Der Name ist ein häufig benutzter Frauen- und Männername und ist vielleicht von dem arabischen Wort für dumm, töricht abgeleitet.

  1. Der Sohn von Nahor und seiner Nebenfrau Rëuma (1. Mo 22,[[2]]).
  2. Die Frau von Machir, beide Nachkommen von Manasse (1. Chr 7,15.16).
  3. Eine von Kalebs Nebenfrauen und die Mutter von Scheber, Tirhana und Schaaf (1. Chr 2,48).
  4. Die Frau Jeïëls, eines von Sauls Vorfahren aus dem Stamm Benjamin (1. Chr 8,29; 9,35).
  5. Die Tochter Talmais, des Königs von Geschur. Sie war eine Frau Davids und die Mutter Absaloms (2. Sam 3,3).
  6. Der Vater Hanans, eines der Helden Davids (1. Chr 11,43).
  7. Der Vater Schefatjas, des Fürsten von Simeon zur Zeit Davids (1. Chr 27,16).
  8. Der Vater des Königs Achisch von Gat zur Zeit Salomos (1. Kö 2,39).
  9. Die Lieblingsfrau von König Rehabeam und die Mutter von König Abija (1. Kö 15,2; 2. Chr 11,20-22). In 2. Chr 13,2 heißt sie Michaja. Sie war die Tochter von Uriël von Gibea und eine Enkelin Absaloms und hatte die Stellung der
    Königinmutter noch zur Zeit ihres Enkels Asa inne (1. Kö 15,10), der sie absetzte, weil sie ein Ascherabild hatte machen lassen (V. 13; 2. Chr 15,16).

Diesen Namen mit der Bedeutung (Mein) Vater ist Jahwe tragen mehrere Männer und Frauen im Alten Testament:

  1. Abijam ist der jüngere Sohn von Samuel, der ihn als Richter über Beerscheba eingesetzt hat, zusammen mit seinem Bruder Joël. Weil sie beide jedoch bestechlich sind, bitten die Israeliten Samuel um einen König (1. Sam [[2]],23.5).
  2. Einer der neun Söhne des Becher aus dem Stamm Benjamin (1. Chr 7,8).
  3. Ein Nachkomme Aarons, dessen Familie zur Zeit Davids als achte der 24 Abteilungen der Priester ausgelost wird, zu der später auch Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer gehört (1. Chr 24,10; Lk 1,5). Vgl. unten (6).
  4. Der Sohn des Königs Jerobeam von Israel. Als er erkrankt und Jerobeams Frau den Propheten Ahija um Rat fragen soll, verkündigt dieser der Königin das Gericht Gottes über Jerobeam und den Tod ihres Sohnes Abija. Aus der Familie
    soll nur Abija in ein Grab kommen, da sich an ihm noch etwas Gutes im Verhältnis zum Herrn gefunden hat (1. Kön 14,1-18).
  5. Ein Sohn des Königs Rehabeam von Juda. Abijam wird von Rehabeam schon zu Lebzeiten als Nachfolger eingesetzt (2. Chr 11,22) und regiert von 910-908 v.Chr. Abija macht sich wie sein Vater am Götzendienst in Juda mitschuldig. Doch
    Gott hört auf das Hilfegeschrei Judas und gibt Israel in ihre Hände (2. Chr 13). Abijam hat von seinen 14 Frauen 22 Söhne und 16 Töchter; sein Sohn Asa wird sein Nachfolger. Nach 1. Kö 15,2 und 2. Chr 11,20.21 ist seine Mutter Maacha, die Lieblingsfrau Rehabeams und Tochter Abischaloms. In 2. Chr 13,2 heißt sie Michaja und ist die Tochter Uriëls von Gibea.
  6. Das Familienoberhaupt der Priester, die mit Serubbabel aus der Verbannung zurückkehrten (Neh 12,4-7). In der nächsten Generation war Sichri das Haupt der Priesterfamilie Abijas (Neh 12,17). Ein Priester Abijam unterzeichnete unter
    Nehemia die Verpflichtung auf das Gesetz (Neh 10,8). Später gehört Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufers der Priesterabteilung Abijas an (Lk 1,5).
  7. Nach dem Masoretischen Text und der revidierten Elberfelder Bibel auch die Frau des Judäers Hezron (1. Chr 2,24). In anderen Übersetzungen heißt sie Abi.

hießen gleich zwei Könige von Israel. Übersetzt bedeutet der Name Es mehre sich das Volk.

  1. Jerobeam ist ein Ephraimiter aus Zereda. Sein Vater Nebat starb früh, sodass seine Mutter Zerua eine Witwe ist. Jerobeam war einer der Beamten Salomos (1. Kö 11,[[[[6]]]]). Beim Bau des sogenannten Millo, vermutlich einer Befestigungsanlage, bemerkt Salomo, dass er tüchtig ist und überträgt ihm die Leitung aller Fronarbeiten des Hauses Josef. Als Jerobeam eines Tages Jerusalem verlässt, begegnet ihm der Prophet Ahija von Silo. Ahija hat einen neuen Mantel an, den er in zwölf Stücke zerreißt und zehn davon Jerobeam gibt. Dies soll Gottes Plan symbolisieren, ihm zehn Stämme zu überlassen und nicht Salomos Nachfolgern, als Strafe dafür, dass Salomo fremden Göttern gedient hatte. Daraufhin will Salomo Jerobeam umbringen, und dieser flieht nach Ägypten, wo er so lange bleibt, bis Salomo gestorben ist (1. Kö 11). Danach wird sein Sohn Rehabeam neuer König, fällt aber bei dem Volk in Ungnade: Als das Volk unter Leitung von Jerobeam ihn bittet, weniger streng als sein Vater zu regieren, hat er nur eine ablehnende Antwort übrig. Daraufhin wenden sich alle Stämme außer Juda und Benjamin von ihm ab und sprechen daraufhin Jerobeam die Herrschaft zu, der von 926-907 v.Chr. König über Israel ist. Er residiert nacheinander in Sichem, Pnuël im Ostjordanland und in Tirza (1. Kö 12,[[3]]; 14,17). Aber sein Selbstbewusstsein und vor allem sein Vertrauen in Gottes Versprechen ist nicht besonders groß. Weil das Volk in Jerusalem Opfer bringt, glaubt er, dass es sich von ihm ab- und wieder Rehabeam zuwenden würde. So stellt er sicherheitshalber zwei goldene Kälber in Bethel und Dan auf, damit das Volk dort opfern kann, und stellt aus allen Volksschichten Priester an, die nicht zu den Söhnen Levi gehörten. Außerdem verlegt er das Laubhüttenfest vom 15. Etanim oder Tischri (Sept./Okt.) auf den 15. des folgenden Monats, Bul oder Marcheschwan (Okt./Nov.), und opfert auf dem Altar in Bethel. Weder die Gerichtsdrohung durch einen ungenannten Propheten aus Juda (1Kön 13) noch Krankheit und Tod seines Sohnes Abija (2Kön 14,1-18) bringen ihn zur Umkehr, wie ausdrücklich festgestellt wird (1. Kön 13,33). Dieses Beharren auf dem eigenen Weg wird dem Haus Jerobeams zur Sünde und führt zu seiner völligen Vernichtung (V. 34, 1Kön 15,29f), die der Prophet Ahija vorausgesagt hatte (1Kön 14,10f). Rehabeams Sohn Abija erringt einen entscheidenden Sieg über Jerobeam, dessen Macht nun gebrochen ist (2. Chr 13,1-20).
  2. Der zweite Jerobeam ist der Sohn des Königs Joasch von Israel, der um 797 v.Chr. als Mitregent auf den Thronkommt und nach dem Tod seines Vaters 787-747 v.Chr. allein herrscht. Unter seiner Regierung erlebt das Zehnstämmereich seine größte Blütezeit. Er erobert das Gebiet Israels zurück, von Hamat an bis zum Toten Meer, wie
    es der Prophet Jona vorhergesagt hatte (2. Kö 14,25). Und doch hat sein Werk – das möglich wurde, weil Damaskus durch die Einfälle der Assyrer geschwächt war – bei allem äußeren Erfolg keine bleibende Bedeutung gewonnen.
    Verhältnismäßig bald schon nach seinem Tod geht das Nordreich zugrunde. Gerade unter seiner Herrschaft aber zeichnet sich ein religiöser und sittlicher Verfall des Volkes auf breiter Basis ab. Die Zustände, die wir durch die Propheten Amos und Hosea kennenlernen, schreien zum Himmel. So ist denn auch das Urteil der Bibel eindeutig: Jerobeam tat, was dem Herrn missfiel« (2Kön 14,24).
    Das Bild von Luxus, Reichtum und Prachtentfaltung zur Zeit Jerobeams II., das Amos und Hosea zeichnen, ist durch die Ausgrabungen in Samaria bestätigt worden. Auch das in Megiddo gefundene Siegel – ein geschnittener Jaspis mit dem künstlerisch hervorragenden Bild eines Löwen und der Inschrift: Sema, Diener Jerobeams – gehört in diese Zeit.

war ein Sohn Salomos und der letzte König eines vereinigten Israels und der erste über das Südreich Juda. Sein Name bedeutet Ein Verwandter (wörtlich Volk) ist freigebig gewesen oder Das Volk hat sich ausgebreitet

Rehabeam war 41 Jahre alt, als er nach dem Tod seines Vaters Salomo an die Herrschaft gelangte. Salomo hatte dem Volk viel abverlangt, um die Mittel für seinen öffentlichen Haushalt und den Unterhalt des Hofes zu sichern. Als die Volksversammlung in Sichem nun Rehabeam zum König machen wollte, bat das Volk um Erleichterung. Rehabeam befragte zunächst die Ältesten, die ihm rieten, auf die Bitte des Volkes einzugehen, und anschließend seine jüngeren Berater, die ihm im Gegenteil empfahlen, noch härtere Maßnahmen zu ergreifen, wozu sich Rehabeam auch entschloss. Als er dies dem Volk mitteilte, sagten sich zehn Stämme von ihm los. Nur Juda, ein Teil Benjamins und – wenn auch nicht besonders erwähnt – ein Teil Simeons blieben dem Haus David treu (1. Kö 12,1-17; 2. Chr 10).

Als er Adoram, seinen Verantwortlichen für die Zwangsarbeiten, in den Norden schickte, wurde dieser von den Israeliten gesteinigt, und Jerobeam wurde zum König über die zehn Stämme des Nordreichs gemacht. Rehabeam sammelte eine Truppe aus seinen Männern, um das Nordreich zurückzuerobern, aber sein Vorhaben wurde von einem Propheten namens Schemaja verhindert (1. Kö 12,18-[[3]]; 2. Chr 11,1-4). Der Kriegszustand zwischen beiden Reichen blieb dennoch bestehen: Rehabeam baute Festungen und war kampfbereit (1. Kön 14,30; 2. Chr 11,5-12). Da Jerobeam im Nordreich heidnische Priester einsetzte, zogen die Priester und Leviten aus Israel nun ins Südreich, wo Rehabeam drei Jahre lang im Sinne Davids und Salomos regierte und das Gesetz beachtete. Dann aber tauchten heidnische Kultpraktiken in Juda auf, möglicherweise durch den Einfluss der fremdländischen Frauen in wichtigen Positionen, wie der ammonitischen Mutter Rehabeams, Naama, und seiner Lieblingsfrau Maacha (1. Kö 14,21; 2. Chr 11,18). Der ägyptische Pharao Schichak zog ungefähr 926 v.Chr. gegen Palästina, plünderte das Land und raubte Jerusalem aus (1. Kö 14,25-27). Noch einmal trat der Prophet Schemaja auf und verkündigte Rehabeam und seinen Obersten, dass Gott sie verlassen habe, weil sie Gott den Rücken gekehrt hatten. Als seine Zuhörer ihr Tun bereuten, verhieß Schemaja ihnen, dass Gott sie in Kürze erretten werde. Rehabeam erlangte nach der Plünderung erneut Macht und Einfluss, doch das Gesamturteil in 2Chr 12,14 bleibt hart: Er tat übel und richtete sein Herz nicht darauf, dass er den Herrn suchte. Seine Regierungszeit wird auf die Jahre 926910 v.Chr. geschätzt; seine Familie war riesig und wird mit 18 Frauen und 60 Nebenfrauen, die ihm 28 Söhne und 60 Töchter schenkten, in 2. Chr 11,21 erwähnt. Rehabeams Nachfolger wurde Abija, der Sohn seiner Lieblingsfrau Maacha, dem er schon zu Lebzeiten die erste Stelle unter seinen Brüdern gegeben hatte, weil er ihn zum König machen wollte. Seine übrigen Söhne hatte er mit Vorbedacht über das ganze Gebiet Judas und Benjamins in feste Städte verteilt und reichlich versorgt (2. Chr 11,21-23).

Der Name ist eine Kurzform von Amasja.

  • Amasa ist ein Sohn von Abigal, der Halbschwester Davids, und des Ismaeliters Jeter oder Jitra ([[6]]. Sam 17,[[3]]; 1. Chr 2,17). Amasa nimmt an Absaloms Aufstand teil, wird als dessen Heerführer aber von Davids Truppen im Wald Ephraim vollständig geschlagen (2. Sam 17,25; 18,7). David begnadigt ihn und macht ihn zum Heerführer auf Lebenszeit anstelle von Joab (2. Sam 19,14). Damit gewinnt David das Herz der Männer Judas zurück. Doch bei der Niederwerfung von Scheba beweist Amasa nicht die nötige Tatkraft (2. Sam 20,4ff): Bei der ersten Gelegenheit ermordet ihn Joab, der sichdamit seines Rivalen entledigt (2. Sam 20,9.10). Salomos Gericht an Joab bezieht sich auf diesen Mord (1. Kön 2,32).
    Möglicherweise ist Amasa mit dem Amasai identisch, der in 1. Chr 12,16-19 als Hauptmann unter den 30 Kriegshelden Davids erwähnt wird.
  • Ein Sohn von Hadlai, einem der vornehmsten Ephraimiter, die das israelitische Heer Pekachs veranlassen, die judäischen Gefangenen freizugeben und in die Heimat zurückzuschicken (2. Chr 28,12ff).

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist