Der Name Barak bedeutet Blitz.
Ein Mann aus Israel, den Gott beauftragt, für Israel zu kämpfen. Sein Vater ist Abinoam aus Kedesch in Naftali. Der Kanaaniterkönig Jabin von Hazor unterdrückt die Israeliten 20 Jahre lang durch seinen Heerführer Sisera, der in Haroschet sitzt. Als die Israeliten deswegen zu Gott schreien, ruft die Richterin und Prophetin Debora Barak zu sich und gibt ihm den Auftrag vom Herrn, mit 10 000 Mann aus Naftali und Sebulon zum Berg Tabor zu rücken. Barak will nur unter der Bedingung gehorchen, dass Debora ihn begleitet. Das kostet ihn den Ruhm des Sieges: Nun sollte nicht er Sisera töten, sondern eine Frau. Auf die Nachricht, dass die Israeliten am Tabor stehen, rückt Sisera mit seinem ganzen Heer und 900 Streitwagen im Kischontal gegen sie vor. Doch Baraks Angriff überrennt die Kanaaniter und fügt ihnen eine vernichtende Niederlage zu. Sisera flieht zu Fuß und wird von Jael, der Frau von Heber, getötet, als er in ihrem Zelt Zuflucht sucht. In der Folge gelingt es Israel, König Jabin völlig zu vernichten (Ri 4). Debora und Barak feiern den Sieg mit einem Lied, dessen hebräische Sprache zur altertümlichsten im ganzen Alten Testament zählt (Ri 5). Der Hebräerbrief nennt Barak unter den alttestamentlichen Glaubensmännern (Hebr 11,32).