Diesen Namen tragen vier biblische Personen:

  1. Ein Sohn Serachs aus dem Stamm Juda (1. Chr 2,6).
  2. Ein Sohn Salus, Familienhaupt der Simeoniter, der von Pinhas wegen seiner Sünde mit einer midianitischen Frau getötet wurde (4. Mo 25,6-8.14).
  3. Ein Befehlshaber über die Hälfte der israelitischen Streitwagen. Nachdem er Ela getötet hatte und an seiner Stelle König geworden war, rottete er das Haus Baschas aus. Seine Regierung dauerte jedoch nicht länger als 7 Tage (882 v.Chr.) Als Omri die Stadt Tirza einzunehmen drohte, beging Simri Selbstmord (1. Kö 16,9-20; 2. Kö 9,31). 
  4. Ein Benjaminit und Nachkomme Sauls (1. Chr 8,36; 9,42). 

taucht mehrmals im Alten Testament auf und heißt übersetzt Großer Baum (Terebinthe).

  1. Ein Nachkomme Esaus und einer von elf Stammesfürsten in Edom (1. Mo 36,41).
  2. Einer von Kalebs Söhnen und ein Enkel Jefunnes (1. Chr 4,15).
  3. Ein Mann aus dem Stamm Benjamin, der als Sohn des Usi erwähnt wird (1. Chr 9,8).
  4. Der Vater des Statthalters Schimi in Benjamin zur Zeit des Königs Salomo über Israel (1. Kö 4,18).
  5. Ein König über Israel zur Zeit, als Asa Juda regiert. Er ist der Sohn und Nachfolger des Königs Bascha. Zwei Jahre lang regiert er in Tirza (883-882 v.Chr.), bevor er von seinem General Simri im Hause seines Hofmeisters überfallen und ermordet wird. Dann rottete Simri das gesamte Haus Baschas aus, genauso wie der Prophet Jehu es schon vorher angekündigt hatte (1. Kö 16,1-14).6) Der Vater von Hoschea, einem der Könige von Israel (2. Kö 15,30; 17,1).

Neben einem König von Israel bezeichnet der Name vier weitere Männer im Alten Testament. Jehu bedeutet Jahwe
ist er.

  1. Ein Mann aus dem Stamm Benjamin aus Anatot, der in Ziklag zu David stößt, als dieser vor Saul fliehen muss (1. Chr 12,3).
  2. Ein Prophet und der Sohn Hananis, dem Gott den Untergang von König Bascha und seinem Haus ankündigt (1. Kö 16,1-4.7). Später tadelt er Joschafat von Juda wegen der Waffenhilfe, die er Ahab geleistet hatte (2. Chr 19,1-3). Er
    schreibt einen Bericht über Joschafats Herrschaft (2. Chr 20,34).
  3. Der Sohn Joschafats und ein Enkel Nimschis. Er regiert Israel ungefähr von 845-818 v.Chr. als König (1. Kö 19,16.17; 2. Kö 9; 10; 2. Chr 22,7-9). Am Berg Horeb hatte Elia von Gott den Auftrag bekommen, Jehu zum König über Israel zu salben (1. Kö 19,16). Elia überträgt diese Aufgabe seinem Nachfolger Elisa, wenn der Prophet und Jehu sich nach 2. Kö 9,25.26 auch begegnet sind, als Elia Ahab auf dem Acker Nabots das Urteil des Herrn verkündigte. Erst Jahre später, als König Joram von Israel im Kampf mit den Aramäern verwundet worden war und König Ahasja von Juda ihn in Jesreel besucht, lässt Elisa Jehu, der sich beim Heer in Ramot in Gilead befand, durch einen seiner Prophetenjünger salben. Verbunden damit ist Gottes Auftrag, das Haus Ahabs auszurotten, um damit die Taten seiner Frau Isebel zu rächen. Jehu verfolgt diese Ausrottung auf so grausame Weise, dass der Prophet Hosea später von der »Blutschuld von Jesreel« spricht, die der Herr an Jehu heimsuchen wird (Hos 1,4). Nacheinander finden Joram von Israel, Ahasja von Juda, Isebel, die 70 Söhne (wohl einschließlich der Enkel und Urenkel) Ahabs, dessen Große, Verwandte und Priester und die Brüder Ahasjas von Juda den Tod. Jonadab, den Sohn Rechabs, nahm Jehu auf seinem Wagen mit, damit er seinen Eifer für den Herrn mitansehen sollte (2Kön 9; 10). Unter dem Vorwand, Baal mit einem großen Fest dienen zu wollen, versammelt Jehu alle Propheten und Priester von Baal in dessen Tempel in Samaria und lässt sie dort umbringen. Den Baalstempel lässt er vollständig zerstören, die goldenen Kälber in Bethel und Dan, die Jerobeam aufgestellt hatte, behält er jedoch bei. Trotzdem erkennt Gott Jehus Gehorsam an und verheißt seinen Nachkommen bis ins vierte Glied den Thron Israels, was sich in der Herrschaft von Joahas, Joasch, Jerobeam II. und Secharja erfüllt. Kurz nach Jehus Regierungsantritt zieht der Assyrer Salmanassar III. wieder nach Westen. Jehu unterwirft sich und zahlt Tribut. Diese Szene hat Salmanassar in Bildern auf einem schwarzen Obelisken dargestellt, der aus dem Jahr 841 v.Chr. stammt und uns erhalten ist. Mit der Unterwerfung rettet Jehu zwar seine Herrschaft, macht sich damit aber Hasaël von Damaskus zum unversöhnlichen Feind, da dieser den Assyrern Widerstand leistet. Hasaël entreißt daraufhin Israel das ganze Ostjordanland nördlich vom Arnon. Insgesamt herrscht Jehu 28 Jahre und wird nach seinem Tod in Samaria begraben. Sein Sohn Joahas nimmt als Nachfolger seinen Thron ein.4) Ein Mann, der unter den Nachkommen Judas erwähnt wird. Sein Vater heißt Obed, sein Sohn Asarja (1. Chr 2,38). 
  4. Ein Fürst aus dem Stamm Simeon zur Zeit Hiskias (1. Chr 4,35-41).

Vier Männer tragen diesen Namen im Alten Testament, der die Bedeutung hat Er (Gott) hat sich freigebig gezeigt.

  1.  Aarons und Elischebas ältester Sohn (2. Mo 6,23). Er begleitet mit seinem Bruder Abihu und 70 Ältesten Mose und Aaron zur feierlichen Bundesschließung auf dem Sinai (2. Mo 24,1.9). Als er und Abihu am Tage ihrer Priesterweihe
    eigenmächtig ein Feueropfer darbringen, das Gott nicht angeordnet hatte, werden sie vom Feuer des Herrn verzehrt (3. Mo 10,1.2) und sterben kinderlos (4. Mo 3,4). 
  2. Ein König von Israel, der 907-906 v.Chr. als Sohn und Nachfolger Jerobeams I. regierte. Er setzte die Stierverehrung seines Vaters fort. Als er die Philisterstadt Gibbeton belagerte, erschlug ihn Bascha und wurde König an seiner Statt.
    Mit Nadab wurde das ganze Haus Jerobeams ausgerottet, wie Ahija von Silo angekündigt hatte (1. Kö 14,10f; 15,25-31).
  3. Der Sohn von Schammai, der unter den Nachkommen Judas erwähnt wird (1. Chr 2,28.30).
  4. Ein Mann aus dem Stamm Benjamin. Er war der Sohn von Jeïël und Maacha (1. Chr 8,30; 9,36).
  1. Ein Sohn und der Nachfolger von König Abija von Juda, ein Enkel Rehabeams und Urenkel Salomos (1. Kö 15,9-[[[[13]]]]; 2. Chr 14-16; Mt 1,7). Er regiert 41 Jahre lang (911-870 v.Chr.). Außenpolitisch herrscht während der ersten zehn Jahre Ruhe (2. Chr 13,23); das gibt Asa die Möglichkeit, entschlossen gegen den Götzendienst in Juda vorzugehen. Er zerstört und beseitigt Götzenbilder und heidnische Altäre, Sonnensäulen und Höhenheiligtümer, vertreibt die männlichen Prostituierten im Dienst der Fruchtbarkeitsgöttin. Seiner Großmutter Maacha entzieht er den Rang der Königin-Mutter, weil sie ein Ascherabild hatte herstellen lassen, das er verbrennt. Die Weihegaben seines Vaters und seine eigenen lässt er in den Tempel bringen. Zugleich nutzt er die Zeit zur Befestigung der judäischen Städte und zum Aufbau des Heeres. Einen mit ungeheurer Übermacht vorgetragenen Einfall des Kuschiten Serach kann Asa, der sich auf die Hilfe Gottes verlässt (2. Chr 14,10), bei Marescha zurückschlagen. Der Sieg ist vollständig, und das Heer kehrt mit reicher Beute heim. Der Prophet Asarja, der Sohn Odeds, bestärkt den König im Vertrauen auf Gott und im Kampf gegen den heidnischen Götzendienst. Asa führte die Reform nun in seinem gesamten Reich durch, stellt den Brandopferaltar am Tempel wieder her, und das ganze Volk erneuert mit einem Opfer von 700 Rindern und 7000 Schafen aus der Kriegsbeute den Bund mit Gott. Die Beteiligung von Untertanen des Nordreiches aus Ephraim und Manasse an diesem Dankopferfest gibt König Bascha von Israel wahrscheinlich den Anlass, Rama zur Sperrfestung auszubauen, um von da aus die Straßen nach Jerusalem beherrschen zu können. Die Jahresangaben »im 35.« und »36. Jahr der Herrschaft Asas« (2. Chr 15,19; 16,1) erscheinen dabei aber unverständlich, da Bascha nach 1. Kö 15,33; 16,8 schon 10 Jahre früher gestorben ist. Man hat daher entweder an eine Jahreszählung seit der Reichsteilung unter Rehabeam gedacht oder an Schreibfehler für das 15. und 16. Jahr (das [[5]]. und [[[[9]]]]. Jahr liegen ebenfalls schon zu spät). Nach diesen Vermutungen erfolgte der Ausbau Ramas im gleichen oder nächsten Jahr nach Asas Dankopfer. Dieser Bedrohung versucht Asa nun mit politischen Mitteln zu begegnen. Er schickt Gesandte mit allem Gold und Silber, das nach dem Beutezug des Pharao Schischak durch Palästina (1. Kö 14,25f) im Tempel und Königsschatz
    noch übrig geblieben war, an König Ben-Hadad I. von Damaskus und fordert ihn auf, sein Bündnis mit Bascha zu brechen. Asa hat Erfolg, die Syrer fallen in Nordisrael ein, und Bascha zieht von Rama ab. Das dort zurückgelassene Baumaterial schafft Asa nach Geba und Mizpa und befestigt damit diese Städte (vgl. Jer 41,9). Als nun aber der Seher Hanani den König tadelt, der den äußerlich geglückten politischen Schachzug nur im Vertrauen auf die eigene Klugheit ohne den Herrn unternommen hatte, und ihm offenbart, dass er damit einen Sieg über die Syrer aus der Hand gegeben und weiterhin Krieg zu erwarten habe, wird Asa zornig und lässt den Seher gefangen setzen (2. Chr 16,7-10). Das bedeutet den Wendepunkt in seinem Leben. Als er später an den Füßen erkrankt, suchte er auch in seiner Krankheit den Herrn nicht, sondern die Ärzte, und die Krankheit führt im 41. Jahr seiner Herrschaft zum Tode. Asas Beisetzung geschieht mit großer Pracht, und sein Sohn Joschafat wird sein Nachfolger. Mt 1,7 nennt Asa unter den Vorfahren Christi.
  2. Ein Sohn von Elkana, der Vater Berechjas und Levit (1. Chr 9,16).

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist