Im Alten Testament werden mehrere Männer mit diesem Namen erwähnt. Der bekannteste von ihnen war der letzte
König des Südreiches Juda. Übersetzt bedeutet Zedekia »Jahwe ist meine Gerechtigkeit«.

  1. Als dritter Sohn von [[2]] und Hamutal wurde Zedekia anstelle seines Neffen [[[[3]]]] von Nebukadnezar mit 21 Jahren als König eingesetzt und sein ursprünglicher Name Mattanja in Zedekia verwandelt. Er regierte in den Jahren
    597-587 v.Chr. und war damit der letzte König von Juda.
    Die Oberschicht der Bevölkerung war mit Jojachin nach Babylon deportiert worden, und Zedekia blieb mit der Unterschicht im Land zurück. Entgegen aller Warnung durch den Propheten Jeremia, den er zu sich rief, obwohl er dessen Aussagen ignorierte, widersetzte er sich dem babylonischen König und führte damit den Untergang des Südreiches herbei. Zedekia unternahm eine Reise nach Babylon, und im selben Jahr trafen sich in Jerusalem auch die Gesandten von Edom, Moab, Ammon, Tyrus und Sidon mit ihm, um sich zu einigen, Nebukadnezar den Rücken zu kehren. Sie baten Juda, wo es Anzeichen einer antibabylonischen Bewegung gab, um Unterstützung (Jer 27,3; 28,1-10). Jeremia hingegen verkündete die babylonische Oberherrschaft als von Gott angeordnet (Jer 27; 28,12-14).
    Schließlich brach Zedekia den Vertrag mit Babylon und verbündete sich mit Ägypten (Hes 17,11-21). Daraufhin belagerte Nebukadnezar Juda, und nur die Städte Lachisch und Aseka blieben neben Jerusalem bestehen (Jer 34,7). Kurzfristig wurde die Belagerung der Hauptstadt aufgehoben; als das ägyptische Heer sich näherte, wurde sie dann aber fortgesetzt (Jer 34,21; 37,5-11). 586 v.Chr. wurde Jerusalem endgültig zerstört, und Zedekia floh nachts. Er wurde aber von den verfolgenden Chaldäern bei Jericho gefangen und nach Ribla zu Nebukadnezar gebracht. Vor seinen Augen wurden Zedekias Söhne hingerichtet und er selbst blind und gefangen nach Babylon gebracht (2 Kö 25,4-7). Bis zu seinem Tod blieb er dort im  Gefängnis, während nun auch Handwerker und andere Leute aus den unteren Schichten ins Exil geführt wurden (Jer 52,6-15). In 2. Chr [[6]],10 wird Zedekia als »Bruder« von Jojachin bezeichnet, gemeint ist aber hier wohl, dass er ein naher Verwandter war. Von einem Sohn Jojakims namens Zedekia ist in 1. Chr 3,16 die Rede. Gut möglich scheint aber, dass Sohn hier als Nachfolger zu verstehen ist, dann wäre einfach König Zedekia gemeint.
  2. Einer von 400 Hofpropheten unter König Ahab von Israel, der dessen Sieg in Ramot in Gilead voraussagte (1. Kö 22,1-12; 2. Chr 18, 12-27). Sein Vater hieß Kenaan.
  3. Ein weiterer Prophet, der allerdings Lügen weissagte unter den verbannten Judäern in Babylon. In dem Brief, den der Prophet Jeremia an die gefangenen Juden schickte, kündigte er Zedekia seinen Tod durch Nebukadnezar an (Jer 29,21-23).
  4. Einer der obersten Beamten unter König Jojakim hieß ebenfalls Zedekia (Jer 36,12).
  5. Ein Priester, der als Erster im Verzeichnis derer erwähnt wird, die nach Nehemia die Verpflichtung auf das Gesetz besiegelten (Neh 10,2).

Der Sohn und Nachfolger König Nabopolassars, des Gründers des neubabylonischen Reiches. Nebukadnezar wird bei den Propheten [[2]], [[[[[[8]]]]]] und Daniel, sowie in der Geschichte der letzten Tage Judas häufig erwähnt. Noch als Kronprinz besiegte er 605 v.Chr. Pharao Necho II. bei Karkemisch (vgl. Jer 46,2-12). Nebukadnezar verfolgte die Geschlagenen bis an die ägyptische Grenze, musste dann aber wegen des Todes seines Vater Nabopolassar nach Babylonien zurückkehren und übernahm die Herrschaft (605-562 v.Chr.). Wohl auf diesem Zug nach Süden rückte er auch vor Jerusalem und führte Gefangene fort, unter anderen Daniel und seine Freunde, die er als Diener an seinem Hof einsetzte (Dan 1,1-7). 605 und 604 v.Chr. unterwarf Nebukadnezar ganz Syrien und Palästina, im Dezember 604 v.Chr. eroberte er Aschkelon (2. Kö [[9]],7). Die babylonische Chronik berichtet dann für 601 v.Chr. von einer zweiten Schlacht zwischen Nebukadnezar und Necho II., deren Ausgang zumindest unentschieden blieb, aber als Niederlage der Babylonier verstanden werden muss. Jedenfalls zwang die Schlacht Nebukadnezar, sein Heer neu aufzufüllen und auszurüsten. Im Zusammenhang damit versuchte König [[6]] von Juda, die babylonische Herrschaft wieder abzuschütteln, was aber zur Belagerung Jerusalems führte. Jojakim starb noch vor dem Eintreffen Nebukadnezars, der nun Jojakims Nachfolger [[5]] absetzte, wegführte und [[3]] zum König machte (597 v.Chr.). Diesmal befand sich Hesekiel unter den Gefangenen (vgl. Hes 1,1-3). Doch Pharao Apries in Ägypten ließ keine Ruhe. Ein neuer Aufstand im Westen brach aus, an dem auch Zedekia beteiligt war. Nach dreijähriger Belagerung fiel Jerusalem 587 v.Chr. Stadt und Tempel wurden vollständig zerstört und das Volk in die Verbannung geführt. Die Unterwerfung der übrigen Empörer folgte, wobei sich Tyrus besonders hartnäckig und lange hielt (585-573 v.Chr.). Nachdem die Ruhe in Syrien und Israel wiederhergestellt war, griff Nebukadnezar 568 v.Chr. Ägypten an. Amasis II. (569-526 v.Chr.), der Nachfolger Apries’, unterwarf sich. Der Feldzug Nebukadnezars gegen arabische Stämme (Jer 49,28-33) fällt nach der babylonischen Chronik in das Jahr 599/8 v.Chr. Im Ganzen sind die babylonischen Angaben über Nebukadnezars Kriegszüge nur spärlich, seine Inschriften feiern dagegen nach babylonischer Tradition seine kulturellen und religiösen Verdienste. Auch als Gesetzgeber hat er sich viel betätigt. Am meisten aber scheint ihm die Erweiterung und Verschönerung seiner Hauptstadt am Herzen gelegen zu haben. Er stellte den Tempel des Gottes Marduk wieder her, verstärkte die Stadtmauern und errichtete sich einen prunkvollen Palast, auf dessen Dächern die berühmten Hängenden Gärten angelegt wurden. Der Glanz Babylons übertraf nun selbst den Ninives. Die Ausgrabungen haben Nebukadnezars Ausspruch in Dan 4,27 verständlich gemacht: Das ist das große Babylon, das ich erbaut habe zum königlichen Hause durch meine große Macht, zu Ehren meiner Herrlichkeit. Für diese Überhebung traf ihn das Gericht Gottes, und er wurde vorübergehend wahnsinnig, dann aber wieder in seine Herrschaft eingesetzt (V. 28-34).

Nach seinem Tode wurde sein Sohn Ewil-Merodach sein Nachfolger. Der babylonische Name Nebukadnezars lautetNabukudurri-usur, was ungefähr »Nebo schütze die Nachfolgerechte« bedeutet.

wurde nach dem Aufstand und Tod seines Vaters Jojakim von den Babyloniern mit 18 Jahren zum König von Juda ernannt (1. Chr 3,16.17; Est [[6]],6; Jer 24,1; 27,20; 28,4; 29,2 [hier jeweils Jechonja genannt]; 22,24.28; 37,1 [hier Konja genannt]; in Mt 1,11.12 heißt er Jojachin). Seine Mutter Nehuschta war die Tochter Elnatans von Jerusalem, eines der höchsten Beamten Jojakims (Jer 26,22; 36,12.25). Seine kurze Herrschaft von 3 Monaten und 10 Tagen wird in 2. Kö 24,6-8; 2. Chr 36,9.10 beschrieben und ist dadurch gekennzeichnet, dass er tat, was dem Herrn missfiel (2. Chr 36,9).

Als der babylonische König Nebukadnezar gegen Jerusalem heranrückte und die Stadt eingeschlossen wurde, ging Jojachin zu ihm hinaus mit seiner Mutter, seinen Großen, Obersten und Kämmerern. Er wurde gefangengenommen und mit dem Tempel- und Königsschatz, den hohen Beamten und den wehrfähigen Männern, allen Zimmerleuten und Schmieden nach Babylon geführt. Auch Jojachins Frauen gingen mit in die Gefangenschaft. Nebukadnezar machte Jojachins Onkel Mattanja zum König und änderte seinen Namen in Zedekia um (2. Kö 24,10-17; vgl. auch Jer 22,24-30). Nach 37-jähriger Gefangenschaft wurde Jojachin von Ewil-Merodach im Jahr seiner Thronbesteigung (562 v.Chr.) begnadigt, der ihm einen Sitz über den anderen unterworfenen Königen in Babylon anwies. Seinen Lebensunterhalt erhielt Jojachin am babylonischen Hof (2. Kö 25,27-30; Jer 52,31-34).

Ausgrabungen haben die biblischen Angaben über Jojachins Gefangenschaft bestätigt. In Babylon wurden in der Nähe des Ischtartores rund 300 Tontafeln entdeckt, auf denen monatliche Lieferungen von Öl, Gerste und anderen Lebensmitteln an Gefangene und Handwerker in und um Babylon verzeichnet sind. Auf vier Tafeln, von denen eine auf 592 v.Chr. zu datieren ist, wird u.a. auch Öl »für Jau-kin, den König des Landes Jahud«, für die fünf Söhne des Königs des Landes Jahud zu Händen des Qanama, wohl ihres Dieners, und für acht Leute des Landes Jahud aufgeführt. Danach scheinen in 1Chr 3,17 doch die Söhne und nicht, wie oft angenommen, die Enkel Jojachins gemeint zu sein. Die ersten fünf von ihnen sind demnach vor 592 v.Chr. und der älteste, Schealtiël, wohl spätestens 598 v.Chr. geboren.

Ein Siegelabdruck auf drei in Bet-Schemesch und Kirjat-Sefer (Debir) ausgegrabenen Krughenkeln lautet: Eljakim, dem Verwalter des Jau-kin gehörig. Das lässt vermuten, dass das Königsvermögen während der Gefangenschaft Jojachins unter der Verwaltung Eljakims stand und Zedekia in der Erwartung einer möglichen Rückkehr seines Neffen, mit der man auch sonst in Juda rechnete (Jer 28,3f), den Besitz des rechtmäßigen Königs nicht an sich genommen hatte.

Der Name heißt übersetzt Jahwe möge festmachen, Festigkeit verleihen, sicher hinstellen.

heißt übersetzt Jahwe möge aufrichten und bezeichnet neben einem Hohen Priester nach der babylonischen Gefangenschaft (Neh 12,10. 12.26) auch einen König von Juda. Als [[[[6]]]] 609 v.Chr. im Kampf gegen Pharao Necho bei Megiddo gefallen war, machte das Volk seinen Sohn [[[[3]]]], der jünger als sein Bruder Eljakim war, zum König. 

Doch drei Monate später nahm Pharao Necho Joahas gefangen und führte ihn mit nach Ägypten, nachdem er Eljakim – unter Änderung seines Namens in Jojakim – als König eingesetzt hatte. Jojakim regierte von 609598 v.Chr. Er war ein gottloser und ungerechter König (2. Kö 23,34-37). Den Propheten Uria, der vor ihm nach Ägypten geflohen war, ließ er zurückholen und hinrichten (Jer 26,20-23). Später verbrannte Jojakim eine Schriftrolle, auf der Baruch Prophetensprüche von Jeremia aufgezeichnet hatte (Jer 36).
Nachdem die Babylonier Pharao Necho bei Karkemisch besiegt hatten (605 v.Chr.), zog Nebukadnezar vor Jerusalem (Dan 1,1). Vermutlich gehört hierher die geplante Wegführung Jojakims (2Chr 36,6), die dann anscheinend nicht ausgeführt wurde (2Kön 23,36; 24,6). Im Nov./Dez. 604 v.Chr. schloss Nebukadnezar die Unterwerfung von Aram und Palästina mit der Eroberung von Aschkelon ab. Dieses Ereignis verursachte offenbar das Ausrufen eines Fastentages in Jerusalem im selben Monat (Jer 36,9). Nach drei Jahren fiel Jojakim aber wieder von Babylon ab, nachdem Necho 601 v.Chr. den Babyloniern erfolgreich Widerstand geleistet hatte. Zunächst wurde Jojakim durch Streifscharen der Chaldäer, Aramäer, Moabiter und Ammoniter in die Enge getrieben (2Kön 24,2); schließlich kam Nebukadnezar selber.

Jojakim fand wahrscheinlich während der Belagerung Jerusalems den Tod, und zwar noch vor dem Eintreffen Nebukadnezars (vgl. V. 10.11). Sein Leichnam wurde vor das Tor hinausgeworfen (Jer 22,19; 36,30). Sein Sohn Jojachin
war sein Nachfolger als König von Juda.

Der Name taucht mehrmals in der Bibel auf und bedeutet Gott möge aufrichten.

  1. Ein Sohn Hilkijas, Hofbeamter des Königs Hiskia. Jesaja weissagt, dass er das Amt des Hofmeisters Schebna, den der Herr stürzen wird, übernehmen und als Knecht Gottes wie ein Vater Jerusalem und Juda verwalten soll und als
    Nagel eingeschlagen werden wird in einen festen Ort (Jes [[2]],15-[[3]]). Wenn in V. 25 davon die Rede ist, dass dieser Nagel nachgeben und abbrechen soll, ist wahrscheinlich noch einmal an den Sturz Schebnas gedacht. Später ist Eljakim tatsächlich Hofmeister und Schebna Schreiber geworden; sie nehmen mit dem Kanzler die Aufforderung zur Unterwerfung entgegen, die der Assyrerkönig Sanherib Hiskia überbringen lässt, berichten dem König und auf seinen Befehl auch dem Propheten Jesaja (Jes [[6]],3.11.22; 37,2; vgl. 2. Kön 18; 19). 
  2. Der Sohn von König Josia. Pharao Necho machte ihn zum König über Juda und änderte seinen Namen in Jojakim (2. Kö 23,34; 2. Chr 36,4).
  3. Ein Priester, der an der Einweihung der Mauer Jerusalems zur Zeit Nehemias teilnahm (Neh 12,41).
  4. Ein Vorfahre Christi, der über Nathan von David abstammte (Lk 3,30.31).
  5. Ein Nachkomme Serubbabels und ein Vorfahre Josefs, der im Stammbaum in Mt 1,13 genannt wird.

Weitere Beiträge …

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist