Tag 42

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Fragen

  • Wie reagiert Hiob auf das Reden Gottes?
  • Nach Hiobs Buße und seiner Fürbitte für seine Freunde wendet der Herr Hiob sein Geschick. Worin besteht der Segen, den er daraufhin empfängt?

Bibeltext

Hiob 40

1 Und der HERR antwortete 🗨️ Hiob und sprach🗨️:

2 Will der Tadler mit dem Allmächtigen rechten? Der da Gott zurechtweist, antworte darauf!

3 Und Hiob antwortete dem HERRN und sprach:

4 Siehe, <zu> gering bin ich, was soll ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. 5 Einmal habe ich geredet, und ich will nicht mehr antworten, und zweimal, und ich will es nicht mehr tun.

6 Und der HERR antwortete 🗨️ Hiob aus dem Sturm und sprach 🗨️:

7Gürte doch wie ein Mann deine Lenden; ich will dich fragen 🗨️, und du belehre mich!
8 Willst du <etwa> mein Recht zunichtemachen, mich verurteilen, damit du gerecht seist? 9 Oder hast du einen Arm wie Gott, und kannst du donnern mit einer Stimme wie er? 10 Schmücke dich doch mit Erhabenheit und Hoheit, und kleide dich in Pracht und Majestät! 11 Gieße die Ausbrüche deines Zorns aus, und sieh alles Stolze an und erniedrige es! 12 Sieh alles Stolze an, beuge es, und reiße die Gottlosen nieder auf ihrer Stelle! 13 Verbirg sie allesamt in den Staub, schließe ihre Angesichter in Verborgenheit ein! 14 Dann werde auch ich dich preisen, dass deine Rechte dir Hilfe schafft.

15 Sieh doch den Behemot, den ich mit dir gemacht habe; er frisst Gras wie das Rind. 16 Sieh doch, seine Kraft ist in seinen Lenden, und seine Stärke in den Muskeln seines Bauches. 17 Er biegt seinen Schwanz wie eine Zeder, die Sehnen seiner Schenkel sind verflochten. 18 Seine Knochen sind Röhren aus Kupfer, seine Gebeine wie Barren von Eisen. 19 Er ist der Anfang der Wege Gottes; der ihn gemacht hat, hat <ihm> sein Schwert beschafft. 20 Denn die Berge tragen ihm Futter, und dort spielen alle Tiere des Feldes. 21 Unter Lotosbüschen legt er sich nieder, im Versteck von Rohr und Sumpf; 22 Lotosbüsche bedecken ihn mit ihrem Schatten, es umgeben ihn die Weiden des Baches. 23 Siehe, der Strom schwillt mächtig an – er flieht nicht ängstlich davon; er bleibt wohlgemut, wenn ein Jordan gegen sein Maul hervorbricht. 24 Fängt man ihn wohl vor seinen Augen, durchbohrt man ihm die Nase mit einem Fangseil?

25 Ziehst du den Leviatan herbei mit der Angel, und senkst du seine Zunge in die Angelschnur? 26 Kannst du einen Binsenstrick durch seine Nase ziehen und seinen Kinnbacken mit einem Ring durchbohren? 27 Wird er viel Flehen an dich richten oder dir sanfte Worte geben? 28 Wird er einen Bund mit dir schließen, dass du ihn zum ewigen Knecht nehmen kannst? 29 Wirst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel und ihn anbinden für deine Mädchen? 30 Werden die Genossen ihn verhandeln, ihn verteilen unter Kaufleute? 31 Kannst du seine Haut mit Spießen füllen und seinen Kopf mit Fischharpunen? 32 Lege deine Hand an ihn – denke an den Kampf, tu es nicht wieder!

Hiob 41

1Siehe, eines jeden Hoffnung wird betrogen: Wird man nicht schon bei seinem Anblick niedergeworfen?  2 Niemand ist so kühn, dass er ihn aufreize. – Und wer ist es, der sich vor mein Angesicht stellen dürfte? 3 Wer hat mir zuvor gegeben? Und ich werde ihm vergelten. Was unter dem ganzen Himmel ist, ist mein.

4 Nicht schweigen will ich von seinen Gliedern und von seiner Kraftfülle und von der Schönheit seines Baues.  5 Wer deckte die Oberfläche seines Gewandes auf? In sein Doppelgebiss, wer dringt da hinein? 6 Wer öffnete die Pforte seines Angesichts? Rings um seine Zähne ist Schrecken. 8 Ein Stolz sind seine starken Schilde, jeder einzelne verschlossen mit festem Siegel.  9 Einer fügt sich an den anderen, und keine Luft dringt dazwischen; Stück an Stück hängen sie fest zusammen, greifen ineinander und trennen sich nicht. 10 Sein Niesen strahlt Licht aus, und seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte. 11 Aus seinem Rachen gehen Fackeln, sprühen feurige Funken hervor. 12 Aus seinen Nüstern fährt Rauch wie aus einem siedenden Topf und <aus brennenden> Binsen. 13 Sein Hauch entzündet Kohlen, und eine Flamme fährt aus seinem Rachen. 14 In seinem Hals wohnt Stärke, und die Angst hüpft vor ihm her. 15 Die Wampen seines Fleisches schließen an, sind ihm fest angegossen, unbeweglich. 16 Sein Herz ist hart wie Stein und hart wie ein unterer Mühlstein. 17 Vor seinem Erheben fürchten sich Starke, vor Verzagtheit geraten sie außer sich. 18 Trifft man ihn mit dem Schwert, es hält nicht stand, noch Speer, noch Wurfspieß, noch Harpune. 19 Das Eisen achtet er für Stroh, das Kupfer für faules Holz. 20 Der Pfeil jagt ihn nicht in die Flucht, Schleudersteine verwandeln sich ihm in Stoppeln. 21 Wie Stoppeln gilt ihm die Keule, und er lacht über das Sausen des Wurfspießes. 22 Unter ihm sind scharfe Tonscherben; einen Dreschschlitten breitet er hin auf den Schlamm. 23 Er lässt die Tiefe sieden wie einen Topf, macht das Meer wie einen Salbenkessel. 24 Hinter ihm leuchtet der Pfad, man könnte die Tiefe für graues Haar halten. 25 Auf der Erde ist ihm keiner gleich, ihm, der geschaffen ist ohne Furcht. 26 Alles Hohe besieht er sich; er ist König über alle wilden Tiere.

Hiob 42

1 Und Hiob antwortete dem HERRN und sprach:

2 Ich weiß, dass du alles vermagst 💪 und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann. 3 Wer ist es, der den Rat verhüllt ohne Erkenntnis? So habe ich denn beurteilt, was ich nicht verstand, Dinge, zu wunderbar für mich, die ich nicht kannte. 4 Höre doch, und ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich! 5 Mit dem Gehör des Ohres hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen.  6 Darum verabscheue ich <mich> und bereue in Staub und Asche.

7 Und es geschah, nachdem der HERR diese Worte zu Hiob geredet 🗨️ hatte, da sprach 🗨️ der HERR zu Eliphas, dem Temaniter: Mein Zorn ist entbrannt gegen dich und gegen deine beiden Freunde; denn nicht geziemend habt ihr von mir geredet wie mein Knecht Hiob. 8 Und nun nehmt euch sieben Stiere und sieben Widder und geht zu meinem Knecht Hiob und opfert ein Brandopfer für euch. Und Hiob, mein Knecht, möge für euch bitten; denn ihn will ich annehmen, damit ich nicht an euch tue nach eurer Torheit; denn nicht geziemend habt ihr von mir geredet wie mein Knecht Hiob.

9 Da gingen Eliphas, der Temaniter, und Bildad, der Schuchiter, <und> Zophar, der Naamatiter, und taten, wie der HERR zu ihnen geredet 🗨️ hatte; und der HERR nahm Hiob an.
10 Und der HERR wendete 💪 die Gefangenschaft Hiobs, als er für seine Freunde betete; und der HERR mehrte 💪 alles, was Hiob gehabt hatte, um das Doppelte.
11 Und alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle seine früheren Bekannten kamen zu ihm; und sie aßen mit ihm in seinem Haus, und sie bezeugten ihm ihr Beileid und trösteten ihn wegen all des Unglücks, das der HERR über ihn gebracht hatte; und sie gaben ihm jeder eine Kesita und jeder einen goldenen Ring.
12 Und der HERR segnete das Ende Hiobs mehr als seinen Anfang; und er bekam 14.000 Stück Kleinvieh und 6.000 Kamele und 1.000 Joch Rinder und 1.000 Eselinnen. 13 Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter <geboren>. 14 Und er gab der ersten den Namen Jemima und der zweiten den Namen Kezia und der dritten den Namen Keren-Happuch. 15 Und so schöne Frauen wie die Töchter Hiobs wurden im ganzen Land nicht gefunden. Und ihr Vater gab ihnen ein Erbteil inmitten ihrer Brüder.

16 Und Hiob lebte nach diesen <Dingen> 140 Jahre; und er sah seine Kinder und seine Kindeskinder, vier Geschlechter. 17 Und Hiob starb, alt und der Tage satt.


Meine Antworten

Wie reagiert Hiob auf das Reden Gottes?

  • Hiob wird ganz klein (Hi 40,4)
  • Hiob wird ganz still (Hi 40,5)

Nach Hiobs Buße und seiner Fürbitte für seine Freunde wendet der Herr Hiob sein Geschick. Worin besteht der Segen, den er daraufhin empfängt?

  • Hiob wird mit Reichtum gesegnet (Hi 42,12)
  • Hiob wird mit Kindern (Hi 42,13-15)
  • Hiob wird mit langen Leben gesegnet (Hi 42,16.17)

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Weiterführende Dokumente

 
 

Tag 41

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Fragen

  • Wozu dienen die Fragen, die der Herr dem Hiob stellt?
  • Wer kann dem Adler befehlen, hoch zu fliegen?

Bibeltext

Hiob 38

1 Und der HERR antwortete 🗨️ Hiob aus dem Sturm und sprach 🗨️:

2 Wer ist es, der den Rat verdunkelt mit Worten ohne Erkenntnis?
3 Gürte doch wie ein Mann deine Lenden, so will ich dich fragen 🗨️, und du belehre mich!

4 Wo warst du, als ich die Erde gründete 💪? Tu es kund, wenn du Einsicht besitzt!
5 Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt? Oder wer hat über sie die Mess-Schnur gezogen?
6 In was wurden ihre Grundfesten eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
7 als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?

8 Und wer hat das Meer mit Toren verschlossen, als es hervorbrach, hervorkam aus dem Mutterschoß, 9 als ich Gewölk zu seinem Gewand und Wolkendunkel zu seiner Windel machte 💪10 und ich ihm meine Grenze bestimmte 💪 und Riegel und Tore setzte 💪 11 und sprach 🗨️: Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, und hier sei <eine Schranke> gesetzt dem Trotz deiner Wellen?

12 Hast du, seitdem du lebst, einem Morgen geboten? Hast du die Morgenröte ihre Stätte wissen lassen, 13 dass sie erfasse die Säume der Erde und die Gottlosen von ihr verscheucht werden?
14 Sie verwandelt sich wie Siegelton, und alles steht da wie in einem Gewand; 15 und den Gottlosen wird ihr Licht entzogen, und der erhobene Arm wird zerbrochen.

16 Bist du bis zu den Quellen des Meeres gekommen, und hast du die Gründe der Tiefe durchwandelt?
17 Wurden dir die Pforten des Todes enthüllt, und sahst du die Pforten des Todesschattens?
18 Hast du Einsicht genommen in die Breiten der Erde? Sage an, wenn du es alles weißt!

19 Welches ist der Weg zur Wohnung des Lichts, und die Finsternis, wo ist ihre Stätte? – 20 dass du sie zu ihrer Grenze hinbringen könntest und dass du die Pfade zu ihrem Haus kenntest. 21 Du weißt es <ja>; denn damals wurdest du geboren, und die Zahl deiner Tage ist groß!

22 Bist du zu den Vorräten des Schnees gekommen, und hast du die Vorräte des Hagels gesehen, 23 die ich aufgespart habe für die Zeit der Bedrängnis, für den Tag des Kampfes und der Schlacht?

24 Welches ist der Weg, auf dem das Licht sich verteilt, der Ostwind sich über die Erde verbreitet?
25 Wer teilt der Regenflut Kanäle ab und einen Weg dem Donnerstrahl, 26 um regnen zu lassen auf ein Land ohne Menschen, auf die Wüste, in der kein Mensch ist, 27 um zu sättigen die Öde und Verödung und um hervorsprießen zu lassen die Triebe des Grases?

28 Hat der Regen einen Vater, oder wer zeugt die Tropfen des Taues?
29 Aus wessen Schoß kommt das Eis hervor, und des Himmels Reif, wer gebiert ihn?
30 Wie das Gestein verdichten sich die Wasser, und die Fläche der Tiefe schließt sich zusammen.

31 Kannst du das Gebinde des Siebengestirns knüpfen oder die Fesseln des Orion lösen?
32 Kannst du die Bilder des Tierkreises hervortreten lassen zu ihrer Zeit und den Großen Bären leiten samt seinen Kindern?
33 Kennst du die Gesetze des Himmels, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?

34 Kannst du deine Stimme zum Gewölk erheben, dass eine Menge Wasser dich bedecke?
35 Kannst du Blitze entsenden, dass sie hinfahren, dass sie zu dir sagen: Hier sind wir?
36 Wer hat Weisheit in die Nieren gelegt, oder wer hat dem Geist Verstand gegeben?
37 Wer zählt die Wolken mit Weisheit, und die Schläuche des Himmels, wer gießt sie aus, 38 wenn der Staub zu dichtem Guss zusammenfließt und die Schollen aneinander kleben?

39 Erjagst du der Löwin den Raub, und stillst du die Gier der jungen Löwen, 40 wenn sie in den Höhlen kauern, im Dickicht auf der Lauer sitzen?
41 Wer bereitet dem Raben sein Futter, wenn seine Jungen zu Gott schreien, umherirren ohne Nahrung?

Hiob 39

1 Weißt du die Gebärzeit der Steinböcke? Beobachtest du das Kreißen der Hirschkühe? 2 Zählst du die Monate, die sie erfüllen, und weißt du die Zeit ihres Gebärens? 3 Sie krümmen sich, lassen ihre Jungen durchbrechen, entledigen sich ihrer Wehen. 4 Ihre Kinder werden stark, wachsen auf im Freien; sie gehen fort und kehren nicht zu ihnen zurück.

5 Wer hat den Wildesel frei entsandt, und wer gelöst die Fesseln des Wildlings, 6 zu dessen Haus ich die Steppe gemacht habe und zu seinen Wohnungen das Salzland? 7 Er lacht über das Getümmel der Stadt, das Geschrei des Treibers hört er nicht. 8 Was er auf den Bergen erspäht, ist seine Weide, und allem Grünen spürt er nach.

9 Wird der Wildochs dir dienen wollen, oder wird er an deiner Krippe übernachten? 10 Wirst du den Wildochsen mit dem Seil in der Furche halten können, oder wird er hinter dir her die Talgründe eggen? 11 Wirst du ihm trauen, weil seine Kraft groß ist, und ihm deine Arbeit überlassen? 12 Wirst du dich auf ihn verlassen, dass er deine Saat heimbringt und sie auf deine Tenne sammelt?

13 Fröhlich schwingt sich der Flügel der Straußhenne: Ist es des Storches Fittich und Gefieder?
14 Denn sie überlässt ihre Eier der Erde und erwärmt sie auf dem Staub; 15 und sie vergisst, dass ein Fuß sie zerdrücken und das Getier des Feldes sie zertreten kann. 16 Sie behandelt ihre Kinder hart, als gehörten sie ihr nicht; ihre Mühe ist umsonst, es kümmert sie nicht.
17 Denn Gott ließ sie die Weisheit vergessen 💪, und keinen Verstand teilte 💪​ er ihr zu.
18 Zur Zeit, wenn sie sich in die Höhe peitscht, lacht sie über das Pferd und seinen Reiter.

19 Gibst du dem Pferd Kraft, bekleidest du seinen Hals mit der wallenden Mähne? 20 Bewirkst du, dass es aufspringt wie die Heuschrecke? Sein prächtiges Schnauben ist Schrecken.
21 Es scharrt in der Ebene und freut sich der Kraft, zieht aus, den Waffen entgegen.
22 Es lacht über die Furcht und erschrickt nicht und kehrt vor dem Schwert nicht um.
23 Auf ihm klirrt der Köcher, der blitzende Speer und Wurfspieß.
24 Mit Ungestüm und Zorn jagt es dahin und lässt sich nicht halten, wenn die Posaune ertönt.
25 Beim Schall der Posaune ruft es: Hui!, und aus der Ferne wittert es die Schlacht, den Donnerruf der Heerobersten und das Feldgeschrei.

26 Schwingt sich der Habicht durch deinen Verstand empor, breitet seine Flügel aus nach Süden?
27 Oder erhebt sich auf deinen Befehl der Adler und baut in der Höhe sein Nest? 28 In den Felsen wohnt und verweilt er, auf Felszacken und den Spitzen der Berge. 29 Von dort aus erspäht er Nahrung, in die Ferne blicken seine Augen. 30 Und seine Jungen schlürfen Blut, und wo Erschlagene sind, da ist er.


Meine Antworten

Wozu dienen die Fragen, die der Herr dem Hiob stellt?

  • stellt die Größe Gottes dar

Wer kann dem Adler befehlen, hoch zu fliegen?

  • Gott allein (Hiob 39,27-30)

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Tag 40

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Fragen

  • Wie handelt Gott an dem Gerechten gemäß der Erkenntnis Elihus?
  • Warum sollen die Menschen Gott fürchten?

Bibeltext

Hiob 35

1 Und Elihu hob <wieder> an und sprach:

2 Hältst du das für recht? Du hast gesagt: Meine Gerechtigkeit ist größer als diejenige Gottes. 3 Denn du fragst, was sie dir nütze: Was gewinne ich mehr, als wenn ich gesündigt hätte?

4 Ich will dir Worte erwidern und deinen Genossen mit dir. 5 Blick zum Himmel und sieh, und schau die Wolken an – sie sind höher als du. 6 Wenn du sündigst, was tust du ihm an? Und mehren sich deine Übertretungen, was fügst du ihm zu? 7 Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand? 8 Für einen Mann wie dich <gilt> deine Gottlosigkeit <etwas> und für ein Menschenkind deine Gerechtigkeit.

9 Wegen der Menge der Bedrückungen schreit man; man ruft um Hilfe wegen des Armes der Großen. 10 Aber man spricht nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Gesänge gibt in der Nacht, 11 der uns mehr belehrt als die Tiere der Erde und uns weiser macht als die Vögel des Himmels? 12 Dann schreit man, aber er antwortet nicht wegen des Hochmuts der Bösen. 13 Jedoch auf Eitles hört Gott nicht, und der Allmächtige schaut es nicht an. 14 Wenn du auch sagst, du schaust ihn nicht – die Rechtssache ist vor ihm; so harre auf ihn. 15 Und nun, wenn sein Zorn nicht heimgesucht hat, sollte er nicht sehr wohl um den Übermut wissen? 16 Und so sperrt Hiob in eitler Weise seinen Mund auf, häuft Worte ohne Erkenntnis.

Hiob 36

1 Und Elihu fuhr fort und sprach:

2 Harre mir ein wenig, und ich will dir berichten; denn noch sind Worte da für Gott. 3 Ich will mein Wissen von weither holen und meinem Schöpfer Gerechtigkeit geben. 4 Denn wirklich, meine Worte sind keine Lüge; ein an Wissen Vollkommener ist bei dir.

5 Siehe, Gott ist mächtig💪, und doch verachtet er niemand – mächtig an Kraft des Verstandes.
6 Er erhält 💪 den Gottlosen nicht am Leben, und das Recht der Elenden gewährt 💪 er.
7 Er zieht 💪 seine Augen 👀 nicht ab von dem Gerechten, und er setzt 💪 sie für immer mit Königen auf den Thron, und sie sind erhöht💪. 8 Und wenn sie mit Fesseln gebunden sind, in Stricken des Elends gefangen werden, 9 dann macht 💪er ihnen ihr Tun und ihre Übertretungen kund 🗨️, dass sie sich trotzig gebärdeten; 10 und er öffnet 💪 ihr Ohr der Zucht und spricht🗨️, dass sie vom Frevel umkehren sollen. 11 Wenn sie hören und sich unterwerfen, so werden sie ihre Tage im Wohlergehen verbringen und ihre Jahre in Annehmlichkeiten. 12 Wenn sie aber nicht hören, so rennen sie ins Geschoss und verscheiden ohne Erkenntnis. 13 Aber die, die ruchlosen Herzens sind, hegen Zorn: Sie rufen nicht um Hilfe, wenn er sie gefesselt hat💪14 Ihre Seele stirbt in der Jugend dahin, und ihr Leben unter den Hurern. 15 Den Elenden errettet 💪er in seinem Elend, und in der Drangsal öffnet 💪 er ihnen das Ohr.

16 So hätte er auch dich aus dem Rachen der Bedrängnis in einen weiten Raum geführt, wo keine Beengung gewesen wäre, und die Besetzung deines Tisches wäre voll Fett. 17 Aber du bist mit dem Urteil des Gottlosen erfüllt: Urteil und Gericht werden <dich> ergreifen. 18 Denn der Grimm, möge er dich ja nicht verlocken zur Verhöhnung, und die Größe des Lösegelds verleite dich nicht! 19 Sollen dein Schreien und alle Anstrengungen der Kraft <dich> aus der Bedrängnis führen? 20 Sehne dich nicht nach der Nacht, die Völker plötzlich wegheben wird. 21 Hüte dich, wende dich nicht zum Frevel, denn das hast du dem Elend vorgezogen.

22 Siehe, Gott handelt 💪​ erhaben in seiner Macht; wer ist ein Lehrer wie er? 23 Wer hat ihm seinen Weg vorgeschrieben, und wer dürfte sagen: Du hast unrecht getan? 24 Erinnere dich daran, dass du sein Tun erhebst, das Menschen besingen. 25 Alle Menschen schauen es an, der Sterbliche erblickt es aus der Ferne.
26 Siehe, Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis; die Zahl seiner Jahre, sie ist unerforschlich. 27 Denn er zieht 💪​ Wassertropfen herauf; vom Dunst, den er bildet 💪, träufeln 💪sie als Regen, 28 den die Wolken rieseln <und> tropfen lassen auf viele Menschen. 29 Versteht man <etwa> das Ausbreiten des Gewölks, das Krachen seines Zeltes? 30 Siehe, er breitet 💪 sein Licht 💡 um sich aus, und die Gründe des Meeres bedeckt 💪 er. 31 Denn dadurch richtet 💪 er Völker, gibt Speise im Überfluss. 32 Seine Hände 🫴 umhüllt 💪​ er mit dem Blitz, und er entbietet 💪 ihn gegen denjenigen, den er treffen soll. 33 Sein Rollen kündigt 💪ihn an, sogar das Vieh sein Heranziehen.

Hiob 37

1 Ja, darüber erzittert mein Herz und fährt auf von seiner Stelle. 2 Hört, hört das Getöse seiner Stimme und das Grollen, das aus seinem Mund hervorgeht! 3 Er sendet 💪​ es aus unter den ganzen Himmel, und seinen Blitz bis zu den Säumen der Erde. 4 Nach dem Blitz brüllt eine Stimme; er donnert 💪​ mit seiner erhabenen Stimme und hält die Blitze nicht zurück, wenn seine Stimme gehört wird. 5 Gott donnert 💪​ wunderbar mit seiner Stimme; er tut 💪​ große Dinge, die wir nicht begreifen. 6 Denn zum Schnee spricht 🗨️ er: Falle zur Erde!und zum Regenguss und zu den Güssen seines gewaltigen Regens. 7 Er lähmt 💪​ die Hand jedes Menschen, damit alle Menschen sein Werk kennen lernen. 8 Und das Wild geht in sein Versteck und bleibt in seinen Höhlen. 9 Aus der Kammer <des Südens> kommt Sturm und von den Nordwinden Kälte. 10 Durch den Odem Gottes entsteht Eis, und die Breite der Wasser zieht sich zusammen. 11 Auch belädt 💪​ er mit Wasserfülle das Gewölk, breitet weithin aus seine Blitzwolken12 Und unter seiner Leitung wenden 💪 sie sich ringsumher zu ihrem Werk, zu allem, was er ihnen gebietet, über die Fläche des Erdkreises hin, 13 sei es, dass er sie zur Geißel oder für seine Erde oder zur <Erweisung seiner> Gnade sich entladen lässt.

14 Nimm dies zu Ohren, Hiob; stehe und betrachte die Wunder Gottes!
15 Weißt du, wie Gott sie belädt und den Blitz seines Gewölks leuchten lässt?
16 Verstehst du dich auf das Schweben der Wolke, auf die Wundertaten des an Wissen Vollkommenen?
17 Du, dessen Kleider heiß werden, wenn das Land schwül wird von Süden her, 18 kannst du wie er das Himmelsgewölbe ausbreiten, fest wie ein gegossener Spiegel?

19 Tu uns kund, was wir ihm sagen sollen! Wir können vor Finsternis nichts vorbringen. 20 Soll ihm gemeldet werden, dass ich reden wolle? Wenn jemand <zu ihm> spricht, er wird gewiss verschlungen werden. 21 Und jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmelsgewölbe leuchtet; aber ein Wind fährt daher und reinigt es. 22 Aus dem Norden kommt Gold – um Gott ist furchterregende Pracht; 23 den Allmächtigen, den erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft; und das Recht und die Fülle der Gerechtigkeit beugt er nicht. 25 Darum fürchten ihn die Menschen; er sieht keine an, die weisen Herzens sind.


Meine Antworten

Wie handelt Gott an dem Gerechten gemäß der Erkenntnis Elihus?

  • Gott ist mächtig, und doch verachtet er niemand (Hi 36,5)

  • Gott ist mächtig an Kraft des Verstandes. (Hi 36,5)

  • Gott erhält den Gottlosen nicht am Leben (Hi 36,6)

  • Gott schafft Recht dem Elenden (Hi 36,6)

  • Gott wendet seine Augen nicht ab von dem Gerechten (Hi 36,7)

  • Gott setzt sie für immer mit Königen auf den Thron (Hi 36,7)

  • Gott macht ihnen ihr Tun und ihre Übertretungen kund (Hi 36,9)

  • Gott öffnet den Menschen ihr Ohr der Zucht und spricht, dass sie vom Frevel umkehren sollen. (Hi 36,10)

  • Gott errettet den Elenden in seinem Elend (Hi 36,15)

  • Gott handelt erhaben in seiner Macht; wer ist ein Lehrer wie er? (Hi 36,22)

Warum sollen die Menschen Gott fürchten?

  • Gott viel größer als unserer Erkenntnisse (Hi 36,26)
  • Gott ist viel weißer (Hi 36,26)
  • Gott hält den Wasserkreißlauf in bewegung (Hi 36,27)
  • Gott schenkt Licht (Hi 36,30)
  • Gott schenkt Nahrung (Hi 36,31)
  • Gott macht alles und Erhält alles (Hi 37)

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Tag 38

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Fragen

  • Nenne einige Kennzeichen aus dem früheren Leben Hiobs, als es ihm noch gut ging!
  • Wie beschreibt Hiob sein jetziges Unglück?

Bibeltext

Hiob 29

1 Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2 O dass ich wäre wie in den Monaten der Vorzeit, wie in den Tagen, 3 als Gott mich bewahrte, als seine Leuchte über meinem Haupt schien und ich bei seinem Licht durch die Finsternis wandelte; 4 wie ich war in den Tagen meiner Reife, als das Vertrauen Gottes über meinem Zelt waltete, 5 als der Allmächtige noch mit mir war, meine Knaben rings um mich her; 6 als meine Schritte sich in Milch badeten und der Fels neben mir Ölbäche ergoss; 7 als ich durchs Tor in die Stadt hineinging, meinen Sitz auf dem Platz aufstellte: 8 Die Jünglinge sahen mich und verbargen sich, und die Greise erhoben sich, blieben stehen; 9 die Fürsten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihren Mund; 10 die Stimme der Vornehmen verstummte, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen. 11 Denn wenn das Ohr <von mir> hörte, so pries es mich glücklich, und wenn das Auge <mich> sah, so legte es Zeugnis von mir ab.

12 Denn ich befreite den Elenden, der um Hilfe rief, und die Waise, die keinen Helfer hatte. 13 Der Segen des Umkommenden kam über mich, und das Herz der Witwe machte ich jubeln. 14 Ich kleidete mich in Gerechtigkeit – und sie bekleidete mich – <und> in mein Recht wie in ein Oberkleid und einen Kopfbund. 15 Auge war ich dem Blinden und Fuß dem Lahmen; 16 Vater war ich den Armen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich; 17 und ich zerbrach das Gebiss des Ungerechten, und seinen Zähnen entriss ich die Beute.
18 Und ich sprach: In meinem Nest werde ich verscheiden und meine Tage vermehren wie der Sand. 19 Meine Wurzel wird ausgebreitet sein am Wasser, und der Tau wird übernachten auf meinen Zweigen. 20 Meine Ehre wird frisch bei mir bleiben und mein Bogen sich in meiner Hand verjüngen.

21 Sie hörten mir zu und harrten und horchten schweigend auf meinen Rat. 22 Nach meinem Wort sprachen sie nicht noch einmal, und auf sie träufelte meine Rede. 23 Und sie harrten auf mich wie auf den Regen und sperrten ihren Mund auf wie für den Spätregen. 24 Ich lächelte ihnen zu, wenn sie kein Vertrauen hatten, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht trüben. 25 Ich wählte für sie den Weg aus und saß als Haupt und thronte wie ein König unter der Kriegsschar, wie einer, der Trauernde tröstet.

Hiob 30

1 Und nun lachen über mich Jüngere als ich an Jahren, deren Väter ich verschmähte, den Hunden meiner Herde beizugesellen. 2 Wozu sollte mir auch die Kraft ihrer Hände <nützen>? Die Rüstigkeit ist bei ihnen verschwunden. 3 Durch Mangel und Hunger abgezehrt, nagen sie das dürre Land ab, das längst öde und verödet ist; 4 sie pflücken Salzkraut bei den Gesträuchen, und die Wurzel der Ginster ist ihre Speise.
5 Aus der Mitte <der Menschen> werden sie vertrieben; man schreit über sie wie über einen Dieb. 6 In grausigen Klüften müssen sie wohnen, in Erdlöchern und Felsenhöhlen. 7 Zwischen Gesträuchen kreischen sie, unter Dorngestrüpp sind sie hingestreckt. 8 Kinder von Verworfenen, ja, Kinder von Ehrlosen, sind sie hinausgepeitscht aus dem Land!

9 Und nun bin ich ihr Spottlied geworden und wurde ihnen zum Gerede. 10 Sie verabscheuen mich, treten fern von mir weg, und sie verschonen mein Angesicht nicht mit Speichel. 11 Denn er hat meinen Strick gelöst und mich gebeugt; so lassen sie vor mir den Zügel schießen. 12 Zu meiner Rechten erhebt sich die Brut; sie stoßen meine Füße weg und bahnen gegen mich ihre Wege des Unheils. 13 Sie zerstören meinen Pfad, befördern meinen Untergang, sie, die selbst hilflos sind. 14 Sie kommen wie durch einen weiten Riss, unter Gekrach wälzen sie sich heran. – 15 Schrecknisse haben sich gegen mich gekehrt; man verfolgt wie der Wind meine Würde, und meine Rettung ist vorübergezogen wie eine Wolke.

16 Und nun ergießt sich in mir meine Seele; Tage des Elends haben mich ergriffen. 17 Die Nacht durchbohrt meine Gebeine <und löst sie> von mir ab, und die an mir nagenden Schmerzen ruhen nicht. 18 Durch die Größe ihrer Kraft verändert sich mein Gewand, es umschließt mich wie der Halssaum meines Untergewandes. 19 Er hat mich in den Schmutz geworfen, und ich bin wie Staub und Asche geworden. 20 Ich schreie zu dir, und du antwortest mir nicht; ich stehe da, und du starrst mich an. 21 In einen Grausamen verwandelst du dich mir, mit der Stärke deiner Hand befeindest du mich. 22 Du hebst mich empor auf den Wind, du lässt mich dahinfahren und zerrinnen im Sturmgetöse. 23 Denn ich weiß es, du willst mich in den Tod zurückführen und in das Versammlungshaus aller Lebendigen.

24 Doch streckt man beim Sturz nicht die Hand aus, oder erhebt man bei seinem Untergang nicht deswegen einen Hilferuf? 25 Weinte ich denn nicht über den, der harte Tage hatte? War meine Seele nicht um den Armen bekümmert? 26 Denn ich erwartete Gutes, und es kam Böses; und ich harrte auf Licht, und es kam Finsternis. 27 Meine Eingeweide wallen und ruhen nicht; Tage des Elends sind mir entgegengetreten. 28 Trauernd gehe ich umher, ohne Sonne; ich stehe auf in der Versammlung <und> schreie. 29 Ich bin ein Bruder geworden den Schakalen und ein Genosse den Straußen. 30 Meine Haut ist schwarz geworden <und löst sich> von mir ab, und mein Gebein ist brennend vor Glut. 31 Und so ist meine Laute zur Trauerklage geworden und meine Schalmei zur Stimme der Weinenden.

Hiob 31

1 Ich habe mit meinen Augen einen Bund geschlossen, und wie hätte ich auf eine Jungfrau geblickt! 2 Denn was wäre das Teil Gottes von oben gewesen und das Erbe des Allmächtigen aus den Höhen? 3 Ist nicht Verderben für den Ungerechten und Missgeschick für die, die Frevel tun? 4 Sieht 👀  er nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?

5 Wenn ich mit Falschheit umgegangen bin und mein Fuß dem Trug zugeeilt ist – 6 er wäge mich auf der Waage der Gerechtigkeit, und Gott wird meine Unsträflichkeit erkennen –, 7 wenn mein Schritt vom Weg abgebogen und mein Herz meinen Augen gefolgt ist und an meinen Händen ein Makel kleben blieb, 8 so möge ich säen und ein anderer essen, und meine Sprösslinge mögen entwurzelt werden!

9 Wenn mein Herz zu einer Frau verlockt worden ist und ich an der Tür meines Nächsten gelauert habe, 10 so möge meine Frau für einen anderen mahlen, und andere mögen sich über sie beugen! 11 Denn das ist eine Schandtat, und das eine Ungerechtigkeit für die Richter. 12 Dennein Feuer ist es, das bis zum Abgrund frisst und das meinen ganzen Ertrag entwurzeln würde.

13 Wenn ich das Recht meines Knechtes und meiner Magd missachtete, als sie mit mir stritten, 14 was wollte ich dann tun, wenn Gott sich erhöbe; und wenn er untersuchte, was ihm erwidern? 15 Hat nicht er, der mich im Mutterleib bereitete, <auch> ihn bereitet, und hat uns nicht einer im Schoß gebildet?

16 Wenn ich den Geringen <ihre> Wünsche versagte und die Augen der Witwe verschmachten ließ 17 und meinen Bissen allein aß, so dass der Verwaiste nicht davon gegessen hat18 ist er doch von meiner Jugend an <bei> mir aufgewachsen, wie <bei> einem Vater, und von meiner Mutter Leib an habe ich sie geleitet –; 19 wenn ich jemand umkommen sah aus Mangel an Kleidung und den Armen ohne Decke sah, 20 wenn seine Lenden mich nicht gesegnet haben und er mit der Wolle meiner Lämmer sich nicht erwärmte; 21 wenn ich meine Hand über eine Waise geschwungen habe, weil ich im Tor meine Hilfe sah, 22 so falle meine Schulter aus ihrem Blatt, und mein Arm werde abgebrochen von der Röhre! 23 Denn das Verderben Gottes war mir ein Schrecken, und vor seiner Erhabenheit vermochte ich nichts.

24 Wenn ich das Gold zu meiner Zuversicht gemacht und zum feinen Gold gesagt habe: Mein Vertrauen!; 25 wenn ich mich freute, dass mein Vermögen groß war und dass meine Hand Ansehnliches erworben hatte; 26 wenn ich die Sonne sah, wie sie glänzte, und den Mond in Pracht dahinziehen, 27 und mein Herz im Geheimen verführt wurde und mein Mund meine Hand geküsst hat, 28 auch das wäre eine gerichtlich zu strafende Ungerechtigkeit; denn Gott droben hätte ich verleugnet. 29 Wenn ich mich freute über das Unglück meines Hassers und aufjauchzte, als Böses ihn traf 30 (nie habe ich ja meinem Gaumen erlaubt zu sündigen, durch einen Fluch seine Seele zu fordern); 31 wenn die Leute meines Zeltes nicht gesagt haben: Wer wäre nicht von seinem Fleisch satt geworden! 32 (der Fremde übernachtete nicht draußen, ich öffnete dem Wanderer meine Tür); 33 wenn ich, wie Adam, meine Übertretungen zugedeckt habe, verbergend in meinem Innern meine Ungerechtigkeit, 34 weil ich mich fürchtete vor der großen Menge und die Verachtung der Familien mich erschreckte, so dass ich mich still hielt, nicht zur Tür hinausging!
35 O dass ich einen hätte, der auf mich hörte: Hier ist meine Unterschrift – der Allmächtige antworte mir! – und die Schrift, die mein Gegner geschrieben hat! 36 Würde ich sie nicht auf meiner Schulter tragen, sie mir umbinden als Krone? 37 Ich würde ihm die Zahl meiner Schritte mitteilen, würde ihm nahen wie ein Fürst. 38 Wenn mein Acker über mich schreit und seine Furchen allesamt weinen, 39 wenn ich seinen Ertrag ohne Zahlung verzehrt habe und die Seele seiner Besitzer aushauchen ließ, 40 so mögen Dornen statt Weizen und Unkraut statt Gerste hervorkommen!


Meine Antworten

Nenne einige Kennzeichen aus dem früheren Leben Hiobs, als es ihm noch gut ging!

  • Gott behütete Ihn (Hi 29,2-5)
  • Wohlstand (Hi 29,6)
  • Ansehen / Weisheit (Hi 29,7-11)
  • Freizügigkeit (Hi 29,12.13)
  • Gerecht (Hi 29,14)
  • Hilfsbereit (Hi 29,15.16)

Wie beschreibt Hiob sein jetziges Unglück?

  • Sie lachen über Hiob (Hi 30,1.9)
  • Sie verabscheuen Hiob (Hi 30,10)

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Fragen

  • Welches ist die Hauptaussage Bildads in seiner dritten Rede an Hiob?
  • Hiob beschreibt die Suche nach Weisheit, bis er zu dem Ergebnis kommt, dass Gott den Weg dahin kennt. Worin besteht die wahre Weisheit?

Bibeltext

Hiob 25

1 Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:

2 Herrschaft und Schrecken sind bei ihm; er schafft Frieden in seinen Höhen. 3 Sind seine Scharen zu zählen? Und über wem erhebt sich nicht sein Licht? 4 Und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott, und wie könnte ein von einer Frau Geborener rein sein? 5 Siehe, sogar der Mond scheint nicht hell, und die Sterne sind nicht rein in seinen Augen: 6 wie viel weniger der Mensch, der Wurm, und das Menschenkind, die Made!

Hiob 26

1 Und Hiob antwortete und sprach:

2 Wie hast du dem Ohnmächtigen geholfen, den kraftlosen Arm gerettet! 3 Wie hast du den beraten, der keine Weisheit hat, und gründliches Wissen in Fülle kundgetan! 4 An wen hast du Worte gerichtet, und wessen Odem ist von dir ausgegangen?

5 Die Schatten beben unter den Wassern und ihren Bewohnern. 6 Der Scheol ist nackt vor ihm, und keine Hülle hat der Abgrund. 7 Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts. 8 Er bindet die Wasser in seine Wolken, und das Gewölk zerreißt nicht unter ihnen. 9 Er verhüllt den Anblick <seines> Thrones, indem er sein Gewölk darüber ausbreitet. 10 Er rundete eine Schranke ab über der Fläche der Wasser bis zum äußersten Ende, wo Licht und Finsternis zusammentreffen. 11 Die Säulen des Himmels wanken und entsetzen sich vor seinem Schelten. 12 Durch seine Kraft erregt er das Meer, und durch seine Einsicht zerschellt er Rahab. 13 Durch seinen Hauch wird der Himmel heiter, seine Hand durchbohrt den flüchtigen Drachen. 14 Siehe, das sind die Säume seiner Wege; und wie wenig haben wir von ihm gehört! Und den Donner seiner Macht, wer versteht ihn?

Hiob 27

1 Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2 So <wahr> Gott lebt, der mir mein Recht entzogen hat, und der Allmächtige, der meine Seele bitter gemacht hat – 3 solange mein Odem in mir ist, und der Hauch Gottes in meiner Nase –, 4 wenn meine Lippen Unrecht reden werden und wenn meine Zunge Trug aussprechen wird! 5 Fern sei es von mir, dass ich euch Recht geben sollte; bis ich verscheide, werde ich meine Unsträflichkeit nicht von mir weichen lassen. 6 An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen: Mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen. 7 Mein Feind sei wie der Gottlose, und der gegen mich auftritt, wie der Ungerechte. 8 Denn was ist die Hoffnung des Ruchlosen, wenn Gott abschneidet, wenn er seine Seele herauszieht? 9 Wird Gott sein Geschrei hören, wenn Bedrängnis über ihn kommt? 10 Oder wird er sich an dem Allmächtigen ergötzen, Gott anrufen zu aller Zeit?

11 Ich will euch belehren über die Hand Gottes; was bei dem Allmächtigen ist, will ich nicht verhehlen. 12 Siehe, ihr selbst habt es alle geschaut, und warum denn schwatzt ihr so unnütz? 13 Dies ist das Teil des gottlosen Menschen bei Gott und das Erbe der Gewalttätigen, das sie vom Allmächtigen empfangen: 14 Wenn seine Kinder sich mehren, so ist es für das Schwert, und seine Sprösslinge haben nicht satt Brot. 15 Seine Übriggebliebenen werden begraben durch den Tod, und seine Witwen weinen nicht. 16 Wenn er Silber aufhäuft wie Staub und Kleider bereitet wie Lehm – 17 er bereitet sie, aber der Gerechte bekleidet sich <damit>; und Schuldlose teilen sich das Silber. 18 Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter <sich> macht. 19 Reich legt er sich hin, und er tut es nicht wieder; er schlägt die Augen auf und ist nicht mehr. 20 Schrecken ereilen ihn wie Wasser, in der Nacht entführt ihn ein Sturmwind. 21 Der Ostwind hebt ihn empor, dass er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte. 22 Und Gott schleudert auf ihn ohne Schonung; seiner Hand möchte er flüchtend entfliehen. 23 Man klatscht über ihn in die Hände und zischt ihm nach von seiner Stätte aus.

Hiob 28

1 Denn für das Silber gibt es einen Fundort, und eine Stätte für das Gold, das man läutert. 2 Eisen wird hervorgeholt aus der Erde, und Gestein schmilzt man zu Kupfer. 3 Er hat der Finsternis ein Ende gesetzt und durchforscht bis zur äußersten Grenze das Gestein der Finsternis und des Todesschattens. 4 Er bricht einen Schacht fern von dem Wohnenden; die vom Fuß Vergessenen hängen hinab, fern von den Menschen schweben sie. 5 Die Erde – aus ihr kommt Brot hervor, und ihr Unteres wird zerwühlt wie vom Feuer. 6 Ihr Gestein ist der Sitz des Saphirs, und Goldstaub ist darin. 7 Ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt und den das Auge des Habichts nicht erblickt hat; 8 den die wilden Tiere nicht betreten, über den der Löwe nicht hingeschritten ist. 9 Er legt seine Hand an das harte Gestein, wühlt die Berge um von der Wurzel aus. 10 Kanäle haut er durch die Felsen, und allerlei Kostbares sieht sein Auge. 11 Er dämmt Flüsse ein, dass sie nicht durchsickern, und Verborgenes zieht er hervor an das Licht.

12 Aber die Weisheit, wo wird sie gefunden, und wo ist die Stätte des Verstandes? 13 Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Land der Lebendigen wird sie nicht gefunden. 14 Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir; und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir. 15 Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben und Silber nicht als ihr Kaufpreis abgewogen werden. 16 Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir. 17 Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie gegen ein Gerät aus gediegenem Gold eintauschen. 18 Korallen und Kristall kommen <neben ihr> nicht in Erwähnung, und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen. 19 Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Gold wird sie nicht aufgewogen. 20 Die Weisheit nun, woher kommt sie, und wo ist die Stätte des Verstandes? 21 Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt. 22 Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.

23 Gott versteht 💭 ihren Weg, und er kennt 💭 ihre Stätte. 24 Denn er schaut 👀 bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er. 25 Als er dem Wind ein Gewicht bestimmte 💪 und die Wasser mit dem Maß abwog💪, 26 als er dem Regen ein Gesetz bestimmte  💪und eine Bahn dem Donnerstrahl, 27 da sah 👀 er sie und tat sie kund 🗨️, er setzte sie ein und durchforschte 💪​ sie auch. 28 Und zum Menschen sprach 🗨️ er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.


Meine Antworten

Welches ist die Hauptaussage Bildads in seiner dritten Rede an Hiob?

  • Wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott? (Hi 25,4)
  • Wie könnte einer rein sein, der von einer FRau geboren wurde? (Hi 25,4)

Hiob beschreibt die Suche nach Weisheit, bis er zu dem Ergebnis kommt, dass Gott den Weg dahin kennt. Worin besteht die wahre Weisheit?

  • Hiob 28,23-28: Gott versteht 💭 ihren Weg, und er kennt 💭 ihre Stätte. 24 Denn er schaut 👀 bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er. 25 Als er dem Wind ein Gewicht bestimmte 💪 und die Wasser mit dem Maß abwog💪, 26 als er dem Regen ein Gesetz bestimmte  💪und eine Bahn dem Donnerstrahl, 27 da sah 👀 er sie und tat sie kund 🗨️, er setzte sie ein und durchforschte 💪​ sie auch. 28 Und zum Menschen sprach 🗨️ er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist