Der Name bedeutet Sammler und bezeichnet drei Männer im Alten Testament:

  1. Der Sohn von Berechja war Levit aus dem Geschlecht Gerschons zur Zeit Davids ([[2]]. Chr [[13]],24; Neh 12,46). Er und seine Nachkommen sind Sänger und Musiker an der Bundeslade und dann am Tempel. Mit Gesang und Spiel preisen sie den Herrn. Asaph wird bei der Überführung der Bundeslade nach Jerusalem genannt (1. Chr 15,16-19; 16,5.[[3]]), Asaphs Söhne bei der Reinigung des Tempels zur Zeit Hiskias (2. Chr 29,13), beim Passa Josias (2. Chr 35,15), unter den Rückkehrern aus der babylonischen Gefangenschaft (Esra 2,41; Neh 7,[[9]]) und bei der Grundsteinlegung des Tempels (Esra 3,10.11). Aber Asaph ist nicht nur Sänger, sondern auch Dichter und Prophet (1. Chr 25,1.2; 2. Chr 29,30), und diese dreifache Gabe finden wir auch unter seinen Nachkommen. So beklagen zwei (Ps 74 und Ps 79) von den zwölf Psalmen, die den Namen Asaphs tragen (Ps 50; 73-83), die Zerstörung des Tempels und geben sich dadurch als Dichtung eines von Asaphs Kindern zu erkennen. Und Jahasiël aus Asaphs Geschlecht weissagt König Joschafat den Sieg über die Ammoniter und Moabiter (2. Chr 20,14-17).
  2. Der Vater von Hiskias Kanzler Joach (2. Kö 18,18; Jes 36,3).
  3. Ein Aufseher über die Wälder des Perserkönigs Artahsasta, der Nehemia Bauholz liefern sollte (Neh 2,8).

Im Alten Testament werden vier Männer mit diesem Namen erwähnt, der Gott hat gemacht bedeutet.

  1. Ein Sohn der Zeruja, ein Bruder von Joab und Abischai. Er ist einer von Davids 30 Kriegshelden und berühmt wegen seiner Schnelligkeit im Lauf (2. Sam 2,18; 23,[[3]]). In 1. Chr 27,7 wird er mit seinem Sohn Sebadja als Befehlshaber der vierten Heeresabteilung unter David genannt. Nach der Niederlage der Truppen Isch-Boschets bei Gibeon verfolgt Asaël Abner, dessen Heerführer, und lässt sich durch keine Warnung davon abbringen, sodass Abner schließlich seinem hartnäckigen Verfolger den Schaft des Spießes durch den Leib stößt (2. Sam 2,19-23). Jahre später rächt Joab den Tod des Bruders mitten im Frieden an Abner in Hebron (2. Sam 3,26.27).
  2. Einer der neun Leviten, die König Joschafat von Juda mit der Unterweisung des Volkes beauftragt (2. Chr 17,8).
  3. Ein Levit, der zur Zeit Hiskias Aufseher über die Abgaben war, die zum Tempel gebracht wurden (2. Chr 31,13).
  4. Der Vater von jenem Jonatan, der unter Esra gegen die Scheidung von den heidnischen Frauen auftrat (Esra 10,15).

ist der Sohn von Zeruja, einer der Schwestern Davids, und der Bruder von Joab und Asaël (1. Chr 2,15.16). Seitdem David vor Saul fliehen musste, ist Abischai einer von Davids Gefährten und hält ihm auch während der Aufstände Absaloms und Schebas die Treue (2. Sam 16; 20). Er nimmt eine hervorragende Stellung unter Davids Helden ein (2. Sam 23,18; 1. Chr 11,20). Bei dem gefährlichen Gang ins Lager Sauls begleitet er David (1. Sam 26,6-[[6]]) und rettet ihm im Kampf mit einem Riesen (nach der revidierten Elberfelder Bibel ein gewisser Jischbi) in Gob das Leben (2. Sam 21,16.17). Seine innere Haltung ist aber anders als bei David. Die Schonung eines Feindes ist ihm fremd. So will er Saul (1. Sam 26,6) und Schimi (2. Sam 16,9; 19,[[3]]) das Leben nehmen und versteht Davids Entscheidung nicht, obwohl er ihr gehorcht. An Abner rächt er sich gemeinsam mit Joab (2Sam 3,30) mitten im Frieden dafür, dass er ihren Bruder Asaël im offenen Kampf getötet hat (2. Sam 3,30). David beklagt sich mehrfach über die Gewalttätigkeit der Brüder und betont die Grenze ihrer Gemeinschaft: »Ihr Söhne der Zeruja, was hab ich mit euch zu schaffen?« (2. Sam 16,10; 19,23; vgl. 3,39). In der Zweifrontenschlacht gegen die Syrer und Ammoniter vertraut Joab Abischai den Oberbefehl des einen Heeresteiles an (2. Sam 10,10). Nach 1. Chr 18,12.13; schlägt Abischai 18 000 Edomiter im Salztal, allerdings schreibt 2. Sam 8,13.14 diesen Sieg David und Ps 60,2 Joab zu.

bedeutet Jahwe ist Vater.

  1. Ein Sohn Serajas und ein Enkel des Kenas, der Stammvater des Tals der Zimmerleute (1. Chr 4,13.14).
  2. Einer der drei Söhne von Davids Halbschwester Zeruja. Seine Brüder sind Abischai und Asaël (2. Sam 2,18; 1. Chr 2,16). Der Name seines Vaters, der in Bethlehem begraben war (2Sam 2,32), ist unbekannt. Alle drei Brüder waren Gefährten Davids, wahrscheinlich schon in der Zeit seiner Flucht vor Saul, wenn hier auch nur Abischai ausdrücklich genannt wird (1. Sam 26,6).
    Joab begleitet seinen Onkel und König das ganze Leben hindurch. Aber in seiner Treue als Heerführer fehlt ihm dasinnere Verständnis für den Weg, den David als der Gesalbte des Herrn in der Verantwortung vor Gott geht. Joab handelt nach Nützlichkeit und eigenem Vorteil. In seiner Frömmigkeit ist er ganz Soldat; im Bewusstsein, für das Volk Gottes zu kämpfen, vertraut er auf die eigene Kraft und überlässt Gott den Ausgang (2. Sam 10,12). Nur vor der Volkszählung hat er David in richtiger Erkenntnis gewarnt, jedoch vergeblich (2. Sam [[3]],3; 1. Chr 21,3.6). Den Tod seines Bruders Asaël im Gefecht bei Gibeon (2. Sam 2,12-23) rächt Joab an Abner, der zu David übergehen will, und beseitigt damit zugleich einen möglichen Rivalen (2Sam 3,22-39). Das ist – da es während der Verhandlung geschieht – offener Mord. Doch David fühlt sich zu schwach, Joab nach seiner Königspflicht zu richten. Bei der Eroberung Jerusalems zeichnet Joab sich aus und wird Feldhauptmann des Heeres, d.h. des Volksaufgebots (2. Sam 8,16; 1. Chr 11,6). Gemeinsam mit Abischai kämpft er siegreich gegen Aramäer und Ammoniter (2. Sam 10,7-14; 1. Chr 19,8-15) und gegen die Edomiter (2. Sam 8,13.14; 1. Kö 11,15.16; 1. Chr 18,12.13; Ps 60,2). Joab befehligt das Belagerungsheer vor Rabba und erobert die Wasserstadt, während er die endgültige Eroberung David überlässt (2. Sam 12,26-29). Bei dieser Gelegenheit zeigt sich der Mörder Abners als bereitwilliger Helfer seines Königs beim Mord an Uria (2. Sam 11,14-25). Als das Gericht über Davids Sünde sich auszuwirken beginnt, hat Joab wieder einmal in verhängnisvoller Weise seine Hand im Spiel. Er führt den verbannten Absalom zurück (2. Sam 14), nimmt jedoch am Aufstand des Königssohnes nicht teil, den dieser später anzettelt. In der Entscheidungsschlacht tötet er Absalom, obwohl David ausdrücklich befohlen hat, sein Leben zu verschonen. Mit der brutalen Drohung eines neuen Abfalls reißt er den König aus seiner Trauer (2. Sam 18,1-19,9). David antwortet mit der Ernennung Amasas zum Feldhauptmann an Joabs Stelle (V. 14). Doch der Aufstand Schebas gibt Joab gleich darauf Gelegenheit, nach Amasas Ermordung seine alte Stellung zurückzugewinnen (2. Sam 20,7-22). David unternimmt nichts; doch Adonija, der sich gegen die vom König beabsichtigte Thronfolge Salomos auflehnt, findet jetzt Joabs Unterstützung (1. Kö 1,5.7). Bei Salomos Salbung löst sich die Verschwörung auf, und Joab geht noch einmal straflos aus. In seinem letzten Willen aber erteilt David Salomo den Auftrag, das Gericht für die Morde an Abner und Amasa, zu dem er selbst nicht die Kraft gefunden hatte, an Joab zu vollziehen (1. Kö 2,5.6). Mit Adonija fällt auch Joab; Benaja stößt ihn auf Salomos Befehl am Altar nieder (V. 28-34; vgl. 2. Mo 21,14) und wird sein Nachfolger (1. Kö 2,35).
  3. Ein Israelit, dessen Nachkommen aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrten (Esra 2,6; 8,9; Neh 7,11).

ist der Sohn von Ner, ein Vetter von Saul und dessen Heeroberster (1. Sam 14,50.51; 20,25; [[2]],5.14-[[[[6]]]]). Sein Name bedeutet Vater ist Licht.

Nachdem Saul gestorben ist, macht Abner dessen Sohn Isch-Boschet in Mahanajim zum König über Israel (2. Sam 2,8-10), während Juda David zum König wählt. Die beiden Heere begegnen sich darauf im Grenzgebiet am Teich von Gibeon. Aus dem Kampfspiel, das Abner vorgeschlagen hat, wird Ernst, und in der sich entwickelnden Schlacht unterliegt Israel mit hohen Verlusten. Auf der Flucht tötet Abner seinen hartnäckigen Verfolger Asaël, den Bruder von Joab und Abischai. Erst am Abend brechen die Judäer auf die Mahnung Abners die Verfolgung ab. Doch der Krieg geht weiter (2. Sam 2,12-3,1). Als Isch-Boschet Abner vorwirft, dass er ein Verhältnis mit Sauls Nebenfrau Rizpa angefangen und damit zugleich einen Anspruch auf die Herrschaft erhoben habe, wirft Abner ihm im Ärger vor, dass Gott ja David zum König bestimmt hat, und wechselt die Partei. David nimmt seine Dienste nur unter der Bedingung an, dass er zuerst seine Frau Michal zurückerhält. Abner macht in Israel Stimmung für David und bringt selber Michal nach Hebron. David bewirtet ihn und entlässt ihn wieder, damit er seine Versprechungen erfüllen kann (2. Sam 3,7-21). Joab, der kurz darauf mit dem Heer heimkehrt, lässt Abner zurückholen und tötet ihn aus Rache für den Tod seines Bruders Asaël. David distanziert sich öffentlich von Joabs Tat und befiehlt eine Totenklage, an der er sich selber mit einem Klagelied beteiligt. Er wagt aber nicht, als König das Gericht an Joab zu vollziehen (2Sam 3,39), sondern überlässt die Strafe seinem Sohn Salomo (1Kön 2,5f), der Joab töten lässt, während er asylsuchend (2. Mo 21,13.14) die Hörner des Altars erfasst. Uns wird außerdem berichtet, dass Abner einen Sohn namens Jaasiël hat (1. Chr 27,21) und dass Abner von seiner Kriegsbeute wie die anderen Heerführer einen Teil dem Herrn weiht (1. Chr 26,28).

Weitere Beiträge …

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist