TAG 189

INFORMATIONEN

FRAGEN

  • Warum wird vor Alkohol gewarnt?
  • Womit wird ein fauler Mensch verglichen?

BIBELTEXT

Sprüche 23-27

Sprüche 23

Wenn du dich hinsetzt, um mit einem Herrscher zu speisen, so beachte wohl, wen du vor dir hast; und setze ein Messer an deine Kehle, wenn du gierig bist. Verlange nicht nach seinen Leckerbissen, denn sie sind eine trügerische Speise.

Bemühe dich nicht, reich zu werden, lass ab von deiner Klugheit. Willst du deine Augen darauf hinfliegen lassen, und <siehe>, fort ist es? Denn sicherlich verschafft es sich Flügel wie ein Adler und fliegt zum Himmel.

Iss nicht das Brot des missgünstig Blickenden, und verlange nicht nach seinen Leckerbissen. Denn wie einer, der es abmisst in seiner Seele, so ist er. „Iss und trink!“, spricht er zu dir, aber sein Herz ist nicht mit dir. Deinen Bissen, den du gegessen hast, musst du ausspeien, und deine freundlichen Worte wirst du verlieren.

Rede nicht zu den Ohren eines Toren, denn er wird die Einsicht deiner Worte verachten. Verrücke nicht die alte Grenze, und dringe nicht ein in die Felder der Waisen. Denn ihr Erlöser ist stark; er wird ihren Rechtsstreit gegen dich führen.

Bring dein Herz her zur Unterweisung, und deine Ohren zu den Worten der Erkenntnis.

Entziehe dem Knaben nicht die Züchtigung; wenn du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben. Du schlägst ihn mit der Rute, und du errettest seine Seele vom Scheol.

Mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, so wird auch mein Herz sich freuen; und meine Nieren werden frohlocken, wenn deine Lippen Geradheit reden.

Dein Herz beneide nicht die Sünder, sondern beeifere sich jeden Tag um die Furcht des HERRN. Ja, es gibt ein Ende, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.

Höre du, mein Sohn, und werde weise, und leite dein Herz geradeaus auf dem Weg. Sei nicht unter Weinsäufern <und nicht> unter denen, die Fleisch verprassen; denn ein Säufer und ein Schlemmer verarmen, und Schlummer kleidet in Lumpen.

Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist. Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, Weisheit und Unterweisung und Verstand. Hoch frohlockt der Vater eines Gerechten; <und> wer einen Weisen gezeugt hat, der freut sich über ihn.  Freuen mögen sich dein Vater und deine Mutter, und frohlocken, die dich geboren hat!

Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und lass deine Augen Gefallen haben an meinen Wegen! Denn die Hure ist eine tiefe Grube, und die Fremde ein enger Brunnen; ja, sie lauert auf wie ein Räuber, und sie mehrt die Treulosen unter den Menschen.

Wer hat Ach, wer hat Weh, wer Zänkereien, wer Klage, wer Wunden ohne Ursache, wer Trübung der Augen? Die spät beim Wein sitzen, die einkehren, um Mischtrank zu kosten. Sieh den Wein nicht an, wenn er sich rot zeigt, wenn er im Becher blinkt, leicht hinuntergleitet. Sein Ende ist, dass er beißt wie eine Schlange und sticht wie eine Viper. Deine Augen werden Seltsames sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden. Und du wirst sein wie einer, der im Herzen des Meeres liegt, und wie einer, der auf der Spitze eines Mastes liegt. „Man hat mich geschlagen, es schmerzte mich nicht; man hat mich geprügelt, ich fühlte es nicht. Wann werde ich aufwachen? Ich will es wieder tun, will ihn nochmals aufsuchen.“

Sprüche 24

Beneide nicht böse Menschen und verlange nicht danach, mit ihnen zu sein; denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, und ihre Lippen reden Mühsal.

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, und durch Verstand wird es befestigt; und durch Erkenntnis füllen sich die Kammern mit allerlei kostbarem und lieblichem Gut.

Ein weiser Mann ist stark, und ein Mann von Erkenntnis befestigt seine Kraft. Denn mit weiser Überlegung wirst du glücklich Krieg führen, und bei der Ratgeber Menge ist Rettung.

Weisheit ist dem Narren zu hoch, im Tor tut er seinen Mund nicht auf.

Wer darauf sinnt, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied.

Das Vorhaben der Narrheit ist die Sünde, und der Spötter ist den Menschen ein Gräuel.

Zeigst du dich schlaff am Tag der Bedrängnis, so ist deine Kraft gering.

Errette, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Würgung hinwanken, o halte sie zurück! Wenn du sprichst: Siehe, wir wussten nichts davon – wird nicht er, der die Herzen wägt, es merken, und er, der auf deine Seele Acht hat, es wissen? Und er wird dem Menschen vergelten nach seinem Tun.

Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist deinem Gaumen süß. Ebenso betrachte die Weisheit für deine Seele: Wenn du sie gefunden hast, so gibt es eine Zukunft, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.

Lauere nicht, Gottloser, auf die Wohnung des Gerechten, zerstöre nicht seine Lagerstätte. Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht <wieder> auf, aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück.

Freue dich nicht über den Fall deines Feindes, und dein Herz frohlocke nicht über seinen Sturz: damit der HERR es nicht sehe und es böse sei in seinen Augen und er seinen Zorn von ihm abwende.

Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die Gottlosen; denn für den Bösen wird keine Zukunft sein, die Leuchte der Gottlosen wird erlöschen.

Mein Sohn, fürchte den HERRN und den König; mit Aufrührern lass dich nicht ein. Denn plötzlich erhebt sich ihr Verderben; und ihrer beider Untergang, wer weiß ihn?

Auch diese sind von den Weisen:
Die Person ansehen im Gericht ist nicht gut. Wer zu dem Gottlosen spricht: Du bist gerecht, den verfluchen die Völker, den verwünschen die Völkerschaften; denen aber, die gerecht entscheiden, geht es gut, und über sie kommt Segnung des Guten.

Die Lippen küsst, wer richtige Antwort gibt.

Besorge draußen deine Arbeit und bestelle sie dir auf dem Feld; danach magst du dann dein Haus bauen.

Werde nicht ohne Ursache Zeuge gegen deinen Nächsten; wolltest du denn täuschen mit deinen Lippen?

Sprich nicht: Wie er mir getan hat, so will ich ihm tun, will dem Mann vergelten nach seinem Werk.

Am Feld eines faulen Mannes kam ich vorüber, und am Weinberg eines unverständigen Menschen. Und siehe, er war ganz mit Disteln überwachsen, seine Fläche war mit Unkraut bedeckt und seine steinerne Mauer eingerissen. Und ich schaute es, ich richtete mein Herz darauf; ich sah es, empfing Unterweisung: Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen – und deine Armut kommt herangeschritten, und deine Not wie ein gewappneter Mann.

Sprüche 25

Auch diese sind Sprüche Salomos, die die Männer Hiskias, des Königs von Juda, zusammengetragen haben:

Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen, aber der Könige Ehre, eine Sache zu erforschen.

Der Himmel an Höhe, und die Erde an Tiefe, und das Herz der Könige sind unerforschlich.

Man entferne die Schlacken vom Silber, so geht für den Goldschmied ein Gerät hervor; man entferne den Gottlosen vor dem König, so wird sein Thron feststehen durch Gerechtigkeit.

Brüste dich nicht vor dem König und stell dich nicht an den Platz der Großen. Denn besser ist es, dass man dir sagt: Komm hier herauf, als dass man dich erniedrigt vor dem Edlen, den deine Augen doch gesehen haben.

Geh nicht eilig aus zu einem Rechtsstreit, damit am Ende davon nicht <fraglich werde>, was du zu tun hast, wenn dein Nächster dich beschämt. Führe deinen <eigenen> Rechtsstreit mit deinem Nächsten, aber enthülle nicht das Geheimnis eines anderen; damit dich nicht schmähe, wer es hört, und dein übler Ruf nicht mehr weiche.

Goldene Äpfel in silbernen Prunkgeräten: <So ist> ein Wort, geredet zu seiner Zeit.

Ein goldener Ohrring und ein Halsgeschmeide von feinem Gold: <So ist> ein weiser Tadler für ein hörendes Ohr.

Wie Kühlung des Schnees an einem Erntetag ist ein treuer Bote denen, die ihn senden: Er erquickt die Seele seines Herrn.

Wolken und Wind, und kein Regen: <So ist> ein Mann, der mit trügerischem Geschenk prahlt.

Ein Richter wird überredet durch Langmut, und eine milde Zunge zerbricht Knochen.

Hast du Honig gefunden, so iss dein Genüge, damit du seiner nicht satt wirst und ihn ausspeist.

Mache deinen Fuß selten im Haus deines Nächsten, damit er deiner nicht satt wird und dich hasst.

Hammer und Schwert und geschärfter Pfeil: <So ist> ein Mann, der gegen seinen Nächsten falsches Zeugnis ablegt.

Ein zerbrochener Zahn und ein wankender Fuß: <So ist> das Vertrauen auf einen Treulosen am Tag der Bedrängnis.

Einer, der das Oberkleid ablegt am Tag der Kälte, Essig auf Natron: So <ist,> wer einem traurigen Herzen Lieder singt.

Wenn deinen Hasser hungert, gib ihm Brot zu essen, und wenn er durstig ist, gib ihm Wasser zu trinken; denn glühende Kohlen wirst du auf sein Haupt häufen, und der HERR wird dir vergelten.

Nordwind gebiert Regen, und eine heimliche Zunge verdrießliche Gesichter.

Besser auf einer Dachecke wohnen, als eine zänkische Frau und ein gemeinsames Haus.

Frisches Wasser auf eine lechzende Seele: So <ist> eine gute Nachricht aus fernem Land.

Getrübter Quell und verdorbener Brunnen: <So ist> der Gerechte, der vor dem Gottlosen wankt.

Viel Honig essen ist nicht gut, aber schwere Dinge erforschen ist Ehre.

Eine aufgebrochene Stadt ohne Mauer: <So ist> ein Mann, dessen Geist Beherrschung mangelt.

Sprüche  26

Wie Schnee im Sommer und wie Regen in der Ernte, so ist Ehre dem Toren nicht geziemend.

Wie der Sperling hin und her flattert, wie die Schwalbe wegfliegt, so ist ein unverdienter Fluch: Er trifft nicht ein.

Die Peitsche dem Pferd, der Zaum dem Esel, und der Stock dem Rücken der Toren.

Antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich werdest.

Antworte dem Toren nach seiner Narrheit, damit er nicht weise sei in seinen Augen.

Die Füße haut sich ab, Unheil trinkt, wer Bestellungen durch einen Toren ausrichten lässt.

Schlaff hängen die Beine des Lahmen herab: So <ist> ein Spruch im Mund der Toren.

Wie das Binden eines Steins in eine Schleuder, so <ist>, wer einem Toren Ehre erweist.

Ein Dorn, der in die Hand eines Betrunkenen gerät: So <ist> ein Spruch im Mund der Toren.

Ein Schütze, der alles verwundet: So <ist>, wer den Toren anwirbt und die Vorübergehenden anwirbt.

Wie ein Hund, der zurückkehrt zu seinem Gespei, <so ist> ein Tor, der seine Narrheit wiederholt.

Siehst du einen Mann, der in seinen Augen weise ist – für einen Toren ist mehr Hoffnung als für ihn.

Der Faule spricht: Der Brüller ist auf dem Weg, ein Löwe inmitten der Straßen.

Die Tür dreht sich in ihrer Angel: so der Faule auf seinem Bett.

Hat der Faule seine Hand in die Schüssel gesteckt, beschwerlich wird es ihm, sie an seinen Mund zurückzubringen.

Der Faule ist weiser in seinen Augen als sieben, die verständig antworten.

Der ergreift einen Hund bei den Ohren, wer vorbeigehend sich über einen Streit ereifert, der ihn nichts angeht.

Wie ein Wahnsinniger, der Brandgeschosse, Pfeile und Tod schleudert,

so <ist> ein Mann, der seinen Nächsten betrügt und spricht: Habe ich nicht Scherz getrieben?

Wo es an Holz fehlt, erlischt das Feuer; und wo kein Ohrenbläser ist, hört der Zank auf.

Kohle zur Glut und Holz zum Feuer, und ein zänkischer Mann zum Schüren des Streites.

Die Worte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen, und sie dringen hinab in das Innerste des Leibes.

Ein irdenes Geschirr, mit Schlackensilber überzogen: <So sind> feurige Lippen und ein böses Herz.

Der Hasser verstellt sich mit seinen Lippen, aber in seinem Innern hegt er Trug. Wenn er seine Stimme holdselig macht, traue ihm nicht; denn sieben Gräuel sind in seinem Herzen.

Versteckt sich der Hass in Trug, seine Bosheit wird sich in der Versammlung enthüllen.

Wer eine Grube gräbt, fällt hinein; und wer einen Stein wälzt, auf den kehrt er zurück.

Eine Lügenzunge hasst diejenigen, die sie zermalmt; und ein glatter Mund bereitet Sturz.

Sprüche 27

Rühme dich nicht des morgigen Tages, denn du weißt nicht, was ein Tag gebiert.

Es rühme dich ein anderer und nicht dein Mund, ein Fremder und nicht deine Lippen.

Schwer ist der Stein, und der Sand eine Last; aber der Unmut des Narren ist schwerer als beide.

Grimm ist grausam und Zorn eine überströmende Flut; wer aber kann bestehen vor der Eifersucht!

Besser offener Tadel als verhehlte Liebe.

Treu <gemeint> sind die Wunden dessen, der liebt, und überreichlich des Hassers Küsse.

Eine satte Seele zertritt Honigseim; aber einer hungrigen Seele ist alles Bittere süß.

Wie ein Vogel, der fern von seinem Nest schweift, so <ist> ein Mann, der fern von seinem Wohnort schweift.

Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz, und die Süßigkeit eines Freundes kommt aus dem Rat der Seele.

Verlass nicht deinen Freund und deines Vaters Freund, und geh nicht am Tag deiner Not in das Haus deines Bruders: besser ein naher Nachbar als ein ferner Bruder.

Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich meinem Schmäher Antwort geben kann.

Der Kluge sieht das Unglück <und> verbirgt sich; die Einfältigen gehen weiter <und> erleiden Strafe.

Nimm ihm das Gewand, denn er ist für einen anderen Bürge geworden; und wegen der Fremden pfände ihn.

Wer frühmorgens aufsteht und seinem Nächsten mit lauter Stimme Glück wünscht – als Verwünschung wird es ihm angerechnet.

Eine beständige Traufe am Tag des strömenden Regens und eine zänkische Frau gleichen sich. Wer dies zurückhält, hält den Wind zurück, und seine Rechte greift in Öl.

Eisen wird scharf durch Eisen, und ein Mann schärft das Angesicht des anderen.

Wer den Feigenbaum pflegt, wird seine Frucht essen; und wer über seinen Herrn wacht, wird geehrt werden.

Wie im Wasser das Angesicht dem Angesicht <entspricht>, so das Herz des Menschen dem Menschen.

Scheol und Abgrund sind unersättlich: So sind unersättlich die Augen des Menschen.

Der Schmelztiegel für das Silber und der Ofen für das Gold; und ein Mann <wird beurteilt> nach Maßgabe seines Lobes.

Wenn du den Narren mit der Keule im Mörser zerstießest, mitten unter der Grütze, so würde seine Narrheit <doch> nicht von ihm weichen.

Kümmere dich gut um das Aussehen deines Kleinviehs, richte deine Aufmerksamkeit auf die Herden. Denn Wohlstand ist nicht ewig; und <währt> eine Krone von Geschlecht zu Geschlecht? Ist geschwunden das Heu und erscheint das junge Gras und sind eingesammelt die Kräuter der Berge, so dienen Schafe zu deiner Kleidung, und der Kaufpreis für ein Feld sind Böcke; und genug Ziegenmilch ist da zu deiner Nahrung, zur Nahrung deines Hauses, und Lebensunterhalt für deine Mägde.

MEINE ANTWORTEN

Warum wird vor Alkohol gewarnt?

  • Besser ist es das Ende anzuschauen: 

    Spr 23,32-35: Sein Ende ist, dass er beißt wie eine Schlange und sticht wie eine Viper. Deine Augen werden Seltsames sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden. Und du wirst sein wie einer, der im Herzen des Meeres liegt, und wie einer, der auf der Spitze eines Mastes liegt. „Man hat mich geschlagen, es schmerzte mich nicht; man hat mich geprügelt, ich fühlte es nicht. Wann werde ich aufwachen? Ich will es wieder tun, will ihn nochmals aufsuchen.“

Womit wird ein fauler Mensch verglichen?

  • die Arbeit ist mit Disteln und Unkraut überwachsen (Spr 24,31)
  • es kommt zur Armut (Spr 24,34)

INFORMATIONEN

WEITERFÜHRENDE DOKUMENTE