1. wurde der vierte Sohn Jakobs und Leas (1. Mo 29,35) genannt. Der Name wird in 1. Mose 29,35 von jadah, preisen, abgeleitet, als Lea dem Herrn für Judas Geburt dankt. In 1Mo 49,8 findet sich nochmals ein Wortspiel zu dieser Bedeutung: Juda (...), dich werden deine Brüder preisen. Im Neuen Testament wird der Name in hellenisierter Form als Judas wiedergegeben.
    Als seine Brüder Simeon und Levi Rache üben an Sichem, der ihre Schwester Dina vergewaltigt hatte, wird Juda nicht genannt (1. Mo 34). Wohl aber in der Josefsgeschichte, als sich der Hass der Brüder gegen Josef richtet und bis hin zu Mordgedanken steigert. Von Juda kam der Vorschlag, Josef zu verkaufen, statt zu töten (1. Mo [[2]],26.27). Eines Tages trennte Juda sich von seinen Brüdern und schloss sich Hira an, einem Mann aus Adullam (1. Mo 38,1). Er heiratete die Tochter des Kanaaniters Schua und bekam mit ihr drei Söhne: Gher, Onan und Schela. Der älteste Sohn Er starb nach kurzer Ehe mit Tamar, und auch Onan starb. Er hatte nach damaligem Brauch Tamar geheiratet, wollte seinem Bruder aber keinen Nachkommen verschaffen. Nun zögerte Juda die Ehe Tamars mit seinem jüngsten Sohn hinaus, weil er Angst um dessen Leben hatte. Tamar gelang es dennoch, Mutter zu werden: Sie verkleidete sich als Hure und verführte Juda. Sie gebar die Zwillinge Perez und Serach (1. Mo 38). Perez wurde der Stammvater Davids und auch der von Jesus (Ruth 4,18-22; 1. Chr 2,5.9-[[[[6]]]]; Lk 3,33; Offb 5,5).
    Als Jakobs Söhne zum zweiten Mal nach Ägypten reisten, um während einer Hungersnot Getreide einzukaufen, bürgte Juda seinem Vater für Benjamin und bot sich nachher an, an Benjamins Stelle Josefs Sklave zu werden (1. Mo 43,8.944,18-34). Jakob sandte Juda zu Josef voraus, als er nach Goschen zog (1Mo 46,28). Als Jakob seinen Segen über seine Söhne spricht, wird Juda der Segen der Verheißung zuteil (1. Mo 49,8-12).
    Die Nachkommen Judas bilden den gleichnamigen Stamm, der der zahlenmäßig stärkste war. Die Rückkehrer aus der babylonischen Gefangenschaft waren größtenteils Judäer. Daher ist aus dem Namen Juda die Volksbezeichnung der Juden abgeleitet worden.

  2. Ein Levit zur Zeit des Hohen Priesters Jeschua (Neh 12,8). Vielleicht ist damit auch Hodawja in Esra 2,40; 3,9 gemeint.
  3. Ein Sohn Hasnuas. Der Mann aus dem Stamm Benjamin war nach der babylonischen Gefangenschaft der zweite Vorsteher über den anderen Teil der Stadt Jerusalem (Neh 11,9).
  4. Wahrscheinlich ein Fürst des Stammes Juda, der an der Mauereinweihung in Jerusalem teilnahm (Neh 12,34).
  5. Ein levitischer Sänger und Musiker bei der Einweihung der Mauer Jerusalems (Neh 12,36).

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist