bedeutet Jahwe ist Vater.

  1. Ein Sohn Serajas und ein Enkel des Kenas, der Stammvater des Tals der Zimmerleute (1. Chr 4,13.14).
  2. Einer der drei Söhne von Davids Halbschwester Zeruja. Seine Brüder sind Abischai und Asaël (2. Sam 2,18; 1. Chr 2,16). Der Name seines Vaters, der in Bethlehem begraben war (2Sam 2,32), ist unbekannt. Alle drei Brüder waren Gefährten Davids, wahrscheinlich schon in der Zeit seiner Flucht vor Saul, wenn hier auch nur Abischai ausdrücklich genannt wird (1. Sam 26,6).
    Joab begleitet seinen Onkel und König das ganze Leben hindurch. Aber in seiner Treue als Heerführer fehlt ihm dasinnere Verständnis für den Weg, den David als der Gesalbte des Herrn in der Verantwortung vor Gott geht. Joab handelt nach Nützlichkeit und eigenem Vorteil. In seiner Frömmigkeit ist er ganz Soldat; im Bewusstsein, für das Volk Gottes zu kämpfen, vertraut er auf die eigene Kraft und überlässt Gott den Ausgang (2. Sam 10,12). Nur vor der Volkszählung hat er David in richtiger Erkenntnis gewarnt, jedoch vergeblich (2. Sam [[3]],3; 1. Chr 21,3.6). Den Tod seines Bruders Asaël im Gefecht bei Gibeon (2. Sam 2,12-23) rächt Joab an Abner, der zu David übergehen will, und beseitigt damit zugleich einen möglichen Rivalen (2Sam 3,22-39). Das ist – da es während der Verhandlung geschieht – offener Mord. Doch David fühlt sich zu schwach, Joab nach seiner Königspflicht zu richten. Bei der Eroberung Jerusalems zeichnet Joab sich aus und wird Feldhauptmann des Heeres, d.h. des Volksaufgebots (2. Sam 8,16; 1. Chr 11,6). Gemeinsam mit Abischai kämpft er siegreich gegen Aramäer und Ammoniter (2. Sam 10,7-14; 1. Chr 19,8-15) und gegen die Edomiter (2. Sam 8,13.14; 1. Kö 11,15.16; 1. Chr 18,12.13; Ps 60,2). Joab befehligt das Belagerungsheer vor Rabba und erobert die Wasserstadt, während er die endgültige Eroberung David überlässt (2. Sam 12,26-29). Bei dieser Gelegenheit zeigt sich der Mörder Abners als bereitwilliger Helfer seines Königs beim Mord an Uria (2. Sam 11,14-25). Als das Gericht über Davids Sünde sich auszuwirken beginnt, hat Joab wieder einmal in verhängnisvoller Weise seine Hand im Spiel. Er führt den verbannten Absalom zurück (2. Sam 14), nimmt jedoch am Aufstand des Königssohnes nicht teil, den dieser später anzettelt. In der Entscheidungsschlacht tötet er Absalom, obwohl David ausdrücklich befohlen hat, sein Leben zu verschonen. Mit der brutalen Drohung eines neuen Abfalls reißt er den König aus seiner Trauer (2. Sam 18,1-19,9). David antwortet mit der Ernennung Amasas zum Feldhauptmann an Joabs Stelle (V. 14). Doch der Aufstand Schebas gibt Joab gleich darauf Gelegenheit, nach Amasas Ermordung seine alte Stellung zurückzugewinnen (2. Sam 20,7-22). David unternimmt nichts; doch Adonija, der sich gegen die vom König beabsichtigte Thronfolge Salomos auflehnt, findet jetzt Joabs Unterstützung (1. Kö 1,5.7). Bei Salomos Salbung löst sich die Verschwörung auf, und Joab geht noch einmal straflos aus. In seinem letzten Willen aber erteilt David Salomo den Auftrag, das Gericht für die Morde an Abner und Amasa, zu dem er selbst nicht die Kraft gefunden hatte, an Joab zu vollziehen (1. Kö 2,5.6). Mit Adonija fällt auch Joab; Benaja stößt ihn auf Salomos Befehl am Altar nieder (V. 28-34; vgl. 2. Mo 21,14) und wird sein Nachfolger (1. Kö 2,35).
  3. Ein Israelit, dessen Nachkommen aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrten (Esra 2,6; 8,9; Neh 7,11).

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist