Ein Diener des Propheten Elisa, der äußerlich im gleichen Verhältnis zu ihm steht wie Elisa anfänglich Elia gegenüber, nämlich als Diener (vgl. 1. Kö 19,21; [[6]]. Kö 3,11). Eine reiche Frau in Schunem lädt Gehasi und Elisa immer wieder zu sich ein und richtet sogar extra eine Kammer ein. Als Elisa seinen Diener Gehasi fragt, was sie dafür erwartet, erzählt Gehasi von ihrem Wunsch nach einem Sohn. Sie wird dann zwar tatsächlich schwanger, doch der Sohn stirbt noch als Kind, und die Mutter reitet, ohne zu zögern, zu dem Propheten auf den Berg Karmel. Als sie Elisas Füße zu umklammern versucht, will Gehasi sie davon abhalten, doch Elisa hat Verständnis und schickt Gehasi mit seinem Stab zu dem Sohn. Doch ohne Erfolg kehrt Gehasi zurück, und erst als Elisa selbst den toten Jungen besucht, wird er wieder lebendig (2. Kö 4,8-37). Später befragt der König Gehasi nach den großen Taten Elisas. Als er von der Schunemiterin erzählt, deren Sohn Elisa lebendig gemacht hatte, kommt sie dazu, und Gehasi bittet den König für sie um Acker und Haus, die sie zurückgelassen hatte, als sie das Land wegen einer Hungersnot verließ (2. Kö 8,3-6). Bei der Heilung des aramäischen Feldherrn Naaman vom Aussatz lehnt Elisa jedes Geschenk ab; Gehasi jedoch findet eine Belohnung nur gerecht und bittet Naaman um einen Teil der angebotenen Güter, unter dem Vorwand, im Auftrag Elisas zu handeln. Als Elisa ihn zur Rede stellt, streitet er natürlich alles ab, doch Elisa durchschaut ihn und kündigt ihm an, dass er sich zwar an den Gütern freuen kann, aber nun auch mit Naamans Aussatz leben muss (2. Kö 5,20-27). Gehasi bleibt ein Mensch, der auch in der Gemeinschaft mit Elisa kein Verständnis für das Handeln Gottes gewinnt.

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist