TAG 249

INFORMATIONEN ZUM BUCH

  1. Informationen zum Prophete Jesaja - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Jesaja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Jesaja (1-6) - R.Liebi
  4. Einführung in das Buch Jesaja (7-10) - R.Liebi
  5. Einführung in das Buch Jesaja (11-39) - R.Liebi

FRAGEN

  • Womit versucht der Rabschake, die Bewohner Jerusalems zu entmutigen?
  • Wie reagierte der König Hiskia auf die Lästerungen der Boten des assyrischen Königs Sanherib?

BIBELTEXT

Jesaja 36-37

Jesaja 36

Und es geschah im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia, da zog Sanherib, der König von Assyrien, herauf gegen alle festen Städte Judas und nahm sie ein. Und der König von Assyrien sandte den Rabsake mit einem großen Heer von Lachis zum König Hiskia nach Jerusalem; und er hielt an der Wasserleitung des oberen Teiches, an der Straße des Walkerfeldes. Da gingen zu ihm hinaus Eljakim, der Sohn Hilkijas, der über das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber.

Und der Rabsake sprach zu ihnen: Sagt doch zu Hiskia: So spricht der große König, der König von Assyrien: Was ist das für ein Vertrauen, womit du vertraust? Ich sage: Nur ein Wort der Lippen ist Rat und Macht zum Kampf. Nun, auf wen vertraust du, dass du dich gegen mich empört hast? Siehe, du vertraust auf jenen geknickten Rohrstab, auf Ägypten, der, wenn jemand sich auf ihn stützt, ihm in die Hand fährt und sie durchbohrt. So ist der Pharao, der König von Ägypten, für alle, die auf ihn vertrauen. Und wenn du zu mir sprichst: „Auf den HERRN, unseren Gott, vertrauen wir!“ – ist er es nicht, dessen Höhen und dessen Altäre Hiskia weggetan hat, als er zu Juda und zu Jerusalem gesagt hat: Vor diesem Altar sollt ihr anbeten? Und nun, lass dich doch ein mit meinem Herrn, dem König von Assyrien; und ich will dir 2.000 Pferde geben, wenn du dir Reiter darauf setzen kannst. Und wie willst du einen einzigen Befehlshaber von den geringsten Knechten meines Herrn zurücktreiben? Aber du vertraust auf Ägypten wegen der Wagen und Reiter. Und nun, bin ich <etwa> ohne den HERRN gegen dieses Land heraufgezogen, um es zu verheeren? Der HERR hat zu mir gesagt: Zieh hinauf in dieses Land und verheere es!

Und Eljakim und Schebna und Joach sprachen zum Rabsake: Rede doch aramäisch zu deinen Knechten, denn wir verstehen es; und rede nicht jüdisch zu uns vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist. Und der Rabsake sprach: Hat mein Herr mich zu deinem Herrn und zu dir gesandt, um diese Worte zu reden? Nicht zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu essen und ihren Harn zu trinken?

Und der Rabsake trat hin und rief mit lauter Stimme auf Jüdisch und sprach: Hört die Worte des großen Königs, des Königs von Assyrien! So spricht der König: Dass Hiskia euch nicht täusche; denn er wird euch nicht erretten können. Und dass Hiskia euch nicht auf den HERRN vertröste, indem er spricht: Der HERR wird uns gewiss erretten; diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden! Hört nicht auf Hiskia! Denn so spricht der König von Assyrien: Macht Frieden mit mir und kommt zu mir heraus, so sollt ihr jeder von seinem Weinstock und jeder von seinem Feigenbaum essen und jeder das Wasser seiner Zisterne trinken, bis ich komme und euch in ein Land hole wie euer Land, ein Land von Korn und Most, ein Land von Brot und Weinbergen. Dass Hiskia euch nicht verführe, indem er spricht: Der HERR wird uns erretten! Haben die Götter der Nationen jeder sein Land aus der Hand des Königs von Assyrien errettet? Wo sind die Götter von Hamat und Arpad? Wo die Götter von Sepharwaim? Und haben sie <etwa> Samaria aus meiner Hand errettet? Welche sind es unter allen Göttern dieser Länder, die ihr Land aus meiner Hand errettet haben, dass der HERR Jerusalem aus meiner Hand erretten sollte? Und sie schwiegen still und antworteten ihm kein Wort; denn es war das Gebot des Königs, der gesagt hatte: Ihr sollt ihm nicht antworten!

Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, der über das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber, kamen mit zerrissenen Kleidern zu Hiskia und berichteten ihm die Worte des Rabsake.

Jesaja 36

Und es geschah, als der König Hiskia es hörte, da zerriss er seine Kleider und hüllte sich in Sacktuch und ging in das Haus des HERRN. Und er sandte Eljakim, der über das Haus war, und Schebna, den Schreiber, und die Ältesten der Priester, in Sacktuch gehüllt, zu dem Propheten Jesaja, dem Sohn des Amoz. Und sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Dieser Tag ist ein Tag der Bedrängnis und der Züchtigung und der Schmähung; denn die Kinder sind bis an die Geburt gekommen, aber da ist keine Kraft zum Gebären. Vielleicht wird der HERR, dein Gott, die Worte des Rabsake hören, den sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen, und wird die Worte bestrafen, die der HERR, dein Gott, gehört hat. Erhebe denn ein Gebet für den Überrest, der sich <noch> vorfindet.

Und die Knechte des Königs Hiskia kamen zu Jesaja. Und Jesaja sprach zu ihnen: So sollt ihr zu eurem Herrn sagen: So spricht der HERR: Fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast, womit die Diener des Königs von Assyrien mich gelästert haben. Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, dass er ein Gerücht hören und in sein Land zurückkehren wird; und ich will ihn in seinem Land durchs Schwert fällen.

Und der Rabsake kehrte zurück und fand den König von Assyrien kämpfend gegen Libna; denn er hatte gehört, dass er von Lachis aufgebrochen sei. Und er hörte über Tirhaka, den König von Äthiopien, sagen: Er ist ausgezogen, um gegen dich zu kämpfen. Und als er es hörte, sandte er Boten zu Hiskia und sprach: So sollt ihr zu Hiskia, dem König von Juda, sprechen und sagen: Dass dich dein Gott nicht täusche, auf den du vertraust, indem du sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden! Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan haben, indem sie sie vertilgten; und du solltest errettet werden? Haben die Götter der Nationen, die meine Väter vernichtet haben, sie errettet: Gosan und Haran und Rezeph und die Kinder Edens, die in Telassar waren? Wo ist der König von Hamat und der König von Arpad und der König der Stadt Sepharwaim, von Hena und Iwa?

Und Hiskia nahm den Brief aus der Hand der Boten und las ihn; und er ging in das Haus des HERRN hinauf, und Hiskia breitete ihn vor dem HERRN aus. Und Hiskia betete zu dem HERRN und sprach: HERR der Heerscharen, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht. HERR, neige dein Ohr und höre! HERR, tu deine Augen auf und sieh! Ja, höre alle Worte Sanheribs, der gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen! Wahrlich, HERR, die Könige von Assyrien haben alle Nationen und ihr Land verwüstet; und sie haben ihre Götter ins Feuer geworfen, denn sie waren keine Götter, sondern ein Werk von Menschenhänden, Holz und Stein, und sie haben sie zerstört. Und nun, HERR, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du allein der HERR bist!

Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ <ihm> sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du zu mir gebetet hast wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien – dies ist das Wort, das der HERR über ihn geredet hat:
Es verachtet dich, es verspottet dich die Jungfrau, die Tochter Zion; die Tochter Jerusalem schüttelt das Haupt hinter dir her.

Wen hast du verhöhnt und gelästert und gegen wen die Stimme erhoben? Gegen den Heiligen Israels hast du deine Augen emporgerichtet!

Durch deine Knechte hast du den Herrn verhöhnt und hast gesprochen: „Mit der Menge meiner Wagen habe ich die Höhen der Berge erstiegen, das äußerste Ende des Libanon; und ich werde umhauen den Hochwuchs seiner Zedern, die Auswahl seiner Zypressen, und ich werde kommen auf seine äußerste Höhe, in seinen Baumgarten.

Ich habe gegraben und Wasser getrunken; und mit der Sohle meiner Füße werde ich alle Ströme Mazors austrocknen.“

Hast du nicht gehört, dass ich es von fern her gewirkt und von den Tagen der Vorzeit her gebildet habe? Nun habe ich es kommen lassen, dass du feste Städte zu öden Steinhaufen verwüstest.

Und ihre Bewohner waren machtlos, sie wurden bestürzt und beschämt; sie waren <wie> Kraut des Feldes und grünes Gras, <wie> Gras der Dächer und <wie> ein Getreidefeld, ehe es aufschießt.

Und ich kenne dein Sitzen und dein Aus- und dein Eingehen und dein Toben gegen mich.

Wegen deines Tobens gegen mich und weil dein Übermut in meine Ohren heraufgekommen ist, werde ich meinen Ring in deine Nase legen und mein Gebiss in deine Lippen und werde dich zurückführen auf dem Weg, auf dem du gekommen bist! –

Und dies soll dir das Zeichen sein: Man wird in diesem Jahr den Nachwuchs <der Ernte> essen und im zweiten Jahr, was ausgesprosst ist; aber im dritten Jahr sät und erntet und pflanzt Weinberge und esst ihre Frucht. Und das Entronnene vom Haus Juda, das übrig geblieben ist, wird wieder wurzeln nach unten und Frucht tragen nach oben. Denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen und ein Entronnenes vom Berg Zion. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun.

Darum, so spricht der HERR über den König von Assyrien: Er wird nicht in diese Stadt kommen und keinen Pfeil hineinschießen und keinen Schild ihr zukehren und keinen Wall gegen sie aufschütten. Auf dem Weg, auf dem er gekommen ist, auf dem wird er zurückkehren und wird nicht in diese Stadt kommen, spricht der HERR. Und ich will diese Stadt beschirmen, um sie zu retten, um meinet- und um meines Knechtes David willen.

Und der Engel des HERRN ging aus und schlug im Lager der Assyrer 185.000 <Mann>. Und als man frühmorgens aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname. Und Sanherib, der König von Assyrien, brach auf, und er zog fort und kehrte zurück und blieb in Ninive. Und es geschah, als er sich niederbeugte im Haus Nisroks, seines Gottes, da erschlugen ihn Adrammelek und Sarezer, seine Söhne, mit dem Schwert; und sie entkamen in das Land Ararat. Und Esar-Haddon, sein Sohn, wurde König an seiner statt.

MEINE ANTWORTEN

Womit versucht der Rabschake, die Bewohner Jerusalems zu entmutigen?

  • redete in judäisch (Jes 36,11)
  • Rabschake stellt Gott den Götzen gleich (Jes 36,4-20)
  • Hiskia bloßzustellen (Jes 36, 14-16)

Wie reagierte der König Hiskia auf die Lästerungen der Boten des assyrischen Königs Sanherib?

  • Hiskia demütigte sich (Jes 37,1)
  • Hiskia ging in das Haus des Herrn (Jes 37,1.14)
  • Hiskia lies Jesaja alles berichten, so das er es vor Gott bringen kann (Jes 37,2-4)
  • Hiskia breitet den Brief vor dem Herrn aus (Jes 37,14)
  • Hiskia betet zu Gott (Jes 37,15)

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