Tag 33

Informationen

  1. Informationen zu Hiob nach M. Röseler 
  2. Informationen zu Hiob nach J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Hiob nach R. Liebi

Fragen

  • Mit welchen Beispielen vergleicht Hiob die Größe und Erhabenheit Gottes?
  • Wie denkt Hiob über die Reden seiner Freunde?

Bibeltext

Hiob 12-14

Und Hiob antwortete und sprach:

Wirklich, ihr seid die Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben!
Auch ich habe Verstand wie ihr; ich stehe nicht hinter euch zurück; und wer wüsste nicht dergleichen? Ich muss einer sein, der seinem Freund zum Gespött ist, der zu Gott ruft, und er antwortet ihm; der Gerechte, Vollkommene ist zum Gespött! Dem Unglück gebührt nach den Gedanken des Sorglosen Verachtung; sie ist bereit für die, die mit dem Fuß wanken.

Die Zelte der Verwüster sind in Ruhe, und Sicherheit gibt es für die, die Gott reizen, für den, der Gott in seiner Hand führt. Aber frage doch das Vieh, und es wird es dich lehren; und die Vögel des Himmels, und sie werden es dir kundtun; oder rede zu der Erde, und sie wird es dich lehren; und die Fische des Meeres werden es dir erzählen. Wer würde nicht an diesen allen erkennen, dass die Hand des HERRN dies gemacht hat, in dessen Hand die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches? Soll nicht das Ohr die Worte prüfen, wie der Gaumen für sich die Speise kostet? Bei Greisen ist Weisheit, und Einsicht bei hohem Alter. Bei ihm ist Weisheit und Macht, sein ist Rat und Einsicht. Siehe, er reißt nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt über jemand zu, und es wird nicht geöffnet. Siehe, er hemmt die Wasser, und sie vertrocknen; und er lässt sie los, und sie kehren das Land um. Bei ihm ist Kraft und vollkommenes Wissen; sein ist der Irrende und der Irreführende. Er führt Ratgeber beraubt weg, und Richter macht er zu Narren. Die Herrschaft der Könige löst er auf und schlingt eine Fessel um ihre Hüften. Er führt Priester beraubt weg, und Feststehende stürzt er um. Zuverlässigen entzieht er die Sprache, und Alten nimmt er das Urteil. Verachtung schüttet er auf Edle, und den Gürtel der Starken macht er schlaff. Er enthüllt Tiefes aus der Finsternis, und Todesschatten zieht er an das Licht hervor. Er vergrößert Nationen, und er vernichtet sie; er breitet Nationen aus, und er führt sie weg. Er entzieht den Häuptern der Völker der Erde den Verstand und macht sie umherirren in pfadloser Öde; sie tappen in der Finsternis, wo kein Licht ist, und er macht sie umherirren wie einen Betrunkenen.

Hiob 13

Siehe, das alles hat mein Auge gesehen, mein Ohr gehört und sich gemerkt. So viel ihr wisst, weiß auch ich; ich stehe nicht hinter euch zurück.

Doch zu dem Allmächtigen will ich reden, und vor Gott begehre ich mich zu rechtfertigen; ihr hingegen seid Lügenschmiede, nichtige Ärzte ihr alle!
O dass ihr doch still schwieget! Das würde euch zur Weisheit gereichen. Hört doch meine Rechtfertigung, und horcht auf die Beweisgründe meiner Lippen!
Wollt ihr für Gott Unrecht reden und für ihn Trug reden?
Wollt ihr für ihn Partei ergreifen, oder wollt ihr für Gott rechten?
Ist es gut <für euch>, dass er euch erforscht, oder werdet ihr ihn täuschen, wie man einen Menschen täuscht?
Strafen wird er euch, wenn ihr im Geheimen die Person anseht. Wird nicht seine Hoheit euch bestürzen und sein Schrecken auf euch fallen?
Eure Denksprüche sind Sprüche von Asche, eure Schutzwehren erweisen sich als Schutzwehren von Lehm.

Schweigt, lasst mich, und ich will reden, was auch über mich ergehen möge.
Warum sollte ich mein Fleisch zwischen meine Zähne nehmen und mein Leben in meine Hand legen?
Siehe, tötet er mich – ich werde auf ihn warten; nur will ich meine Wege ihm ins Angesicht rechtfertigen.
Auch das wird mir zur Rettung sein, dass ein Ruchloser nicht vor sein Angesicht kommen darf.
Hört, hört meine Rede, und meine Erklärung <dringe> in eure Ohren!
Sieh doch, ich habe die Rechtssache gerüstet! Ich weiß, dass ich Recht behalten werde. Wer ist es, der mit mir rechten könnte? Denn dann wollte ich schweigen und verscheiden.

Nur zweierlei tu mir nicht; dann werde ich mich nicht vor deinem Angesicht verbergen. Deine Hand entferne von mir, und dein Schrecken ängstige mich nicht. So rufe denn, und ich will antworten, oder ich will reden, und erwidere mir! Wie viele Ungerechtigkeiten und Sünden habe ich? Lass mich meine Übertretung und meine Sünde wissen! Warum verbirgst du dein Angesicht und hältst mich für deinen Feind? Willst du ein verwehtes Blatt wegschrecken und die dürre Stoppel verfolgen? Denn Bitteres verhängst du über mich und lässt mich erben die Ungerechtigkeiten meiner Jugend; und meine Füße legst du in den Stock und beobachtest alle meine Pfade, grenzest dir ein die Sohlen meiner Füße; da ich doch zerfalle wie Moder, wie ein Kleid, das die Motte zerfressen hat.

Hiob 14

Der Mensch, von einer Frau geboren, ist kurz an Tagen und mit Unruhe gesättigt.
Wie eine Blume kommt er hervor und verwelkt; und er flieht wie der Schatten und hat keinen Bestand. Dennoch hast du über einen solchen deine Augen aufgetan, und mich führst du ins Gericht mit dir!
Wie könnte ein Reiner aus einem Unreinen kommen? Nicht ein einziger!
Wenn denn seine Tage bestimmt sind, die Zahl seiner Monate bei dir ist, <wenn> du ihm Schranken gesetzt hast, die er nicht überschreiten darf, so blicke von ihm weg, damit er Ruhe hat, bis er wie ein Tagelöhner seinen Tag vollendet.

Denn für den Baum gibt es Hoffnung: Wird er abgehauen, so schlägt er wieder aus, und seine Schösslinge hören nicht auf. Wenn seine Wurzel in der Erde altert und sein Stumpf im Boden erstirbt – vom Duft des Wassers sprosst er wieder auf und treibt Zweige wie ein Pflänzling.
Der Mann aber stirbt und liegt da; und der Mensch verscheidet, und wo ist er? 
Es verrinnen die Wasser aus dem See, und der Fluss trocknet ein und versiegt: So legt der Mensch sich hin und steht nicht wieder auf; bis die Himmel nicht mehr sind, erwachen sie nicht und werden nicht aufgeweckt aus ihrem Schlaf.

O dass du mich im Scheol verstecktest, mich verbärgest, bis dein Zorn sich abwendete, mir eine Frist setztest und <dann> meiner gedächtest! (Wenn ein Mann stirbt, wird er wieder leben?) Alle Tage meines Dienstes wollte ich harren, bis meine Ablösung käme!
Du würdest rufen, und ich würde dir antworten; du würdest dich nach dem Werk deiner Hände sehnen.
Denn nun zählst du meine Schritte; wachst du nicht über meine Sünde? Meine Übertretung ist versiegelt in einem Bündel, und du hast meine Ungerechtigkeit aufgehäuft.

Und doch, ein Berg stürzt ein, zerfällt, und ein Fels rückt weg von seiner Stelle; Wasser zerreiben Steine, ihre Fluten schwemmen den Staub der Erde weg; aber du machst die Hoffnung des Menschen zunichte. Du überwältigst ihn für immer, und er geht dahin; sein Angesicht entstellend, sendest du ihn weg. Seine Kinder kommen zu Ehren, und er weiß es nicht; und sie werden gering, und er achtet nicht auf sie. Nur um ihn selbst hat sein Fleisch Schmerz, und <nur> um ihn selbst empfindet seine Seele Trauer.

Meine Antworten

Mit welchen Beispielen vergleicht Hiob die Größe und Erhabenheit Gottes?

  • Schöpfung -> Gott hat alles gemacht. (Hib 12,9.10)
  • Vergleich mit Menschen 
    • Bei Greisen ist Weisheit -> bei Gott ist Weisheit und Macht, sein Rat ist Einsicht (Hiob 12,12.13)
    • Gott kann mehr als die Menschen (Hiob 12,14)
    • Gott regiert die Welt (Hiob 12,15)
    • bei Gott ist Kraft und vollkommenes Wissen (Hiob 12,16)
    • Gott lenkt die Geschichten der Menschen (Hiob 12,17-21)

Wie denkt Hiob über die Reden seiner Freunde?

  • die Freunde sind:
    • Lügendichter (Hi 13,4)
    • Kurpfuscher (Nichtige Ärzte) (Hi 13,4)
    • Wenn sie den Mund halten, dann sind sie weise (Hi 13,5)

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