Der Name bedeutet Sohn des Hadad und bezeichnet syrische Könige von Damaskus, die im 9. und 8. Jh. v.Chr. im Kampf um die Vorherrschaft in Syrien und Palästina die unversöhnlichen Feinde des israelitischen Nordreiches waren.

  1. Ben Hadad I., der Sohn Tabrimmons und ein Enkel Hesjons, wird von König Asa von Juda zu Hilfe gerufen, als dieser von Bascha, dem König von Israel, bedroht wird. Ben-Hadad ergreift die Gelegenheit zur Ausweitung seiner Macht, bricht sein Bündnis mit Bascha, fällt in die nördlichen Gebiete Israels ein und erobert Ijon, Dan, Abel-Bet Maacha sowie ganz Kinneret und Naftali. Das bedeutet für Damaskus die Kontrolle über die Handelswege nach Tyrus und zur Ebene Jesreel, die weiter ins Philisterland und nach Ägypten führen. Asa wird so zwar von der unmittelbaren Bedrohung durch Bascha, der Rama zur Sperrfestung ausbauen wollte, befreit; aber den eigentlichen Nutzen hat doch Syrien, der gemeinsame Gegner von Juda und Israel (1. Kö 15,18-[[[[6]]]]; 1. Chr 16,1-6). Eine in Nordsyrien gefundene Inschrift Ben-Hadads bestätigt die biblischen Angaben über seinen Vater und Großvater. Ob aber Hesjon weiter mit Reson (1. Kö 11,23-[[3]]), dem Begründer der Herrschaft von Damaskus, gleichzusetzen ist, muss noch offenbleiben.
  2. Ben-Hadad II., König von Syrien, ist später der Gegner Ahabs von Israel. Er wird bei der Belagerung von Samaria geschlagen, als er den Sieg schon errungen glaubt, und erleidet im Jahr darauf bei Afek eine vernichtende Niederlage, aus der er sich aber mit einem günstigen Vertrag zu retten weiß (1. Kö 20,1-34). Dann herrscht drei Jahre Frieden zwischen Israel und Syrien (1 Kö 22,2), die unter der Bedrohung durch den nach Westen vordringenden Assyrerkönig Salmanassar III. sogar vorübergehend zu Bundesgenossen werden. In der Schlacht bei Karkar nördlich von Hamat treten sie mit einer Reihe weiterer Verbündeter den Assyrern entgegen: Ahab nach assyrischen Angaben mit 2000 Streitwagen und 10 000 Mann, der König von Damaskus mit 1200 Wagen und 20 000 Mann. Kaum sind die Assyrer wieder abgezogen, versucht Ahab, den Syrern Ramot in Gilead abzunehmen, und fällt dabei (1. Kö 22,2-36). Unter seinem Sohn Joram wird der Krieg zunächst durch aramäische Streifscharen weitergeführt (2. Kö 5,2; 6,8-23), mit Unterbrechungen durch erneute Angriffe Salmanassars auf Damaskus (zwischen 848 und 838 v.Chr.). Danach rückt Ben-Hadad II. noch einmal gegen Samaria vor, schließt die Stadt ein und hat sie beinahe ausgehungert, als seine Truppen nachts Lärm wie von einem nahenden Heer zur Unterstützung Samarias hören und kopflos fliehen (2. Kö 6,24-7,20). Bald darauf wird Ben-Hadad II. von Hasaël ermordet, der den aramäischen Thron besteigt (2. Kö 8,7-15). Im assyrischen Bericht über die Schlacht bei Karkar (853 v.Chr.) heißt der aramäische König Adadidri, was dem hebräischen Hadad-Eser entspricht. Das zwingt aber nicht dazu, Ben-Hadad, den Zeitgenossen Ahabs, von dem zur Zeit Jorams lebenden Ben-Hadad II. zu trennen und zwischen ihnen die Herrschaft eines Hadad-Eser anzunehmen, der dann der aramäische König von 1Kön 22,2-2Kön 6,23 wäre, dessen Name nicht genannt wird. Wahrscheinlicher ist, dass der vollständige Name Ben-Hadad-Eser (»Sohn des Hadad, der Hilfe ist«) lautete, den die Juden und Assyrer verschieden zu Ben-Hadad und Adad-Idri verkürzt haben.
    Darüber hinaus hat man auch in dem Ben-Hadad, der zur Zeit Asas und Baschas regierte, denselben Herrscher sehen wollen. Das würde auf eine immerhin denkbare Regierungszeit des Syrerkönigs von rund 50 Jahren führen und lässt sich durch die oben erwähnte Inschrift Ben-Hadads I. stützen, die nach der Form ihrer Buchstaben in die Mitte des 9. Jh. v.Chr. gehört.
  3. Ben-Hadad III., der Sohn und Nachfolger Hasaëls zu Beginn des 8. Jh. v.Chr. Im Gegensatz zu den Erfolgen seines Vaters, unter dem Ben-Hadad III. noch als Kronprinz gegen Israel gekämpft zu haben scheint (2. Kö 13,3-7), gelingt es ihm nicht, die Vormachtstellung Syriens zu bewahren. Noch unter Hasaël hatte der Assyrer Adadnirari III. Damaskus eingeschlossen und tributpflichtig gemacht. Nun vermag Joasch von Israel Ben-Hadad III. dreimal zu schlagen und die von Hasaël eroberten israelitischen Städte zurückzugewinnen (2. Kö 13,22-25; vgl. 10,32.33). Im Norden seines Reiches, wo Ben-Hadad sich mit mehreren Verbündeten gegen die aufstrebende Macht des Königs Zakir von Hamat wendet, erleidet er ebenfalls einen Rückschlag, wie das Siegesdenkmal Zakirs beweist. Ben-Hadads III. Schwäche ermöglicht den neuen Aufstieg Israels unter Jerobeam II. In Jer 49,27 und Amos 1,4 werden die Paläste Ben-Hadads III. in Damaskus erwähnt.

hängt ebenfalls mit angenehm, hold sein  zusammen.

  1. Ein Sohn Belas und ein Enkel von Benjamin. Seine Nachkommen bilden das Geschlecht der Naamaniter (1. Mo 46,21; 4. Mo 26,[[2]]; 1. Chr [[3]],3.4).
  2. Der aussätzige Heerführer des Aramäerkönigs Ben-Hadad. Er war ein angesehener Mann, durch den Gott den Syrern Sieg gegeben hatte. Ein gefangenes jüdisches Mädchen, eine Dienerin seiner Frau, zeigt ihm die Möglichkeit, bei dem Propheten in Samaria Heilung zu finden. Darauf sendet ihn der König Ben-Hadad mit einem Schreiben und Silber und Goldgulden zu König Joram von Israel und bittet ihn, er solle ihn von seinem Aussatz befreien. Der Anweisung des Propheten Elisa, der ihn zu sich rufen lässt, kommt Naaman nur zögernd nach. Als er dann aber geheilt ist, will er von jetzt an allein dem Herrn opfern. Elisa lehnt alle Geschenke ab und verabschiedet Naaman mit seinem Segen. Sein Diener Gehasi jedoch nutzt die Dankbarkeit des Aramäers zu seinem eigenen Vorteil aus: Er gibt vor, Elisa habe ihn doch geschickt, um Geschenke zu erhalten. Als Elisa ihn dafür zur Rede stellt, prophezeit er Gehasi, dass der von nun an selber aussätzig sein werde (2. Kö 5).

Ein Diener des Propheten Elisa, der äußerlich im gleichen Verhältnis zu ihm steht wie Elisa anfänglich Elia gegenüber, nämlich als Diener (vgl. 1. Kö 19,21; [[6]]. Kö 3,11). Eine reiche Frau in Schunem lädt Gehasi und Elisa immer wieder zu sich ein und richtet sogar extra eine Kammer ein. Als Elisa seinen Diener Gehasi fragt, was sie dafür erwartet, erzählt Gehasi von ihrem Wunsch nach einem Sohn. Sie wird dann zwar tatsächlich schwanger, doch der Sohn stirbt noch als Kind, und die Mutter reitet, ohne zu zögern, zu dem Propheten auf den Berg Karmel. Als sie Elisas Füße zu umklammern versucht, will Gehasi sie davon abhalten, doch Elisa hat Verständnis und schickt Gehasi mit seinem Stab zu dem Sohn. Doch ohne Erfolg kehrt Gehasi zurück, und erst als Elisa selbst den toten Jungen besucht, wird er wieder lebendig (2. Kö 4,8-37). Später befragt der König Gehasi nach den großen Taten Elisas. Als er von der Schunemiterin erzählt, deren Sohn Elisa lebendig gemacht hatte, kommt sie dazu, und Gehasi bittet den König für sie um Acker und Haus, die sie zurückgelassen hatte, als sie das Land wegen einer Hungersnot verließ (2. Kö 8,3-6). Bei der Heilung des aramäischen Feldherrn Naaman vom Aussatz lehnt Elisa jedes Geschenk ab; Gehasi jedoch findet eine Belohnung nur gerecht und bittet Naaman um einen Teil der angebotenen Güter, unter dem Vorwand, im Auftrag Elisas zu handeln. Als Elisa ihn zur Rede stellt, streitet er natürlich alles ab, doch Elisa durchschaut ihn und kündigt ihm an, dass er sich zwar an den Gütern freuen kann, aber nun auch mit Naamans Aussatz leben muss (2. Kö 5,20-27). Gehasi bleibt ein Mensch, der auch in der Gemeinschaft mit Elisa kein Verständnis für das Handeln Gottes gewinnt.

bezeichnet zwei Könige, einen Prinzen und zwei weitere Männer im Alten Testament. Übersetzt heißt der Name Jahwe ist erhaben.

  1. Ein Sohn des Königs Toï von Hamat (2. Sam 8,10); er heißt in 1. Chr 18,10 Hadoram.
  2. Ein Levit aus dem Geschlecht Eliësers, des Sohnes Moses. Sein Vater hieß Rehabja, sein Sohn Jesaja (1. Chr 26,25).
  3. Ein Priester zur Zeit von König Joschafat von Juda (2Chr 17,8).
  4. Der König von Israel, der 851-845 v.Chr. regierte und der letzte Herrscher der Dynastie Omri war. Er war der Sohn von Isebel und König Ahab von Israel und folgte seinem älteren Bruder Ahasja in der Herrschaft. Das Urteil über Joram von Israel lautet ungünstig: Er tat, was dem Herrn missfiel. Aber es wird hinzugefügt, dass er nicht so schlecht gehandelt habe wie sein Vater und seine Mutter. Er beseitigte zwar das Steinmal Baals, das sein Vater errichtet hatte, behielt aber andererseits den Götzendienst an goldenen Kälbern, die Jerobeam hatte aufstellen lassen (2. Kö 3,2.3), bei. Da der Moabiterkönig Mescha sich gleich nach Ahabs Tod gegen Israel gewandt hatte (2Kön 1,1; 3,4.5), zog Joram, zusammen mit König Joschafat von Juda und dem König von Edom als Bundesgenossen, gegen Moab (2. Kö 3). Trotz der errungenen Erfolge gelang es ihm jedoch nicht, Kir-Heres zu erobern. Es wird vermutet, dass es sich auch bei dem nicht namentlich genannten König von Israel, zu dem der Aramäerkönig seinen Heerführer Naaman schickte mit der Forderung, ihn von seinem Aussatz zu befreien (2. Kö 5,5-8), um Joram handelt. Und auch bei dem König, dem Elisa im Kampf mit den Aramäern beistand (2. Kö 6,8-23) und der in Samaria durch den Aramäerkönig Ben-Hadad belagert wurde, eine Belagerung, die mit einer wunderbaren Befreiung endete (2. Kö 6,24-7,20). Die Ermordung Jorams geschah auf Betreiben Elisas hin, der sie als Beginn des letzten Gerichtes Gottes über Ahab und Isebel angekündigt hatte. Er wurde von Jehu getötet, als er die Wunden, die er im Kampf mit den Aramäern bei Ramot in Gilead erhalten hatte, in Jesreel ausheilen wollte (2. Kö 8,28.29). Sein Leichnam wurde auf Jehus Befehl auf den Acker Nabots geworfen (2. Kö 9,16-26).
  5. Der Herrscher, der als ältester Sohn von König Joschafat in den Jahren 847-843 v.Chr. über Juda regierte. Im Jahr 852 v.Chr. hatte Joschafat, als er mit Ahab gegen die Aramäer nach Ramot in Gilead zog, den 32-jährigen Joram als Mitregenten eingesetzt. Unmittelbar nach seiner Thronbesteigung ließ Joram alle seine jüngeren Brüder ermorden (2. Chr 21,2-5). Er kehrte die Politik seines gottesfürchtigen Vaters um. Er heiratete Atalja, eine Tochter des Königs Ahab von Israel und somit eine Schwester des Königs Joram von Israel. Dies führte in Israel zu der gleichen gottlosen Regierung, wie sie von Ahab und Isebel her bekannt war. Während Jorams Regierungszeit befreiten sich Edom und Libna aus ihrer Abhängigkeit von Juda, Philister und Araber drangen in sein Königreich ein und plünderten es. Joram starb an 
    einer Krankheit und ging dahin unbedauert (2. Chr 21,10). Sein Nachfolger wurde sein Sohn Ahasja.

ist ein Prophet in Israel und der Nachfolger Elias. Am Berg Horeb erhält Elia den Auftrag, Elisa von Abel-Mehola, den Sohn Schafats, zu seinem Nachfolger zu berufen. Elisa pflügt gerade sein Feld, als Elia seinen Mantel über ihn wirft und ihn damit zum Nachfolger ernennt (1. Kö 19,[[[[6]]]].19-21). Bevor Elia um die Zeit des Todes Ahasjas von Israel und des Regierungsantritts seines Bruders Joram (um 852 v.Chr.) in einem feurigen Wagen entrückt wird, erbittet sich Elisa von ihm zwei Anteile seines Geistes und bezieht sich vermutlich damit auf den Anteil des Erstgeborenen, der das Doppelte der anderen Brüder betrug (2. Kö 2,9.10; vgl. 5. Mo 21,17). Dieser Wunsch wird ihm erfüllt, und auch den Mantel erhält er. Nach Elias Entrückung führt Elisa dessen Auftrag aus, Hasael zum zukünftigen König von Israel zu salben. Elisas Wirken fällt vor allem in die 12-jährige Herrschaftszeit Jorams (2. Kö 3,1) und ist durch eine große Anzahl von Wundern gekennzeichnet, durch die Gott seinen Beistand in den kleinen und großen Schwierigkeiten des Alltags zeigt: Angefangen bei einer geliehenen Axt, die in den Fluss fällt, wo Elisa sie wiederfindet (2. Kö 6,1-7), über ein Essen und eine Quelle, die er genießbar macht, und Brot, das er vermehrt (2. Kö 4,38-44), bis hin zu einem Toten, den er lebendig macht (2. Kö 4,18-37; 13,20.21). Das Handeln Elisas ist stark durch Hilfe und Barmherzigkeit geprägt – im Gegensatz zu Elia, der vor allem Gericht bringt. Dennoch verkündet auch er grausame und unverständliche Urteile: Einige Kinder, die ihn verspotten, werden von ihm verflucht und von zwei Bären zerrissen. 

Als Joram am Anfang seiner Regierung einen Feldzug gegen König Mescha von Moab unternimmt, rettet Elisa das Heer aus einer gefährlichen Notlage und verheißt den Sieg – aber nicht um Jorams willen, von dem der Prophet des Baalsdienstes wegen scharf abrückt, sondern mit Rücksicht auf seinen Verbündeten Joschafat von Juda (2. Kö 3,9-27). Dann verfolgt Elisa den Kampf zwischen Israel und Aram, den Joram von seinem Vater Ahab übernommen hat. Er unterrichtet den König über die Bewegungen der aramäischen Streifscharen und führt die Aramäer, die ihn gefangen nehmen sollen, selber in Gefangenschaft (2. Kö 6,8-23). In dieser Zeit oder auch vor dem Beginn der Feindseligkeiten (vgl. 2. Kö 5,7) heilt er den aramäischen Oberbefehlshaber Naaman vom Aussatz (2Kön 5,1-19). Als die Not im belagerten Samaria aufs Höchste gestiegen ist, verkündet Elisa Joram die Rettung für den nächsten Tag, die genau eintrifft (2. Kö 6,24-7,20).

Aber der König lässt sich durch all das nicht von seinem Weg abbringen: Der Baalsdienst in Israel und der Einfluss der Königsmutter Isebel bleiben bestehen. Nun ist die Zeit reif geworden für die Ausführung des Auftrages, den schon Elia am Berg Horeb empfangen hatte (1. Kön19,15f), und Elisa muss das Gericht Gottes einleiten. Er kündigt Hasaël in Damaskus den Tod Ben-Hadads und seine eigene Herrschaft über Aram an (2. Kö 8,7-15). Als Joram und Hasaël schon im Streit miteinander liegen (2. Kö 9,14), lässt Elisa Jehu mit dem Befehl zur Ausrottung des Hauses Ahabs zum König über Israel salben (2. Kö 9,1-13). 

Über 40 Jahre lang vollzieht sich dann das Gericht an Israel (vgl. 2. Kö 10,36 und 13,1). Während der ganzen Zeit hören wir nichts mehr von einem öffentlichen Auftreten Elisas – der Prophet schweigt. Die Macht des Syrerkönigs Hasaël nimmt während der Regierung Jehus und seines Sohnes Joahas immer mehr zu, Israel sinkt zur Bedeutungslosigkeit herab (2. Kö 13,3.7). Erst als Joasch, der Enkel Jehus, zu ihm kommt, kündigt Elisa ihm auf seinem Sterbebett neuen, dreifachen Sieg über die Syrer an (2. Kö 13,14-19) und leitet so noch kurz vor seinem Tode wieder eine Zeit der Hilfe Gottes für Israel ein und wird damit der Bedeutung seines Namens völlig gerecht: Gott hat geholfen.

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist