Tag 225

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Joel nach M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Joel nach J. MacArthur
  3. Einführung in den Propheten Joel - R. Liebi

Fragen

  • Beschreibe mit einigen Stichworten, wie der kommende „Tag des Herrn“ von Joel dargestellt wird!
  • Wovon wird die Zeit nach dem Krieg im Tal Josafats gekennzeichnet sein?

Bibeltext

Joel 1-4

Joel 1

1 Das Wort 🗨️ des HERRN, das an Joel, den Sohn Pethuels, erging.

2 Hört 🧏🏻 dieses, ihr Alten, und nehmt es zu Ohren 👂, alle ihr Bewohner des Landes! Ist so etwas in euren Tagen geschehen oder in den Tagen eurer Väter? 3 Erzählt 🗨️ davon euren Kindern, und eure Kinder ihren Kindern, und ihre Kinder dem folgenden Geschlecht: 4 Was der Nager übrig gelassen hatte, fraß die Heuschrecke; und was die Heuschrecke übrig gelassen hatte, fraß der Abfresser; und was der Abfresser übrig gelassen hatte, fraß der Vertilger.

5 Wacht auf, ihr Betrunkenen, und weint! Und heult, alle ihr Weinsäufer, über den Most, weil er weggenommen ist von eurem Mund! 6 Denn eine Nation ist über mein Land heraufgezogen, mächtig und ohne Zahl; ihre Zähne sind Löwenzähne, und sie hat das Gebiss einer Löwin. 7 Sie hat meinen Weinstock zu einer Wüste gemacht und meinen Feigenbaum zerknickt; sie hat ihn vollständig abgeschält und hingeworfen, seine Ranken sind weiß geworden.

8 Wehklage wie eine Jungfrau, die wegen des Gatten ihrer Jugend mit Sacktuch umgürtet ist! 9 Speisopfer und Trankopfer sind weggenommen vom Haus 🏠​ des HERRN; es trauern die Priester, die Diener des HERRN.

10 Das Feld ist verwüstet, es trauert der Erdboden; denn das Korn ist verwüstet, der Most ist vertrocknet, verwelkt das Öl 🏺. 11 Seid beschämt, ihr Ackerbauern, heult, ihr Winzer, über den Weizen und über die Gerste! Denn die Ernte des Feldes ist zugrunde gegangen; 12 der Weinstock ist verdorrt und der Feigenbaum verwelkt; Granatbaum, auch Palme und Apfelbaum, alle Bäume des Feldes sind verdorrt; ja, verdorrt ist die Freude von den Menschenkindern.

13 Umgürtet euch und wehklagt, ihr Priester; heult, ihr Diener des Altars! Kommt, übernachtet in Sacktuch, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer sind dem Haus 🏠​ eures Gottes entzogen. 14 Heiligt ein Fasten 🙏, ruft eine Festversammlung aus; versammelt die Ältesten, alle Bewohner des Landes zum Haus 🏠​ des HERRN, eures Gottes, und schreit 🙏 zu dem HERRN!

15 Ach, welch ein Tag! Denn nahe ist der Tag des HERRN, und er kommt wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen. 16 Ist nicht die Speise vor unseren Augen weggenommen, Freude und Frohlocken vom Haus 🏠​ unseres Gottes? 17 Vermodert sind die Samenkörner unter ihren Schollen; verödet sind die Vorratshäuser, zerfallen die Scheunen, denn das Korn ist verdorrt. 18 Wie stöhnt das Vieh! Die Rinderherden sind bestürzt, weil sie keine Weide haben; auch die Kleinviehherden büßen. 19 Zu dir, HERR, rufe ich 🙏; denn ein Feuer 🔥hat die Weideplätze der Steppe verzehrt und eine Flamme alle Bäume des Feldes versengt. 20 Auch die Tiere des Feldes schreien lechzend zu dir; denn vertrocknet sind die Wasserbäche, und ein Feuer 🔥 hat die Weideplätze der Steppe verzehrt.

Joel 2

1 Stoßt in die Posaune auf Zion, und blast Lärm auf meinem heiligen Berg 🌄! Beben sollen alle Bewohner des Landes; denn es kommt der Tag des HERRN, denn er ist nahe: 2 ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag des Gewölks und der Wolkennacht. Wie die Morgendämmerung ist es ausgebreitet über die Berge 🌄, ein großes und mächtiges Volk, wie seinesgleichen von Ewigkeit her nicht gewesen ist und nach ihm nicht mehr sein wird bis in die Jahre der Geschlechter und Geschlechter.

3 Vor ihm her verzehrt das Feuer 🔥, und hinter ihm lodert die Flamme; vor ihm ist das Land wie der Garten Eden, und hinter ihm eine öde Wüste, und auch keine Entronnenen lässt es übrig. 4 Sein Aussehen ist wie das Aussehen von Pferden; und wie Reitpferde, so rennen sie. 5 Wie Wagengerassel hüpfen sie auf den Gipfeln der Berge 🌄, wie das Prasseln der Feuerflamme 🔥, die Stoppeln verzehrt; sie sind wie ein mächtiges Volk, zum Kampf ⚔️ gerüstet. 6 Vor ihm zittern die Völker, alle Angesichter erblassen.7 Sie rennen wie Helden, wie Kriegsleute ersteigen sie die Mauer; und sie ziehen jeder auf seinem Weg, und ihre Pfade wechseln sie nicht. 8 Und keiner drängt den anderen, sie ziehen jeder einzeln auf seiner Bahn; und sie stürzen zwischen den Waffen hindurch und verwunden sich nicht. 9 Sie laufen in der Stadt umher, rennen auf die Mauer, steigen in die Häuser; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb. 10 Vor ihnen erbebt die Erde, erzittert der Himmel; Sonne und Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz. 11 Und der HERR lässt vor seiner Heeresmacht her seine Stimme erschallen 🗨️, denn sein Heerlager ist sehr groß, denn der Vollstrecker seines Wortes ist mächtig; denn groß ist der Tag des HERRN und sehr furchtbar, und wer kann ihn ertragen?

12 Aber auch jetzt noch, spricht 🗨️ der HERR, kehrt um zu mir mit eurem ganzen Herzen ❤️ und mit Fasten 🙏 und mit Weinen und mit Klagen 🙏. 13 Und zerreißt euer Herz 💔 und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott; denn er ist gnädig 🎁 und barmherzig 🎁, langsam zum Zorn und groß an Güte 🎁 und lässt sich des Übels gereuen. 14 Wer weiß? Er könnte umkehren und es sich gereuen lassen, und er könnte Segen 🫳 hinter sich zurücklassen: Speisopfer und Trankopfer 💧 für den HERRN, euren Gott.

15 Stoßt in die Posaune 🎺 auf Zion, heiligt ein Fasten 🙏, ruft eine Festversammlung aus! 16 Versammelt das Volk, heiligt eine Versammlung, bringt die Ältesten zusammen, versammelt die Kinder und die Säuglinge an den Brüsten; der Bräutigam trete aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemach! 17 Die Priester, die Diener des HERRN, sollen weinen zwischen der Halle und dem Altar und sprechen: Verschone, HERR, dein Volk und gib nicht dein Erbteil der Schmähung hin, dass sie den Nationen zum Sprichwort seien! Warum soll man unter den Völkern sagen: Wo ist ihr Gott?

18 Dann eifert 💪 der HERR für sein Land, und er hat Mitleid 💪 mit seinem Volk. Und der HERR antwortet 🗨️ und spricht 🗨️ zu seinem Volk: 19 Siehe, ich sende euch das Korn und den Most und das Öl 🏺, dass ihr davon satt werdet; und ich werde euch nicht mehr zum Hohn machen unter den Nationen. 20 Und ich werde den von Norden Kommenden von euch entfernen und ihn in ein dürres und wüstes Land vertreiben, seinen Vortrab in das vordere Meer und seinen Nachtrab in das hintere Meer; und sein Gestank wird aufsteigen, und aufsteigen sein übler Geruch, weil er Großes getan hat. 21 Fürchte dich nicht, Erde; frohlocke und freue dich, denn der HERR tut Großes! 22 Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes, denn es grünen die Weideplätze der Steppe; denn der Baum trägt seine Frucht, der Feigenbaum und der Weinstock geben ihren Ertrag. 23 Und ihr, Kinder Zions, frohlockt und freut euch in dem HERRN, eurem Gott! Denn er gibt euch den Frühregen 🌦️​​ nach rechtem Maß, und er lässt euch Regen 🌦️​​ herabkommen: Frühregen 🌦️​​ und Spätregen 🌦️​​ wie zuvor. 24 Und die Tennen werden voll Getreide sein und die Fässer überfließen von Most und Öl 🏺. 25 Und ich werde euch die Jahre erstatten, die die Heuschrecke, der Abfresser und der Vertilger und der Nager gefressen haben – mein großes Heer, das ich unter euch gesandt habe. 26 Und ihr werdet essen, essen und satt werden und werdet den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen 🙏, der Wunderbares an euch getan 💪 hat. 27 Und mein Volk soll nie mehr beschämt werden. Und ihr werdet wissen, dass ich in Israels Mitte bin und dass ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst. Und mein Volk soll nie mehr beschämt werden.

Joel 3

1 Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist 🕊️ ausgießen werde über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte sehen. 2 Und sogar über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen.3 Und ich werde Wunder geben im Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer 🔥 und Rauchsäulen; 4 die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. – 5 Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet 🛟 werden; denn auf dem Berg 🌄 Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR  gesprochen 🗨️ hat, und unter den Übriggebliebenen, die der HERR berufen wird.

Joel 4

1 Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit 🕒, wenn ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden werde, 2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen; und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben; und mein Land haben sie geteilt 3 und über mein Volk das Los geworfen; und den Knaben haben sie für eine Hure gegeben und das Mädchen für Wein verkauft, den sie getrunken haben.

4 Und auch ihr, was wollt ihr mir, Tyrus und Sidon und alle ihr Bezirke Philistäas? Wollt ihr mir eine Tat vergelten, oder wollt ihr mir etwas antun? Schnell, unverzüglich werde ich euer Tun auf euren Kopf zurückbringen,  5 dass ihr mein Silber und mein Gold 🪙 weggenommen und meine besten Kleinode in eure Tempel gebracht und die Kinder Judas 6 und die Kinder Jerusalems den Kindern der Griechen verkauft habt, um sie weit von ihrer Grenze zu entfernen. 7 Siehe, ich will sie erwecken von dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und will euer Tun auf euren Kopf zurückbringen. 8 Und ich werde eure Söhne und eure Töchter in die Hand der Kinder Judas verkaufen; und diese werden sie an die Sabäer verkaufen, an eine ferne Nation; denn der HERR hat geredet 🗨️.

9 Ruft dies aus unter den Nationen, heiligt einen Krieg, erweckt die Helden; alle Kriegsmänner sollen herankommen und heraufziehen! 10 Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern und eure Winzermesser zu Lanzen; der Schwache sage: Ich bin ein Held! 11 Eilt und kommt her, alle ihr Nationen ringsum, und versammelt euch! Dahin, HERR, sende deine Helden hinab! 12 Die Nationen sollen sich aufmachen und hinabziehen in die Talebene Josaphat; denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsum zu richten. 13 Legt die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommt, stampft, denn die Kelter ist voll, die Fässer fließen über! Denn groß ist ihre Bosheit.

14 Getümmel, Getümmel im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. 15 Die Sonne und der Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz. 16 Und der HERR brüllt aus Zion und lässt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und der HERR ist eine Zuflucht für sein Volk und eine Festung für die Kinder Israel. 17 Und ihr werdet erkennen, dass ich, der HERR, euer Gott bin, der auf Zion wohnt, meinem heiligen Berg 🌄. Und Jerusalem wird heilig sein, und Fremde werden es nicht mehr durchziehen.

18 Und es wird geschehen, an jenem Tag werden die Berge 🌄 von Most triefen und die Hügel von Milch 🥛 fließen, und alle Bäche Judas werden von Wasser 💧 fließen; und eine Quelle💧  wird aus dem Haus 🏠​ des HERRN hervorbrechen und das Tal Sittim bewässern. 19 Ägypten wird zur Einöde und Edom zu einer öden Wüste werden wegen der Gewalttat an den Kindern Judas, weil sie in ihrem Land unschuldiges Blut 🩸 vergossen haben. 20 Aber Juda soll in Ewigkeit bewohnt werden und Jerusalem von Geschlecht zu Geschlecht. 21 Und ich werde 💪​ sie von ihrem Blut 🩸 reinigen 💪, von dem ich sie nicht gereinigt 💪​ hatte. Und der HERR wird in Zion wohnen 💪.


 


meine Antworten

Beschreibe mit einigen Stichworten, wie der kommende „Tag des Herrn“ von Joel dargestellt wird!

  • Verwüstung des Allmächtigen (Joe 1,15)
  • fehlende und zerstörte Nahrungsmittel (Joe 1,16-20)
  • ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit (Joe 2,2)
  • ein Tag des Gewölks und des Wetterdunkels (Joe 2,2)
  • Zerstörung durch Krieg (Joe 2,2-10)

Wovon wird die Zeit nach dem Krieg im Tal Josafats gekennzeichnet sein?

  • Essen und trinken im Überfluss (Joe 4,18)

Informationen

 


weiterführende Dokumente 

 

 

TAG 231

Informationen zu den Büchern

  1. Informationen zum 1. und 2. Buch Könige nach M. Röseler 
  2. Informationen zum 2. Buch Könige - J. MacArthur
  3. Einführung in das 2. Buch Könige - R. Liebi
  4. Informationen zum 1. und 2. Buch Chronik nach M. Röseler 
  5. Informationen zum 2. Buch Chronik nach J. MacArthur 

Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2. Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

2. Könige 16; 2. Chronik 28; 2. Könige 17

2. Könige 16

Im siebzehnten Jahr Pekachs, des Sohnes Remaljas, wurde Ahas König, der Sohn Jothams, des Königs von Juda. Zwanzig Jahre war Ahas alt, als er König wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. Und er tat nicht, was recht war in den Augen des HERRN, seines Gottes, wie sein Vater David; sondern er wandelte auf dem Weg der Könige von Israel, und er ließ sogar seinen Sohn durchs Feuer gehen, nach den Gräueln der Nationen, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte; und er opferte und räucherte auf den Höhen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum.

Damals zogen Rezin, der König von Syrien, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, nach Jerusalem hinauf zum Kampf; und sie belagerten Ahas, aber sie vermochten nicht <gegen ihn> zu kämpfen. Zu jener Zeit brachte Rezin, der König von Syrien, Elat wieder an Syrien und trieb die Juden aus Elat hinaus; und die Syrer kamen nach Elat, und sie haben dort gewohnt bis auf diesen Tag. Da sandte Ahas Boten zu Tiglat-Pileser, dem König von Assyrien, und ließ <ihm> sagen: Ich bin dein Knecht und dein Sohn; komm herauf und rette mich aus der Hand des Königs von Syrien und aus der Hand des Königs von Israel, die sich gegen mich erhoben haben. Und Ahas nahm das Silber und das Gold, das sich im Haus des HERRN und in den Schätzen des Königshauses vorfand, und sandte es als Geschenk an den König von Assyrien. Und der König von Assyrien hörte auf ihn; und der König von Assyrien zog hinauf gegen Damaskus und nahm es ein und führte seine Einwohner weg nach Kir; und Rezin tötete er.

Und der König Ahas zog Tiglat-Pileser, dem König von Assyrien, entgegen, nach Damaskus. Und als er den Altar sah, der in Damaskus war, da sandte der König Ahas dem Priester Urija das Gleichnis des Altars und dessen Muster nach seiner ganzen Bauart. Und der Priester Urija baute den Altar; nach allem, was der König Ahas von Damaskus gesandt hatte, so machte ihn der Priester Urija, bis der König Ahas von Damaskus kam. Und als der König von Damaskus kam und der König den Altar sah, da trat der König an den Altar und opferte darauf; und er räucherte sein Brandopfer und sein Speisopfer und goss sein Trankopfer aus und sprengte das Blut seiner Friedensopfer an den Altar. Den kupfernen Altar aber, der vor dem HERRN <stand>, den rückte er von der Vorderseite des Hauses weg, von <der Stelle> zwischen seinem Altar und dem Haus des HERRN; und er setzte ihn an die Seite seines Altars nach Norden. Und der König Ahas gebot dem Priester Urija und sprach: Räuchere auf dem großen Altar das Morgen-Brandopfer und das Abend-Speisopfer und das Brandopfer des Königs samt seinem Speisopfer und das Brandopfer des ganzen Volkes des Landes samt ihren Speisopfern und ihren Trankopfern; und alles Blut der Brandopfer und alles Blut der Schlachtopfer sollst du daran sprengen; und der kupferne Altar soll für mich sein zum Erforschen. Und der Priester Urija tat nach allem, was der König Ahas geboten hatte.

Und der König Ahas brach die Felder an den Gestellen ab und tat die Becken, die darauf waren, weg; und er ließ das Meer von den kupfernen Rindern, die darunter waren, herabnehmen und auf eine Unterlage von Steinen setzen. Und den bedeckten Sabbat-Gang, den man am Haus gebaut hatte, und den äußeren Eingang des Königs veränderte er am Haus des HERRN wegen des Königs von Assyrien.

Und das Übrige der Geschichte des Ahas, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Juda? Und Ahas legte sich zu seinen Vätern, und er wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids. Und Hiskia, sein Sohn, wurde König an seiner statt.


2. Chronik 28

Zwanzig Jahre war Ahas alt, als er König wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. Und er tat nicht, was recht war in den Augen des HERRN, wie sein Vater David; : sondern er wandelte auf den Wegen der Könige von Israel, und auch machte er den Baalim gegossene Bilder; und er räucherte im Tal des Sohnes Hinnoms, und er verbrannte seine Söhne im Feuer, nach den Gräueln der Nationen, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte; und er opferte und räucherte auf den Höhen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum. Da gab ihn der HERR, sein Gott, in die Hand des Königs von Syrien; und sie schlugen ihn und führten eine große Menge Gefangene von ihm weg und brachten sie nach Damaskus. Und auch in die Hand des Königs von Israel wurde er gegeben, der ihm eine große Niederlage beibrachte. Und Pekach, der Sohn Remaljas, erschlug in Juda an einem Tag 120.000 <Mann>, alles tapfere Leute, weil sie den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten. Und Sikri, ein Held von Ephraim, erschlug Maaseja, den Sohn des Königs, und Asrikam, den Oberaufseher des Hauses, und Elkana, den Zweiten nach dem König. Und die Kinder Israel führten von ihren Brüdern 200.000 Frauen, Söhne und Töchter gefangen weg; und auch raubten sie große Beute von ihnen und brachten die Beute nach Samaria.

Und dort war ein Prophet des HERRN, mit Namen Oded; und er ging hinaus, dem Heer entgegen, das nach Samaria kam, und sprach zu ihnen: Siehe, weil der HERR, der Gott eurer Väter, gegen Juda zürnte, hat er sie in eure Hand gegeben; und ihr habt sie mit einer Wut gemordet, die bis an den Himmel reicht. Und nun beabsichtigt ihr, die Kinder Judas und Jerusalems euch zu Knechten und Mägden zu unterwerfen. Sind aber nicht bei euch selbst Verschuldungen gegen den HERRN, euren Gott? Und nun hört auf mich und sendet die Gefangenen zurück, die ihr von euren Brüdern weggeführt habt; denn die Zornglut des HERRN ist über euch. Da traten Männer von den Häuptern der Kinder Ephraim – Asarja, der Sohn Jochanans, Berekja, der Sohn Meschillemots, und Jehiskia, der Sohn Schallums, und Amasa, der Sohn Hadlais – vor die, die vom Heereszug kamen, und sprachen zu ihnen: Ihr sollt die Gefangenen nicht hierher bringen; denn um eine Schuld gegen den HERRN über uns zu bringen, beabsichtigt ihr <dies>, um unsere Sünden und unsere Verschuldungen zu mehren; denn wir haben <schon> eine große Schuld, und eine Zornglut ist über Israel! Da ließen die Gerüsteten die Gefangenen und die Beute vor den Obersten und der ganzen Versammlung zurück. Und die Männer, die mit Namen angegeben waren, standen auf und nahmen die Gefangenen; und alle, die nackt waren unter ihnen, bekleideten sie von der Beute; sie bekleideten und beschuhten sie und ließen sie essen und trinken und salbten sie; und alle, die ermattet waren, führten sie auf Eseln und brachten sie nach Jericho, der Palmenstadt, in die Nähe ihrer Brüder. Und sie kehrten nach Samaria zurück.

In jener Zeit sandte der König Ahas zu den Königen von Assyrien, dass sie ihm helfen möchten. Und wieder kamen die Edomiter, und sie schlugen Juda und führten Gefangene weg. Und die Philister fielen in die Städte der Niederung und des Südens von Juda ein und nahmen Beth-Semes ein und Ajjalon und Gederot und Soko und seine Tochterstädte, und Timna und seine Tochterstädte, und Gimso und seine Tochterstädte; und sie wohnten dort. Denn der HERR demütigte Juda, um Ahas’, des Königs von Israel, willen, weil er in Juda zügellos gehandelt und sich ganz treulos gegen den HERRN erwiesen hatte. Und Tilgat-Pilneser, der König von Assyrien, kam gegen ihn und bedrängte ihn und stärkte ihn nicht. Denn Ahas beraubte das Haus des HERRN und das Haus des Königs und der Obersten und gab <das Geraubte> dem König von Assyrien; aber er war ihm nicht zur Hilfe.

Und in der Zeit seiner Bedrängnis, da handelte er noch treuloser gegen den HERRN, er, der König Ahas. Und er opferte den Göttern von Damaskus, die ihn geschlagen hatten, und sprach: Da die Götter der Könige von Syrien ihnen helfen, so will ich ihnen opfern, und sie werden mir helfen; sie aber gereichten ihm und ganz Israel zum Fall. Und Ahas brachte die Geräte des Hauses Gottes zusammen und zerschlug die Geräte des Hauses Gottes; und er schloss die Türen des Hauses des HERRN und machte sich Altäre an allen Ecken in Jerusalem. Und in jeder einzelnen Stadt von Juda machte er Höhen, um anderen Göttern zu räuchern. Und er reizte den HERRN, den Gott seiner Väter.

Und das Übrige seiner Geschichte und alle seine Wege, die ersten und die letzten, siehe, sie sind geschrieben im Buch der Könige von Juda und Israel. Und Ahas legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt, in Jerusalem; denn man brachte ihn nicht in die Gräber der Könige von Israel. Und Jehiskia, sein Sohn, wurde König an seiner statt.


2. Könige 17

Im zwölften Jahr des Ahas, des Königs von Juda, wurde Hosea, der Sohn Elas, König über Israel in Samaria <und regierte> neun Jahre. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, doch nicht wie die Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren.

Gegen ihn zog Salmaneser, der König von Assyrien, herauf; und Hosea wurde sein Knecht und entrichtete ihm Tribut. Aber der König von Assyrien entdeckte eine Verschwörung des Hosea; denn er hatte Boten an So, den König von Ägypten, gesandt und hatte dem König von Assyrien keinen Tribut entrichtet, wie Jahr für Jahr. Da verhaftete ihn der König von Assyrien und legte ihn gebunden ins Gefängnis. Und der König von Assyrien zog herauf in das ganze Land und zog herauf nach Samaria und belagerte es drei Jahre lang. Im neunten Jahr Hoseas nahm der König von Assyrien Samaria ein und führte Israel nach Assyrien weg; und er ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Strom Gosans, und in den Städten Mediens.

Und dies geschah, weil die Kinder Israel gesündigt hatten gegen den HERRN, ihren Gott, der sie aus dem Land Ägypten heraufgeführt hatte, aus der Hand des Pharaos, des Königs von Ägypten, und weil sie andere Götter fürchteten
2. Kö 17,8: und in den Satzungen der Nationen wandelten, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte, und der Könige von Israel, die diese gemacht hatten. Und die Kinder Israel trieben gegen den HERRN, ihren Gott, heimlich Dinge, die nicht recht waren; und sie bauten sich Höhen in allen ihren Städten, von den Türmen der Wächter bis zu den festen Städten; und sie errichteten sich Bildsäulen und Ascherim auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum, und sie räucherten dort auf allen Höhen, wie die Nationen, die der HERR vor ihnen weggeführt hatte; und sie taten böse Dinge, um den HERRN zu reizen; und sie dienten den Götzen, von denen der HERR ihnen gesagt hatte: So etwas sollt ihr nicht tun! Und der HERR warnte Israel und Juda durch alle Propheten, alle Seher, indem er sprach: Kehrt um von euren bösen Wegen und haltet meine Gebote, meine Satzungen, nach dem ganzen Gesetz, das ich euren Vätern geboten und das ich euch gesandt habe durch meine Knechte, die Propheten. Aber sie hörten nicht und verhärteten ihren Nacken, gleich dem Nacken ihrer Väter, die dem HERRN, ihrem Gott, nicht geglaubt hatten. Und sie verachteten seine Satzungen und seinen Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen hatte, und seine Zeugnisse, die er ihnen bezeugt hatte; und sie wandelten der Eitelkeit nach und handelten eitel und <wandelten> den Nationen nach, die rings um sie her waren, von denen der HERR ihnen geboten hatte, nicht wie sie zu tun. Und sie verließen alle Gebote des HERRN, ihres Gottes, und machten sich gegossene Bilder, zwei Kälber, und machten eine Aschera und bückten sich vor dem ganzen Heer des Himmels und dienten dem Baal. Und sie ließen ihre Söhne und ihre Töchter durchs Feuer gehen und trieben Wahrsagerei und Beschwörung und verkauften sich zu tun, was böse war in den Augen des HERRN, um ihn zu reizen. Da erzürnte der HERR sehr über Israel und tat es vor seinem Angesicht weg; es blieb nichts übrig, nur der Stamm Juda allein.

Auch Juda hielt nicht die Gebote des HERRN, seines Gottes; und sie wandelten in den Satzungen Israels, die <jene> gemacht hatten. Da verwarf der HERR allen Samen Israels und demütigte sie, und er gab sie in die Hand von Plünderern, bis er sie von seinem Angesicht weggeworfen hatte. Denn Israel hatte sich vom Haus Davids losgerissen, und sie hatten Jerobeam, den Sohn Nebats, zum König gemacht; und Jerobeam lenkte Israel von der Nachfolge des HERRN ab und verleitete sie zu großer Sünde. Und die Kinder Israel wandelten in allen Sünden Jerobeams, die er getan hatte; sie wichen nicht davon, bis der HERR Israel vor seinem Angesicht wegtat, so wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, geredet hatte; und Israel wurde aus seinem Land nach Assyrien weggeführt bis auf diesen Tag.

Und der König von Assyrien brachte <Leute> aus Babel und aus Kuta und aus Awa und aus Hamat und aus Sepharwaim und ließ sie anstelle der Kinder Israel in den Städten Samarias wohnen; und sie nahmen Samaria in Besitz und wohnten in seinen Städten. Und es geschah, am Anfang ihrer Niederlassung dort, da fürchteten sie den HERRN nicht; und der HERR sandte Löwen unter sie, die unter ihnen würgten. Und man sprach zum König von Assyrien und sagte: Die Nationen, die du weggeführt und in den Städten Samarias hast wohnen lassen, kennen nicht die Weise des Gottes des Landes; und er hat Löwen unter sie gesandt, und siehe, sie töten sie, weil sie die Weise des Gottes des Landes nicht kennen. Da gebot der König von Assyrien und sprach: Lasst einen der Priester, die ihr von dort weggeführt habt, dahin gehen, dass sie hingehen und dort wohnen; und er lehre sie die Weise des Gottes des Landes. Und es kam einer der Priester, die man aus Samaria weggeführt hatte, und wohnte in Bethel; und er lehrte sie, wie sie den HERRN fürchten sollten. Und sie machten sich, Nation für Nation, ihre Götter, und stellten sie in die Höhenhäuser, die die Samariter gemacht hatten, Nation für Nation in ihren Städten, in denen sie wohnten. Und die Leute von Babel machten Sukkot-Benot; und die Leute von Kut machten Nergal; und die Leute von Hamat machten Aschima; und die Awiter machten Nibchas und Tartak; und die Sepharwiter verbrannten dem Adrammelek und dem Anammelek, den Göttern von Sepharwaim, ihre Söhne im Feuer. Und sie fürchteten den HERRN, und sie machten sich aus ihrer Gesamtheit Priester der Höhen, die für sie in den Höhenhäusern opferten. Sie fürchteten den HERRN, und sie dienten ihren Göttern nach der Weise der Nationen, aus denen man sie weggeführt hatte.

Bis auf diesen Tag tun sie nach den früheren Weisen: Sie fürchten den HERRN nicht, und sie tun nicht nach ihren Satzungen und nach ihren Rechten und <auch nicht> nach dem Gesetz und nach dem Gebot, das der HERR den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab. Und <doch> hatte der HERR einen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen geboten und gesagt: Ihr sollt keine anderen Götter fürchten und sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen und ihnen nicht opfern; sondern den HERRN, der euch mit großer Kraft und mit ausgestrecktem Arm aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, den sollt ihr fürchten, und den sollt ihr anbeten und ihm opfern. Und die Satzungen und die Rechte und das Gesetz und das Gebot, die er für euch geschrieben hat, sollt ihr halten, <um sie> zu tun alle Tage, und ihr sollt keine anderen Götter fürchten. Und den Bund, den ich mit euch geschlossen habe, sollt ihr nicht vergessen und sollt keine anderen Götter fürchten; sondern den HERRN, euren Gott, sollt ihr fürchten, und er wird euch erretten aus der Hand aller eurer Feinde. Aber sie hörten nicht, sondern taten nach ihrer früheren Weise.

So fürchteten diese Nationen den HERRN und dienten <zugleich> ihren geschnitzten Bildern. Auch ihre Kinder und ihre Kindeskinder tun bis auf diesen Tag so, wie ihre Väter getan haben.


 


meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieser Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Gott sieht unser Handeln (2. Kö 16,2; 17,2.17; 2. Chr 28,1)
  • Gott beurteilt unser Handeln (2. Kö 16,2; 17,2.17; 2. Chr 28,1)
  • Gott vergleicht die Könige mit David (2. Kö 16,2; 2. Chr 28,1)
  • Gott ist HERR (2. Kö 16,2; 17,7.9.14.19; 2. Chr 28,[[3]].9.10.25)
  • Gott ist persönlicher Gott („HERRN, seines / ihres Gottes“) (2. Kö 16,2; 17,7.9.14.19; 2. Chr 28,6.9.10.25)
  • Gott straft (2. Kö 17,7.8.20; 2. Chr 28,9.19)
  • Gott führte heraus aus Ägypten (2. Kö 17,7.36)
  • Gott hält sein Wort, wenn sie andere Göttern nachlaufen, dann müssen sie ihr Land verlassen (2. Kö 17,7-41 à 5. Mose 28)
  • Gott wurde zornig (2. Kö 17,11.17.18; 2. Chr 28,10)
  • Gott redete (2. Kö 17,12)
    • kein anderen Götter haben (2. Kö 17,12)
      zur Umkehr zu kommen (2. Kö 17,13)
    • Gottes Gebote und Ordnungen bewahren (2. Kö 17,13)
    • ihn zu fürchten (2. Kö 17,38)
  • Gott warnte durch Propheten und Seher (2. Kö 17,13; 2. Chr 28,9)
  • Gott schloss Bund (2. Kö 17,15.35.38)
  • Gott gibt Anweisungen / Gebote (2. Kö 17,16.17.19.35.37)
  • Gott führt weg (2. Kö 17,17.23)
  • Gott verwirft (2. Kö 17,20)
  • Gott gibt dahin (2. Kö 17,7; 2. Chr 28,4 à Röm 1,24-32)
  • Gott sendet Löwen (2. Kö 17,25.26)
  • Gott errettet (2. Kö 17,39)
  • Gott vertrieb die Völker (2. Chr 28,3)
  • Gott ist Gott ihrer Väter (2. Chr 28,6.9.25)
  • Gott erklärt sich (2. Chr 28,9)
  • Gott befreit (2. Chr 28,11)
  • Gott demütigt (2. Chr 28,19)

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitts ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...

... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

 

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...

Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • zu Gott umkehren (2. Kö 17,13)
  • Gottes Gebote und Ordnungen halten (2. Kö 17,7.35.37)
  • Gottes Warnungen nicht verwerfen (2. Kö 17,15)
  • nicht der Nichtigkeit hinterherlaufen (2. Kö 17,13)
  • mit ungeteilten Herzen Gott dienen (2. Kö 17,27-33)
  • vor Gott niederwerfen (2. Kö 17,36)
  • Gottes Bund nicht verlassen (2. Kö 17,38)
  • Gott fürchten (2. Kö 17,39)
  • Gott treu sein (2. Chr 28,19.22)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

 

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

 

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

 

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Krieg zwischen Israel und Juda
  • Gefangenname Israels

Informationen 


weiterführende Dokumente

 das geteilte Land

Tag 230

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum 1. und 2. Buch Könige nach M. Röseler 
  2. Informationen zum 2. Buch Könige - J. MacArthur
  3. Einführung in das 2. Buch Könige - R. Liebi
  4. Informationen zum 1. und 2. Buch Chronik nach M. Röseler 
  5. Informationen zum 2. Buch Chronik nach J. MacArthur 

Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2. Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

2. Könige 15,1-7; 2. Chronik 26; 2. Könige 15,8-38; 2. Chronik 27

2. Könige 15.1-7

Im siebenundzwanzigsten Jahr Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Asarja König, der Sohn Amazjas, des Königs von Juda. Sechzehn Jahre war er alt, als er König wurde, und er regierte zweiundfünfzig Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Jekolja, von Jerusalem. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater Amazja getan hatte. Doch die Höhen wichen nicht; das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. Und der HERR schlug den König, und er wurde aussätzig bis zum Tag seines Todes; und er wohnte in einem Krankenhaus. Jotham aber, der Sohn des Königs, war über das Haus und richtete das Volk des Landes.

Und das Übrige der Geschichte Asarjas, und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Juda? Und Asarja legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn bei seinen Vätern in der Stadt Davids. Und Jotham, sein Sohn, wurde König an seiner statt.


2. Chronik 26

Und das ganze Volk von Juda nahm Ussija, der sechzehn Jahre alt war, und sie machten ihn zum König an seines Vaters Amazja statt. Er baute Elot und brachte es an Juda zurück, nachdem der König sich zu seinen Vätern gelegt hatte. Sechzehn Jahre war Ussija alt, als er König wurde, und er regierte zweiundfünfzig Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Jekolja, von Jerusalem. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater Amazja getan hatte. Und er suchte Gott in den Tagen Sekarjas, der kundig war in den Gesichten Gottes; und in den Tagen, als er den HERRN suchte, gab Gott ihm Gelingen. Und er zog aus und kämpfte gegen die Philister und riss die Mauer von Gat und die Mauer von Jabne und die Mauer von Asdod nieder; und er baute Städte um Asdod her und unter den Philistern. Und Gott half ihm gegen die Philister und gegen die Araber, die in Gur-Baal wohnten, und gegen die Meuniter. Und die Ammoniter entrichteten Ussija Tribut, und sein Name drang bis nach Ägypten hin; denn er war überaus stark geworden. Und Ussija baute Türme in Jerusalem auf dem Ecktor und auf dem Taltor und auf dem Winkel und befestigte sie. Und er baute Türme in der Wüste und grub viele Zisternen; denn er hatte viel Vieh, sowohl in der Niederung als auch in der Ebene, <und> Ackerbauern und Weingärtner im Gebirge und am Karmel; denn er liebte den Ackerbau. Und Ussija hatte ein kriegführendes Heer, das in Scharen in den Kampf zog, nach der Zahl ihrer Musterung durch Jeghiel, den Schreiber, und Maaseja, den Vorsteher, unter der Leitung Hananjas, eines der Obersten des Königs. Die ganze Zahl der Häupter der Väter der tapferen Helden war 2.600. Und unter ihrer Leitung stand eine Heeresmacht von 307.500 <Mann>, die den Krieg führte mit gewaltiger Kraft, um dem König gegen den Feind beizustehen. Und Ussija bereitete ihnen, dem ganzen Heer, Schilde und Lanzen und Helme und Panzer und Bogen und Schleudersteine. Und er machte in Jerusalem Maschinen – eine Erfindung von Technikern –, die auf den Türmen und auf den Zinnen sein sollten, um mit Pfeilen und mit großen Steinen zu schießen. Und sein Name ging aus bis in die Ferne; denn wunderbar wurde ihm geholfen, bis er stark wurde.

Und als er stark geworden war, erhob sich sein Herz, bis er zu Fall kam; und er handelte treulos gegen den HERRN, seinen Gott, und trat in den Tempel des HERRN, um auf dem Räucheraltar zu räuchern. Da kam Asarja, der Priester, hinter ihm her, und mit ihm achtzig Priester des HERRN, tapfere Männer; und sie widerstanden dem König Ussija und sprachen zu ihm: Nicht dir, Ussija, geziemt es, dem HERRN zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aarons, die geheiligt sind zum Räuchern. Geh aus dem Heiligtum hinaus; denn du hast treulos gehandelt, und es wird dir nicht zur Ehre gereichen von Gott, dem HERRN. Aber Ussija wurde zornig; und er hatte in seiner Hand ein Räucherfass zum Räuchern; und als er über die Priester erzürnte, da brach der Aussatz aus an seiner Stirn, angesichts der Priester im Haus des HERRN neben dem Räucheraltar. Und Asarja, der Hauptpriester, und alle Priester wandten sich zu ihm, und siehe, er war aussätzig an seiner Stirn, und sie trieben ihn schnell von dort weg; und auch er selbst beeilte sich hinauszukommen, weil der HERR ihn geschlagen hatte. Und der König Ussija war aussätzig bis zum Tag seines Todes, und er wohnte in einem Krankenhaus als Aussätziger; denn er war vom Haus des HERRN ausgeschlossen. Und Jotham, sein Sohn, war über das Haus des Königs und richtete das Volk des Landes.

Und das Übrige der Geschichte Ussijas, die erste und die letzte, hat Jesaja geschrieben, der Sohn des Amoz, der Prophet. Und Ussija legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn bei seinen Vätern auf dem Begräbnisacker der Könige; denn man sprach: Er ist aussätzig. Und Jotham, sein Sohn, wurde König an seiner statt.


2. Könige 15.8-38

Im achtunddreißigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Sekarja, der Sohn Jerobeams, König über Israel in Samaria <und regierte> sechs Monate. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, so wie seine Väter getan hatten; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte. Und Sallum, der Sohn des Jabes, machte eine Verschwörung gegen ihn und erschlug ihn vor dem Volk und tötete ihn. Und er wurde König an seiner statt.

Und das Übrige der Geschichte Sekarjas, siehe, das ist geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Israel. Das ist das Wort des HERRN, das er zu Jehu geredet hatte, indem er sprach: Dir sollen Söhne der vierten <Generation> auf dem Thron Israels sitzen. Und so geschah es.

Sallum, der Sohn des Jabes, wurde König im neununddreißigsten Jahr Ussijas, des Königs von Juda; und er regierte einen Monat lang in Samaria. Da zog Menachem, der Sohn Gadis, von Tirza herauf und kam nach Samaria; und er erschlug Sallum, den Sohn des Jabes, in Samaria und tötete ihn. Und er wurde König an seiner statt.

Und das Übrige der Geschichte Sallums und seine Verschwörung, die er gemacht hat, siehe, das ist geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Israel. Damals schlug Menachem Tiphsach und alles, was darin war, und sein Gebiet, von Tirza aus, weil man ihm nicht geöffnet hatte. Und er schlug es; alle seine Schwangeren schlitzte er auf.

Im neununddreißigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Menachem, der Sohn Gadis, König über Israel <und regierte> zehn Jahre in Samaria. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte, alle seine Tage. <Und> Pul, der König von Assyrien, kam gegen das Land; und Menachem gab Pul tausend Talente Silber, damit seine Hand mit ihm wäre, um das Königtum in seiner Hand zu befestigen. Und Menachem legte die Zahlung des Geldes auf Israel, auf alle vermögenden Leute, um es dem König von Assyrien zu geben: fünfzig Sekel Silber auf jeden Mann. Da kehrte der König von Assyrien um und blieb nicht dort im Land.

Und das Übrige der Geschichte Menachems und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Israel? Und Menachem legte sich zu seinen Vätern. Und Pekachja, sein Sohn, wurde König an seiner statt.

Im fünfzigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekachja, der Sohn Menachems, König über Israel in Samaria <und regierte> zwei Jahre. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte. Und Pekach, der Sohn Remaljas, sein Anführer, machte eine Verschwörung gegen ihn und erschlug ihn in Samaria in der Burg des Königshauses, mit Argob und mit Arjeh; und mit ihm waren fünfzig Mann von den Söhnen der Gileaditer. Und er tötete ihn und wurde König an seiner statt.

Und das Übrige der Geschichte Pekachjas und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Israel.

Im zweiundfünfzigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekach, der Sohn Remaljas, König über Israel in Samaria <und regierte> zwanzig Jahre. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte. In den Tagen Pekachs, des Königs von Israel, kam Tiglat-Pileser, der König von Assyrien, und er nahm Ijjon ein und Abel-Beth-Maaka und Janoach und Kedes und Hazor und Gilead und Galiläa, das ganze Land Naphtali, und führte die Bewohner nach Assyrien weg. Und Hosea, der Sohn Elas, machte eine Verschwörung gegen Pekach, den Sohn Remaljas, und erschlug ihn und tötete ihn. Und er wurde König an seiner statt, im zwanzigsten Jahr Jothams, des Sohnes Ussijas.

Und das Übrige der Geschichte Pekachs und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Israel.

Im zweiten Jahr Pekachs, des Sohnes Remaljas, des Königs von Israel, wurde Jotham König, der Sohn Ussijas, des Königs von Juda. Fünfundzwanzig Jahre war er alt, als er König wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Jeruscha, die Tochter Zadoks. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN; er tat nach allem, was sein Vater Ussija getan hatte. Doch die Höhen wichen nicht; das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. Er baute das obere Tor des Hauses des HERRN.

Und das Übrige der Geschichte Jothams und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Juda? In jenen Tagen begann der HERR, Rezin, den König von Syrien, und Pekach, den Sohn Remaljas, gegen Juda zu senden. Und Jotham legte sich zu seinen Vätern, und er wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt seines Vaters David. Und Ahas, sein Sohn, wurde König an seiner statt.


2. Chronik 27

Fünfundzwanzig Jahre war Jotham alt, als er König wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Jeruscha, die Tochter Zadoks. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater Ussija getan hatte; nur ging er nicht in den Tempel des HERRN. Aber das Volk handelte noch böse. Er baute das obere Tor des Hauses des HERRN; auch an der Mauer des Ophel baute er viel. Und er baute Städte im Gebirge Juda; und in den Wäldern baute er Burgen und Türme. Und er kämpfte mit dem König der Kinder Ammon und überwand sie; und die Kinder Ammon gaben ihm in jenem Jahr 100 Talente Silber und 10.000 Kor Weizen und 10.000 <Kor> Gerste. Das entrichteten ihm die Kinder Ammon auch im zweiten und im dritten Jahr. Und Jotham erstarkte; denn er richtete seine Wege vor dem Angesicht des HERRN, seines Gottes.

Und das Übrige der Geschichte Jothams und alle seine Kriege und seine Wege, siehe, sie sind geschrieben im Buch der Könige von Israel und Juda. Fünfundzwanzig Jahre war er alt, als er König wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. Und Jotham legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt Davids. Und Ahas, sein Sohn, wurde König an seiner statt.



meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieser Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Gott sieht unser Handeln (2. Kö 15,3.9.18.24.28.34; 2. Chr 26,4; 27,2)
  • Gott beurteilt unser Handeln (2. Kö 15,3.9.18.24.28.34; 2. Chr 26,4; 27,2)
  • Gott straft (2. Kö 15,4.37; 2. Chr 26,20.21)
  • Gott redet (2. Kö 15,12)
  • Gottes Worte erfüllen sich (2. Kö 15,12)
  • Gott benutzt Menschen (2. Kö 15,37)
  • Gott schenkt gelingen (2. Chr 26,5)
  • Gott hilft (2. Chr 26,7)
  • Gott schenkt Sieg (2. Chr 26,7; 27,6)
  • Gott ist HERR (2. Chr 26,16.18; 27,6)
  • Gott ist persönlicher Gott („Herrn, seinen Gott“) (2. Chr 26,16)

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitts ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

Welches sind in diesem Abschnitt...

die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

  • Asarja / Usija - Juda
    • Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater Amazja getan hatte. (2. Kö 15,3)
    • Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater Amazja getan hatte. (2. Chr 26,4)
    • Und er suchte Gott in den Tagen Sekarjas, der kundig war in den Gesichten Gottes; und in den Tagen, als er den HERRN suchte, gab Gott ihm Gelingen. (2. Chr 26,5)
  • Secharja - Israel
    • Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, so wie seine Väter getan hatten; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte. (2. Kö 15,9)
  • Menahem - Israel
    • Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte, alle seine Tage. (2. Kö 15,18)
  • Pekachja - Israel
    • Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte. (2. Kö 15,24)
  • Pekach - Israel
    • Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte. (2. Kö 15,28)
  • Jotam - Juda
    • Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN; er tat nach allem, was sein Vater Ussija getan hatte. (2. Kö 15,34)
    • Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater Ussija getan hatte; nur ging er nicht in den Tempel des HERRN. Aber das Volk handelte noch böse.  (2. Chr 27,2)
    • Und Jotham erstarkte; denn er richtete seine Wege vor dem Angesicht des HERRN, seines Gottes. (2. Chr 27,6)

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...

... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • Handeln nach dem Willen Gottes (2. Kö 15,3.9.18.24.28.34)
  • Gott suchen (2. Chr 26,5)
  • die Wege nach Gottes Willen gehen (2. Chr 27,6)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

 

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

 

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

 

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • weitere Könige über Juda und Israel

Informastionen

Tag 229

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Amos - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Amos - J. MacArthur

Fragen

  • Was bedeutet die Vision vom Korb mit dem reifen Obst?
  • Wovon wird das Leben in Israel nach der Zeit ihrer Gefangenschaft gekennzeichnet sein?

Bibeltext

Amos 7-9

Amos 7

So ließ mich der Herr, HERR, sehen: Siehe, er bildete Heuschrecken zu Beginn des Spätgraswuchses; und siehe, es war das Spätgras nach dem Königsmähen. Und es geschah, als sie das Kraut der Erde ganz abgefressen hatten, da sprach ich: Herr, HERR, vergib doch! Wie sollte Jakob bestehen? Denn es ist klein. Der HERR ließ sich dieses gereuen: Es soll nicht geschehen, sprach der HERR.

So ließ mich der Herr, HERR, sehen: Siehe, der Herr, HERR, rief, um mit Feuer zu richten; und es fraß die große Flut und fraß das Erbteil. Da sprach ich: Herr, HERR, lass doch ab! Wie sollte Jakob bestehen? Denn es ist klein. Der HERR ließ sich dieses gereuen: Auch das soll nicht geschehen, sprach der Herr, HERR.

So ließ er mich sehen: Siehe, der Herr stand auf einer senkrechten Mauer, und ein Senkblei war in seiner Hand. Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Und ich sprach: Ein Senkblei. Und der Herr sprach: Siehe, ich lege ein Senkblei an mein Volk Israel, in seiner Mitte; ich werde fortan nicht mehr <schonend> an ihm vorübergehen. Und die Höhen Isaaks werden verwüstet und die Heiligtümer Israels zerstört werden, und ich werde mit dem Schwert gegen das Haus Jerobeams aufstehen.

Da sandte Amazja, der Priester von Bethel, zu Jerobeam, dem König von Israel, und ließ <ihm> sagen: Amos hat eine Verschwörung gegen dich angestiftet inmitten des Hauses Israel; das Land wird alle seine Worte nicht zu ertragen vermögen; denn so spricht Amos: Jerobeam wird durchs Schwert sterben, und Israel wird gewiss aus seinem Land weggeführt werden. Und Amazja sprach zu Amos: Seher, geh, flieh in das Land Juda; und iss dort dein Brot, und dort magst du weissagen. Aber in Bethel sollst du fortan nicht mehr weissagen; denn dies ist ein Heiligtum des Königs und dies ein königlicher Wohnsitz. Und Amos antwortete und sprach zu Amazja: Ich war kein Prophet und war kein Prophetensohn, sondern ich war ein Viehhirt und las Maulbeerfeigen. Und der HERR nahm mich hinter dem Kleinvieh weg, und der HERR sprach zu mir: Geh hin, weissage meinem Volk Israel.

Und nun höre das Wort des HERRN: Du sprichst: Du sollst nicht weissagen über Israel und sollst nicht reden über das Haus Isaak. Darum, so spricht der HERR: Deine Frau wird zur Hure werden in der Stadt, und deine Söhne und deine Töchter werden durchs Schwert fallen, und dein Land wird verteilt werden mit der Mess-Schnur, und du selbst wirst in einem unreinen Land sterben; und Israel wird gewiss aus seinem Land weggeführt werden.

Amos 8

So ließ mich der Herr, HERR, sehen: Siehe, ein Korb mit reifem Obst. Und er sprach: Was siehst du, Amos? Und ich sprach: Einen Korb mit reifem Obst. Und der HERR sprach zu mir: Das Ende ist über mein Volk Israel gekommen, ich werde fortan nicht mehr <schonend> an ihm vorübergehen. Und die Gesänge des Palastes werden sich in Geheul verwandeln an jenem Tag, spricht der Herr, HERR. Leichen in Menge, an allen Orten hat er sie hingeworfen – still!

Hört dies, die ihr nach dem Armen und nach der Vernichtung der Sanftmütigen im Land schnaubt und sprecht: Wann ist der Neumond vorüber, dass wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, dass wir Korn hervorholen; um das Epha zu verkleinern und den Sekel zu vergrößern und die Waage des Betrugs zu fälschen; um die Geringen für Geld und den Armen für ein Paar Schuhe zu kaufen, und damit wir den Abfall des Korns verkaufen? Der HERR hat geschworen bei dem Stolz Jakobs: Wenn ich alle ihre Werke jemals vergessen werde! Sollte das Land deswegen nicht erbeben und jeder, der darin wohnt, nicht trauern? Und es wird insgesamt emporsteigen wie der Nil und aufwogen und zurücksinken wie der Strom Ägyptens.

Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der Herr, HERR, da werde ich die Sonne untergehen lassen am Mittag und Finsternis über die Erde bringen am lichten Tag. Und ich werde eure Feste in Trauer verwandeln und alle eure Gesänge in Klagelieder, und werde auf alle Lenden Sacktuch und auf jedes Haupt eine Glatze bringen; und ich werde es machen wie die Trauer um den einzigen <Sohn>, und das Ende davon wie einen bitteren Tag.

Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, HERR, da werde ich einen Hunger in das Land senden, nicht einen Hunger nach Brot und nicht einen Durst nach Wasser, sondern die Worte des HERRN zu hören. Und sie werden umherschweifen von Meer zu Meer und vom Norden bis zum Osten; sie werden umherlaufen, um das Wort des HERRN zu suchen, und werden es nicht finden. An jenem Tag werden die schönen Jungfrauen und die Jünglinge vor Durst verschmachten – die bei der Schuld Samarias schwören und sprechen: „<So wahr> dein Gott lebt, Dan!“, und: „<So wahr> der Weg nach Beerseba lebt!“ Und sie werden fallen und nicht mehr aufstehen.

Amos 9

Und ich sah den Herrn am Altar stehen; und er sprach: Schlage auf den Knauf <der Säule>, dass die Schwellen erbeben, und zerschmettere sie auf ihrer aller Haupt; und ich werde ihren Rest mit dem Schwert umbringen; kein Flüchtling von ihnen soll fliehen und kein Entronnener von ihnen davonkommen. Wenn sie in den Scheol einbrechen, wird meine Hand sie von dort holen; und wenn sie in den Himmel hinaufsteigen, werde ich sie von dort herabbringen; und wenn sie sich auf dem Gipfel des Karmel verbergen, werde ich sie von dort hervorsuchen und holen; und wenn sie sich vor meinen Augen weg im Meeresgrund verstecken, werde ich von dort der Schlange gebieten, und sie wird sie beißen; und wenn sie vor ihren Feinden her in die Gefangenschaft ziehen, werde ich von dort dem Schwert gebieten, und es wird sie umbringen. Und ich werde mein Auge gegen sie richten zum Bösen und nicht zum Guten.

Und der Herr, der HERR der Heerscharen, der das Land anrührt, und es zerfließt, und es trauern alle, die darin wohnen, und es steigt insgesamt empor wie der Nil und sinkt zurück wie der Strom Ägyptens; der seine Obergemächer im Himmel gebaut und seine Gewölbe über der Erde gegründet hat; der die Wasser des Meeres ruft und sie ausgießt über die Fläche der Erde: HERR ist sein Name.

Seid ihr mir nicht wie die Kinder der Äthiopier, Kinder Israel?, spricht der HERR. Habe ich nicht Israel aus dem Land Ägypten heraufgeführt und die Philister aus Kaphtor und die Syrer aus Kir? Siehe, die Augen des Herrn, HERRN, sind gegen das sündige Königreich <gerichtet>, und ich will es vom Erdboden weg vertilgen; nur dass ich das Haus Jakob nicht vollständig vertilgen werde, spricht der HERR. Denn siehe, ich will gebieten und will das Haus Israel unter allen Nationen schütteln, wie <Getreide> in einem Sieb geschüttelt wird; und nicht ein Körnchen wird zur Erde fallen. Alle Sünder meines Volkes werden durchs Schwert sterben, die da sprechen: Das Unglück wird uns nicht nahen und nicht an uns herankommen.

An jenem Tag werde ich die verfallene Hütte Davids aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer aufrichten, und ich werde sie bauen wie in den Tagen vor alters; damit sie den Überrest Edoms und alle Nationen in Besitz nehmen, über denen mein Name genannt werden wird, spricht der HERR, der dieses tut. Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da der Pflüger an den Schnitter und der Traubentreter an den Sämann reichen wird; und die Berge werden träufeln von Most, und alle Hügel werden zerfließen.
Am 9,14: Und ich werde die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden; und sie werden die verwüsteten Städte aufbauen und bewohnen und Weinberge pflanzen und deren Wein trinken und Gärten anlegen und deren Frucht essen.
Am 9,15: Und ich werde sie in ihrem Land pflanzen; und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.


meine Antworten


Was bedeutet die Vision vom Korb mit dem reifen Obst?

  • Gott wird sein Volk nicht mehr schonen (Am 7,2)

Wovon wird das Leben in Israel nach der Zeit ihrer Gefangenschaft gekennzeichnet sein?

  • Am 9,11-15 An jenem Tag richte ich die verfallene Hütte Davids auf, ihre Risse vermauere ich, und ihre Trümmer richte ich auf, und ich baue sie wie in den Tagen der Vorzeit, damit sie den Überrest Edoms und all die Nationen in Besitz nehmen, über denen mein Name ausgerufen war, spricht der HERR, der dies tut. Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da rückt der Pflüger nahe an den Schnitter heran und der Traubentreter an den Sämann, und die Berge triefen von Most, und alle Hügel zerfließen. Da wende ich das Geschick meines Volkes Israel. Sie werden die verödeten Städte aufbauen und bewohnen und Weinberge pflanzen und deren Wein trinken und Gärten anlegen und deren Frucht essen.Ich pflanze sie in ihr Land ein. Und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.

Informationen

Tag 229

Informationen zum Buch 

  1. Informationen zum Prophete Amos - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Amos - J. MacArthur

Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2. Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

Amos 7-9

Amos 7

So ließ mich der Herr, HERR, sehen: Siehe, er bildete Heuschrecken zu Beginn des Spätgraswuchses; und siehe, es war das Spätgras nach dem Königsmähen. Und es geschah, als sie das Kraut der Erde ganz abgefressen hatten, da sprach ich: Herr, HERR, vergib doch! Wie sollte Jakob bestehen? Denn es ist klein. Der HERR ließ sich dieses gereuen: Es soll nicht geschehen, sprach der HERR.

So ließ mich der Herr, HERR, sehen: Siehe, der Herr, HERR, rief, um mit Feuer zu richten; und es fraß die große Flut und fraß das Erbteil. Da sprach ich: Herr, HERR, lass doch ab! Wie sollte Jakob bestehen? Denn es ist klein. Der HERR ließ sich dieses gereuen: Auch das soll nicht geschehen, sprach der Herr, HERR.

So ließ er mich sehen: Siehe, der Herr stand auf einer senkrechten Mauer, und ein Senkblei war in seiner Hand. Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Und ich sprach: Ein Senkblei. Und der Herr sprach: Siehe, ich lege ein Senkblei an mein Volk Israel, in seiner Mitte; ich werde fortan nicht mehr <schonend> an ihm vorübergehen. Und die Höhen Isaaks werden verwüstet und die Heiligtümer Israels zerstört werden, und ich werde mit dem Schwert gegen das Haus Jerobeams aufstehen.

Da sandte Amazja, der Priester von Bethel, zu Jerobeam, dem König von Israel, und ließ <ihm> sagen: Amos hat eine Verschwörung gegen dich angestiftet inmitten des Hauses Israel; das Land wird alle seine Worte nicht zu ertragen vermögen; denn so spricht Amos: Jerobeam wird durchs Schwert sterben, und Israel wird gewiss aus seinem Land weggeführt werden. Und Amazja sprach zu Amos: Seher, geh, flieh in das Land Juda; und iss dort dein Brot, und dort magst du weissagen. Aber in Bethel sollst du fortan nicht mehr weissagen; denn dies ist ein Heiligtum des Königs und dies ein königlicher Wohnsitz. Und Amos antwortete und sprach zu Amazja: Ich war kein Prophet und war kein Prophetensohn, sondern ich war ein Viehhirt und las Maulbeerfeigen. Und der HERR nahm mich hinter dem Kleinvieh weg, und der HERR sprach zu mir: Geh hin, weissage meinem Volk Israel.

Und nun höre das Wort des HERRN: Du sprichst: Du sollst nicht weissagen über Israel und sollst nicht reden über das Haus Isaak. Darum, so spricht der HERR: Deine Frau wird zur Hure werden in der Stadt, und deine Söhne und deine Töchter werden durchs Schwert fallen, und dein Land wird verteilt werden mit der Mess-Schnur, und du selbst wirst in einem unreinen Land sterben; und Israel wird gewiss aus seinem Land weggeführt werden.

Amos 8

So ließ mich der Herr, HERR, sehen: Siehe, ein Korb mit reifem Obst. Und er sprach: Was siehst du, Amos? Und ich sprach: Einen Korb mit reifem Obst. Und der HERR sprach zu mir: Das Ende ist über mein Volk Israel gekommen, ich werde fortan nicht mehr <schonend> an ihm vorübergehen. Und die Gesänge des Palastes werden sich in Geheul verwandeln an jenem Tag, spricht der Herr, HERR. Leichen in Menge, an allen Orten hat er sie hingeworfen – still!

Hört dies, die ihr nach dem Armen und nach der Vernichtung der Sanftmütigen im Land schnaubt und sprecht: Wann ist der Neumond vorüber, dass wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, dass wir Korn hervorholen; um das Epha zu verkleinern und den Sekel zu vergrößern und die Waage des Betrugs zu fälschen; um die Geringen für Geld und den Armen für ein Paar Schuhe zu kaufen, und damit wir den Abfall des Korns verkaufen? Der HERR hat geschworen bei dem Stolz Jakobs: Wenn ich alle ihre Werke jemals vergessen werde! Sollte das Land deswegen nicht erbeben und jeder, der darin wohnt, nicht trauern? Und es wird insgesamt emporsteigen wie der Nil und aufwogen und zurücksinken wie der Strom Ägyptens.

Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der Herr, HERR, da werde ich die Sonne untergehen lassen am Mittag und Finsternis über die Erde bringen am lichten Tag. Und ich werde eure Feste in Trauer verwandeln und alle eure Gesänge in Klagelieder, und werde auf alle Lenden Sacktuch und auf jedes Haupt eine Glatze bringen; und ich werde es machen wie die Trauer um den einzigen <Sohn>, und das Ende davon wie einen bitteren Tag.

Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, HERR, da werde ich einen Hunger in das Land senden, nicht einen Hunger nach Brot und nicht einen Durst nach Wasser, sondern die Worte des HERRN zu hören. Und sie werden umherschweifen von Meer zu Meer und vom Norden bis zum Osten; sie werden umherlaufen, um das Wort des HERRN zu suchen, und werden es nicht finden. An jenem Tag werden die schönen Jungfrauen und die Jünglinge vor Durst verschmachten – die bei der Schuld Samarias schwören und sprechen: „<So wahr> dein Gott lebt, Dan!“, und: „<So wahr> der Weg nach Beerseba lebt!“ Und sie werden fallen und nicht mehr aufstehen.

Amos 9

Und ich sah den Herrn am Altar stehen; und er sprach: Schlage auf den Knauf <der Säule>, dass die Schwellen erbeben, und zerschmettere sie auf ihrer aller Haupt; und ich werde ihren Rest mit dem Schwert umbringen; kein Flüchtling von ihnen soll fliehen und kein Entronnener von ihnen davonkommen. Wenn sie in den Scheol einbrechen, wird meine Hand sie von dort holen; und wenn sie in den Himmel hinaufsteigen, werde ich sie von dort herabbringen; und wenn sie sich auf dem Gipfel des Karmel verbergen, werde ich sie von dort hervorsuchen und holen; und wenn sie sich vor meinen Augen weg im Meeresgrund verstecken, werde ich von dort der Schlange gebieten, und sie wird sie beißen; und wenn sie vor ihren Feinden her in die Gefangenschaft ziehen, werde ich von dort dem Schwert gebieten, und es wird sie umbringen. Und ich werde mein Auge gegen sie richten zum Bösen und nicht zum Guten.

Und der Herr, der HERR der Heerscharen, der das Land anrührt, und es zerfließt, und es trauern alle, die darin wohnen, und es steigt insgesamt empor wie der Nil und sinkt zurück wie der Strom Ägyptens; der seine Obergemächer im Himmel gebaut und seine Gewölbe über der Erde gegründet hat; der die Wasser des Meeres ruft und sie ausgießt über die Fläche der Erde: HERR ist sein Name.

Seid ihr mir nicht wie die Kinder der Äthiopier, Kinder Israel?, spricht der HERR. Habe ich nicht Israel aus dem Land Ägypten heraufgeführt und die Philister aus Kaphtor und die Syrer aus Kir? Siehe, die Augen des Herrn, HERRN, sind gegen das sündige Königreich <gerichtet>, und ich will es vom Erdboden weg vertilgen; nur dass ich das Haus Jakob nicht vollständig vertilgen werde, spricht der HERR. Denn siehe, ich will gebieten und will das Haus Israel unter allen Nationen schütteln, wie <Getreide> in einem Sieb geschüttelt wird; und nicht ein Körnchen wird zur Erde fallen. Alle Sünder meines Volkes werden durchs Schwert sterben, die da sprechen: Das Unglück wird uns nicht nahen und nicht an uns herankommen.

An jenem Tag werde ich die verfallene Hütte Davids aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer aufrichten, und ich werde sie bauen wie in den Tagen vor alters; damit sie den Überrest Edoms und alle Nationen in Besitz nehmen, über denen mein Name genannt werden wird, spricht der HERR, der dieses tut. Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da der Pflüger an den Schnitter und der Traubentreter an den Sämann reichen wird; und die Berge werden träufeln von Most, und alle Hügel werden zerfließen.
Und ich werde die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden; und sie werden die verwüsteten Städte aufbauen und bewohnen und Weinberge pflanzen und deren Wein trinken und Gärten anlegen und deren Frucht essen.
Und ich werde sie in ihrem Land pflanzen; und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.



meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieser Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Gott zeigt Amos, was passieren wird (Am 7,1.2.4; 9,11-15)
  • Gott vergibt (Am 7,3.6)
  • Gott redet (Am 7,3.6.8.9.15.17; 8,2-14; 9,1-10.11-15)
  • Gott zeigt Amos ein Bild (Am 7,7; 8,1; 9,1)
  • Gott unterhält sich mit Amos (Am 7,8.9; 8,2.3)
  • Gott warnt noch einmal (Am 7,8; 8,3)
  • Gott sagt was kommen wird (Am 7,9; 8,2.3; 9,1-10)
  • Gott beruft in seinen Dienst (Am 7,15)
  • Gott kündigt Gericht an (Am 7,8.9.17; 8,2-14; 9,1-10)
  • Gott ist persönlicher Gott (Am 8,14)
  • Gott gibt Anweisungen (Am 9,1)
  • Gott ist HERR der Heerscharen (Am 9,5)
  • Gott ist allmächtig (Am 9,5)
  • Gottes Reich ist größer als wir denken können (Am 9,6)
  • Gott Name ist JHWH (Am 9,6)
  • Gott sieht und beurteilt unser Handeln (Am 9,8)
  • Gott lässt Überrest übrig (Am 9,8)
  • Gott straft (Am 9,9.10)
  • Gott richtet wieder auf (Am 9,11-15)
  • Gott schenkt Nahrung (Am 9,13-15)

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitts ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

  • An jenem Tag werde ich die verfallene Hütte Davids aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer aufrichten, und ich werde sie bauen wie in den Tagen vor alters; damit sie den Überrest Edoms und alle Nationen in Besitz nehmen, über denen mein Name genannt werden wird, spricht der HERR, der dieses tut. (Am 9,11.12)
  • Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da der Pflüger an den Schnitter und der Traubentreter an den Sämann reichen wird; und die Berge werden träufeln von Most, und alle Hügel werden zerfließen. Und ich werde die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden; und sie werden die verwüsteten Städte aufbauen und bewohnen und Weinberge pflanzen und deren Wein trinken und Gärten anlegen und deren Frucht essen. Und ich werde sie in ihrem Land pflanzen; und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.. (Am 9,13-14)

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • Gott um Vergebung bitten für mich und mein Volk (Am 7,2.5)
  • der Berufung Gottes nachgehen (Am 7,15)
  • das Wort des Herrn suchen (Am 7,11.12)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

  • Gott vergibt (Am 7,3.6)

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

 

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

 

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Gericht über Samaria
  • Aufrichtung Israels

Informationen


weiterführende Dokumente 

 

Weitere Beiträge …

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist