war ein Prophet aus Juda und der Autor des achten Buches in der Reihe der sogenannten kleinen Propheten. Sein Psalm (Hab [[2]]) und die Anweisung zu dessen Vortrag, nach V. 19 möglicherweise im Tempel, könnte darauf hindeuten, dass er ein levitischer Sänger war. Seine Sprache ist von besonderer dichterischer Kraft und Vollendung. Das Buch schreibt er auf dem Hintergrund der furchtbaren moralischen Not in Juda (Hab 1,3-4) und des drohenden Einfalls der Chaldäer (V. 6.7.17). Wie von einer hohen Warte herunter sieht der Prophet auf das im Unrecht versinkende Volk und auf das Weltgeschehen umher. Habakuks Herz ist voller Fragen zu Gott: Warum? und Wie lange noch? (Hab 1,2.3.13). Indem er sich so zu seinem Gott hinwendet, wird ihm die Antwort gegeben, die Paulus später als Leitwort für seinen Römerbrief erwählt: Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben (Hab 2,4; Röm 1,17). Nachdem ihm der Herr eine weitere Zukunftsschau gegeben hat (Hab 2), tritt  Habakuk im Gebet für die Unschuldigen ein in einem Psalm, der zugleich Anbetung Gottes, Zuversicht und Freude enthält (Hab 3).

Habakuk lebte wahrscheinlich zur Zeit der Könige Josia und Jojakim, war also Zeitgenosse des Propheten Jeremia. Zu seiner Zeit war der Tempel noch vorhanden (Hab 2,20). Hab 1,6 weist auf die wachsende Macht der Chaldäer am Ende des 7. Jh. v.Chr. hin, und auch insgesamt erweckt das Buch den Eindruck, dass Habakuk ihr Auftreten in Palästina noch miterlebte. Aus einem apokryphen Text geht außerdem hervor, dass Habakuk nach jüdischer Überlieferung ein Zeitgenosse Daniels war.

Habakuk könnte Umarmer, Umklammerer bedeuten.

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist