verlängern.

Und Salomo erwachte, und siehe, es war ein Traum. Und er kam nach Jerusalem, und er stand vor der Lade des Bundes des HERRN und opferte Brandopfer und opferte Friedensopfer und machte allen seinen Knechten ein Festmahl.

Damals kamen zwei Huren zum König und standen vor ihm. Und die eine Frau sprach: Bitte, mein Herr! Ich und diese Frau wohnten in einem Haus; und ich gebar bei ihr im Haus. Und es geschah am dritten Tag, nachdem ich geboren hatte, da gebar auch diese Frau; und wir waren zusammen, kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren im Haus. Und der Sohn dieser Frau starb in der Nacht, weil sie auf ihm gelegen hatte. Und sie stand mitten in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, während deine Magd schlief, und legte ihn an ihren Busen; ihren toten Sohn aber legte sie an meinen Busen. Als ich nun am Morgen aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot; und ich betrachtete ihn am Morgen, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte. Und die andere Frau sprach: Nein, sondern mein Sohn ist der lebende, und dein Sohn ist der tote. Und jene sprach: Nein, sondern dein Sohn ist der tote, und mein Sohn ist der lebende. Und so redeten sie vor dem König. Da sprach der König: Diese spricht: Dieser, der lebende, ist mein Sohn, und dein Sohn ist der tote; und jene spricht: Nein, sondern dein Sohn ist der tote, und mein Sohn ist der lebende. Und der König sprach: Holt mir ein Schwert. Und man brachte das Schwert vor den König. Und der König sprach: Teilt das lebende Kind in zwei Teile, und gebt der einen die Hälfte und der anderen die Hälfte. Da sprach die Frau, deren Sohn der lebende war, zum König, denn ihr Innerstes wurde erregt über ihren Sohn, und sagte: Bitte, mein Herr, gebt ihr das lebende Kind und tötet es ja nicht! Jene aber sprach: Weder mein noch dein soll es sein, zerteilt es! Da antwortete der König und sprach: Gebt jener das lebende Kind und tötet es ja nicht! Sie ist seine Mutter. Und ganz Israel hörte das Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten sich vor dem König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Recht zu üben.
 

2. Chronik 1

Und Salomo, der Sohn Davids, erstarkte in seinem Königreich; und der HERR, sein Gott, war mit ihm und machte ihn überaus groß.

Und Salomo redete zu ganz Israel, zu den Obersten über Tausend und über Hundert, und zu den Richtern und zu allen Fürsten von ganz Israel, den Häuptern der Väter; und sie gingen, Salomo und die ganze Versammlung mit ihm, zu der Höhe, die in Gibeon war; denn dort war das Zelt der Zusammenkunft Gottes, das Mose, der Knecht des HERRN, in der Wüste gemacht hatte. Die Lade Gottes jedoch hatte David von Kirjat-Jearim heraufgebracht an den Ort, den David für sie bereitet hatte; denn er hatte für sie in Jerusalem ein Zelt aufgeschlagen. Und der kupferne Altar, den Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, gemacht hatte, war dort vor der Wohnung des HERRN; und Salomo und die Versammlung suchten ihn auf. Und Salomo opferte dort vor dem HERRN auf dem kupfernen Altar, der beim Zelt der Zusammenkunft war; und er opferte darauf tausend Brandopfer.

In jener Nacht erschien Gott Salomo und sprach zu ihm: Bitte, was ich dir geben soll. Und Salomo sprach zu Gott: Du hast ja an David, meinem Vater, große Güte erwiesen, und du hast mich zum König gemacht an seiner statt; nun möge sich, HERR, Gott, dein Wort als zuverlässig erweisen, das du zu meinem Vater David geredet hast! Denn du hast mich zum König gemacht über ein Volk, <das> zahlreich <ist> wie der Staub der Erde. Gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, dass ich vor diesem Volk aus- und eingehen möge; denn wer könnte dieses dein großes Volk richten? – Und Gott sprach zu Salomo: Weil dies in deinem Herzen gewesen ist und du nicht gebeten hast um Reichtum, Güter und Ehre und um das Leben derer, die dich hassen, und auch nicht um viele Tage gebeten, sondern dir Weisheit und Erkenntnis erbeten hast, damit du mein Volk richten mögest, über das ich dich zum König gemacht habe, so sind dir Weisheit und Erkenntnis gegeben; und Reichtum und Güter und Ehre will ich dir geben, dergleichen die Könige, die vor dir gewesen sind, nicht gehabt haben und dergleichen keiner nach dir haben wird.

Und Salomo kam von der Höhe, die in Gibeon war, von dem Zelt der Zusammenkunft nach Jerusalem. Und er regierte über Israel.

Und Salomo brachte Wagen und Reiter zusammen, und er hatte 1.400 Wagen und 12.000 Reiter; und er verlegte sie in die Wagenstädte und zum König nach Jerusalem. Und der König machte das Silber und das Gold in Jerusalem den Steinen gleich, und die Zedern machte er an Menge den Maulbeerfeigenbäumen gleich, die in der Niederung sind. Und die Ausfuhr der Pferde für Salomo <geschah> aus Ägypten; und ein Zug Kaufleute des Königs holte einen Zug für Geld. Und sie brachten herauf und führten aus Ägypten einen Wagen für 600 <Sekel> Silber aus, und ein Pferd für 150. Und so führte man für alle Könige der Hethiter und für die Könige von Syrien durch ihre Hand aus.

Und Salomo gedachte dem Namen des HERRN ein Haus zu bauen und ein Haus für sein Königtum.

1. König 4

Und so war der König Salomo König über ganz Israel. Und dies sind die Obersten, die er hatte: Asarja, der Sohn Zadoks, war der Priester; Elichoreph und Achija, die Söhne Schischas, waren Schreiber; Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Geschichtsschreiber; und Benaja, der Sohn Jojadas, war über das Heer; und Zadok und Abjathar waren Priester; und Asarja, der Sohn Nathans, war über die Aufseher; und Sabud, der Sohn Nathans, war Krondiener, des Königs Freund; und Achischar war über das Haus, und Adoniram, der Sohn Abdas, über die Fron.

Und Salomo hatte zwölf Aufseher über ganz Israel, und sie versorgten den König und sein Haus; einen Monat im Jahr oblag jedem die Versorgung. Und dies sind ihre Namen: Ben-Hur im Gebirge Ephraim; Ben-Deker in Makaz und in Schaalbim und Beth-Semes und Elon-Beth-Hanan; Ben-Hesed in Arubbot: Er hatte Soko und das ganze Land Hepher. Ben-Abinadab hatte das ganze Hügelgebiet von Dor; Taphat, die Tochter Salomos, war seine Frau. Baana, der Sohn Ahiluds, hatte Taanak und Megiddo und ganz Beth-Schean, das neben Zaretan <liegt>, unterhalb Jisreel, von Beth-Schean bis Abel-Mehola, bis jenseits Jokmeam. Ben-Geber in Ramot-Gilead; er hatte die Dörfer Jairs, des Sohnes Manasses, die in Gilead sind; er hatte den Landstrich Argob, der in Basan ist, sechzig große Städte mit Mauern und kupfernen Riegeln. Achinadab, der Sohn Iddos, in Machanaim; Achimaaz in Naphtali; auch er hatte Basmat, die Tochter Salomos, zur Frau genommen; Baana, der Sohn Husais, in Aser und Bealot; Josaphat, der Sohn Paruachs, in Issaschar; Simei, der Sohn Elas, in Benjamin; Geber, der Sohn Uris, im Land Gilead, dem Land Sihons, des Königs der Amoriter, und Ogs, des Königs von Basan; und <nur> ein Aufseher war in diesem Land.

Juda und Israel waren zahlreich, wie der Sand, der am Meer ist, an Menge; sie aßen und tranken und waren fröhlich.

MEINE ANTWORTEN

In Gibeon erschien der Herr dem Salomo des Nachts im Traum und sprach zu ihm: “Bitte, was ich dir geben soll!“ Worum bat Salomo daraufhin?

  • Höhrendes Herz das Volk zu richten (1. Kö 3,9)
  • zu unterscheiden was Gut und Böse ist (1. Kö 3,9)

Wie erlebte der König Salomo den Herrn, nachdem er die 1000 Brandopfer dargebracht hatte?

  • Gott erschien Salomo (2. Chr 1,7)
  • Gott erfüllte Salomo Wunsch (2. Chr 1,11.12)

Wie wird das Leben in Israel zur Zeit Salomos charakterisiert?

  • Das Volk opferte auf den Höhen (1. Kö 3,2)

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