war ein Mann aus dem Stamm Dan und der Vater des Richters Simson.
Richter 13 berichtet davon, dass ein Engel seiner Frau erschien und ihr mitteilte, dass sie einen Sohn bekommen würde, der beginnen sollte, Israel von den Philistern zu befreien. Seine Frau erzählt ihm davon, und Manoach bittet Gott, den Mann noch einmal zu schicken und ihnen genauer zu sagen, was sie beachten sollen. Tatsächlich erscheint der Engel noch einmal, ohne dass Manoach ahnt, dass es sich um einen Engel handelt. Er hält ihn einfach für einen Mann Gottes. Dankbar dafür, dass der Mann ihm einige Ernährungstipps gibt, die seine Frau während der Schwangerschaft beachten soll, will er ihm eine Ziege zubereiten. Der Engel lehnt ab, rät ihm aber, die Ziege zu opfern, wozu sich Manoach und seine Frau auch entschließen. Erst als der Engel »in der Flamme des Altars« wieder zum Himmel fährt, merken sie, dass sie mit einem Engel geredet haben. Kein Wunder, dass nach diesem ungewöhnlichen Vorspann ein besonderes Kind geboren wird:
Simson richtet 20 Jahre lang über Israel und ist ungeheuer stark, solange seine Haare nicht geschnitten werden. Von Manoach werden uns nach Simsons Geburt noch zwei Dinge berichtet: Er versucht, seinen Sohn davon zu überzeugen, sich nicht außerhalb des Bundes zu verheiraten (Ri 14,[[2]]), und wird schließlich zwischen Zora und Eschtaol begraben (Ri 16,31).
Sein Name ist von der Form her identisch mit einem Wort, das Ruheplatz bedeutet.