Tag 227

Information zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Amos - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Amos - J. MacArthur
  3. Einführung in den Propheten Amos - R. Liebi

Fragen

  • Um welche Länder und Städte handelt es sich, deren Verbrechen eine entsprechende Strafe nach sich ziehen?
  • Weshalb will Gott an Israel all ihre Sünde heimsuchen?

Bibeltext

Amos 1-3

Amos 1

Worte des Amos, der unter den Hirten von Tekoa war, die er über Israel geschaut hat in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda, und in den Tagen Jerobeams, des Sohnes Joas’, des Königs von Israel, zwei Jahre vor dem Erdbeben.

Und er sprach: Der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme erschallen lassen, und die Weideplätze der Hirten werden trauern, und der Gipfel des Karmel wird verdorren.

So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten von Damaskus und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie Gilead mit eisernen Dreschschlitten gedroschen haben, so werde ich ein Feuer senden in das Haus Hasaels, und es wird die Paläste Ben-Hadads verzehren; und ich werde den Riegel von Damaskus zerbrechen, und den Bewohner ausrotten aus der Talebene Awen, und den, der das Zepter hält, aus Beth-Eden; und das Volk von Syrien wird nach Kir weggeführt werden, spricht der HERR.

Am 1,6: So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten von Gaza und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie Gefangene in voller Zahl weggeführt haben, um sie an Edom auszuliefern, so werde ich ein Feuer senden in die Mauer von Gaza, und es wird seine Paläste verzehren; und ich werde den Bewohner ausrotten aus Asdod, und den, der das Zepter hält, aus Askalon; und ich werde meine Hand gegen Ekron wenden, und der Überrest der Philister wird untergehen, spricht der Herr, HERR.

So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten von Tyrus und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie Gefangene in voller Zahl an Edom ausgeliefert und sich nicht an den Bruderbund erinnert haben, so werde ich ein Feuer senden in die Mauer von Tyrus, und es wird seine Paläste verzehren.

So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten von Edom und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil es seinen Bruder mit dem Schwert verfolgt und sein Erbarmen erstickt hat und weil sein Zorn beständig zerfleischt und es seinen Grimm immerfort bewahrt, so werde ich ein Feuer senden nach Teman, und es wird die Paläste von Bozra verzehren.

So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten der Kinder Ammon und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie die Schwangeren von Gilead aufgeschlitzt haben, um ihr Gebiet zu erweitern, so werde ich ein Feuer anzünden in der Mauer von Rabba, und es wird seine Paläste verzehren unter Kriegsgeschrei am Tag des Kampfes, unter Sturm am Tag des Unwetters; und ihr König wird in die Gefangenschaft gehen, er und seine Fürsten miteinander, spricht der HERR.

Amos 2

So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten von Moab und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil es die Gebeine des Königs von Edom zu Kalk verbrannt hat, so werde ich ein Feuer senden nach Moab, und es wird die Paläste von Kerijot verzehren; und Moab wird sterben im Getümmel, unter Kriegsgeschrei, unter Posaunenschall; und ich werde den Richter ausrotten aus seiner Mitte und alle seine Fürsten mit ihm umbringen, spricht der HERR.

So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten von Juda und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie das Gesetz des HERRN verworfen und seine Satzungen nicht bewahrt haben und ihre Lügen sie verführten, denen ihre Väter nachgewandelt sind, so werde ich ein Feuer senden nach Juda, und es wird die Paläste Jerusalems verzehren.

So spricht der HERR: Wegen drei Freveltaten von Israel und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie den Gerechten für Geld und den Armen für ein Paar Schuhe verkaufen; sie, die danach lechzen, den Staub der Erde auf dem Haupt der Geringen zu sehen, und den Weg der Sanftmütigen krümmen; und ein Mann und sein Vater gehen zu derselben Hure, um meinen heiligen Namen zu entweihen; und neben jedem Altar strecken sie sich hin auf gepfändeten Mänteln, und im Haus ihres Gottes trinken sie Wein von Strafgeldern. Und doch habe ich den Amoriter vor ihnen vertilgt, dessen Höhe wie die Höhe der Zedern war, und er war stark wie die Eichen; und ich habe seine Frucht vertilgt von oben und seine Wurzeln von unten. Und doch habe ich euch aus dem Land Ägypten heraufgeführt und euch vierzig Jahre in der Wüste geleitet, damit ihr das Land des Amoriters in Besitz nähmet. Und ich habe Propheten erweckt aus euren Söhnen und Nasiräer aus euren Jünglingen. Ja, ist es nicht so, ihr Kinder Israel?, spricht der HERR. Aber ihr habt den Nasiräern Wein zu trinken gegeben und den Propheten geboten und gesagt: Ihr sollt nicht weissagen!

Siehe, ich werde euch niederdrücken, wie der Wagen drückt, der voll Garben ist. Und dem Schnellen wird die Flucht entschwinden; und der Starke wird seine Kraft nicht befestigen und der Held sein Leben nicht erretten; und der den Bogen führt, wird nicht standhalten; und der Schnellfüßige wird nicht entkommen, und der auf dem Pferd reitet, wird sein Leben nicht erretten; und der Beherzteste unter den Helden wird nackt fliehen an jenem Tag, spricht der HERR.

Amos 3

Hört dieses Wort, das der HERR über euch redet, ihr Kinder Israel – über das ganze Geschlecht, das ich aus dem Land Ägypten heraufgeführt habe, indem er spricht: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Ungerechtigkeiten an euch heimsuchen. Gehen wohl zwei miteinander, außer, wenn sie übereingekommen sind? Brüllt der Löwe im Wald, wenn er keinen Raub hat? Lässt der junge Löwe seine Stimme aus seiner Höhle erschallen, außer wenn er einen Fang getan hat? Fällt der Vogel in die Schlinge am Boden, wenn ihm kein Köder gelegt ist? Schnellt die Schlinge von der Erde empor, wenn sie gar nichts gefangen hat? Oder wird die Posaune in der Stadt geblasen, und das Volk sollte nicht erschrecken? Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und der HERR hätte es nicht bewirkt? Denn der Herr, HERR, tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, offenbart habe.

Der Löwe hat gebrüllt, wer sollte sich nicht fürchten? Der Herr, HERR, hat geredet, wer sollte nicht weissagen?

Ruft über die Paläste in Asdod und über die Paläste im Land Ägypten hin und sprecht: Versammelt euch auf den Bergen von Samaria, und seht die große Verwirrung in seiner Mitte und die Bedrückungen in seinem Innern! Und sie wissen nicht zu tun, was recht ist, spricht der HERR, sie, die Gewalttat und Zerstörung häufen in ihren Palästen. Darum, so spricht der Herr, HERR: Der Feind, und zwar rings um das Land her! Und er wird deine Macht von dir herabstürzen, und deine Paläste werden geplündert werden. So spricht der HERR: Wie der Hirte zwei Beine oder einen Ohrzipfel aus dem Rachen des Löwen rettet, so werden die Kinder Israel gerettet werden, die in Samaria in der Ecke des Polsters und auf dem Damast des Ruhebettes sitzen.

Hört und bezeugt es dem Haus Jakob, spricht der Herr, HERR, der Gott der Heerscharen: An dem Tag, an dem ich Israels Übertretungen an ihm heimsuchen werde, werde ich auch die Altäre von Bethel heimsuchen; und die Hörner des Altars sollen abgehauen werden und zu Boden fallen. Und ich werde das Winterhaus zertrümmern samt dem Sommerhaus; und die Elfenbeinhäuser werden zugrunde gehen, die großen Häuser werden verschwinden, spricht der HERR.


meine Antworten

Um welche Länder und Städte handelt es sich, deren Verbrechen eine entsprechende Strafe nach sich ziehen?

  • Damaskus und ganz Aram (Am 1,3-5)
  • Ekron, Asdod und ganz Gaza (Philister) (Am 1,6-8)
  • Tyrus (Am 1,9.10)
  • Bozra und ganz Edom (Am 1,11.12)
  • Rabba und ganz Amon (Am 1,13-15)
  • Kerijot und ganz Moab (Am 2,1-3)
  • Jerusalem und ganz Juda (Am 2,4.5)
  • Israel (Am 2,6-16)

Weshalb will Gott an Israel all ihre Sünde heimsuchen?

  • der Arme wird für Geld verkauft (Am 2,6)
  • Unterdrückung des Geringen (Am 2,7)
  • Recht ist nicht Recht (Am 2,7)
  • Hurerei (Am 2,7)
  • Götzendienst (Am 2,8)
  • Abirren von Gott und seinen Geboten (Am 2,6-10)
  • Verführung der Propheten und Nasiräer (Am 2,11.12)

Informationen


weiterführende Informationen

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Tag 226

Information zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Jona nach M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Jona - J. MacArthur
  3. Einführung in den Propheten Jona - R. Liebi

Fragen

  • Wozu wurde Jona von dem Schiffsherrn während des großen Sturmes aufgefordert?
  • Was versprach Jona dem Herrn, als er in seiner Angst im Leib des Fisches betete?
  • Was predigte Jona in Ninive?

Bibeltext

Jona 1-4

Jona 1

Und das Wort des HERRN erging an Jona, den Sohn Amittais, indem er sprach:
Mach dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und predige gegen sie; denn ihre Bosheit ist vor mir heraufgestiegen.

Aber Jona machte sich auf, um vom Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen; und er ging nach Japho hinab und fand ein Schiff, das nach Tarsis fuhr; und er gab sein Fahrgeld und stieg in das <Schiff> hinab, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg vom Angesicht des HERRN.

Da warf der HERR einen heftigen Wind auf das Meer, und es entstand ein großer Sturm auf dem Meer, so dass das Schiff zu zerbrechen drohte. Und die Seeleute fürchteten sich und schrien, jeder zu seinem Gott; und sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um sich zu erleichtern. Jona aber war in den unteren Schiffsraum hinabgestiegen und hatte sich hingelegt und war in tiefen Schlaf gesunken. Und der Obersteuermann trat zu ihm und sprach zu ihm: Was ist mit dir, du Schläfer? Steh auf, rufe deinen Gott an! Vielleicht wird der Gott unser gedenken, dass wir nicht umkommen. Und sie sprachen einer zum anderen: Kommt und lasst uns Lose werfen, damit wir erfahren, um wessentwillen dieses Unglück uns trifft. Und sie warfen Lose, und das Los fiel auf Jona.

Da sprachen sie zu ihm: Tu uns doch kund, um wessentwillen uns dieses Unglück trifft! Was ist dein Beruf, und woher kommst du? Welches ist dein Land, und von welchem Volk bist du? Und er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer; und ich fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat. Da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht und sprachen zu ihm: Was hast du da getan! Denn die Männer wussten, dass er vom Angesicht des HERRN wegfloh; denn er hatte es ihnen mitgeteilt. Und sie sprachen zu ihm: Was sollen wir mit dir tun, damit das Meer von uns ablässt? Denn das Meer wurde immer stürmischer. Und er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer von euch ablassen; denn ich weiß, dass dieser große Sturm um meinetwillen über euch <gekommen ist>. Und die Männer ruderten hart, um <das Schiff> ans Land zurückzuführen; aber sie konnten es nicht, weil das Meer immer stürmischer gegen sie wurde. Da riefen sie zu dem HERRN und sprachen: Ach, HERR, lass uns doch nicht umkommen um der Seele dieses Mannes willen, und lege nicht unschuldiges Blut auf uns! Denn du, HERR, hast getan, wie es dir gefallen hat. Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da ließ das Meer ab von seinem Wüten. Und die Männer fürchteten sich vor dem HERRN mit großer Furcht, und sie schlachteten dem HERRN Schlachtopfer und taten Gelübde.

Jona 2

Und der HERR bestellte einen großen Fisch, um Jona zu verschlingen; und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte. Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, aus dem Bauch des Fisches und sprach:

Ich rief aus meiner Bedrängnis zu dem HERRN, und er antwortete mir;

ich schrie aus dem Schoß des Scheols, du hörtest meine Stimme.

Denn du hattest mich in die Tiefe, in das Herz der Meere geworfen, und der Strom umschloss mich; alle deine Wogen und deine Wellen fuhren über mich hin.

Und ich sprach: Verstoßen bin ich aus deinen Augen; dennoch werde ich wieder hinschauen zu deinem heiligen Tempel.

Die Wasser umfingen mich bis an die Seele, die Tiefe umschloss mich, das Meergras schlang sich um mein Haupt.

Ich fuhr hinab zu den Gründen der Berge; die Riegel der Erde waren hinter mir auf ewig.

Da führtest du mein Leben aus der Grube herauf, HERR, mein Gott.

Als meine Seele in mir verschmachtete, erinnerte ich mich an den HERRN, und zu dir kam mein Gebet in deinen heiligen Tempel.

Die auf nichtige Götzen achten, verlassen ihre Gnade.

Ich aber werde dir opfern mit der Stimme des Lobes; was ich gelobt habe, werde ich bezahlen.

Bei dem HERRN ist die Rettung.

Und der HERR befahl dem Fisch, und er spie Jona an das Land aus.

Jona 3

Und das Wort des HERRN erging zum zweiten Mal an Jona, indem er sprach: Mach dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr die Botschaft aus, die ich dir sagen werde.

Da machte sich Jona auf und ging nach Ninive, nach dem Wort des HERRN. Ninive war aber eine außerordentlich große Stadt von drei Tagereisen. Und Jona begann in die Stadt hineinzugehen, eine Tagereise <weit>, und er rief und sprach: Noch vierzig Tage, dann wird Ninive umgekehrt! Und die Leute von Ninive glaubten Gott; und sie riefen ein Fasten aus und kleideten sich in Sacktuch, von ihrem Größten bis zu ihrem Kleinsten. Und das Wort gelangte zum König von Ninive; und er stand von seinem Thron auf und legte seinen Mantel ab und hüllte sich in Sacktuch und setzte sich in die Asche. Und er ließ in Ninive, auf Befehl des Königs und seiner Großen, ausrufen und sagen: Menschen und Vieh, Rinder und Kleinvieh sollen gar nichts zu sich nehmen, sie sollen nicht weiden und kein Wasser trinken; und Menschen und Vieh sollen mit Sacktuch bedeckt sein und sollen heftig zu Gott rufen; und sie sollen umkehren, jeder von seinem bösen Weg und von dem Unrecht, das in ihren Händen ist. Wer weiß? Gott könnte sich wenden und es sich gereuen lassen und umkehren von der Glut seines Zorns, dass wir nicht umkommen.

Und Gott sah ihre Werke, dass sie von ihrem bösen Weg umgekehrt waren; und Gott ließ sich des Übels gereuen, wovon er geredet hatte, dass er es ihnen tun wolle, und tat es nicht.

Jona 4

Und es verdross Jona sehr, und er wurde zornig. Und er betete zu dem HERRN und sprach: Ach, HERR, war das nicht mein Wort, als ich noch in meinem Land war? Darum bin ich erst nach Tarsis geflohen; denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und der sich des Übels gereuen lässt. Und nun, HERR, nimm doch meine Seele von mir; denn es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe. Und der HERR sprach: Ist es recht, dass du zürnst?

Und Jona ging aus der Stadt hinaus und setzte sich östlich der Stadt nieder. Und er machte sich dort eine Hütte; und er saß darunter im Schatten, bis er sähe, was mit der Stadt geschehen würde. Und Gott der HERR bestellte einen Wunderbaum und ließ ihn über Jona emporwachsen, damit Schatten über seinem Haupt wäre, um ihn von seinem Missmut zu befreien; und Jona freute sich über den Wunderbaum mit großer Freude.

Aber am nächsten Tag beim Aufgang der Morgenröte bestellte Gott einen Wurm, und dieser stach den Wunderbaum, so dass er verdorrte. Und es geschah, als die Sonne aufging, da bestellte Gott einen schwülen Ostwind; und die Sonne stach Jona aufs Haupt, dass er ermattet niedersank. Und er bat, dass er sterben dürfe, und sprach: Es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe.

Und Gott sprach zu Jona: Ist es recht, dass du wegen des Wunderbaumes zürnst? Und er sprach: Mit Recht zürne ich bis zum Tod! Und der HERR sprach: Du erbarmst dich über den Wunderbaum, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging; und ich sollte mich über Ninive, die große Stadt, nicht erbarmen, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht zu unterscheiden wissen zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?



meine Antworten

Wozu wurde Jona von dem Schiffsherrn während des großen Sturmes aufgefordert?

  • schlafend im untersten Schiffsraum (Jon 1,5)

Was versprach Jona dem Herrn, als er in seiner Angst im Leib des Fisches betete?

  • Jona will Opfer bringen (Jon 2,10)
  • Jona will Gott loben (Jon 2,10)

Was predigte Jona in Ninive?

  • Noch 40 Tage und Ninive ist zerstört (Jon 3,4)

Informationen


weiterführende Dokumente

 Neuer Titel

Tag 225

Informationen

  1. Informationen zum Prophete Joel nach M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Joel nach J. MacArthur
  3. Einführung in den Propheten Joel - R. Liebi

Fragen

  • Beschreibe mit einigen Stichworten, wie der kommende „Tag des Herrn“ von Joel dargestellt wird!
  • Wovon wird die Zeit nach dem Krieg im Tal Josafats gekennzeichnet sein?

Bibeltext

Joel 1-4

Joel 1

Das Wort des HERRN, das an Joel, den Sohn Pethuels, erging.

Hört dieses, ihr Alten, und nehmt es zu Ohren, alle ihr Bewohner des Landes! Ist so etwas in euren Tagen geschehen oder in den Tagen eurer Väter? Erzählt davon euren Kindern, und eure Kinder ihren Kindern, und ihre Kinder dem folgenden Geschlecht: Was der Nager übrig gelassen hatte, fraß die Heuschrecke; und was die Heuschrecke übrig gelassen hatte, fraß der Abfresser; und was der Abfresser übrig gelassen hatte, fraß der Vertilger.

Wacht auf, ihr Betrunkenen, und weint! Und heult, alle ihr Weinsäufer, über den Most, weil er weggenommen ist von eurem Mund! Denn eine Nation ist über mein Land heraufgezogen, mächtig und ohne Zahl; ihre Zähne sind Löwenzähne, und sie hat das Gebiss einer Löwin. Sie hat meinen Weinstock zu einer Wüste gemacht und meinen Feigenbaum zerknickt; sie hat ihn vollständig abgeschält und hingeworfen, seine Ranken sind weiß geworden.

Wehklage wie eine Jungfrau, die wegen des Gatten ihrer Jugend mit Sacktuch umgürtet ist! Speisopfer und Trankopfer sind weggenommen vom Haus des HERRN; es trauern die Priester, die Diener des HERRN.

Das Feld ist verwüstet, es trauert der Erdboden; denn das Korn ist verwüstet, der Most ist vertrocknet, verwelkt das Öl. Seid beschämt, ihr Ackerbauern, heult, ihr Winzer, über den Weizen und über die Gerste! Denn die Ernte des Feldes ist zugrunde gegangen; der Weinstock ist verdorrt und der Feigenbaum verwelkt; Granatbaum, auch Palme und Apfelbaum, alle Bäume des Feldes sind verdorrt; ja, verdorrt ist die Freude von den Menschenkindern.

Umgürtet euch und wehklagt, ihr Priester; heult, ihr Diener des Altars! Kommt, übernachtet in Sacktuch, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer sind dem Haus eures Gottes entzogen. Heiligt ein Fasten, ruft eine Festversammlung aus; versammelt die Ältesten, alle Bewohner des Landes zum Haus des HERRN, eures Gottes, und schreit zu dem HERRN!

Ach, welch ein Tag! Denn nahe ist der Tag des HERRN, und er kommt wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen. Ist nicht die Speise vor unseren Augen weggenommen, Freude und Frohlocken vom Haus unseres Gottes? Vermodert sind die Samenkörner unter ihren Schollen; verödet sind die Vorratshäuser, zerfallen die Scheunen, denn das Korn ist verdorrt. Wie stöhnt das Vieh! Die Rinderherden sind bestürzt, weil sie keine Weide haben; auch die Kleinviehherden büßen. Zu dir, HERR, rufe ich; denn ein Feuer hat die Weideplätze der Steppe verzehrt und eine Flamme alle Bäume des Feldes versengt. Auch die Tiere des Feldes schreien lechzend zu dir; denn vertrocknet sind die Wasserbäche, und ein Feuer hat die Weideplätze der Steppe verzehrt.

Joel 2

Stoßt in die Posaune auf Zion, und blast Lärm auf meinem heiligen Berg! Beben sollen alle Bewohner des Landes; denn es kommt der Tag des HERRN, denn er ist nahe: ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag des Gewölks und der Wolkennacht. Wie die Morgendämmerung ist es ausgebreitet über die Berge, ein großes und mächtiges Volk, wie seinesgleichen von Ewigkeit her nicht gewesen ist und nach ihm nicht mehr sein wird bis in die Jahre der Geschlechter und Geschlechter.

Vor ihm her verzehrt das Feuer, und hinter ihm lodert die Flamme; vor ihm ist das Land wie der Garten Eden, und hinter ihm eine öde Wüste, und auch keine Entronnenen lässt es übrig. Sein Aussehen ist wie das Aussehen von Pferden; und wie Reitpferde, so rennen sie. Wie Wagengerassel hüpfen sie auf den Gipfeln der Berge, wie das Prasseln der Feuerflamme, die Stoppeln verzehrt; <sie sind> wie ein mächtiges Volk, zum Kampf gerüstet. Vor ihm zittern die Völker, alle Angesichter erblassen. Sie rennen wie Helden, wie Kriegsleute ersteigen sie die Mauer; und sie ziehen jeder auf seinem Weg, und ihre Pfade wechseln sie nicht. Und keiner drängt den anderen, sie ziehen jeder einzeln auf seiner Bahn; und sie stürzen zwischen den Waffen hindurch <und> verwunden sich nicht. Sie laufen in der Stadt umher, rennen auf die Mauer, steigen in die Häuser; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb. Vor ihnen erbebt die Erde, erzittert der Himmel; Sonne und Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz. Und der HERR lässt vor seiner Heeresmacht her seine Stimme erschallen, denn sein Heerlager ist sehr groß, denn der Vollstrecker seines Wortes ist mächtig; denn groß ist der Tag des HERRN und sehr furchtbar, und wer kann ihn ertragen?

Aber auch jetzt <noch>, spricht der HERR, kehrt um zu mir mit eurem ganzen Herzen und mit Fasten und mit Weinen und mit Klagen. Und zerreißt euer Herz und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte und lässt sich des Übels gereuen. Wer weiß? Er könnte umkehren und es sich gereuen lassen, und er könnte Segen hinter sich zurücklassen: Speisopfer und Trankopfer für den HERRN, euren Gott.

Stoßt in die Posaune auf Zion, heiligt ein Fasten, ruft eine Festversammlung aus! Versammelt das Volk, heiligt eine Versammlung, bringt die Ältesten zusammen, versammelt die Kinder und die Säuglinge an den Brüsten; der Bräutigam trete aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemach! Die Priester, die Diener des HERRN, sollen weinen zwischen der Halle und dem Altar und sprechen: Verschone, HERR, dein Volk und gib nicht dein Erbteil der Schmähung hin, dass sie den Nationen zum Sprichwort seien! Warum soll man unter den Völkern sagen: Wo ist ihr Gott?

Dann eifert der HERR für sein Land, und er hat Mitleid mit seinem Volk. Und der HERR antwortet und spricht zu seinem Volk: Siehe, ich sende euch das Korn und den Most und das Öl, dass ihr davon satt werdet; und ich werde euch nicht mehr zum Hohn machen unter den Nationen. Und ich werde den von Norden <Kommenden> von euch entfernen und ihn in ein dürres und wüstes Land vertreiben, seinen Vortrab in das vordere Meer und seinen Nachtrab in das hintere Meer; und sein Gestank wird aufsteigen, und aufsteigen sein übler Geruch, weil er Großes getan hat. Fürchte dich nicht, Erde; frohlocke und freue dich, denn der HERR tut Großes! Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes, denn es grünen die Weideplätze der Steppe; denn der Baum trägt seine Frucht, der Feigenbaum und der Weinstock geben ihren Ertrag. Und ihr, Kinder Zions, frohlockt und freut euch in dem HERRN, eurem Gott! Denn er gibt euch den Frühregen nach rechtem Maß, und er lässt euch Regen herabkommen: Frühregen und Spätregen wie zuvor. Und die Tennen werden voll Getreide sein und die Fässer überfließen von Most und Öl. Und ich werde euch die Jahre erstatten, die die Heuschrecke, der Abfresser und der Vertilger und der Nager gefressen haben – mein großes Heer, das ich unter euch gesandt habe. Und ihr werdet essen, essen und satt werden und werdet den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der Wunderbares an euch getan hat. Und mein Volk soll nie mehr beschämt werden. Und ihr werdet wissen, dass ich in Israels Mitte bin und dass ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst. Und mein Volk soll nie mehr beschämt werden.

Joel 3

Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte sehen. Und sogar über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. – Und ich werde Wunder geben im Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen; die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. – Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der HERR berufen wird.

Joel 4

Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen; und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben; und mein Land haben sie geteilt und über mein Volk das Los geworfen; und den Knaben haben sie für eine Hure gegeben und das Mädchen für Wein verkauft, den sie getrunken haben.

Und auch ihr, was wollt ihr mir, Tyrus und Sidon und alle ihr Bezirke Philistäas? Wollt ihr mir eine Tat vergelten, oder wollt ihr mir etwas antun? Schnell, unverzüglich werde ich euer Tun auf euren Kopf zurückbringen,  dass ihr mein Silber und mein Gold weggenommen und meine besten Kleinode in eure Tempel gebracht und die Kinder Judas und die Kinder Jerusalems den Kindern der Griechen verkauft habt, um sie weit von ihrer Grenze zu entfernen. Siehe, ich will sie erwecken von dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und will euer Tun auf euren Kopf zurückbringen. Und ich werde eure Söhne und eure Töchter in die Hand der Kinder Judas verkaufen; und diese werden sie an die Sabäer verkaufen, an eine ferne Nation; denn der HERR hat geredet.

Ruft dies aus unter den Nationen, heiligt einen Krieg, erweckt die Helden; alle Kriegsmänner sollen herankommen und heraufziehen! Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern und eure Winzermesser zu Lanzen; der Schwache sage: Ich bin ein Held! Eilt und kommt her, alle ihr Nationen ringsum, und versammelt euch! Dahin, HERR, sende deine Helden hinab! Die Nationen sollen sich aufmachen und hinabziehen in die Talebene Josaphat; denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsum zu richten. Legt die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommt, stampft, denn die Kelter ist voll, die Fässer fließen über! Denn groß ist ihre Bosheit.

Getümmel, Getümmel im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Die Sonne und der Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz. Und der HERR brüllt aus Zion und lässt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und der HERR ist eine Zuflucht für sein Volk und eine Festung für die Kinder Israel. Und ihr werdet erkennen, dass ich, der HERR, euer Gott bin, der auf Zion wohnt, meinem heiligen Berg. Und Jerusalem wird heilig sein, und Fremde werden es nicht mehr durchziehen.

Und es wird geschehen, an jenem Tag werden die Berge von Most triefen und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche Judas werden von Wasser fließen; und eine Quelle wird aus dem Haus des HERRN hervorbrechen und das Tal Sittim bewässern. Ägypten wird zur Einöde und Edom zu einer öden Wüste werden wegen der Gewalttat an den Kindern Judas, weil sie in ihrem Land unschuldiges Blut vergossen haben. Aber Juda soll in Ewigkeit bewohnt werden und Jerusalem von Geschlecht zu Geschlecht. Und ich werde sie von ihrem Blut reinigen, von dem ich sie nicht gereinigt hatte. Und der HERR wird in Zion wohnen.


 


meine Antworten

Beschreibe mit einigen Stichworten, wie der kommende „Tag des Herrn“ von Joel dargestellt wird!

  • Verwüstung des Allmächtigen (Joe 1,15)
  • fehlende und zerstörte Nahrungsmittel (Joe 1,16-20)
  • ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit (Joe 2,2)
  • ein Tag des Gewölks und des Wetterdunkels (Joe 2,2)
  • Zerstörung durch Krieg (Joe 2,2-10)

Wovon wird die Zeit nach dem Krieg im Tal Josafats gekennzeichnet sein?

  • Essen und trinken im Überfluss (Joe 4,18)

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Tag 238

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Jesaja - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Jesaja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Jesaja (1-6) - R.Liebi

Fragen

  • Mit welchen Bildern beschrieb Gott die Sünde seines Volkes?
  • Wovon wird das Friedensreich „zur letzten Zeit“ gekennzeichnet sein?

Bibeltext

Jesaja 1-3

Jesaja 1-3

1 Das Gesicht Jesajas, des Sohnes des Amoz, das er über Juda und Jerusalem geschaut hat in den Tagen 🕒​ Ussijas, Jothams, Ahas’, Jehiskias, der Könige von Juda.

2 Hört, ihr Himmel, und horche auf, du Erde! Denn der HERR hat geredet 🗨️: Ich habe Kinder großgezogen und auferzogen, und sie sind von mir abgefallen. 3 Ein Ochse 🐂 kennt seinen Besitzer, und ein Esel 🫏 die Krippe seines Herrn; Israel hat keine Erkenntnis 💭, mein Volk hat kein Verständnis 💭. 4 Wehe der sündigen Nation, dem Volk, belastet mit Ungerechtigkeit, den Nachkommen der Übeltäter, den bösen Söhnen! Sie haben den HERRN verlassen, haben den Heiligen Israels verschmäht, sind rückwärts gewichen.

5 Warum solltet ihr noch weiter geschlagen werden, da ihr nur den Abfall mehren würdet? Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ❤️ ist siech. 6 Von der Fußsohle bis zum Haupt ist nichts Gesundes an ihm: Wunden und Striemen und frische Schläge; sie sind nicht ausgedrückt und nicht verbunden und nicht mit Öl erweicht worden. 7 Euer Land ist eine Wüste, eure Städte sind mit Feuer verbrannt; eure Äcker – Fremde verzehren sie vor euren Augen 👀; und eine Wüste ist es, wie eine Umkehrung durch Fremde. 8 Und die Tochter Zion ist übrig geblieben wie eine Hütte im Weinberg, wie eine Nachthütte im Gurkenfeld, wie eine belagerte Stadt. 9 Wenn der HERR der Heerscharen uns nicht einen kleinen Überrest gelassen hätte, wie Sodom wären wir, Gomorra gleich geworden.

10 Hört das 🧏🏻 Wort 🗨️ des HERRN, Vorsteher von Sodom; horcht auf das Gesetz 📖​ unseres Gottes, Volk von Gomorra! 11 Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer?, spricht 🗨️ der HERR. Ich habe die Brandopfer von Widdern und das Fett der Mastkälber satt, und am Blut 🩸 von Stieren und Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen. 12 Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht zu erscheinen: Wer hat dies von eurer Hand 🫴 gefordert, meine Vorhöfe zu zertreten? 13 Bringt keine wertlose Opfergabe 🔥 mehr! Räucherwerk 🔥 ist mir ein Gräuel. Neumond und Sabbat, das Berufen von Versammlungen: Frevel und Festversammlung kann ich nicht ertragen. 14 Eure Neumonde 🌙 und eure Festzeiten hasst meine Seele; sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde. 15 Und wenn ihr eure Hände 🤚 ausbreitet, verhülle ich meine Augen 👀 vor euch; selbst wenn ihr das Gebet 🙏 vermehrt, höre ich nicht: Eure Hände 🤚 sind voll Blut 🩸. 16 Wascht euch, reinigt euch; schafft mir die Schlechtigkeit eurer Handlungen aus den Augen 👀, hört auf, Böses zu tun! 17 Lernt, Gutes zu tun, trachtet nach Recht ⚖️, leitet den Bedrückten; verschafft Recht ⚖️ der Waise, führt die Rechtssache ⚖️ der Witwe!

18 Kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht 🗨️ der HERR. Wenn eure Sünden wie Scharlach 🔴 sind, wie Schnee ❄️ sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin 🔴, wie Wolle sollen sie werden. 19 Wenn ihr willig seid und hört 🧏🏻, so sollt ihr das Gute des Landes essen. 20 Wenn ihr euch aber weigert und widerspenstig seid, so sollt ihr vom Schwert ⚔️ verzehrt werden. Denn der Mund 🗨️ des HERRN hat geredet 🗨️.

20 Wie ist zur Hure geworden die treue Stadt! Sie war voll Recht, Gerechtigkeit weilte darin, und jetzt Mörder! 22 Dein Silber ist zu Schlacken geworden, dein edler Wein mit Wasser verdünnt. 23 Deine Fürsten sind Widerspenstige und Diebsgesellen, jeder von ihnen liebt Geschenke und jagt nach Belohnungen; der Waise verschaffen sie nicht Recht, und die Rechtssache der Witwe kommt nicht vor sie.

24 Darum spricht 🗨️ der Herr, der HERR der Heerscharen, der Mächtige Israels: Ha, ich werde mir Genugtuung verschaffen an meinen Widersachern und Rache nehmen an meinen Feinden! 25 Und ich werde meine Hand 🤚 gegen dich wenden und werde deine Schlacken ausschmelzen wie mit Laugensalz und werde all dein Blei wegschaffen. 26 Und ich werde deine Richter wiederherstellen wie früher und deine Ratgeber wie im Anfang. Danach wird man dich nennen: Stadt der Gerechtigkeit ⚖️, treue Stadt. 27 Zion wird erlöst 🛟​ werden durch Gericht ⚖️, und seine Rückkehrenden durch Gerechtigkeit ⚖️. 28 Aber Zerschmetterung den Übertretern und den Sündern allesamt; und die den HERRN verlassen, werden untergehen. 29 Denn sie werden beschämt werden wegen der Terebinthen, die ihr begehrt. Und ihr werdet mit Scham bedeckt werden wegen der Gärten, an denen ihr Gefallen hattet. 30 Denn ihr werdet sein wie eine Terebinthe, deren Laub verwelkt ist, und wie ein Garten, der kein Wasser 💧​ hat.  31 Und der Starke wird zum Werg werden und sein Tun zum Funken; und sie werden beide miteinander verbrennen, und niemand wird löschen.

Jesaja 2

1 Das Wort 🗨️, das Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem geschaut hat.

2 Und es wird geschehen am Ende der Tage 🕒, da wird der Berg 🌄 des Hauses 🏠​ des HERRN feststehen auf dem Gipfel der Berge 🌄 und erhaben sein über die Hügel 🌄 . Und alle Nationen werden zu ihm strömen; 3 und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt und lasst uns hinaufziehen zum Berg 🌄 des HERRN, zum Haus 🏠 des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln auf seinen Pfaden 🛣️. Denn von Zion wird das Gesetz 📖​ ausgehen, und das Wort 💪 des HERRN von Jerusalem; 4 und er wird richten ⚖️ zwischen den Nationen und Recht ⚖️ sprechen 🗨️ vielen Völkern. Und sie werden ihre Schwerter ⚔️ zu Pflugscharen schmieden und ihre Speere ⚔️ zu Winzermessern; nicht wird Nation gegen Nation das Schwert ⚔️ erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.

5 Kommt, Haus 🏠​ Jakob, und lasst uns wandeln im Licht 💡 des HERRN!

6 Denn du hast dein Volk, das Haus 🏠 Jakob, verstoßen; denn sie sind voll von dem, was vom Osten kommt, und sind Zauberer wie die Philister und schlagen ein mit den Kindern der Fremden. 7 Und sein Land ist voller Silber 🪙 und Gold 🪙, und seiner Schätze 🪙 ist kein Ende; und sein Land ist voller Pferde 🐎, und seiner Wagen ist kein Ende. 8 Und sein Land ist voller Götzen; sie werfen sich nieder vor dem Werk ihrer Hände 🤚, vor dem, was ihre Finger gemacht haben. 9 Und der Mensch wird gebeugt und der Mann erniedrigt werden; und du wirst ihnen nicht vergeben 🛟. 10 Verkrieche dich in die Felsen und verbirg dich im Staub vor dem Schrecken des HERRN und vor der Pracht seiner Majestät! 11 Die hochmütigen Augen  👀des Menschen werden erniedrigt, und die Überheblichkeit der Männer wird gebeugt werden; und der HERR wird hoch erhaben sein, er allein, an jenem Tag🕒.

12 Denn der HERR der Heerscharen hat einen Tag 🕒​ über alles Stolze und Hohe und über alles Erhabene, und es wird erniedrigt werden; 13 und über alle Zedern des Libanon, die hohen und erhabenen, und über alle Eichen Basans; 14 und über alle hohen Berge 🌄 und über alle erhabenen Hügel 🌄; 15 und über jeden hohen Turm und über jede feste Mauer 🧱; 16 und über alle Tarsis-Schiffe 🛳️ und über alle kostbaren Schauwerke. 17 Und der Hochmut des Menschen wird gebeugt und die Überheblichkeit der Männer erniedrigt werden; und der HERR wird hoch erhaben sein, er allein, an jenem Tag 🕒. 18 Und die Götzen werden ganz und gar verschwinden. 19 Und man wird sich in Felsenhöhlen und in Erdlöcher verkriechen vor dem Schrecken des HERRN und vor der Pracht seiner Majestät, wenn er sich aufmacht, um die Erde zu schrecken. 20 An jenem Tag 🕒​ wird der Mensch seine Götzen aus Silber 🪙​ und seine Götzen aus Gold 🪙, die man ihm zum Anbeten 🙏 gemacht hat, den Maulwürfen und den Fledermäusen hinwerfen, 21 um sich in Felsspalten und in Steinklüfte zu verkriechen vor dem Schrecken des HERRN und vor der Pracht seiner Majestät, wenn er sich aufmacht 💪, um die Erde zu schrecken 💪.

22 Lasst ab vom Menschen, in dessen Nase 👃 nur ein Odem ist! Denn wofür ist er zu achten?

Jesaja 3

1 Denn siehe, der Herr, der HERR der Heerscharen, nimmt 💪 von Jerusalem und von Juda Stütze und Unterstützung weg, jede Stütze des Brotes 🫓 und jede Stütze des Wassers 💧; 2 Held und Kriegsmann, Richter und Prophet und Wahrsager und Ältesten; 3 den Obersten über Fünfzig und den Angesehenen und den Ratgeber und den geschickten Künstler und den Zauberkundigen. 4 Und ich werde Jünglinge zu ihren Fürsten machen, und kleine Kinder sollen über sie herrschen. 5 Und das Volk wird sich gegenseitig bedrücken, der eine den anderen und jeder seinen Nächsten; der Knabe wird frech auftreten gegen den Greis und der Verachtete gegen den Geehrten. 6 Wenn jemand seinen Bruder im Haus 🏠​ seines Vaters ergreift und sagt: Du hast ein Oberkleid, unser Vorsteher sollst du sein; und dieser Trümmerhaufen sei unter deiner Hand 🤚!, 7 so wird er an jenem Tag seine Stimme erheben und sagen: Ich kann kein Wundarzt sein, ist doch in meinem Haus 🏠​ weder Brot 🫓 noch Oberkleid. Macht mich nicht zum Vorsteher des Volkes!

8 Denn Jerusalem ist gestürzt und Juda gefallen, weil ihre Zunge und ihre Taten gegen den HERRN sind, um den Augen 👀 seiner Herrlichkeit zu trotzen. 9 Der Ausdruck ihres Angesichts zeugt gegen sie; und von ihrer Sünde sprechen sie offen wie Sodom, sie verhehlen sie nicht. Wehe ihrer Seele, denn sie bereiten sich selbst Böses!

10 Sagt vom Gerechten, dass es ihm wohl ergehen wird; denn die Frucht ihrer Handlungen werden sie genießen. Wehe dem Gottlosen! 11 Es wird ihm schlecht ergehen; denn das Tun seiner Hände 🤚 wird ihm angetan werden. 12 Mein Volk – seine Bedrücker sind kleine Kinder, und Frauen herrschen über es. Mein Volk, deine Leiter führen irre, und den Weg deiner Pfade haben sie zunichtegemacht.

13 Der HERR steht 💪 da, um zu rechten ⚖️; und er tritt 💪 auf, um die Völker zu richten ⚖️. 14 Der HERR wird ins Gericht gehen mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten.Und ihr habt den Weinberg abgeweidet, das dem Elenden Geraubte ist in euren Häusern; 15 was habt ihr, dass ihr mein Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmt?, spricht 🗨️ der Herr, der HERR der Heerscharen.

16 Und der HERR sprach 🗨️: Weil die Töchter Zions überheblich sind und umhergehen mit gerecktem Hals und blinzelnden Augen 👀 und trippelnd umhergehen und mit ihren Fußspangen klirren, 17 so wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions kahl machen, und der HERR ihre Scham entblößen. 18 An jenem Tag 🕒​ wird der Herr den Schmuck 💍 der Fußspangen 💍 und der Stirnbänder 💍 und der Halbmonde 💍 wegnehmen; 19 die Ohrgehänge 💍und die Armketten💍 und die Schleier 💍; 20 die Kopfbunde 💍und die Schrittkettchen💍 und die Gürtel 💍 und die Riechfläschchen 🏺 und die Amulette 💍; 21 die Fingerringe 💍 und die Nasenringe 💍; 22 die Prachtkleider 👗 und die Mäntel 👗 und die Umhänge 👗 und die Beutel; 23 die Handspiegel und die Hemden und die Turbane und die Schleier. 24 Und es wird geschehen: Statt des Wohlgeruchs wird Moder sein und statt des Gürtels ein Strick und statt des Lockenwerks eine Glatze und statt des Prunkgewandes ein Kittel aus Sacktuch, Brandmal statt Schönheit. 25 Deine Männer werden durchs Schwert ⚔️ fallen und deine Helden im Kampf. 26 Und ihre Tore werden klagen und trauern, und entleert wird sie sich zur Erde niedersetzen.


 


meine Antworten

Mit welchen Bildern beschrieb Gott die Sünde seines Volkes?

  • Das Rind kennt seinen Besitzer (Jes 1,3)
  • Der Esel kennt en Stahl seines Herrn (Jes 1,3)
  • mit Sodom und Gomorra (Jes 1,10)
  • Hurerei (Jes 1,21)
  • Silber ist zu Schlacke geworden (Jes 1,22)
  • Wie ist zu Wassre geworden (Jes 1,22)

Wovon wird das Friedensreich „zur letzten Zeit“ gekennzeichnet sein?

  • Der Berg (Königreich) des Herrn wird feststehhen (Jes 2,2)
  • Die Völker werden hinaufziehn zum Haus Gottes (Jes 2,3)
  • Von Zion(Gott) wird Weisung ausgehen (Jes 2,3)
  • Gott wird richten (Jes 2,4)
  • Schwerter werden zu flugscharen, und Speere zu Winzermessern (Jes 2,4)
  • Kein Krieg wird sein (Jes 2,4)

Informationen


weiterführendeDokumente

Tag 237


Informationen zum Buch

  1. Informationen zum 1. und 2. Buch Könige nach M. Röseler 
  2. Informationen zum 2. Buch Könige - J. MacArthur
  3. Einführung in das 2. Buch Könige - R. Liebi
  4. Informationen zum 1. und 2. Buch Chronik nach M. Röseler 
  5. Informationen zum 2. Buch Chronik nach J. MacArthur 

Fragen

  • Wie wurde Hiskia von seiner schweren Krankheit geheilt?
  • Wie gingen Hiskia und Jesaja gegen die Lästerungen von Sanherib, dem König von Assur, vor?

Bibeltext

2. Chronik 32,1-19 2. Könige 19-20; 2. Chronik 32,20-33

2. Chronik 32,1-19

1 Nach diesen Dingen und dieser Treue kam Sanherib, der König von Assyrien; und er drang in Juda ein und belagerte die festen Städte, und er beabsichtigte, sie für sich zu erobern. 2 Und als Jehiskia sah, dass Sanherib gekommen war und dass sein Angesicht zum Kampf gegen Jerusalem gerichtet war, 3 da beriet er sich mit seinen Obersten und seinen Helden, die Wasser der Quellen zu verstopfen, die außerhalb der Stadt waren; und sie halfen ihm. 4 Und es versammelte sich viel Volk, und sie verstopften alle Quellen und den Bach, der mitten durchs Land fließt, indem sie sprachen: Warum sollten die Könige von Assyrien kommen und viel Wasser finden? 5 Und er fasste Mut und baute die ganze Mauer, wo sie eingerissen war, und zog sie hoch bis an die Türme und baute die andere Mauer außerhalb und befestigte das Millo der Stadt Davids; und er fertigte Waffen in Menge und Schilde. 6 Auch setzte er Kriegsoberste über das Volk; und er versammelte sie zu sich auf den Platz am Stadttor und redete zu ihren Herzen und sprach: 7 Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor dem König von Assyrien und vor all der Menge, die mit ihm ist; denn mit uns sind mehr als mit ihm. 8 Mit ihm ist ein Arm des Fleisches; aber mit uns ist der HERR, unser Gott, um uns zu helfen 💪 und unsere Kämpfe zu führen 💪! Und das Volk verließ sich auf die Worte Jehiskias, des Königs von Juda.

9 Danach sandte Sanherib, der König von Assyrien, seine Knechte nach Jerusalem (er war aber noch vor Lachis, und seine ganze Macht mit ihm), zu Jehiskia, dem König von Juda, und zu ganz Juda, das in Jerusalem war, und ließ sagen: 10 So spricht Sanherib, der König von Assyrien: Worauf vertraut ihr, dass ihr in Belagerung bleibt in Jerusalem? 11 Verführt euch Jehiskia nicht, um euch dem Tod durch Hunger und Durst preiszugeben, indem er spricht: Der HERR, unser Gott, wird uns aus der Hand des Königs von Assyrien erretten? 12 Ist es nicht Jehiskia, der seine Höhen und seine Altäre weggetan und zu Juda und zu Jerusalem gesprochen und gesagt hat: Vor einem Altar sollt ihr anbeten, und auf ihm sollt ihr räuchern? 13 Wisst ihr nicht, was ich und meine Väter allen Völkern der Länder getan haben? Haben die Götter der Nationen der Länder irgendwie vermocht, ihr Land aus meiner Hand zu erretten? 14 Wer ist unter allen Göttern dieser Nationen, die meine Väter vertilgt haben, der vermocht hätte, sein Volk aus meiner Hand zu erretten, dass euer Gott vermögen sollte, euch aus meiner Hand zu erretten? 15 Und nun, dass euch Hiskia nicht täusche und dass er euch nicht auf solche Weise verführe! Und glaubt ihm nicht! Denn kein Gott irgendeiner Nation und irgendeines Königreichs hat sein Volk aus meiner Hand und aus der Hand meiner Väter zu erretten vermocht; wie viel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand erretten!

16 Und noch mehr redeten seine Knechte gegen Gott, den HERRN, und gegen Jehiskia, seinen Knecht. 17 Auch schrieb er einen Brief, um den HERRN, den Gott Israels, zu verhöhnen und gegen ihn zu reden, indem er sprach: Wie die Götter der Nationen der Länder, die ihr Volk nicht aus meiner Hand errettet haben, so wird auch der Gott Jehiskias sein Volk nicht aus meiner Hand erretten. 18 Und sie riefen dem Volk von Jerusalem, das auf der Mauer war, mit lauter Stimme auf Jüdisch zu, um sie zu schrecken und bestürzt zu machen, damit sie die Stadt einnähmen. 19 Und sie redeten von dem Gott Jerusalems wie von den Göttern der Völker der Erde, einem Machwerk von Menschenhänden.

2. Könige 19,1-20

1 Und es geschah, als der König Hiskia es hörte, da zerriss er seine Kleider und hüllte sich in Sacktuch und ging in das Haus des HERRN. 2 Und er sandte Eljakim, der über das Haus war, und Schebna, den Schreiber, und die Ältesten der Priester, in Sacktuch gehüllt, zu dem Propheten Jesaja, dem Sohn des Amoz. 3 Und sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Dieser Tag ist ein Tag der Bedrängnis und der Züchtigung und der Schmähung; denn die Kinder sind bis an die Geburt gekommen, aber da ist keine Kraft zum Gebären. 4 Vielleicht wird der HERR, dein Gott, alle Worte des Rabsake hören, den sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen, und wird die Worte bestrafen, die der HERR, dein Gott, gehört 🧏🏻 hat. Erhebe denn ein Gebet für den Überrest, der sich noch vorfindet.

5 Und die Knechte des Königs Hiskia kamen zu Jesaja. 6 Und Jesaja sprach zu ihnen: So sollt ihr zu eurem Herrn sagen: So spricht 🗨️ der HERR: Fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast, womit die Diener des Königs von Assyrien mich gelästert haben. 7 Siehe, ich will 💪​ ihm einen Geist eingeben, dass er ein Gerücht hören und in sein Land zurückkehren wird; und ich will 💪 ihn in seinem Land durchs Schwert fällen.

8 Und der Rabsake kehrte zurück und fand den König von Assyrien kämpfend gegen Libna; denn er hatte gehört, dass er von Lachis aufgebrochen sei. 9 Und er hörte über Tirhaka, den König von Äthiopien, sagen: Siehe, er ist ausgezogen, um gegen dich zu kämpfen. Da sandte er wieder Boten zu Hiskia und sprach: 10 So sollt ihr zu Hiskia, dem König von Juda, sprechen und sagen: Dass dich dein Gott nicht täusche, auf den du vertraust, indem du sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden! 11 Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan haben, indem sie sie vertilgten; und du solltest errettet werden? 12 Haben die Götter der Nationen, die meine Väter vernichtet haben, sie errettet: Gosan und Haran und Rezeph und die Kinder Edens, die in Telassar waren? 13 Wo ist der König von Hamat und der König von Arpad und der König der Stadt Sepharwaim, von Hena und Iwa?

14 Und Hiskia nahm den Brief aus der Hand der Boten und las ihn; und er ging in das Haus des HERRN hinauf, und Hiskia breitete ihn vor dem HERRN aus. 15 Und Hiskia betete 🙏 vor dem HERRN und sprach 🙏: HERR, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht 💪. 16 HERR, neige dein Ohr 👂 und höre 🧏🏻! HERR, tu deine Augen 👀 auf und sieh 👀! Ja, höre 🧏🏻 die Worte Sanheribs, die er gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen! 17 Wahrlich, HERR, die Könige von Assyrien haben die Nationen und ihr Land verwüstet, 18 und sie haben ihre Götter ins Feuer geworfen; denn sie waren keine Götter, sondern ein Werk von Menschenhänden, Holz und Stein, und sie haben sie zerstört. 19 Und nun, HERR, unser Gott, rette 🛟 uns doch aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du, HERR, allein Gott bist!

20 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht 🗨️ der HERR, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, habe ich gehört. 21 Dies ist das Wort 🗨️, das der HERR über ihn geredet 🗨️ hat:
Es verachtet dich, es verspottet dich die Jungfrau, die Tochter Zion; die Tochter Jerusalem schüttelt das Haupt hinter dir her.

22 Wen hast du verhöhnt und gelästert und gegen wen die Stimme erhoben? Gegen den Heiligen Israels hast du deine Augen emporgerichtet!

23 Durch deine Boten hast du den Herrn verhöhnt und hast gesprochen: „Mit der Menge meiner Wagen habe ich die Höhe der Berge erstiegen, das äußerste Ende des Libanon; und ich werde umhauen den Hochwuchs seiner Zedern, die Auswahl seiner Zypressen, und ich werde kommen in seine äußerste Wohnung, in seinen Baumgarten.

24 Ich habe gegraben und fremde Wasser getrunken; und mit der Sohle meiner Füße werde ich alle Ströme Mazors austrocknen.“

25 Hast du nicht gehört, dass ich es von fern her gewirkt und von den Tagen der Vorzeit her gebildet habe? Nun habe ich es kommen lassen, dass du feste Städte zu öden Steinhaufen verwüstest.

26 Und ihre Bewohner waren machtlos, sie wurden bestürzt und beschämt; sie waren <wie> Kraut des Feldes und grünes Gras, <wie> Gras der Dächer und wie Korn, das verbrannt ist, ehe es aufschießt.

27 Und ich kenne 💭 dein Sitzen und dein Aus- und dein Eingehen und dein Toben gegen mich.

28 Wegen deines Tobens gegen mich und weil dein Übermut in meine Ohren heraufgekommen ist, werde ich meinen Ring in deine Nase legen und mein Gebiss in deine Lippen und werde dich zurückführen auf dem Weg, auf dem du gekommen bist! –

29 Und dies soll dir das Zeichen sein: Man wird in diesem Jahr den Nachwuchs der Ernte essen und im zweiten Jahr, was ausgesprosst ist; im dritten Jahr aber sät und erntet und pflanzt Weinberge und esst ihre Frucht. 30 Und das Entronnene vom Haus Juda, das übrig geblieben ist, wird wieder wurzeln nach unten und Frucht tragen nach oben. 31 Denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen, und ein Entronnenes vom Berg Zion. Der Eifer 💪​ des HERRN wird dies tun 💪.

32 Darum, so spricht 🗨️ der HERR über den König von Assyrien: Er wird nicht in diese Stadt kommen und keinen Pfeil hineinschießen und keinen Schild ihr zukehren und keinen Wall gegen sie aufschütten. 33 Auf dem Weg, auf dem er gekommen ist, auf dem wird er zurückkehren und wird nicht in diese Stadt kommen, spricht 🗨️ der HERR. 34 Und ich will diese Stadt beschirmen, um sie zu retten 🛟, um meinet - und um meines Knechtes David willen.

35 Und es geschah in jener Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und schlug 💪 im Lager der Assyrer 185.000 Mann. Und als man frühmorgens aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname. 36 Und Sanherib, der König von Assyrien, brach auf, und er zog fort und kehrte zurück und blieb in Ninive. 37 Und es geschah, als er sich niederbeugte im Haus Nisroks, seines Gottes, da erschlugen ihn Adrammelek und Sarezer, seine Söhne, mit dem Schwert; und sie entkamen in das Land Ararat. Und Esar-Haddon, sein Sohn, wurde König an seiner statt.

2. Chronik 32,20-23

20 Und der König Jehiskia und Jesaja, der Sohn des Amoz, der Prophet, beteten deswegen und schrien zum Himmel. 21 Da sandte der HERR einen Engel, der alle tapferen Helden und Fürsten und Obersten im Lager des Königs von Assyrien vertilgte; und dieser zog mit Beschämung des Angesichts in sein Land zurück. Und als er in das Haus seines Gottes ging, fällten ihn dort durchs Schwert solche, die aus seinem Leib hervorgegangen waren.

22 So rettete 🛟​ der HERR Jehiskia und die Bewohner von Jerusalem aus der Hand Sanheribs, des Königs von Assyrien, und aus der Hand aller; und er leitete 💪 sie ringsum. 23 Und viele brachten Gaben für den HERRN nach Jerusalem und Kostbarkeiten für Jehiskia, den König von Juda; und er wurde danach erhoben in den Augen aller Nationen.

2. Könige 20,1-11

1 In jenen Tagen wurde Hiskia krank zum Sterben. Und Jesaja, der Sohn des Amoz, der Prophet, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht 🗨️ der HERR: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht genesen. 2 Da wandte er sein Angesicht zur Wand und betete 🙏 zu dem HERRN und sprach: 3 Ach, HERR, gedenke doch, dass ich in Wahrheit und mit ungeteiltem Herzen ❤️​ vor deinem Angesicht gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr.

4 Und es geschah, Jesaja war noch nicht zur mittleren Stadt hinausgegangen, 5 da erging das Wort des HERRN an ihn, indem er sprach: Kehre um und sprich zu Hiskia, dem Fürsten meines Volkes: So spricht 🗨️ der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet 🙏 gehört 🧏🏻, ich habe deine Tränen gesehen; siehe, ich will 💪 dich heilen; am dritten Tag wirst du in das Haus des HERRN hinaufgehen. 6 Und ich will 💪 zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzufügen. Und aus der Hand des Königs von Assyrien will 💪 ich dich und diese Stadt erretten; und ich will 💪 diese Stadt beschirmen um meinet- und um meines Knechtes David willen. 7 Und Jesaja sprach: Holt einen Feigenkuchen. Und sie holten ihn und legten ihn auf das Geschwür; und er genas.

8 Und Hiskia sprach zu Jesaja: Welches ist das Zeichen, dass der HERR mich heilen wird und dass ich am dritten Tag in das Haus des HERRN hinaufgehen werde? 9 Und Jesaja sprach: Dies wird dir das Zeichen sein von Seiten des HERRN, dass der HERR das Wort 🗨️ tun wird, das er geredet hat: Soll der Schatten zehn Stufen vorwärts gehen, oder soll er zehn Stufen zurückgehen? 10 Und Jehiskia sprach: Es ist dem Schatten ein Leichtes, zehn Stufen zu fallen; nein, sondern der Schatten soll zehn Stufen rückwärts gehen. 11 Da rief der Prophet Jesaja zu dem HERRN; und er ließ 💪 den Schatten an den Stufen, die er an der Sonnenuhr des Ahas hinuntergegangen war, um zehn Stufen rückwärts gehen.

2. Chronik 32,24

24 In jenen Tagen wurde Jehiskia krank zum Sterben; und er betete 🙏 zu dem HERRN. Und er redete zu ihm und gab ihm ein Wunder 💪.

2. Könige 20,12-21

12 Zu jener Zeit sandte Berodak-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Brief und Geschenk an Hiskia; denn er hatte gehört, dass Hiskia krank gewesen war. 13 Und Hiskia hörte sie an, und er zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus: das Silber und das Gold und die Gewürze und das kostbare Öl und sein ganzes Zeughaus und alles, was sich in seinen Schätzen vorfand; es gab nichts in seinem Haus und in seiner ganzen Herrschaft, was Hiskia ihnen nicht gezeigt hätte. 14 Da kam Jesaja, der Prophet, zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt? Und woher sind sie zu dir gekommen? Und Hiskia sprach: Aus fernem Land sind sie gekommen, von Babel. 15 Und er sprach: Was haben sie in deinem Haus gesehen? Und Hiskia sprach: Sie haben alles gesehen, was in meinem Haus ist; es gibt nichts in meinen Schätzen, was ich ihnen nicht gezeigt hätte. 16 Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort 🗨️ des HERRN! 17 Siehe, es kommen Tage, da alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter aufgehäuft haben bis auf diesen Tag, nach Babel weggebracht werden wird; es wird nichts übrig bleiben, spricht 🗨️ der HERR. 18 Und von deinen Söhnen, die aus dir hervorkommen werden, die du zeugen wirst, wird man nehmen, und sie werden Hofbeamte im Palast des Königs von Babel sein. 19 Und Hiskia sprach zu Jesaja: Das Wort des HERRN ist gut, das du geredet hast; und er sprach: Nicht wahr, es wird Frieden und Bestand sein in meinen Tagen?

20 Und das Übrige der Geschichte Hiskias und seine ganze Macht, und wie er den Teich und die Wasserleitung gemacht und das Wasser in die Stadt geleitet hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Juda? 21 Und Hiskia legte 💀 sich zu seinen Vätern. Und Manasse, sein Sohn, wurde König an seiner statt.

2. Chronik 32,25-33

25 Aber Jehiskia vergalt nicht nach der Wohltat, die ihm erwiesen worden war, denn sein Herz ❤️​ erhob sich; und es kam ein Zorn über ihn und über Juda und Jerusalem. 26 Da demütigte sich Jehiskia wegen der Überhebung seines Herzens ❤️, er und die Bewohner von Jerusalem; und der Zorn 💪​ des HERRN kam nicht über sie in den Tagen Jehiskias.

27 Und Jehiskia hatte sehr viel Reichtum und Ehre. Und er machte sich Schatzkammern für Silber und Gold und Edelsteine und für Gewürze und für Schilde und für allerlei kostbare Geräte; 28 und Vorratshäuser für den Ertrag an Getreide und Most und Öl, und Ställe für allerlei Vieh, und er verschaffte sich Herden für die Ställe. 29 Und er legte sich Städte an und Herden von Kleinvieh und Rindern in Menge; denn Gott gab ihm eine sehr große Habe. 30 Und er, Jehiskia, verstopfte den oberen Ausfluss der Wasser des Gihon und leitete sie unter <der Erde> nach Westen zur Stadt Davids. Und Jehiskia hatte Gelingen in all seinem Tun. 31 Und so verließ 💪​ ihn Gott bei den Gesandten der Fürsten von Babel (die zu ihm gesandt hatten, um nach dem Wunder zu fragen, das im Land geschehen war), um ihn zu prüfen, um alles zu erkennen, was in seinem Herzen ❤️ war.

32 Und das Übrige der Geschichte Jehiskias und seine guten Taten, siehe, sie sind geschrieben im Gesicht Jesajas, des Sohnes des Amoz, des Propheten, im Buch der Könige von Juda und Israel. 33 Und Jehiskia legte 💀 sich zu seinen Vätern, und man begrub 💀 ihn auf der Anhöhe der Gräber der Söhne Davids; und ganz Juda und die Bewohner von Jerusalem erwiesen ihm Ehre bei seinem Tod. Und Manasse, sein Sohn, wurde König an seiner statt.


meine Antworten


Wie wurde Hiskia von seiner schweren Krankheit geheilt?

  • Hiskia bat Gott um Gesundheit (2. Kö 20,2.3)
  • Gott schenkte ihm noch 15 Jahre (2. Kö 20,4-6)

Wie gingen Hiskia und Jesaja gegen die Lästerungen von Sanherib, dem König von Assur, vor?

  • sie beteten sich (1. Chr 32,20)
  • sie schrieen zum Herrn um Hilfe (1. Chr 32,20)

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