Tag 30

Informationen

  1. Informationen zu Hiob nach M. Röseler 
  2. Informationen zu Hiob nach J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Hiob nach R. Liebi

Fragen

  • Fasse die wichtigsten Aussagen über die Ursache des Leids in der Rede Elifas kurz zusammen!
  • Nenne aus der Rede Elifas an Hiob einige große Dinge, die Gott tut!

Bibeltext

Hiob 4-5

 

Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:

Wenn man ein Wort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die Worte zurückhalten, wer könnte es?
Siehe, du hast viele unterwiesen, und erschlaffte Hände stärktest du; den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und sinkende Knie hast du befestigt.
Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt.
Ist nicht deine Gottesfurcht deine Zuversicht und die Vollkommenheit deiner Wege deine Hoffnung?
Erinnere dich doch: Wer ist als Unschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden?
So wie ich es gesehen habe: Die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es. 
Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.
Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Brüllers <sind verstummt>, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen; der Löwe kommt um aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut.

Und zu mir gelangte verstohlen ein Wort, und mein Ohr vernahm ein Geflüster davon. In Gedanken, die Nachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt, kam Schauer über mich und Beben und durchschauerte alle meine Gebeine; und ein Geist zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor. Da stand einer – ich erkannte sein Aussehen nicht –, eine Gestalt war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:

Sollte ein Mensch gerechter sein als Gott, oder ein Mann reiner als der, der ihn gemacht hat? 
Siehe, auf seine Knechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum zur Last: wie viel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im Staub ist! Wie Motten werden sie zertreten. Vom Morgen bis zum Abend werden sie zerschmettert; ohne dass man es beachtet, kommen sie um für immer. Ist es nicht so? Wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen, so sterben sie, und nicht in Weisheit.

Hiob 5

Ruf doch, ob einer da ist, der dir antwortet! Und an welchen der Heiligen willst du dich wenden? Denn den Narren erwürgt der Unmut, und den Einfältigen tötet der Eifer. Ich sah den Narren Wurzel schlagen, und sogleich verwünschte ich seine Wohnung. Fern blieben seine Kinder vom Glück; und sie wurden im Tor zertreten, und kein Erretter war da. Seine Ernte verzehrte der Hungrige, und bis aus den Dornenhecken nahm er sie weg; und nach ihrem Vermögen schnappte die Schlinge. Denn nicht aus dem Staub geht Unheil hervor, und nicht sprosst Mühsal aus dem Erdboden; sondern der Mensch ist zur Mühsal geboren, wie die Funken sich erheben im Flug.

Ich jedoch würde Gott suchen und Gott meine Sache vorlegen, der Großes und Unerforschliches tut, Wunder ohne Zahl, der Regen gibt auf die Fläche der Erde und Wasser sendet auf die Fläche der Flur, um Niedrige in die Höhe zu setzen; und Trauernde steigen empor zum Glück. Der zunichtemacht die Pläne der Listigen, und ihre Hände führen das Ausgeklügelte nicht aus, der die Weisen fängt in ihrer List; und der Rat der Verdrehten überstürzt sich. Am Tag stoßen sie auf Finsternis, und am Mittag tappen sie umher wie bei Nacht. Und er rettet vom Schwert <und> von ihrem Mund und aus der Hand des Starken den Armen. So wird dem Geringen Hoffnung, und die Ungerechtigkeit verschließt ihren Mund.

Siehe, glückselig der Mensch, den Gott straft! So verwirf denn nicht die Züchtigung des Allmächtigen.
Denn er bereitet Schmerz und verbindet, er zerschlägt, und seine Hände heilen.
In sechs Bedrängnissen wird er dich retten, und in sieben wird dich kein Unglück antasten. In Hungersnot erlöst er dich vom Tod und im Kampf von der Gewalt des Schwertes. Vor der Geißel der Zunge wirst du geborgen sein, und du wirst dich nicht fürchten vor der Verwüstung, wenn sie kommt. Über Verwüstung und Hunger wirst du lachen, und vor den Tieren der Erde wirst du dich nicht fürchten; denn dein Bund wird mit den Steinen des Feldes sein, und die Tiere des Feldes werden Frieden mit dir haben. Und du wirst erfahren, dass dein Zelt in Frieden ist, und überschaust du deine Wohnung, so wirst du nichts vermissen; und du wirst erfahren, dass deine Nachkommen zahlreich sein werden und deine Sprösslinge wie das Kraut der Erde. Du wirst in Rüstigkeit in das Grab kommen, wie der Garbenhaufen eingebracht wird zu seiner Zeit.

Siehe, dies haben wir erforscht, so ist es; höre es, und du, merke es dir!

Meine Antworten

Fasse die wichtigsten Aussagen über die Ursache des Leids in der Rede Elifas kurz zusammen!

  • Hi 4,8: So wie ich es gesehen habe: Die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es.

  • Hi 4,9: Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.

Nenne aus der Rede Elifas an Hiob einige große Dinge, die Gott tut!

  • Der großes und Unerforschliches tut (Hi 5,9)
  • Der Wunder bis zur Unzahl tut (Hi 5,9)
  • Der Regen gibt (Hi 5,10)
  • Niedrige in die Höhe bringt (Hi 5,11)
  • Trauernde neues Glück bringt (Hi 5,11)
  • Der Anschläge der Klugen vereitelt (Hi 5,12)
  • Der die Weisen in ihrer Klugheit fängt (Hi 5,13)
  • Der den Rate der Hinterlistige zu Fall bringt (Hi 5,13)
  • Er rettet vor dem Schwert (Hi 5,15)
  • Er retten vor Ihren Mund (Falschheit) (Hi 5,15)
  • Er rettet vor der Hand des Starken (Hi 5,15)
  • Er gibt den Geringen Hoffnung (Hi 5,16)
  • Er verschließt der Schlechtigkeit den Mund (Hi 5,16)

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