TAG 157

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FRAGEN

  • Für welche Werke wird Gott besonders im Schöpfungslied Psalm 8 gerühmt?

BIBELTEXT

Psalm 4-9

Dem Vorsänger, mit Saitenspiel. Ein Psalm von David.

Wenn ich rufe, antworte mir, Gott meiner Gerechtigkeit! In Bedrängnis hast du mir Raum gemacht; sei mir gnädig und höre mein Gebet!

Ihr Männersöhne, bis wann <soll> meine Herrlichkeit zur Schande <sein? Bis wann> werdet ihr Eitles lieben, Lüge suchen? – Sela.

Erkennt doch, dass der HERR den Frommen für sich abgesondert hat! Der HERR wird hören, wenn ich zu ihm rufe.

Seid erregt, und sündigt nicht! Denkt in eurem Herzen nach auf eurem Lager und seid still! – Sela.

Opfert Opfer der Gerechtigkeit, und vertraut auf den HERRN!

Viele sagen: Wer wird uns Gutes schauen lassen? Erhebe, HERR, über uns das Licht deines Angesichts!

Du hast Freude in mein Herz gegeben, mehr als zur Zeit, als es viel Korn und Most gab.

In Frieden werde ich sowohl mich niederlegen als auch schlafen; denn du, HERR, allein lässt mich in Sicherheit wohnen.

Psalm 5

Dem Vorsänger, zu Nechilot. Ein Psalm von David.

Nimm zu Ohren, HERR, meine Worte, merke auf mein Seufzen!

Horche auf die Stimme meines Schreiens, mein König und mein Gott! Denn zu dir bete ich.

Früh wirst du, HERR, meine Stimme hören, früh werde ich dir <mein Anliegen> vorstellen und harren.

Denn nicht ein Gott bist du, der an Gottlosigkeit Gefallen hat; bei dir wird das Böse nicht weilen.

Nicht werden die Toren bestehen vor deinen Augen; du hasst alle, die Frevel tun.

Du wirst die Lügenredner vertilgen; den Mann des Blutes und des Truges verabscheut der HERR.

Ich aber, ich werde in der Größe deiner Güte eingehen in dein Haus, ich werde anbeten in deiner Furcht gegen deinen heiligen Tempel.

Leite mich, HERR, in deiner Gerechtigkeit um meiner Feinde willen; ebne vor mir deinen Weg.

Denn in ihrem Mund ist nichts Zuverlässiges; ihr Inneres ist Verderben, ein offenes Grab ihr Schlund; ihre Zunge glätten sie.

Lass sie büßen, o Gott; mögen sie fallen durch ihre Pläne! Stoße sie weg wegen der Menge ihrer Übertretungen, denn sie sind widerspenstig gegen dich gewesen.

So werden sich freuen alle, die zu dir Zuflucht nehmen: Ewig werden sie jubeln, und du wirst sie beschirmen; und in dir werden frohlocken, die deinen Namen lieben.

Denn du wirst den Gerechten segnen; HERR, mit Gunst wirst du ihn umgeben wie mit einem Schild.

Psalm 6

Dem Vorsänger, mit Saitenspiel. Auf Scheminit. Ein Psalm von David.

HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm!

Sei mir gnädig, HERR, denn ich bin dahingewelkt. Heile mich, HERR, denn meine Gebeine sind bestürzt.

Und sehr bestürzt ist meine Seele – und du, HERR, bis wann?

Kehre um, HERR, befreie meine Seele; rette mich um deiner Güte willen!

Denn im Tod erinnert man sich nicht an dich; im Scheol, wer wird dich preisen?

Müde bin ich durch mein Seufzen; jede Nacht schwemme ich mein Bett, lasse durch meine Tränen mein Lager zerfließen.

Verfallen ist mein Auge vor Kummer, gealtert wegen all meiner Bedränger.

Weicht von mir alle, die ihr Frevel tut! Denn der HERR hat die Stimme meines Weinens gehört.

Der HERR hat mein Flehen gehört; mein Gebet nahm der HERR an.

Alle meine Feinde werden beschämt und sehr bestürzt werden; sie werden umkehren, sie werden plötzlich beschämt werden.

Psalm 7

Schiggajon, von David, das er dem HERRN sang wegen der Worte des Benjaminiters Kusch.

HERR, mein Gott, zu dir nehme ich Zuflucht. Rette mich von allen meinen Verfolgern und befreie mich,

dass er meine Seele nicht zerreiße wie ein Löwe, <sie> zermalmend, und kein Erretter ist da.

HERR, mein Gott! Wenn ich solches getan habe, wenn Unrecht an meinen Händen ist,

wenn ich Böses vergolten habe dem, der mit mir in Frieden war – habe ich doch den befreit, der mich ohne Ursache bedrängte –,

so verfolge der Feind meine Seele und erreiche sie und trete mein Leben zu Boden und strecke meine Ehre hin in den Staub. – Sela.

Steh auf, HERR, in deinem Zorn! Erhebe dich gegen das Wüten meiner Bedränger, und wache auf zu mir: Gericht hast du befohlen.

Und die Schar der Völkerschaften wird dich umringen; und ihretwegen kehre wieder zur Höhe!

Der HERR wird die Völker richten. Richte mich, HERR, nach meiner Gerechtigkeit und nach meiner Lauterkeit, die bei mir ist.

Lass doch die Bosheit der Gottlosen ein Ende nehmen, und befestige den Gerechten! Es prüft ja Herzen und Nieren der gerechte Gott.

Mein Schild ist bei Gott, der die von Herzen Aufrichtigen rettet.

Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der jeden Tag zürnt.

Wenn er nicht umkehrt, so wetzt er sein Schwert; seinen Bogen hat er gespannt und ihn gerichtet.

Und Werkzeuge des Todes hat er für ihn bereitet, seine Pfeile macht er brennend.

Siehe, er ist in Geburtswehen mit Unheil; und schwanger mit Mühsal, gebiert er Falschheit.

Er hat eine Grube gegraben und hat sie ausgehöhlt, und er ist in die Grube gefallen, die er gemacht hat.

Seine Mühsal wird auf sein Haupt zurückkehren, und seine Gewalttat wird auf seinen Scheitel herabstürzen.

Ich will den HERRN nach seiner Gerechtigkeit preisen und den Namen des HERRN, des Höchsten, besingen.

Psalm 8

Dem Vorsänger, nach der Gittit. Ein Psalm von David.

HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Majestät über die Himmel gestellt hast!

Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet um deiner Bedränger willen, um den Feind und den Rachgierigen zum Schweigen zu bringen.

Wenn ich anschaue deine Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn Acht hast?

Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt.

Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt:

Schafe und Rinder allesamt und auch die Tiere des Feldes,

die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres, was die Pfade der Meere durchzieht.

HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!

Psalm 9

Dem Vorsänger, nach Mut Labben. Ein Psalm von David.

Ich will den HERRN mit meinem ganzen Herzen preisen, will alle deine Wundertaten erzählen.

In dir will ich mich freuen und frohlocken, will deinen Namen besingen, o Höchster!

Ps 9,4: Als meine Feinde sich zurückwandten, strauchelten sie und kamen um vor deinem Angesicht.

Denn du hast mein Recht und meine Rechtssache ausgeführt; du hast dich auf den Thron gesetzt, ein gerechter Richter.

Du hast die Nationen gescholten, den Gottlosen vertilgt; ihren Namen hast du ausgelöscht für immer und ewig.

Der Feind – dahin sind sie, Trümmer für immer. Auch hast du Städte zerstört; ja, ihr Gedächtnis ist verschwunden.

Der HERR aber thront in Ewigkeit; er hat seinen Thron zum Gericht aufgestellt.

Und er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit, wird über die Völkerschaften Gericht halten in Geradheit.

Und der HERR wird eine hohe Festung für den Unterdrückten sein, eine hohe Festung in Zeiten der Drangsal.

Und auf dich werden vertrauen, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich suchen, HERR.

Singt Psalmen dem HERRN, der Zion bewohnt, verkündet unter den Völkern seine Taten!

Denn der dem <vergossenen> Blut nachforscht, hat ihrer gedacht; er hat das Schreien der Elenden nicht vergessen.

Sei mir gnädig, HERR! Sieh an mein Elend von Seiten meiner Hasser, indem du mich emporhebst aus den Toren des Todes,

damit ich all dein Lob erzähle in den Toren der Tochter Zion, frohlocke über deine Rettung.

Versunken sind die Nationen in die Grube, die sie gemacht haben; ihr Fuß wurde in dem Netz gefangen, das sie heimlich gelegt haben.

Der HERR hat sich kundgetan: Er hat Gericht ausgeübt, indem er den Gottlosen verstrickt hat in dem Werk seiner Hände. – Higgajon. – Sela.

Die Gottlosen werden zum Scheol umkehren, alle Nationen, die Gott vergessen.

Denn nicht für immer wird der Arme vergessen sein, <nicht> für ewig verloren die Hoffnung der Elenden.

Steh auf, HERR! Nicht habe der Mensch die Oberhand; vor deinem Angesicht mögen gerichtet werden die Nationen!

Lege Furcht auf sie, HERR; mögen die Nationen wissen, dass sie Menschen sind! – Sela.



meine Antworten

Für welche Werke wird Gott besonders im Schöpfungslied Psalm 8 gerühmt?

  • Sein Schöpfung (Ps 8,4)
  • die Himmel (Ps 8,4)
  • Sonne und Mond (Ps 8,4)
  • Mensch (Ps 8,5-7)
  • Schafe und Rinder (Ps 8,8)
  • Tiere des Feldes (Ps 8,8)
  • Vogel des Himmels (Ps 8,9)
  • Fische des Meeres (Ps 8,9)


 

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TAG 156

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FRAGEN

  • Wie beschreibt Asaf in seinem Gebet (Psalm 79) die Situation seines Volkes?
  • Wer spricht in Psalm 81 in den Versen 7-17 direkt zu den Menschen, die den Psalm hörten oder sangen?

BIBELTEXT

Psalm 79-83; 89

Ps 79,1: Ein Psalm von Asaph.
Gott, die Nationen sind in dein Erbteil gekommen, haben deinen heiligen Tempel verunreinigt, haben Jerusalem zu Trümmerhaufen gemacht!

Die Leichen deiner Knechte haben sie den Vögeln des Himmels zum Fraß gegeben, das Fleisch deiner Frommen den wilden Tieren der Erde.

Sie haben ihr Blut wie Wasser vergossen rings um Jerusalem, und niemand war da, der begrub.

Wir sind ein Hohn geworden unseren Nachbarn, ein Spott und Schimpf denen, die uns umgeben.

Bis wann, HERR? Willst du immerfort zürnen, soll wie Feuer brennen dein Eifer?

Schütte deinen Grimm aus über die Nationen, die dich nicht kennen, und auf die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen!

Denn man hat Jakob aufgezehrt, und seine Wohnung haben sie verwüstet.

Rechne uns die Ungerechtigkeiten der Vorfahren nicht zu; lass uns deine Erbarmungen bald entgegenkommen, denn sehr gering sind wir geworden!

Hilf uns, Gott unseres Heils, um der Herrlichkeit deines Namens willen; und errette uns und vergib unsere Sünden um deines Namens willen!

Warum sollen die Nationen sagen: Wo ist ihr Gott? Lass unter den Nationen vor unseren Augen kundwerden die Rache für das vergossene Blut deiner Knechte!

Lass vor dich kommen das Seufzen des Gefangenen; nach der Größe deines Armes lass übrig bleiben die Kinder des Todes!

Und gib unseren Nachbarn ihren Hohn, womit sie dich, Herr, verhöhnt haben, siebenfach in ihr Inneres zurück!

So werden wir, dein Volk und die Herde deiner Weide, dich preisen in Ewigkeit, dein Lob erzählen von Geschlecht zu Geschlecht.

Psalm 80

Dem Vorsänger, nach „Schoschannim-Edut“. Von Asaph, ein Psalm.

Hirte Israels, nimm zu Ohren, der du Joseph leitest wie eine Herde, der du thronst zwischen den Cherubim, strahle hervor!

Vor Ephraim und Benjamin und Manasse erwecke deine Macht und komm zu unserer Rettung!

Gott, führe uns zurück und lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden!

HERR, Gott der Heerscharen, bis wann raucht dein Zorn gegen das Gebet deines Volkes?

Du hast sie mit Tränenbrot gespeist und sie maßweise getränkt mit Tränen.

Du setztest uns zum Streit unseren Nachbarn, und unsere Feinde spotten untereinander.

Gott der Heerscharen, führe uns zurück und lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden!

Einen Weinstock zogst du aus Ägypten, vertriebst Nationen und pflanztest ihn.

Du machtest Raum vor ihm, und er schlug Wurzeln und erfüllte das Land;

die Berge wurden bedeckt von seinem Schatten, und seine Äste <waren wie> Zedern Gottes.

Er streckte seine Reben aus bis ans Meer, und bis zum Strom hin seine Schösslinge.

Warum hast du seine Mauern niedergerissen, so dass ihn alle berupfen, die auf dem Weg vorübergehen?

Es zerwühlt ihn der Eber aus dem Wald, und das Wild des Feldes weidet ihn ab.

Gott der Heerscharen, kehre doch wieder! Schau vom Himmel und sieh, und nimm dich dieses Weinstocks an

und des Setzlings, den deine Rechte gepflanzt hatte, und des Reises, das du dir gestärkt hattest!

Er ist mit Feuer verbrannt, er ist abgeschnitten; vor dem Schelten deines Angesichts kommen sie um.

Deine Hand sei auf dem Mann deiner Rechten, auf dem Menschensohn, den du dir gestärkt hast!

So werden wir nicht von dir abweichen; belebe uns, und wir werden deinen Namen anrufen.

HERR, Gott der Heerscharen, führe uns zurück! Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden.

Psalm 81

Dem Vorsänger, nach der Gittit. Von Asaph.

Jubelt Gott, unserer Stärke! Jauchzt dem Gott Jakobs!

Erhebt Gesang und lasst das Tamburin ertönen, die liebliche Laute samt der Harfe!

Stoßt am Neumond in die Posaune, am Vollmond zum Tag unseres Festes!

Denn eine Satzung für Israel ist es, eine Verordnung des Gottes Jakobs.

Er setzte es ein als Zeugnis in Joseph, als er auszog gegen das Land Ägypten, <wo> ich eine Sprache hörte, die ich nicht kannte.

Ich befreite seine Schulter von der Last, seine Hände entkamen dem Tragkorb.

In der Bedrängnis riefst du, und ich befreite dich; ich antwortete dir in des Donners Hülle; ich prüfte dich an den Wassern von Meriba. – Sela.

Höre, mein Volk, und ich will gegen dich zeugen. O Israel, wenn du mir gehorchtest!

Es soll kein fremder Gott unter dir sein, und du sollst dich nicht vor einem Gott des Auslands bücken.

Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat; tu deinen Mund weit auf, und ich will ihn füllen.

Aber mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört, und Israel ist nicht willig gegen mich gewesen.

Und ich gab sie der Verstocktheit ihres Herzens hin; sie wandelten nach ihren Plänen.

O dass mein Volk auf mich gehört hätte, dass Israel in meinen Wegen gewandelt wäre!

Bald hätte ich ihre Feinde gebeugt und meine Hand gegen ihre Bedränger gewendet.

Die Hasser des HERRN hätten sich ihm mit Schmeichelei unterworfen, und ihre Zeit wäre ewig gewesen;

und mit dem Fett des Weizens hätte er es gespeist, und mit Honig aus dem Felsen hätte ich dich gesättigt.

Psalm 82

Ein Psalm von Asaph.
Gott steht in der Gemeinde Gottes, inmitten der Götter richtet er.

Bis wann wollt ihr ungerecht richten und die Person der Gottlosen ansehen? – Sela.

Verschafft Recht dem Geringen und der Waise; dem Elenden und dem Armen lasst Gerechtigkeit widerfahren!

Befreit den Geringen und den Armen, errettet ihn aus der Hand der Gottlosen!

Sie wissen nichts und verstehen nichts, in Finsternis gehen sie umher: Es wanken alle Grundfesten der Erde.

Ich habe gesagt: Ihr seid Götter, und Söhne des Höchsten ihr alle!

Doch wie ein Mensch werdet ihr sterben, und wie einer der Fürsten werdet ihr fallen.

Steh auf, o Gott, richte die Erde! Denn du wirst alle Nationen zum Erbteil haben.

Psalm 83

Ein Psalm-Lied von Asaph.

Gott, schweige nicht; verstumme nicht und sei nicht still, o Gott!

Denn siehe, deine Feinde toben, und deine Hasser erheben das Haupt.

Gegen dein Volk entwerfen sie listige Pläne und beraten sich gegen deine Geborgenen.

Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie vertilgen, damit sie keine Nation mehr seien, damit nicht mehr gedacht werde des Namens Israels!

Denn sie haben sich mit einmütigem Herzen beraten, sie haben einen Bund gegen dich geschlossen:

die Zelte Edoms und die Ismaeliter, Moab und die Hageriter,

Gebal und Ammon und Amalek, Philistäa samt den Bewohnern von Tyrus;

auch Assur hat sich ihnen angeschlossen; sie sind den Söhnen Lots zu einem Arm geworden. – Sela.

Tu ihnen wie Midian, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison,

die vertilgt wurden in En-Dor, die zum Dünger für den Erdboden wurden!

Mache sie, ihre Edlen, wie Oreb und wie Seeb, und wie Sebach und wie Zalmunna alle ihre Herrscher!

Weil sie gesagt haben: Lasst uns in Besitz nehmen die Wohnungen Gottes!

Mein Gott, mache sie wie wirbelnde <Blätter>, wie Stoppeln vor dem Wind!

Wie Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge entzündet,

so verfolge sie mit deinem Wetter, und mit deinem Sturmwind schrecke sie weg!

Fülle ihr Angesicht mit Schande, damit sie deinen Namen suchen, o HERR!

Lass sie beschämt und weggeschreckt werden für immer und mit Scham bedeckt werden und umkommen

und erkennen, dass du allein, dessen Name HERR ist, der Höchste bist über die ganze Erde!

Psalm 89

Ein Maskil von Ethan, dem Esrachiter.

Die Gütigkeiten des HERRN will ich besingen in Ewigkeit, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund kundmachen deine Treue.

Denn ich sagte: In Ewigkeit wird die Güte gebaut werden; die Himmel, in ihnen wirst du feststellen deine Treue.

Einen Bund habe ich mit meinem Auserwählten geschlossen, habe David, meinem Knecht, geschworen:

„Bis in Ewigkeit will ich feststellen deine Nachkommen, und auf alle Geschlechter hin bauen deinen Thron.“ – Sela.

Und die Himmel werden deine Wunder preisen, HERR, und deine Treue in der Versammlung der Heiligen.

Denn wer in den Wolken ist mit dem HERRN zu vergleichen? Wer ist dem HERRN gleich unter den Söhnen der Starken?

Er ist> ein Gott, schrecklich in der Versammlung der Heiligen, und furchtbar über alle, die rings um ihn her sind.

HERR, Gott der Heerscharen, wer ist mächtig wie du, o Jah? Und deine Treue ist rings um dich her.

Du beherrschst das Toben des Meeres; erheben sich seine Wogen – du stillst sie.

Du hast Rahab zertreten wie einen Erschlagenen; mit deinem starken Arm hast du deine Feinde zerstreut.

Dein sind die Himmel, und dein ist die Erde; der Erdkreis und seine Fülle, du hast sie gegründet.

Norden und Süden, du hast sie erschaffen; Tabor und Hermon jubeln in deinem Namen.

Du hast einen gewaltigen Arm, stark ist deine Hand, hoch deine Rechte.

Gerechtigkeit und Gericht sind die Grundfeste deines Thrones; Güte und Wahrheit gehen vor deinem Angesicht her.

Glückselig das Volk, das den Jubelschall kennt! HERR, im Licht deines Angesichts wandeln sie.

In deinem Namen frohlocken sie den ganzen Tag, und durch deine Gerechtigkeit werden sie erhöht.

Denn die Zierde ihrer Stärke bist du; und durch deine Gunst wird unser Horn erhöht werden.

Denn der HERR ist unser Schild, und der Heilige Israels ist unser König.

Einst redetest du im Gesicht zu deinen Frommen und sagtest: Hilfe habe ich auf einen Mächtigen gelegt, ich habe einen Auserwählten erhöht aus dem Volk.

Ich habe David gefunden, meinen Knecht – mit meinem heiligen Öl habe ich ihn gesalbt –,

mit dem meine Hand fest bleiben soll, und mein Arm soll ihn stärken.

Nicht soll ihn drängen der Feind, und der Sohn der Ungerechtigkeit ihn nicht bedrücken;

und ich will seine Bedränger vor ihm zerschmettern, und seine Hasser will ich schlagen.

Und meine Treue und meine Güte werden mit ihm sein, und durch meinen Namen wird sein Horn erhöht werden.

Und ich will seine Hand an das Meer legen, und seine Rechte an die Ströme.

Er wird mir zurufen: Mein Vater bist du, mein Gott, und der Fels meiner Rettung!

So will auch ich ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten der Könige der Erde.

Ewig will ich ihm meine Güte bewahren, und mein Bund soll ihm fest bleiben.

Und ich will seinen Samen einsetzen auf ewig, und seinen Thron wie die Tage der Himmel.

Wenn seine Söhne mein Gesetz verlassen und nicht wandeln in meinen Rechten,

wenn sie meine Satzungen entweihen und meine Gebote nicht halten,

so werde ich ihre Übertretung mit der Rute heimsuchen, und ihre Ungerechtigkeit mit Schlägen.

Aber meine Güte werde ich nicht von ihm weichen lassen und meine Treue nicht verleugnen.

Nicht werde ich entweihen meinen Bund und nicht ändern, was hervorgegangen ist aus meinen Lippen.

Einmal habe ich geschworen bei meiner Heiligkeit: Wenn ich David belüge!

Sein Same wird ewig sein und sein Thron wie die Sonne vor mir;

ewig wird er feststehen wie der Mond; und der Zeuge in den Wolken ist treu. – Sela.

Du aber hast verworfen und verstoßen, bist sehr zornig gewesen gegen deinen Gesalbten;

du hast verworfen den Bund deines Knechtes, hast zu Boden entweiht seine Krone;

du hast niedergerissen alle seine Mauern, hast seine Festungen in Trümmer gelegt.

Alle, die auf dem Weg vorübergehen, haben ihn beraubt; er ist zum Hohn geworden seinen Nachbarn.

Du hast die Rechte seiner Bedränger erhöht, hast alle seine Feinde erfreut;

auch hast du zurückgewandt die Schärfe seines Schwertes und hast ihn nicht bestehen lassen im Kampf;

du hast aufhören lassen seinen Glanz und zur Erde gestürzt seinen Thron;

du hast die Tage seiner Jugend verkürzt, mit Schmach hast du ihn bedeckt. – Sela.

Bis wann, HERR, willst du dich immerfort verbergen, soll wie Feuer brennen dein Grimm?

Gedenke, was meine Lebensdauer ist, zu welcher Nichtigkeit du alle Menschenkinder erschaffen hast!

Welcher Mann lebt und wird den Tod nicht sehen, wird seine Seele befreien von der Gewalt des Scheols? – Sela.

Wo sind, o Herr, deine früheren Gütigkeiten, die du David zugeschworen hast in deiner Treue?

Gedenke, Herr, des Hohnes deiner Knechte, dass ich in meinem Innern trage <den Hohn> all der vielen Völker,

womit deine Feinde verhöhnt haben, HERR, womit sie verhöhnt haben die Fußstapfen deines Gesalbten!

Gepriesen sei der HERR in Ewigkeit! Amen, ja, Amen!


 


meine Antworten

Wie beschreibt Asaf in seinem Gebet (Psalm 79) die Situation seines Volkes?

  • das Volk ist unterdrückt (Ps 79,1-5.7)
  • das Volk schreit um Hilfe (Ps 79,8-13)

Wer spricht in Psalm 81 in den Versen 7-17 direkt zu den Menschen, die den Psalm hörten oder sangen?

  • Gott


 
 

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TAG 155

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FRAGEN

  • Wie heißt der bekannteste Vers in Psalm 50?
  • Welche Lösung findet Asaf in seinem Problem, dass er nicht versteht, warum es den Gottlosen besser geht als ihm, dem Gottesfürchtigen?
  • Asaf bittet nicht nur (Psam 74). Er lobt Gott für sein großes Tun. Nenne einige dieser großen Taten Gottes!

BIBELTEXT

Psalm 50

Ein Psalm von Asaph.
Der Mächtige, Gott, der HERR, hat geredet und die Erde gerufen vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.

Aus Zion, der Schönheit Vollendung, ist Gott hervorgestrahlt.

Unser Gott kommt, und er wird nicht schweigen; Feuer frisst vor ihm her, und rings um ihn stürmt es gewaltig.

Er ruft dem Himmel droben zu und der Erde, um sein Volk zu richten:

„Versammelt mir meine Frommen, die meinen Bund geschlossen haben beim Opfer!“

Und die Himmel verkünden seine Gerechtigkeit, denn Gott ist es, der richtet. – Sela.

Höre, mein Volk, und ich will reden, Israel, und ich will gegen dich zeugen! Ich bin Gott, dein Gott.

Nicht wegen deiner Schlachtopfer tadle ich dich, und deine Brandopfer sind beständig vor mir.

Nicht werde ich Stiere nehmen aus deinem Haus <oder> Böcke aus deinen Hürden.

Denn mein ist alles Getier des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen.

Ich kenne alle Vögel der Berge, und das Wild des Feldes ist mir bekannt.

Wenn mich hungerte, ich würde es dir nicht sagen; denn mein ist der Erdkreis und seine Fülle.

Sollte ich das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken?

Opfere Gott Lob, und bezahle dem Höchsten deine Gelübde;

und rufe mich an am Tag der Bedrängnis: Ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!

Zu dem Gottlosen aber spricht Gott: Was hast du meine Satzungen herzusagen und meinen Bund in deinen Mund zu nehmen?

Du hast ja die Zucht gehasst und meine Worte hinter dich geworfen.

Wenn du einen Dieb sahst, so gingst du gern mit ihm um, und dein Teil war mit Ehebrechern.

Deinen Mund ließest du los zum Bösen, und Trug flocht deine Zunge.

Du saßest da, redetest gegen deinen Bruder, gegen den Sohn deiner Mutter stießest du Schmähung aus.

Dieses hast du getan, und ich schwieg; du dachtest, ich sei ganz wie du. Ich werde dich strafen und es dir vor Augen stellen.

Merkt doch dies, die ihr Gott vergesst, damit ich nicht zerreiße und kein Retter da sei!

Wer Lob opfert, verherrlicht mich, und wer <seinen> Weg einrichtet, ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen.

Psalm 73

Ein Psalm von Asaph.
Gewiss, Gott ist Israel gut, denen, die reinen Herzens sind.

Ich aber – wenig <fehlte>, so wären meine Füße abgewichen, um nichts wären meine Schritte ausgeglitten.

Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah.

Denn keine Qualen <haben sie> bei ihrem Tod, und wohlgenährt ist ihr Leib.

Nicht sind sie im Ungemach der Sterblichen, und mit den Menschen werden sie nicht geplagt.

Deshalb umgibt sie der Hochmut wie ein Halsgeschmeide, Gewalttat umhüllt sie wie ein Gewand.

Es tritt aus dem Fett hervor ihr Auge; sie wallen über in den Einbildungen des Herzens.

Sie höhnen und reden in Bosheit von Bedrückung; von oben herab reden sie.

Sie setzen in den Himmel ihren Mund, und ihre Zunge ergeht sich auf der Erde.

Deshalb wendet sich hierher sein Volk, und Wasser in Fülle wird von ihnen geschlürft.

Und sie sprechen: Wie wüsste <es> Gott, und wie sollte der Höchste <davon> Kenntnis haben?

Siehe, diese sind Gottlose, und immerdar sorglos, erwerben sie sich Vermögen.

Gewiss, vergebens habe ich mein Herz gereinigt und meine Hände in Unschuld gewaschen,

da ich ja geplagt wurde den ganzen Tag und jeden Morgen meine Züchtigung da war.

Wenn ich gesagt hätte: Ich will ebenso reden, siehe, so wäre ich treulos gewesen dem Geschlecht deiner Söhne.

Da dachte ich nach, um dies zu begreifen: Eine mühevolle Arbeit war es in meinen Augen,

bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes <und> jener Ende gewahrte.

Gewiss, auf schlüpfrigen Grund setzt du sie, stürzt sie hin zu Trümmern.

Wie sind sie so plötzlich verwüstet, haben ein Ende genommen, sind umgekommen durch Schrecknisse!

Wie einen Traum nach dem Erwachen wirst du, Herr, beim Aufwachen ihr Bild verachten.

Als mein Herz sich erbitterte und es mich in meinen Nieren stach,

da war ich dumm und wusste nichts; ein Tier war ich bei dir.

Doch ich bin stets bei dir: Du hast <mich> erfasst bei meiner rechten Hand;

durch deinen Rat wirst du mich leiten, und nach der Herrlichkeit wirst du mich aufnehmen.

Wen habe ich im Himmel? Und neben dir habe ich an nichts Lust auf der Erde.

Vergeht mein Fleisch und mein Herz – der Fels meines Herzens und mein Teil ist Gott auf ewig.

Denn siehe, es werden umkommen, die dir fern sind; du vertilgst alle, die treulos von dir abweichen.

Ich aber, Gott zu nahen ist gut für mich; ich habe meine Zuversicht auf den Herrn, HERRN, gesetzt, um alle deine Taten zu erzählen.


Ein Maskil von Asaph.
Gott, warum hast du verworfen für immer, raucht dein Zorn gegen die Herde deiner Weide?

Gedenke deiner Gemeinde, die du erworben hast vor alters, erlöst als dein Erbteil – des Berges Zion, auf dem du gewohnt hast!

Erhebe deine Tritte zu den immerwährenden Trümmern! Alles im Heiligtum hat der Feind zerstört.

Deine Widersacher brüllen inmitten deiner Versammlungsstätte; sie haben ihre Zeichen als Zeichen gesetzt.

Sie erscheinen wie einer, der die Axt emporhebt im Dickicht des Waldes;

und jetzt zerschlagen sie sein Schnitzwerk insgesamt mit Beilen und mit Hämmern.

Sie haben dein Heiligtum in Brand gesteckt, zu Boden entweiht die Wohnung deines Namens.

Sie sprachen in ihrem Herzen: Lasst uns sie niederzwingen allesamt! – Verbrannt haben sie alle Versammlungsstätten Gottes im Land.

Unsere Zeichen sehen wir nicht; kein Prophet ist mehr da, und keiner ist bei uns, der weiß, bis wann.

Bis wann, o Gott, soll der Bedränger höhnen? Soll der Feind deinen Namen immerfort verachten?

Warum ziehst du deine Hand und deine Rechte zurück? Hervor aus deinem Schoß, mach ein Ende!

Gott ist ja mein König von alters her, der Rettungen verschafft inmitten des Landes.

Du zerteiltest das Meer durch deine Macht, zerbrachst die Häupter der Wasserungeheuer auf den Wassern.

Du zerschmettertest die Häupter des Leviatans, gabst ihn zur Speise dem Volk, den Bewohnern der Wüste.

Du ließest Quell und Bach hervorbrechen, immerfließende Ströme trocknetest du aus.

Dein ist der Tag, dein auch die Nacht; den Mond und die Sonne hast du bereitet.

Du hast festgestellt alle Grenzen der Erde; Sommer und Winter, du hast sie gebildet.

Gedenke dessen: Der Feind hat den HERRN verhöhnt, und ein törichtes Volk hat deinen Namen verachtet.

Gib nicht dem Raubtier hin die Seele deiner Turteltaube; das Leben deiner Elenden vergiss nicht für immer!

Schau hin auf den Bund! Denn die finsteren Orte der Erde sind voll von Wohnungen der Gewalttat.

Nicht kehre beschämt zurück der Unterdrückte; lass den Elenden und Armen deinen Namen loben!

Steh auf, o Gott, führe deinen Rechtsstreit! Gedenke, wie du von den Toren den ganzen Tag verhöhnt wirst!

Vergiss nicht die Stimme deiner Widersacher! Das Getöse derer, die sich gegen dich erheben, steigt beständig auf.

Psalm 75

Dem Vorsänger. „Verdirb nicht!“ Ein Psalm von Asaph, ein Lied.

Wir preisen dich, o Gott, wir preisen dich; und nahe ist dein Name, deine Wundertaten verkündigen es.

Wenn ich die bestimmte Zeit erreichen werde, will ich in Geradheit richten.

Es wanken die Erde und alle ihre Bewohner: Ich habe ihre Säulen festgestellt.“ – Sela.

Ich sprach zu den Übermütigen: Seid nicht übermütig!, und zu den Gottlosen: Erhebt nicht das Horn!

Erhebt nicht hoch euer Horn; redet nicht Freches mit gerecktem Hals!

Denn weder von Osten noch von Westen, noch von der Wüste her kommt Erhöhung.

Denn Gott ist Richter; diesen erniedrigt er, und jenen erhöht er.

Denn ein Becher ist in der Hand des HERRN, und er schäumt von Wein, ist voll von Würzwein, und er schenkt daraus ein: Ja, alle Gottlosen der Erde müssen seine Hefen schlürfend trinken.

Ich aber, ich will es ewig verkünden, will dem Gott Jakobs Psalmen singen.

Und alle Hörner der Gottlosen werde ich abhauen; es werden erhöht werden die Hörner der Gerechten.

Psalm 76

Dem Vorsänger, mit Saitenspiel. Ein Psalm von Asaph, ein Lied.

Bekannt ist Gott in Juda, groß ist sein Name in Israel.

Und in Salem ist seine Hütte, und seine Wohnung in Zion.

Dort zerbrach er die Blitze des Bogens, Schild und Schwert und Krieg. – Sela.

Glanzvoller bist du, herrlicher als die Berge des Raubes.

Zur Beute sind geworden die Starkherzigen, sie schlafen ihren Schlaf; und keiner der tapferen Männer fand seine Hände.

Vor deinem Schelten, Gott Jakobs, sind in tiefen Schlaf gesunken sowohl Wagen als Ross.

Du bist furchtbar, und wer kann vor dir bestehen, sobald du erzürnst!

Du ließest Gericht hören von den Himmeln her; die Erde fürchtete sich und wurde still,

als Gott aufstand zum Gericht, um zu retten alle Sanftmütigen des Landes. – Sela.

Denn der Grimm des Menschen wird dich preisen; mit dem Rest des Grimmes wirst du dich gürten.

Tut und bezahlt Gelübde dem HERRN, eurem Gott; mögen alle, die rings um ihn her sind, Geschenke bringen dem Furchtbaren!

Er wird abmähen den Geist der Fürsten, er ist furchtbar den Königen der Erde.

Psalm 77

Dem Vorsänger. Für Jeduthun. Von Asaph, ein Psalm.

Meine Stimme <ruft> zu Gott, und ich will schreien; meine Stimme <ruft> zu Gott, und er wird mir Gehör schenken.

Am Tag meiner Drangsal suchte ich den Herrn; meine Hand war bei Nacht ausgestreckt und ließ nicht ab; meine Seele weigerte sich, getröstet zu werden.

Ich erinnerte mich an Gott, und ich stöhnte; ich sann nach, und mein Geist ermattete. – Sela.

Du hieltest meine Augenlider <offen>; ich war voller Unruhe und redete nicht.

Ich durchdachte die Tage der Vorzeit, die Jahre der Urzeit.

Ich erinnerte mich an mein Saitenspiel in der Nacht; ich sann nach in meinem Herzen, und mein Geist forschte.

Wird der Herr auf ewig verwerfen und fortan keine Gunst mehr erweisen?

Ist zu Ende seine Güte für immer? Hat das Wort aufgehört von Geschlecht zu Geschlecht?

Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine Erbarmungen? – Sela.

Da sprach ich: Das ist mein Kranksein. Der Jahre der Rechten des Höchsten

will ich gedenken, der Taten des Jah; denn deiner Wunder von alters her will ich gedenken;

und ich will nachdenken über all dein Tun, und über deine Taten will ich sinnen.

Gott, dein Weg ist im Heiligtum! Wer ist ein großer Gott wie Gott?

Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Stärke kundwerden lassen unter den Völkern.

Du hast dein Volk erlöst mit <erhobenem> Arm, die Söhne Jakobs und Josephs. – Sela.

Dich sahen die Wasser, o Gott, dich sahen die Wasser; sie bebten, ja, es erzitterten die Tiefen.

Die Wolken ergossen Wasser; das Gewölk ließ eine Stimme erschallen, und deine Pfeile fuhren hin und her.

Die Stimme deines Donners war im Wirbelwind, Blitze erleuchteten den Erdkreis; es zitterte und bebte die Erde.

Im Meer <ist> dein Weg, und deine Pfade <sind> in großen Wassern, und deine Fußstapfen <sind> nicht bekannt.

Du hast dein Volk wie eine Herde durch die Hand Moses und Aarons geleitet.

Psalm 78

Ein Maskil von Asaph.
Horche, mein Volk, auf mein Gesetz! Neigt euer Ohr zu den Worten meines Mundes!

Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruch, will Rätsel hervorströmen lassen aus der Vorzeit.

Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

wollen wir ihren Söhnen nicht verhehlen, <sondern> dem künftigen Geschlecht den Ruhm des HERRN und seine Stärke und seine Wunderwerke, die er getan hat, erzählen.

Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, damit sie sie ihren Söhnen mitteilten;

damit das künftige Geschlecht sie kennte, die Söhne, die geboren werden sollten, <und> sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten;

und auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote bewahrten;

und nicht würden wie ihre Väter, ein widersetzliches und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das sein Herz nicht befestigte und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogenschützen, kehrten um am Tag des Kampfes.

Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln;

und sie vergaßen seine Taten und seine Wunderwerke, die er sie hatte schauen lassen.

Er tat Wunder vor ihren Vätern, im Land Ägypten, auf dem Feld Zoans.

Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchgehen und ließ die Wasser stehen wie einen Damm.

Und er leitete sie am Tag mit der Wolke und die ganze Nacht mit dem Licht eines Feuers.

Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie aus Tiefen.

Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen wie Flüsse.

Doch sie fuhren weiter fort, gegen ihn zu sündigen, indem sie gegen den Höchsten widerspenstig waren in der Wüste.

Und sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise forderten für ihre Gier.

Und sie redeten gegen Gott; sie sprachen: Sollte Gott in der Wüste einen Tisch bereiten können?

Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten; wird er auch Brot geben können, oder wird er seinem Volk Fleisch verschaffen?

Darum, als der HERR es hörte, ergrimmte er, und Feuer entzündete sich gegen Jakob, und auch Zorn stieg auf gegen Israel,

weil sie Gott nicht glaubten und nicht vertrauten auf seine Rettung.

Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die Türen des Himmels geöffnet

und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben.

Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.

Er führte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine Stärke trieb er den Südwind herbei;

und er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und geflügelte Vögel wie Sand der Meere,

und ließ es fallen in ihr Lager, rings um ihre Wohnungen.

Und sie aßen und sättigten sich sehr, und was sie begehrten, führte er ihnen zu.

Noch hatten sie sich nicht abgewandt von ihrer Gier, noch war ihre Speise in ihrem Mund,

da stieg der Zorn Gottes gegen sie auf; und er würgte unter ihren Kräftigen, und die Jünglinge Israels streckte er nieder.

Bei all dem sündigten sie wieder und glaubten nicht durch seine Wunderwerke.

Da ließ er im Hauch hinschwinden ihre Tage, und ihre Jahre in Schrecken.

Wenn er sie tötete, dann fragten sie nach ihm und kehrten um und suchten Gott eifrig;

und sie erinnerten sich daran, dass Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

Und sie heuchelten ihm mit ihrem Mund, und mit ihrer Zunge belogen sie ihn;

denn ihr Herz war nicht fest gegen ihn, und sie blieben seinem Bund nicht treu.

Er aber war barmherzig, er vergab die Ungerechtigkeit und vertilgte <sie> nicht; und oftmals wandte er seinen Zorn ab und ließ nicht erwachen seinen ganzen Grimm.

Und er gedachte daran, dass sie Fleisch seien, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.

Wie oft waren sie widerspenstig gegen ihn in der Wüste, betrübten ihn in der Einöde!

Ps 78,41: Und sie versuchten Gott wieder und kränkten den Heiligen Israels.

Ps 78,42: Sie erinnerten sich nicht an seine Hand, an den Tag, als er sie vom Bedränger erlöste,

als er seine Zeichen tat in Ägypten und seine Wunder auf dem Feld Zoans.

Er verwandelte ihre Ströme in Blut, so dass sie ihre fließenden Wasser nicht trinken konnten.

Er sandte Hundsfliegen unter sie, die sie fraßen, und Frösche, die ihnen Verderben brachten.

Und er gab dem Vertilger ihren Ertrag, und ihre Arbeit der Heuschrecke.

Ihren Weinstock schlug er nieder mit Hagel, und ihre Maulbeerfeigenbäume mit großen Hagelkörnern.

Und er gab ihr Vieh dem Hagel preis und ihre Herden den Blitzen.

Er ließ seine Zornglut gegen sie los, Wut und Grimm und Drangsal, eine Schar von Unglücksengeln.

Er bahnte seinem Zorn einen Weg, entzog nicht dem Tod ihre Seele und gab ihr Leben der Pest preis.

Und er schlug alle Erstgeburt in Ägypten, die Erstlinge der Kraft in den Zelten Hams.

Und er ließ sein Volk wegziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste;

und er führte sie sicher, so dass sie sich nicht fürchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer.

Und er brachte sie in sein heiliges Gebiet, zu diesem Berg, den seine Rechte erworben hat.

Und er vertrieb Nationen vor ihnen und verloste sie als Schnur des Erbteils und ließ die Stämme Israels in ihren Zelten wohnen.

Aber sie versuchten Gott, den Höchsten, und waren widerspenstig gegen ihn, und seine Zeugnisse bewahrten sie nicht.

Und sie wichen zurück und handelten treulos wie ihre Väter; sie wandten sich um wie ein trügerischer Bogen.

Und sie erbitterten ihn durch ihre Höhen und reizten ihn zur Eifersucht durch ihre geschnitzten Bilder.

Gott hörte es und ergrimmte, und er verachtete Israel sehr.

Und er verließ die Wohnung in Silo, das Zelt, das er unter den Menschen aufgeschlagen hatte.

Und er gab in die Gefangenschaft seine Kraft, und seine Herrlichkeit in die Hand des Bedrängers.

Und er gab sein Volk dem Schwert preis, und gegen sein Erbteil ergrimmte er.

Seine Jünglinge fraß das Feuer, und seine Jungfrauen wurden nicht besungen;

seine Priester fielen durchs Schwert, und seine Witwen weinten nicht.

Da erwachte wie ein Schlafender der Herr, wie ein Held, der vom Wein jauchzt;

und er schlug seine Feinde von hinten, gab ihnen ewige Schmach.

Und er verwarf das Zelt Josephs, und den Stamm Ephraim erwählte er nicht;

sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

Und er baute sein Heiligtum wie Höhen, wie die Erde, die er auf ewig gegründet hat.

Und er erwählte David, seinen Knecht, und nahm ihn von den Schafhürden;

hinter den Säugenden weg ließ er ihn kommen, um Jakob, sein Volk, zu weiden, und Israel, sein Erbteil.

Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.



meine Antworten

Wie heißt der bekannteste Vers in Psalm 50?

  • Ps 50,14.15 Opfere Gott Dank, und erfülle dem Höchsten deine Gelübde;und rufe mich an am Tag der Not; ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!»

Welche Lösung findet Asaf in seinem Problem, dass er nicht versteht, warum es den Gottlosen besser geht als ihm, dem Gottesfürchtigen?

  • er will im Heiligtum, das Ender dere bedenken die Gottlos sind (Ps 73,17)
  • er ist bei Gott (Ps 73,23)
  • Gott leitet ihn (Ps 73,24)
  • Gott nimmt ihn in Herrlichkeit auf (Ps 73,24)
  • Gott ist sein Teil auf ewig (Ps 73,26)
  • Gott regiert (Ps 73,27)

Asaf bittet nicht nur (Psalm 74). Er lobt Gott für sein großes Tun. Nenne einige dieser großen Taten Gottes!

  • Gott hat die Gemeinde erworben (Ps 74,2)
  • Gott hat die Gemeinde erlöst (Ps 74,2)
  • Gott verbringt Heilstaten (Ps 74,12)
  • Gott ist mächtig (Ps 74,13.14)
  • Gott ist Schöpfer (Ps 74,15)
  • Gott gehört alles - Tag und Nacht (Ps 74,16)
  • Gott hat Grenzen gesetzt auf der Erde (Ps 74,17)
  • Gott hat Sommer und Winter geschafen (Ps 74,17)


 

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