kommt mehrmals im Alten Testament vor und bedeutet Jahwe hat bei der Hand ergriffen, hält fest.

  1. Eine andere Namensform für Ahasja, den Sohn von König Joram in Juda (2. Chr 21,17; vgl. 22,1), bei der einfach beide Namensbestandteile vertauscht wurden.
  2. Der Sohn und Nachfolger König Jehus von Israel (2. Kö 10,35; 13,1). Er regierte 818-802 v.Chr. und behielt die Sünde Jerobeams bei, der zwei goldene Stierbilder aufstellen ließ. Gott wurde deswegen zornig und gab Israel in die Hand des Aramäerkönigs Hasaël und seines Sohnes Ben-Hadad (V. 2.3). Sie bedrängten Joahas so sehr, dass ihm nur 50 Reiter, 10 Streitwagen und 10000 Mann Fußvolk übrigblieben (V. 7). Doch Joahas bat den Herrn und fand Erhörung: Gott sandte Israel einen Retter (V. 4.5.22.23), wobei wir vor allem an Jerobeam II. zu denken haben (2. Kö 14,26.27). Joahas wurde in Samaria begraben, und sein Sohn Joasch folgte ihm in der Herrschaft (V. [[6]]). 
  3. Der Vater von Joach, dem Kanzler König Josias (2. Chr 34,8).
  4. Der Sohn und Nachfolger König Josias von Juda. Nachdem sein Vater bei Megiddo gegen Pharao Necho gefallen war, machte das Volk Joahas zum König. Der 23-Jährige herrschte drei Monate in Jerusalem (609 v.Chr.), tat aber, was dem Herrn missfiel. Dann setzte ihn Pharao Necho in Ribla im Lande Hamat gefangen und legte dem Land einen Tribut von 100 Zentnern Silber und einem Zentner Gold auf. Nachdem Necho Eljakim, den Bruder des Joahas, zum König erhoben und seinen Namen in Jojakim geändert hatte, nahm er Joahas mit nach Ägypten, wo dieser starb (2. Kö 23,30-34; 2. Chr 36,1-4). In 1. Chr 3,15 wird Joahas Schallum genannt; er wird demnach den Namen Joahas erst nach der Thronbesteigung angenommen haben. Mit dem jungen Löwen, der in Hes 19,3.4 erwähnt wird, ist ebenfalls Joahas gemeint.

Ein Sohn Azaljas. Er war Schreiber, d.h. hoher Hofbeamter König [[2]] (2. Kö [[6]],3-[[3]]; 2. Chr 34,8-21). Er ist vermutlich der Vater Ahikams (Jer [[[[9]]]],[[8]]; 39,14), Elasas (Jer 29,3), Gemarjas (Jer [[13]],10.25) und Jaasanjas (Hes 8,11). Der Sohn Ahikams war [[1]] (2. Kö 25,22), der Gemarjas Michaja (Jer 36,11-13). Alle Genannten gehörten zu den führenden Männern in Juda. Bis auf Jaasanja, der am Götzendienst teilnahm, standen sie offenbar auf der Seite des Propheten Jeremia.

Schafan bedeutet Klippdachs.

Acht Personen tragen diesen Namen im Alten Testament. Er bedeutet Anteil, Besitz ist der Herr.

  1. Ein Levit aus dem Geschlecht Meraris (1. Chr 6,30).
  2. Ein Sohn Hosas, ein anderer Merariter zur Zeit Davids (1. Chr 26,11). 
  3. Der Vater von Eljakim, dem Hofmeister zur Zeit König Hiskias (Jes 22,20; 36,[[2]]).
  4. Ein Priester aus Anatot, der Vater des Propheten Jeremia (Jer 1,1).
  5. Der Vater des Gemarja, eines Zeitgenossen Jeremias (Jer 29,3).
  6. Der Sohn von Schallum (1. Chr 5,39; Esra 7,1.2) und ein Hoher Priester zur Zeit König Josias. Er fand das Gesetzbuch, das Buch des Bundes, im Tempel und stand dem König bei der Durchführung seiner Reform bei (2. Kö 22,3-23,25; 2. Chr 34,8-35,19).
  7. Ein Priester und Haupt eines Priestergeschlechtes, der mit Serubbabel aus der Gefangenschaft zurückkehrte (Neh 12,7.21).
  8. Einer von denen, die bei Esra standen, als er das Gesetz vorlas, nachdem das Volk aus Babylon zurückgekehrt war (Neh 8,4).

ist eine Prophetin, die zur Zeit König [[3]] in Jerusalem lebt. Sie ist die Frau von Schallum, dem Hüter der Kleider des Königs oder des Tempels. Nachdem man dem König das im Tempel gefundene Gesetzbuch vorgelesen hatte, sandte er den Hohen Priester [[1]], Ahikam, Achbor, Schafan und Asaja als Abordnung zu [[2]], damit sie den Herrn für ihn befrage. Die Prophetin verkündigte das Urteil des Herrn über Jerusalem, zugleich aber, dass Josia den Untergang der Stadt nicht mehr erleben sollte (2. Kö 22,12-20; 2. Chr 34,20-28). Hulda bedeutet Maulwurf.

Josia
bedeutet Jahwe möge heilen und bezeichnet zwei Männer im Alten Testament.

  1. 17. König von Juda, der 639-609 v.Chr. regierte, und der letzte gottesfürchtige König aus dem Haus Davids vor der babylonischen Gefangenschaft war. Mit acht Jahren wurde der Sohn Amons und Enkel Manasses vom Volk des
    Landes zum König gemacht, nachdem man alle erschlagen hatte, die an der Verschwörung und Ermordung seines Vaters beteiligt gewesen waren (2. Kö 21,24-[[[[6]]]],1; 2. Chr 33, 25-34,1). Die Macht Assyriens, das noch die Oberherrschaft über Juda hatte, nahm mehr und mehr ab. Dadurch hatte Josia politisch größere Bewegungsfreiheit als seine Vorgänger Manasse und Amon. Im achten Jahr seiner Regierung wandte er sich Jahwe wieder zu, und im zwölften Jahr begann er, in Juda und Jerusalem die Höhenheiligtümer zu beseitigen, wo eine Mischform aus Jahwe Glauben und Baalsfrömmigkeit, einem Sexualkult zur Garantie der Fruchtbarkeit des Landes, gepflegt wurde. Er erstreckte seine religiöse Reform auch auf das frühere Gebiet der 10 Stämme, was die Machtlosigkeit Assyriens deutlich werden lässt. Den Altar in Bethel brach er ab und erfüllte die Weissagung, die der Mann Gottes aus Juda darüber ausgesprochen hatte (1. Kö 13,2). Eine genaue Übersicht über Josias einschneidende Maßnahmen findet sich in 2. Könige 23,1-25; 2. Chr 34,1-[[3]]. Auch vor so harten Maßregeln wie der Opferung aller Priester der Höhenheiligtümer in den Städten Samariens und dem Verbrennen von Menschengebeinen auf ihren Altären schreckte er nicht zurück (2. Kö 23,20). Sein Eifer wurde noch stärker angefacht, als in seinem 18. Regierungsjahr (622 v.Chr.) der Hohe Priester Hilkija das Gesetzbuch des Herrn im Tempel entdeckte (2. Kö 22,8-20; 2. Chr 34,8-28). Was dieses Gesetzbuch gewesen ist – ob alle fünf Bücher Mose, der sogenannte Pentateuch, oder nur das fünfte Buch allein -, ist umstritten. Es ist aber nicht unmöglich, dass wir darin wirklich alle fünf Mosebücher zu sehen haben.
    Josia sandte eine Abordnung an die Prophetin Hulda. Sie sagte voraus, das im Gesetzbuch angedrohte Unheil werde nicht ausbleiben, Josia jedoch solle in Frieden bestattet werden und all das Unglück nicht mehr erleben. Josia rief die Ältesten von Juda und Jerusalem zusammen, ließ ihnen das Gesetzbuch vorlesen und schloss mit allem Volk von Neuem den Bund, dem Herrn zu dienen. Er feierte auch wieder ein Passafest in Jerusalem, wie es seit der Zeit der Richter und in den Tagen der Könige nicht mehr in Israel gefeiert worden war (2. Kö 23,22). Und doch war Gottes Zorn gegen Juda nicht beseitigt, der Abfall zum Götzendienst unter Manasse wirkte sich weiter aus (V. 26). Auch die Botschaft Jeremias lässt erkennen, dass das Volk nicht mit dem Herzen umgekehrt war. Wir wissen nicht, was Josia bewogen hat, Pharao Necho entgegenzutreten, als dieser dem Assyrerkönig gegen Babylon zu Hilfe zog. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er daran dachte, das ganze frühere Gebiet der 10 Stämme seinem Reich hinzuzufügen und so die Einheit des Hoheitsgebietes aus der Zeit Davids und Salomos wiederherzustellen. Vielleicht wollte er sich auch Nabopolassar von Babylon verpflichten, in dem er den zukünftigen Machthaber in Palästina gesehen haben wird. Sein Tod im Kampf gegen Necho bei Megiddo zerstörte alle Pläne. Ganz Juda und Jerusalem trauerten, und Jeremia dichtete eine Totenklage über Josia (2. Kö 23,29.30; 2. Chr 35,20-27). Sein Sohn Joahas wurde sein Nachfolger. 
  2. Der Sohn des Zefanja, in dessen Haus Sacharja den Hohen Priester Jeschua krönen sollte (Sach 6,10).

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist