Tag 41

Informationen

  1. Informationen zu Hiob nach M. Röseler 
  2. Informationen zu Hiob nach J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Hiob nach R. Liebi

Fragen

  • Wozu dienen die Fragen, die der Herr dem Hiob stellt?
  • Wer kann dem Adler befehlen, hoch zu fliegen?

Bibeltext

Hiob 38-39

Und der HERR antwortete Hiob aus dem Sturm und sprach:

Wer ist es, der den Rat verdunkelt mit Worten ohne Erkenntnis?
Gürte doch wie ein Mann deine Lenden, so will ich dich fragen, und du belehre mich!

Wo warst du, als ich die Erde gründete? Tu es kund, wenn du Einsicht besitzt!
Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt? Oder wer hat über sie die Mess-Schnur gezogen?
In was wurden ihre Grundfesten eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?

Und <wer> hat das Meer mit Toren verschlossen, als es hervorbrach, hervorkam aus dem Mutterschoß, als ich Gewölk zu seinem Gewand und Wolkendunkel zu seiner Windel machte und ich ihm meine Grenze bestimmte und Riegel und Tore setzte und sprach: Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, und hier sei <eine Schranke> gesetzt dem Trotz deiner Wellen?

Hast du, seitdem du lebst, einem Morgen geboten? Hast du die Morgenröte ihre Stätte wissen lassen, dass sie erfasse die Säume der Erde und die Gottlosen von ihr verscheucht werden?
Sie verwandelt sich wie Siegelton, und alles steht da wie in einem Gewand; und den Gottlosen wird ihr Licht entzogen, und der erhobene Arm wird zerbrochen.

Bist du bis zu den Quellen des Meeres gekommen, und hast du die Gründe der Tiefe durchwandelt?
Wurden dir die Pforten des Todes enthüllt, und sahst du die Pforten des Todesschattens?
Hast du Einsicht genommen in die Breiten der Erde? Sage an, wenn du es alles weißt!

Welches ist der Weg zur Wohnung des Lichts, und die Finsternis, wo ist ihre Stätte? – dass du sie zu ihrer Grenze hinbringen könntest und dass du die Pfade zu ihrem Haus kenntest. Du weißt es <ja>; denn damals wurdest du geboren, und die Zahl deiner Tage ist groß!

Bist du zu den Vorräten des Schnees gekommen, und hast du die Vorräte des Hagels gesehen, die ich aufgespart habe für die Zeit der Bedrängnis, für den Tag des Kampfes und der Schlacht?

Welches ist der Weg, auf dem das Licht sich verteilt, der Ostwind sich über die Erde verbreitet?
Wer teilt der Regenflut Kanäle ab und einen Weg dem Donnerstrahl, um regnen zu lassen auf ein Land ohne Menschen, auf die Wüste, in der kein Mensch ist, um zu sättigen die Öde und Verödung und um hervorsprießen zu lassen die Triebe des Grases?

Hat der Regen einen Vater, oder wer zeugt die Tropfen des Taues?
Aus wessen Schoß kommt das Eis hervor, und des Himmels Reif, wer gebiert ihn?
Wie das Gestein verdichten sich die Wasser, und die Fläche der Tiefe schließt sich zusammen.

Kannst du das Gebinde des Siebengestirns knüpfen oder die Fesseln des Orion lösen?
Kannst du die Bilder des Tierkreises hervortreten lassen zu ihrer Zeit und den Großen Bären leiten samt seinen Kindern?
Kennst du die Gesetze des Himmels, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?

Kannst du deine Stimme zum Gewölk erheben, dass eine Menge Wasser dich bedecke?
Kannst du Blitze entsenden, dass sie hinfahren, dass sie zu dir sagen: Hier sind wir?
Wer hat Weisheit in die Nieren gelegt, oder wer hat dem Geist Verstand gegeben?
Wer zählt die Wolken mit Weisheit, und die Schläuche des Himmels, wer gießt sie aus, wenn der Staub zu dichtem Guss zusammenfließt und die Schollen aneinander kleben?

Erjagst du der Löwin den Raub, und stillst du die Gier der jungen Löwen, wenn sie in den Höhlen kauern, im Dickicht auf der Lauer sitzen?
Wer bereitet dem Raben sein Futter, wenn seine Jungen zu Gott schreien, umherirren ohne Nahrung?

Hiob 39

Weißt du die Gebärzeit der Steinböcke? Beobachtest du das Kreißen der Hirschkühe? Zählst du die Monate, die sie erfüllen, und weißt du die Zeit ihres Gebärens? Sie krümmen sich, lassen ihre Jungen durchbrechen, entledigen sich ihrer Wehen. Ihre Kinder werden stark, wachsen auf im Freien; sie gehen fort und kehren nicht zu ihnen zurück.

Wer hat den Wildesel frei entsandt, und wer gelöst die Fesseln des Wildlings, zu dessen Haus ich die Steppe gemacht habe und zu seinen Wohnungen das Salzland? Er lacht über das Getümmel der Stadt, das Geschrei des Treibers hört er nicht. Was er auf den Bergen erspäht, ist seine Weide, und allem Grünen spürt er nach.

Wird der Wildochs dir dienen wollen, oder wird er an deiner Krippe übernachten? Wirst du den Wildochsen mit dem Seil in der Furche halten können, oder wird er hinter dir her die Talgründe eggen? Wirst du ihm trauen, weil seine Kraft groß ist, und ihm deine Arbeit überlassen? Wirst du dich auf ihn verlassen, dass er deine Saat heimbringt und sie auf deine Tenne sammelt?

Fröhlich schwingt sich der Flügel der Straußhenne: Ist es des Storches Fittich und Gefieder?
Denn sie überlässt ihre Eier der Erde und erwärmt sie auf dem Staub; und sie vergisst, dass ein Fuß sie zerdrücken und das Getier des Feldes sie zertreten kann. Sie behandelt ihre Kinder hart, als gehörten sie ihr nicht; ihre Mühe ist umsonst, es kümmert sie nicht.
Denn Gott ließ sie die Weisheit vergessen, und keinen Verstand teilte er ihr zu.
Zur Zeit, wenn sie sich in die Höhe peitscht, lacht sie über das Pferd und seinen Reiter.

Gibst du dem Pferd Kraft, bekleidest du seinen Hals mit der wallenden Mähne? Bewirkst du, dass es aufspringt wie die Heuschrecke? Sein prächtiges Schnauben ist Schrecken.
Es scharrt in der Ebene und freut sich der Kraft, zieht aus, den Waffen entgegen.
Hi 39,22: Es lacht über die Furcht und erschrickt nicht und kehrt vor dem Schwert nicht um.
Hi 39,23: Auf ihm klirrt der Köcher, der blitzende Speer und Wurfspieß.
Hi 39,24: Mit Ungestüm und Zorn jagt es dahin und lässt sich nicht halten, wenn die Posaune ertönt.
Hi 39,25: Beim Schall der Posaune ruft es: Hui!, und aus der Ferne wittert es die Schlacht, den Donnerruf der Heerobersten und das Feldgeschrei.

Schwingt sich der Habicht durch deinen Verstand empor, breitet seine Flügel aus nach Süden?
Oder erhebt sich auf deinen Befehl der Adler und baut in der Höhe sein Nest? In den Felsen wohnt und verweilt er, auf Felszacken und den Spitzen der Berge. Von dort aus erspäht er Nahrung, in die Ferne blicken seine Augen. Und seine Jungen schlürfen Blut, und wo Erschlagene sind, da ist er.

Meine Antworten

Wozu dienen die Fragen, die der Herr dem Hiob stellt?

  • stellt die Größe Gottes dar

Wer kann dem Adler befehlen, hoch zu fliegen?

  • Gott allein(Hiob 39,27-30)

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