bedeutet Taube.

  1. Ein Prophet und die zentrale Gestalt des alttestamentlichen Buches, das seinen Namen trägt. Dass das Buch Jona von Jona selbst niedergeschrieben wurde, ist nicht ausdrücklich gesagt; auf seinen Bericht muss es in jedem Fall zurückgehen. Das Buch enthält keine Prophetensprüche, sondern den Bericht der Sendung Jonas nach Ninive. Dem Auftrag Jahwes, der Weltstadt Ninive das Gericht anzukündigen, entzieht sich der Prophet durch Flucht: Ein Schiff soll ihn nach Tarsis in Spanien bringen, also in eine möglichst weit entfernte Stadt in der Gegenrichtung (Jona 1,1-3). Im hereinbrechenden Sturm wird der Prophet durch seine gestörte Jahwe-Beziehung zum Störenfried: Die Besatzung kann sich nur retten, indem sie diesen Ballast über Bord wirft. In ihrer Not, die die Besatzung auf Jahwes Zorn über Jona zurückführt, imHilferuf zu Jahwe und im Dankopfer nach der erfahrenen Rettung werden die heidnischen Matrosen, den frommen Betern Israels gleich, zu wirklichen Jahwe Bekennern. Eine paradoxe Situation! Denn mit Jahwes Propheten geht es im Gegenzug Stufe um Stufe bergab – im wahrsten Sinne des Wortes: Nach Jafo war Jona hinabgestiegen, dann ins Unterste des Schiffes, danach in den Tiefschlaf. Schließlich wird er in die Meerestiefe geworfen und vom großen Fisch verschlungen. Tiefer geht es wohl nicht mehr! Doch wie ein Dankpsalm besagt, findet Jona zurück (Jona 2,3-10). Nach drei Tagen und Nächten spuckt ihn der Fisch ans Land.
    Gottes zweitem Aufruf folgt Jona aufs Wort. Vor das innere Auge des Lesers wird in dichtgeraffter Form die idealtypische Geschichte eines Gotteswortes gemalt, das Erfolg hat. Der Bote macht sich auf den weiten, mühevollen und gefährlichen Weg und droht überall in der von Gewalttriefenden Hauptstadt Assurs das Gericht an. Gott gibt eine Fristzeit von 40 Tagen, und die Einwohner Ninives nutzen sie zu einer umfassenden Umkehr, der König vornean. Als Folge davon hält Gott das angekündigte Unheil zurück. Jona indes begreift nicht, warum Gott das tut, und möchte lieber tot als lebendig sein. Diesen Wunsch nimmt Gott nicht für bare Münze, sondern gibt ihm eine prophetische Nachhilfestunde. Er lässt ihm innerhalb eines Tages einen Schatten spendenden Baum wachsen, den er ebenso schnell
    durch einen Wurm vernichten lässt. Als Jona darüber traurig und wütend ist, macht Gott ihm klar, dass er ebenso den Untergang der Stadt bedauern würde.
  2. Der Vater von Simon Petrus. Die Luther Übersetzung nennt ihn teils in der Kurzform Jona (Mt 16,17) oder, wie die wichtigsten Handschriften bezeugen, Johannes (Joh 1,42; 21,15-17).

Der Name bedeutet Jahwe ist mächtig und bezeichnet vier Männer im Alten Testament:

  1. Ein Sohn und Nachfolger des Königs Joas von Juda (801-773 v.Chr.). Nach 2Chr 25,2 tat er, was dem Herrn wohlgefiel, doch nicht von ganzem Herzen. Im Alter von 25 Jahren tritt er die Herrschaft an, und als er die Macht fest in Händen hat, lässt er die Hofleute hinrichten, die seinen Vater ermordet hatten. Ihre Kinder aber verschonte ernach der Vorschrift des Gesetzes (5. Mo 24,16).
    Er führt Juda zum Kampf gegen die Edomiter und wirbt für diesen Feldzug außerdem in Israel eine Söldnertruppe an, die er aber auf die Warnung eines Propheten hin wieder entlässt, obwohl er hohe Summen dafür ausgegeben hatte.
    Amazja erringt einen vollen Sieg über die Edomiter im Salztal und erobert ihre Hauptstadt Sela, die er in Jokteel umbenennt. Im Bewusstsein seines Sieges fordert er Joasch von Israel zum Kampf. Er hatte aber die erbeuteten edomitischen Götzenbilder in Jerusalem aufgerichtet und ihnen geopfert und damit den Zorn Gottes gegen sich herausgefordert. Ein Prophet stellt ihn zur Rede, wird aber mit dem Tod bedroht.
    Joasch von Israel versucht, Amazja vom Kampf abzuhalten, aber dieser besteht auf seiner Herausforderung. In der Schlacht bei Bet-Schemesch wird Judageschlagen und Amazja gefangen genommen. Joasch führt ihn nach Jerusalem, lässt eine breite Bresche in die Nordmauer reißen, plündert Tempel und Königspalast und kehrt mit Geiseln und Beute nach Samaria zurück. Damit ist Amazjas Macht endgültig gebrochen. Das Volk erhebt sich unmittelbar darauf und macht 792 v.Chr. seinen 16-jährigen Sohn Asarja oder Usija zum Regenten (2Kön 14,21.22). Amazja bleibt noch lange Zeit am Leben. Als später erneut eine
    Verschwörung gegen ihn entsteht, flieht er nach Lachisch, aber die nachgesandten Mörder erreichen ihn dort. Man bringt den Leichnam nach Jerusalem zurück und setzt ihn in den Königsgräbern bei (2. Kö 14,1-20; 2. Chr 25,1-28).
  2. Der Vater von Joscha aus dem Stamm Simeon (1. Chr 4,34).
  3. Ein Vorfahre von Etan, einem Leviten und Tempelsänger zur Zeit Davids (1. Chr 6,30).
  4. Ein Priester der Stierverehrung von Bethel. Er führt bei König Jerobeam II. von Israel Klage über den Propheten Amos. Amazja verbietet Amos, weiter in Bethel gegen Israel zu weissagen, weil hier ein Königsheiligtum und Reichstempel sei. Amos beruft sich auf seinen Auftrag vom Herrn (Ich bin kein Prophet ..., Am 7,14) und kündigt Amazja an, dass auch ihn und seine Familie das Gericht Gottes beim Untergang des Volkes treffen wird (Am 7,10-17; vgl. 1. Kö 12,28-33).

hat eine Sonderstellung unter den Propheten. Der Grund dafür ist, dass ihm in der ersten Periode seines Wirkens die Offenbarung in Visionen gegeben wird, deren Sinn er selbst nicht erkennt, sodassihm ein Engel im Gespräch die erforderliche Klarheit geben muss. Sacharja war Priester, sein Vater hieß Berechja, der Sohn Iddos (Sach 1,1.7).
Iddo kehrte als Oberster einer Priesterfamilie aus Babylon zurück (Neh 12,4.16). Da Sacharja 520 v.Chr. als Prophet auftrat, wurde er wohl noch in der Gefangenschaft geboren. Zur Zeit des Hohen Priesters Jojakim war er Oberster seines Geschlechtes (Neh 12,16).
Berechja könnte früh gestorben sein, da Sacharja auch als Sohn des Iddo bezeichnet wird ([[2]] 5,1; 6,14). Er empfängt das Wort des Herrn zum ersten Mal im achten Monat des zweiten Jahres des Königs Darius, d.h. im Oktober/November 520 v.Chr., zwei Monate nach dem Auftreten Haggais (Hag 1,1). Als spätestes Datum erhalten
wir das der Gesandtschaft aus Bethel im November/Dezember 518 v.Chr. (Sach 7,1). Über das weitere Leben desPropheten erfahren wir nichts mehr.

Sein Name bedeutet Jahwe hat gedacht.

war die Tochter von König Joram von Juda. Ihr Bruder war König Ahasja und ihr Mann der Hohe Priester Jojada. Als ihre Mutter Atalja das ganze Königsgeschlecht umbringen ließ, versteckte Joscheba Ahasjas Sohn Joasch und rettete so sein Leben (2. Kö 11,2; 2. Chr 22,11).

Ihr Name bedeutet Jahwe ist Eid, d.h. der ganz Getreue.

Mehrmals kommt der Name im Alten Testament vor und bedeutet Jahwe hat gewusst, sich gekümmert (um), sich (jemandes) angenommen

  1. Ein Priester aus Kabzeel in Juda. Er war der Vater Benajas, des Befehlshabers von Davids Leibwache ([[6]]. Sam 8,18; 23,20; 1. Chr 27,[[3]]). Jojada war der Vorsteher über das Haus Aaron, das mit den anderen Stämmen nach Hebron kam, um David zum König über Israel zu machen (1. Chr 12,28).
  2. Ein Sohn Benajas und ein Enkel des Priesters Jojada. Er war Davids Ratgeber (1. Chr 27,34).
  3. Ein Hoher Priester, der mit Joscheba, der Tochter von König Joram und Schwester König Ahasjas von Juda, verheiratet war. Er rettete seinen Neffen Joasch vor der Königin Atalja, die alle Männer der königlichen Familie umbrachte, und erhob ihn mit sieben Jahren auf den Thron (2. Kön 11,1-12,17; 2. Chr 22,10-24,16). Jojada wurde 130 Jahre alt. Man begrub ihn in der Davidsstadt bei den Königen, weil er an Israel, am Tempel und dem Herrn gegenüber recht gehandelt hatte.
    Solange er lebte, übte er einen günstigen Einfluss auf König Joasch von Juda aus. Nach seinem Tod aber ließ sich Joasch zum Götzendienst verleiten und ließ sogar Secharja, Jojadas Sohn, töten.
  4. Ein Priester in Jerusalem zur Zeit Jeremias und Aufseher im Hause des Herrn (Jer 29,26).
  5. Ein Sohn von Paseach. Er besserte unter Nehemia das Alte Tor in Jerusalem aus (Neh 3,6).
  6. Ein Hoher Priester und der Sohn von Eljaschib (Neh 12,10.22). Einen seiner Söhne, der der Schwiegersohn des Horoniters Sanballat war, entfernte Nehemia wohl aus diesem Grund aus seiner Umgebung (Neh 13,28).

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist