Tag 221

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Fragen

  • Was tat der König Jehu mit den Nachkommen des Königs Ahab, und warum handelte er so?
  • Wie ging Jehu vor, um den Baalsdienst aus Israel zu vertilgen?

Bibeltext

2. Könige 10

Und Ahab hatte siebzig Söhne in Samaria. Und Jehu schrieb Briefe und sandte sie nach Samaria an die Obersten von Jisreel, die Ältesten, und an die Erzieher <der Söhne> Ahabs, und sie lauteten: Und nun, wenn dieser Brief zu euch kommt – bei euch sind ja die Söhne eures Herrn und bei euch die Wagen und die Pferde und eine feste Stadt und Waffen –, so erseht den besten und tüchtigsten aus den Söhnen eures Herrn, und setzt ihn auf den Thron seines Vaters; und kämpft für das Haus eures Herrn. Aber sie fürchteten sich sehr und sprachen: Siehe, die zwei Könige konnten vor ihm nicht standhalten, und wie sollten wir bestehen? Und der, der über das Haus war, und der, der über die Stadt war, und die Ältesten und die Erzieher sandten hin zu Jehu und ließen <ihm> sagen: Wir sind deine Knechte, und alles, was du zu uns sagen wirst, wollen wir tun. Wir wollen niemand zum König machen; tu, was gut ist in deinen Augen. Da schrieb er zum zweiten Mal einen Brief an sie, der lautete: Wenn ihr für mich seid und auf meine Stimme hört, so nehmt die Köpfe der Männer, der Söhne eures Herrn, und kommt morgen um diese Zeit zu mir nach Jisreel. (Und die Königssöhne, siebzig Mann, waren bei den Großen der Stadt, die sie auferzogen.) Und es geschah, als der Brief zu ihnen kam, da nahmen sie die Söhne des Königs und schlachteten sie, siebzig Mann, und legten ihre Köpfe in Körbe und sandten sie zu ihm nach Jisreel. Und ein Bote kam und berichtete ihm und sprach: Man hat die Köpfe der Königssöhne gebracht. Und er sprach: Legt sie in zwei Haufen an den Eingang des Tores bis zum Morgen. Und es geschah am Morgen, da ging er hinaus und trat hin und sprach zum ganzen Volk: Ihr seid gerecht! Siehe, ich habe eine Verschwörung gegen meinen Herrn gemacht und habe ihn ermordet; wer aber hat alle diese erschlagen? Wisst denn, dass nichts zur Erde fallen wird vom Wort des HERRN, das der HERR gegen das Haus Ahabs geredet hat; und der HERR hat getan, was er durch seinen Knecht Elia geredet hat. Und Jehu erschlug alle, die vom Haus Ahabs in Jisreel übrig geblieben waren, und alle seine Großen und seine Bekannten und seine Priester, bis er ihm keinen Entronnenen übrig ließ.

Und er machte sich auf und ging hin und zog nach Samaria. Er war bei Beth-Eked-Haroim auf dem Weg, da traf Jehu die Brüder Ahasjas, des Königs von Juda; und er sprach: Wer seid ihr? Und sie sprachen: Wir sind die Brüder Ahasjas und sind herabgekommen, um die Söhne des Königs und die Söhne der Herrscherin zu begrüßen. Und er sprach: Greift sie lebend! Und sie griffen sie lebend und schlachteten sie bei der Zisterne von Beth-Eked, 42 Mann, und er ließ keinen von ihnen übrig.

Und er zog von dort weg und traf Jonadab, den Sohn Rekabs, der ihm entgegenkam; und er grüßte ihn und sprach zu ihm: Ist dein Herz redlich, wie mein Herz gegen dein Herz? Und Jonadab sprach: Es ist so. – Wenn es so ist, so gib mir deine Hand. – Und er gab ihm seine Hand. Da ließ er ihn zu sich auf den Wagen steigen und sprach: Komm mit mir und sieh meinen Eifer für den HERRN an! Und sie fuhren ihn auf seinem Wagen. Und als er nach Samaria kam, erschlug er alle, die von Ahab in Samaria übrig geblieben waren, bis er ihn vertilgte, nach dem Wort des HERRN, das er zu Elia geredet hatte.

Und Jehu versammelte das ganze Volk und sprach zu ihnen: Ahab hat dem Baal ein wenig gedient, Jehu will ihm viel dienen. Und nun, ruft alle Propheten des Baal, alle seine Diener und alle seine Priester zu mir; kein Mann werde vermisst! Denn ich habe ein großes Schlachtopfer für den Baal. Keiner, der vermisst wird, soll am Leben bleiben! Jehu handelte aber mit Hinterlist, um die Diener des Baal umzubringen. Und Jehu sprach: Heiligt dem Baal eine Festversammlung! Und man rief sie aus. Und Jehu sandte in ganz Israel umher. Da kamen alle Diener des Baal; keiner blieb übrig, der nicht gekommen wäre. Und sie gingen in das Haus des Baal, und das Haus des Baal wurde voll von einem Ende bis zum anderen. Und er sprach zu dem, der über die Kleiderkammer war: Bring Kleider heraus für alle Diener des Baal! Und er brachte ihnen Kleidung heraus. Und Jehu und Jonadab, der Sohn Rekabs, gingen in das Haus des Baal; und er sprach zu den Dienern des Baal: Forscht nach und gebt Acht, dass nicht etwa einer von den Dienern des HERRN hier bei euch sei, sondern nur Diener des Baal allein! Und sie gingen hinein, um Schlachtopfer und Brandopfer zu opfern. Jehu hatte sich aber draußen achtzig Mann bestellt und gesagt: Derjenige, der einen von den Männern entkommen lässt, die ich in eure Hände gebracht habe, sein Leben soll statt dessen Leben sein. Und es geschah, als man das Opfern des Brandopfers vollendet hatte, da sprach Jehu zu den Läufern und zu den Anführern: Geht hinein, erschlagt sie; keiner komme heraus! Und sie schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes. Und die Läufer und die Anführer warfen <sie> hinaus. Und sie gingen zum Stadtteil des Baalhauses und brachten die Bildsäulen des Baalhauses heraus und verbrannten sie; und sie rissen die Bildsäule des Baal nieder; und sie rissen das Haus des Baal nieder und machten Aborte daraus bis auf diesen Tag.

So vertilgte Jehu den Baal aus Israel.  Nur von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, die er Israel zu begehen veranlasst hatte, von denen wich Jehu nicht <ab>: von den goldenen Kälbern, die in Bethel und in Dan waren. Und der HERR sprach zu Jehu: Weil du gut ausgerichtet hast, was recht ist in meinen Augen, <und> am Haus Ahabs getan hast nach allem, was in meinem Herzen war, so sollen dir Söhne der vierten <Generation> auf dem Thron Israels sitzen. Aber Jehu achtete nicht darauf, im Gesetz des HERRN, des Gottes Israels, mit seinem ganzen Herzen zu wandeln; er wich nicht von den Sünden Jerobeams, die er Israel zu begehen veranlasst hatte.

In jenen Tagen begann der HERR abzuhauen unter Israel; und Hasael schlug sie im ganzen Gebiet Israels, vom Jordan an, gegen Sonnenaufgang, das ganze Land Gilead, die Gaditer und die Rubeniter und die Manassiter, von Aroer an, das am Bach Arnon <liegt>, sowohl Gilead als Basan.

Und das Übrige der Geschichte Jehus und alles, was er getan hat, und all seine Macht, ist das nicht geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Israel? Und Jehu legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in Samaria. Und Joahas, sein Sohn, wurde König an seiner statt. Die Tage aber, die Jehu über Israel in Samaria regierte, waren achtundzwanzig Jahre.



meine Antworten

Was tat der König Jehu mit den Nachkommen des Königs Ahab, und warum handelte er so?

  • Jehu lies die Nachkommen Ahabs töten (2. Kö 10,1-8.11)
  • Jehu handelte so, damit das Wort des Herrn das durch Elia geredet wurde, erfüllt würde (2. Kö 10,9.10)

Wie ging Jehu vor, um den Baalsdienst aus Israel zu vertilgen?

  • Jehu lockte sie mit einer Lüge zu sich (2. Kö 10,18-21)
  • Jehu lies nachforschen, das wirklich nur Priester Baals da sind (2. Kö 10,23)

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 das geteilte Land

 

Tag 220

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Frage

  • Mit welchem Auftrag wurde Jehu zum König über Israel gesalbt?
  • Wen tötete Jehu zuerst, nachdem er König geworden war?

Bibeltext

2. Könige 9

Und Elisa, der Prophet, rief einen von den Söhnen der Propheten und sprach zu ihm: Gürte deine Lenden und nimm diese Ölflasche in deine Hand und geh nach Ramot-Gilead. Und wenn du dahin gekommen bist, so sieh dich dort nach Jehu um, dem Sohn Josaphats, des Sohnes Nimsis; und geh hinein und lass ihn aufstehen aus der Mitte seiner Brüder und führe ihn in ein inneres Gemach; und nimm die Ölflasche und gieße sie über sein Haupt aus und sprich: So spricht der HERR: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt! Und öffne die Tür und fliehe, und warte nicht. Und der Knabe, der Diener des Propheten, ging nach Ramot-Gilead. Und er kam hinein, und siehe, da saßen die Obersten des Heeres. Und er sprach: Ich habe ein Wort an dich, Oberster. Und Jehu sprach: An wen von uns allen? Und er sprach: An dich, Oberster. Da stand Jehu auf und ging ins Haus hinein; und er goss das Öl auf sein Haupt und sprach zu ihm: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über das Volk des HERRN, über Israel. Und du sollst das Haus Ahabs, deines Herrn, erschlagen; und ich werde das Blut meiner Knechte, der Propheten, und das Blut aller Knechte des HERRN rächen von der Hand Isebels. Ja, das ganze Haus Ahabs soll umkommen; und ich werde von Ahab ausrotten, was männlich ist, sowohl den Gebundenen als auch den Freien in Israel. Und ich werde das Haus Ahabs machen wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie das Haus Baesas, des Sohnes Achijas. Isebel aber sollen die Hunde fressen auf dem Feldstück in Jisreel, und niemand wird sie begraben. – Und er öffnete die Tür und floh.

Und Jehu kam heraus zu den Knechten seines Herrn. Und man sprach zu ihm: <Ist es> Frieden? Warum ist dieser Rasende zu dir gekommen? Und er sprach zu ihnen: Ihr kennt ja den Mann und seine Rede. Und sie sprachen: Lüge! Teile es uns doch mit! Da sprach er: So und so hat er zu mir geredet und gesagt: So spricht der HERR: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt! Da eilten sie und nahmen jeder sein Gewand und legten es unter ihn, auf die Stufen selbst; und sie stießen in die Posaune und sprachen: Jehu ist König! Und so machte Jehu, der Sohn Josaphats, des Sohnes Nimsis, eine Verschwörung gegen Joram. (Joram aber, er und ganz Israel, hatte Ramot-Gilead gegen Hasael, den König von Syrien, verteidigt. Und der König Joram war zurückgekehrt, um sich in Jisreel von den Wunden heilen zu lassen, die ihm die Syrer geschlagen hatten, als er gegen Hasael, den König von Syrien, kämpfte.) Und Jehu sprach: Wenn es euer Wille ist, so soll niemand aus der Stadt entkommen, um hinzugehen, es in Jisreel zu berichten. Und Jehu bestieg <den Wagen> und zog nach Jisreel; denn Joram lag dort. Und Ahasja, der König von Juda, war hinabgezogen, um Joram zu besuchen.

Und der Wächter stand auf dem Turm in Jisreel und sah die Schar Jehus, wie er herankam, und sprach: Ich sehe eine Schar. Und Joram sprach: Nimm einen Reiter und sende <ihn> ihnen entgegen, dass er spreche: <Ist es> Frieden? Da ritt der Berittene ihm entgegen und sprach: So spricht der König: <Ist es> Frieden? Und Jehu sprach: Was hast du mit dem Frieden zu schaffen? Wende dich hinter mich! Und der Wächter berichtete und sprach: Der Bote ist bis zu ihnen gekommen und kehrt nicht zurück. Da sandte er einen zweiten Berittenen; und er kam zu ihnen und sprach: So spricht der König: <Ist es> Frieden? Und Jehu sprach: Was hast du mit dem Frieden zu schaffen? Wende dich hinter mich! Und der Wächter berichtete und sprach: Er ist bis zu ihnen gekommen und kehrt nicht zurück. Und das Treiben ist wie das Treiben Jehus, des Sohnes Nimsis, denn er treibt unsinnig.

Da sprach Joram: Spannt an! Und man spannte seinen Wagen an; und Joram, der König von Israel, und Ahasja, der König von Juda, zogen aus, jeder auf seinem Wagen. Sie zogen aus, Jehu entgegen, und sie trafen ihn auf dem Feldstück Nabots, des Jisreeliters. Und es geschah, als Joram Jehu sah, da sprach er: <Ist es> Frieden, Jehu? Aber er sprach: Was, Frieden, während der vielen Hurereien Isebels, deiner Mutter, und ihrer vielen Zaubereien! Da kehrte Joram um und floh und sprach zu Ahasja: Verrat, Ahasja! Jehu aber nahm seinen Bogen zur Hand und traf Joram zwischen seine Arme, so dass der Pfeil ihm durch das Herz fuhr; und er sank nieder in seinem Wagen. Und er sprach zu Bidkar, seinem Anführer: Nimm ihn <und> wirf ihn auf das Feldstück Nabots, des Jisreeliters. Denn erinnere dich, wie wir, ich und du, nebeneinander hinter seinem Vater Ahab herritten und der HERR diesen Ausspruch über ihn tat: Wenn ich nicht das Blut Nabots und das Blut seiner Söhne gestern gesehen habe!, spricht der HERR, und ich werde es dir vergelten auf diesem Feldstück, spricht der HERR. Und nun nimm ihn, wirf ihn auf das Feldstück, nach dem Wort des HERRN.

Als Ahasja, der König von Juda, das sah, floh er auf dem Weg zum Gartenhaus. Und Jehu jagte ihm nach und sprach: Auch ihn erschlagt auf dem Wagen! <Und sie verwundeten ihn> auf der Anhöhe Gur, die bei Jibleam ist. Und er floh nach Megiddo und starb dort. Und seine Knechte führten ihn im Wagen nach Jerusalem, und sie begruben ihn in seinem Begräbnis, bei seinen Vätern, in der Stadt Davids.

Und im elften Jahr Jorams, des Sohnes Ahabs, war Ahasja König geworden über Juda.

Und Jehu kam nach Jisreel. Und als Isebel es hörte, da tat sie Schminke an ihre Augen und schmückte ihr Haupt und schaute zum Fenster hinaus. Und als Jehu in das Tor kam, da sprach sie: Erging es Simri gut, dem Mörder seines Herrn? Und er erhob sein Angesicht zum Fenster und sprach: Wer ist mit mir, wer? Da blickten zwei, drei Hofbeamte zu ihm hinab. Und er sprach: Stürzt sie herab! Und sie stürzten sie hinab; und es spritzte von ihrem Blut an die Wand und an die Pferde, und er zertrat sie. Und er ging hinein und aß und trank; und er sprach: Seht doch nach dieser Verfluchten und begrabt sie, denn sie ist eine Königstochter. Und sie gingen hin, um sie zu begraben; aber sie fanden nichts <mehr> von ihr als nur den Schädel und die Füße und die Hände. Und sie kamen zurück und berichteten es ihm. Und er sprach: Das ist das Wort des HERRN, das er durch seinen Knecht Elia, den Tisbiter, geredet hat, indem er sprach: Auf dem Feldstück in Jisreel sollen die Hunde das Fleisch Isebels fressen; und der Leichnam Isebels soll auf dem Feldstück in Jisreel dem Mist auf dem Feld gleichen, dass man nicht wird sagen können: Das ist Isebel.


meine Antworten


Mit welchem Auftrag wurde Jehu zum König über Israel gesalbt?

  • die Vernichtung Ahab und seiner Familie als Gericht über seinen Götzendienstes und Erfüllung Gottes Verheißung (2. Kön 9,6-10)

Wen tötete Jehu zuerst, nachdem er König geworden war?

  • Joram (1. Kö 9,21-25)

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 das geteilte Land

 

Tag 219


Fragen

  • Zu welchen Tageszeiten brachte Heman seine Gebetsanliegen vor den Herrn?

Bibeltext

Psalm 84; 85; 87; 88

Psalm 84

Dem Vorsänger, nach der Gittit. Von den Söhnen Korahs, ein Psalm.

Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR der Heerscharen!

Es sehnt sich, ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des HERRN; mein Herz und mein Fleisch rufen laut nach dem lebendigen Gott.

Sogar der Sperling hat ein Haus gefunden, und die Schwalbe ein Nest für sich, wohin sie ihre Jungen legt – deine Altäre, HERR der Heerscharen, mein König und mein Gott!

Glückselig, die in deinem Haus wohnen! Stets werden sie dich loben. – Sela.

Glückselig der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in deren Herzen gebahnte Wege sind!

Wenn sie durchs Tränental gehen, machen sie es zu einem Quellenort; ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen.

Sie gehen von Kraft zu Kraft; sie erscheinen vor Gott in Zion.

HERR, Gott der Heerscharen, höre mein Gebet; nimm zu Ohren, du Gott Jakobs! – Sela.

Du, unser Schild, sieh, o Gott; und schau an das Angesicht deines Gesalbten!

Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als <sonst> tausend; ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes, als wohnen in den Zelten der Gottlosen.

Denn der HERR, Gott, ist Sonne und Schild; Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln.

HERR der Heerscharen, glückselig der Mensch, der auf dich vertraut!


Psalm 85

Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korahs, ein Psalm.

HERR, du hast deinem Land Gunst erwiesen, hast die Gefangenschaft Jakobs gewendet;

du hast die Ungerechtigkeit deines Volkes vergeben, all ihre Sünde hast du zugedeckt. – Sela.

Du hast zurückgezogen all deinen Grimm, hast dich abgewandt von der Glut deines Zorns.

Führe uns zurück, Gott unseres Heils, und mache deinem Unwillen gegen uns ein Ende!

Willst du ewig gegen uns zürnen? Willst du deinen Zorn von Geschlecht zu Geschlecht währen lassen?

Willst du uns nicht wieder beleben, dass dein Volk sich in dir erfreue?

Lass uns, HERR, deine Güte sehen, und gewähre uns dein Heil!

Hören will ich, was Gott, der HERR, reden wird; denn Frieden wird er reden zu seinem Volk und zu seinen Frommen – nur dass sie nicht zur Torheit zurückkehren!

Gewiss, nahe ist sein Heil denen, die ihn fürchten, damit <die> Herrlichkeit in unserem Land wohne.

Güte und Wahrheit sind sich begegnet, Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst.

Wahrheit wird sprossen aus der Erde, und Gerechtigkeit herniederschauen vom Himmel.

Auch wird der HERR das Gute geben, und unser Land wird seinen Ertrag geben.

Die Gerechtigkeit wird vor ihm hergehen und ihre Tritte zu <seinem> Weg machen.


Psalm 87

Von den Söhnen Korahs, ein Lied-Psalm.
Seine Gründung ist auf den Bergen der Heiligkeit.

Der HERR liebt die Tore Zions mehr als alle Wohnungen Jakobs.

Herrliches ist von dir geredet, du Stadt Gottes. – Sela.

Erwähnen will ich Rahab und Babel bei denen, die mich kennen; siehe, Philistäa und Tyrus samt Kusch: Dieser ist dort geboren.

Und von Zion wird gesagt werden: Der und der ist darin geboren; und der Höchste, er wird es befestigen.

Der HERR wird beim Verzeichnen der Völker schreiben: Dieser ist dort geboren. – Sela.

Und singend und den Reigen tanzend <werden sie sagen>: Alle meine Quellen sind in dir!

Psalm 88

Ein Psalm-Lied von den Söhnen Korahs. Dem Vorsänger, nach „Machalat Leannot“. Ein Maskil von Heman, dem Esrachiter.

HERR, Gott meines Heils, am Tag habe ich geschrien und bei Nacht vor dir!

Es komme vor dich mein Gebet! Neige dein Ohr zu meinem Schreien!

Denn satt ist meine Seele von Leiden, und mein Leben ist nahe am Scheol.

Ich bin zu denen gerechnet, die in die Grube hinabfahren; ich bin wie ein Mann, der keine Kraft hat;

unter den Toten hingestreckt, wie Erschlagene, die im Grab liegen, derer du nicht mehr gedenkst; denn sie sind von deiner Hand abgeschnitten.

Du hast mich in die tiefste Grube gelegt, in Finsternisse, in Tiefen.

Auf mir liegt schwer dein Grimm, und mit allen deinen Wellen hast du mich niedergedrückt. – Sela.

Meine Bekannten hast du von mir entfernt, hast mich ihnen zum Gräuel gesetzt; ich bin eingeschlossen und kann nicht herauskommen.

Mein Auge verschmachtet vor Elend; zu dir, HERR, habe ich jeden Tag gerufen, zu dir habe ich meine Hände ausgebreitet.

Wirst du an den Toten Wunder tun? Oder werden die Schatten aufstehen, dich preisen? – Sela.

Wird deine Güte im Grab erzählt werden, im Abgrund deine Treue?

Werden deine Wunder in der Finsternis bekannt werden und deine Gerechtigkeit im Land der Vergessenheit?

Ich aber, HERR, schreie zu dir, und am Morgen kommt mein Gebet dir zuvor.

Warum, HERR, verwirfst du meine Seele, verbirgst dein Angesicht vor mir?

Ich bin elend und verscheide von Jugend an; ich trage deine Schrecknisse, bin verwirrt.

Deine Zorngluten sind über mich hingegangen, deine Schrecknisse haben mich vernichtet.

Sie haben mich wie Wasser umringt den ganzen Tag, sie haben mich allesamt umgeben.

Freund und Genossen hast du von mir entfernt; meine Bekannten sind Finsternis. 



meine Antworten zu Psalm 84

Zu welchen Tageszeiten brachte Heman seine Gebetsanliegen vor den Herrn?

  • Tag und Nacht (Ps 88,2)
  • am Morgen (Ps 88,14

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Tag 218

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Fragen

  • Wonach hat der Psalmdichter Sehnsucht in Psalm 42?
  • Wer wird in den ersten Versen von Psalm 45 besungen?
  • Womit vergleicht der Psalmdichter in Psalm 46 Gott?
  • Welche Stadt wird in Psalm 48 besungen?

Bibeltext

Psalm 42; 44-49

Psalm 42

Dem Vorsänger. Ein Maskil von den Söhnen Korahs.

Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele nach dir, o Gott!
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott: Wann werde ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?
Meine Tränen sind mir zur Speise geworden Tag und Nacht, da man den ganzen Tag zu mir sagt: Wo ist dein Gott?
Daran will ich mich erinnern und in mir ausschütten meine Seele, wie ich einherzog in der Schar, mit ihnen schritt zum Haus Gottes, mit der Stimme des Jubels und des Lobes – eine feiernde Menge.
Was beugst du dich nieder, meine Seele, und bist unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihn noch preisen für die Rettung seines Angesichts.
Mein Gott, es beugt sich nieder in mir meine Seele; darum denke ich an dich aus dem Land des Jordan und des Hermon, vom Berg Mizhar.
Tiefe ruft der Tiefe beim Brausen deiner Wassergüsse; alle deine Wogen und deine Wellen sind über mich hingegangen.
Am Tag wird der HERR seine Güte entbieten, und bei Nacht wird sein Lied bei mir sein, ein Gebet zu dem Gott meines Lebens.
Sagen will ich zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mich vergessen? Warum gehe ich trauernd umher wegen der Bedrückung des Feindes?
Wie eine Zermalmung in meinen Gebeinen verhöhnen mich meine Bedränger, indem sie den ganzen Tag zu mir sagen: Wo ist dein Gott?
Was beugst du dich nieder, meine Seele, und was bist du unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihn noch preisen, <der> die Rettung meines Angesichts und mein Gott <ist>.

Psalm 44

Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korahs, ein Maskil.

Gott, mit unseren Ohren haben wir gehört, unsere Väter haben uns erzählt die Großtat, die du gewirkt hast in ihren Tagen, in den Tagen der Vorzeit.
Du, mit deiner Hand hast du Nationen vertrieben, und sie hast du gepflanzt, Völkerschaften hast du vertilgt, und sie hast du ausgebreitet.
Denn nicht durch ihr Schwert haben sie das Land in Besitz genommen, und nicht ihr Arm hat sie gerettet, sondern deine Rechte und dein Arm und das Licht deines Angesichts, weil du Wohlgefallen an ihnen hattest.
Du selbst bist mein König, o Gott; gebiete die Rettungen Jakobs!
Durch dich werden wir unsere Bedränger niederstoßen; durch deinen Namen werden wir die zertreten, die gegen uns aufstehen.
Denn nicht auf meinen Bogen vertraue ich, und nicht wird mein Schwert mich retten.
Denn du rettest uns von unseren Bedrängern, und unsere Hasser machst du beschämt.
In Gott rühmen wir uns den ganzen Tag, und deinen Namen werden wir preisen in Ewigkeit. – Sela.
Doch du hast <uns> verworfen und <uns> zuschanden gemacht und zogst nicht aus mit unseren Heeren.
Du ließest uns zurückweichen vor dem Bedränger, und unsere Hasser haben für sich geraubt.
Du gabst uns hin wie Schlachtschafe, und unter die Nationen hast du uns zerstreut.
Du verkauftest dein Volk für ein Geringes und hast ihren Preis nicht hoch gesetzt.
Du machtest uns zum Hohn unseren Nachbarn, zum Spott und Schimpf denen, die uns umgeben.
Du machtest uns zum Sprichwort unter den Nationen, zum Kopfschütteln unter den Völkerschaften.
Den ganzen Tag ist meine Schande vor mir, und die Scham meines Angesichts hat mich bedeckt
wegen der Stimme des Schmähers und Lästerers, wegen des Feindes und des Rachgierigen.
Dies alles ist über uns gekommen, und wir haben dich nicht vergessen und nicht betrügerisch gegen deinen Bund gehandelt.
Unser Herz ist nicht zurückgewichen, und unsere Schritte sind nicht abgebogen von deinem Pfad,
obgleich du uns zermalmt hast am Ort der Schakale und uns bedeckt hast mit dem Schatten des Todes.
Wenn wir den Namen unseres Gottes vergessen und unsere Hände zu einem fremden Gott ausgestreckt hätten,
würde Gott das nicht erforschen? Denn er kennt die Geheimnisse des Herzens.
Doch um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag, wie Schlachtschafe sind wir geachtet.
Erwache! Warum schläfst du, Herr? Wache auf! Verwirf uns nicht auf ewig!
Warum verbirgst du dein Angesicht, vergisst unser Elend und unsere Bedrückung?
Denn unsere Seele ist in den Staub gebeugt, unser Bauch klebt an der Erde.
Steh auf, uns zur Hilfe, und erlöse uns um deiner Güte willen!

Psalm 45

Dem Vorsänger. Nach Schoschannim. Von den Söhnen Korahs, ein Maskil, ein Lied der Lieblichkeiten.
Es wallt mein Herz von gutem Wort. Ich sage: Meine Gedichte dem König! Meine Zunge sei der Griffel eines fertigen Schreibers!
Du bist schöner als die Menschensöhne, Holdseligkeit ist ausgegossen über deine Lippen; darum hat Gott dich gesegnet in Ewigkeit.
Gürte dein Schwert um die Hüfte, du Held, deine Pracht und deine Majestät!
Und in deiner Majestät zieh glücklich hin um der Wahrheit und der Sanftmut <und der> Gerechtigkeit willen; und Furchtbares wird dich lehren deine Rechte.
Deine Pfeile sind scharf – Völker fallen unter dir –, <sie dringen> den Feinden des Königs ins Herz.
Dein Thron, o Gott, ist immer und ewig; ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches.
Gerechtigkeit hast du geliebt und Gottlosigkeit gehasst; darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Genossen.
Myrrhe und Aloe, Kassia sind alle deine Kleider; aus Palästen von Elfenbein erfreut dich Saitenspiel.
Königstöchter sind unter deinen Herrlichen; die Königin steht zu deiner Rechten in Gold von Ophir.
Höre, Tochter, und sieh, und neige dein Ohr; und vergiss dein Volk und das Haus deines Vaters!
Und der König wird deine Schönheit begehren, denn er ist dein Herr: So huldige ihm!
Und die Tochter Tyrus, die Reichen des Volkes, werden mit Geschenken deine Gunst suchen.
Ganz herrlich ist des Königs Tochter drinnen, aus Goldwirkerei ihr Gewand;
in buntgewirkten Kleidern wird sie zum König geführt; Jungfrauen hinter ihr her, ihre Gefährtinnen, werden zu dir gebracht.
Sie werden unter Freude und Jubel geführt, sie ziehen ein in den Palast des Königs.
An deiner Väter statt werden deine Söhne sein; zu Fürsten wirst du sie einsetzen im ganzen Land.
Ich will deines Namens gedenken lassen alle Geschlechter hindurch; darum werden die Völker dich preisen immer und ewig.

Psalm 46

Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korahs, auf Alamot, ein Lied.
Gott ist uns Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen.
Darum werden wir uns nicht fürchten, wenn auch die Erde gewandelt würde und wenn die Berge im Herzen des Meeres wankten,
wenn> seine Wasser tobten <und> schäumten, die Berge erbebten durch sein Ungestüm. – Sela.
Ein Strom – seine Bäche erfreuen die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten.
Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen beim Anbruch des Morgens.
Es toben die Nationen, die Königreiche wanken; er lässt seine Stimme erschallen: Die Erde zerschmilzt.
Der HERR der Heerscharen ist mit uns, eine hohe Festung ist uns der Gott Jakobs. – Sela.
Kommt, schaut die Großtaten des HERRN, der Verheerungen angerichtet hat auf der Erde!
Der die Kriege beschwichtigt bis an das Ende der Erde, den Bogen zerbricht und den Speer zerschlägt, die Wagen mit Feuer verbrennt.
Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin! Ich werde erhöht werden unter den Nationen, ich werde erhöht werden auf der Erde.
Der HERR der Heerscharen ist mit uns, eine hohe Festung ist uns der Gott Jakobs. – Sela.

Psalm 47

Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korahs, ein Psalm.
Ihr Völker alle, klatscht in die Hände! Jauchzt Gott mit Jubelschall!
Denn der HERR, der Höchste, ist furchtbar, ein großer König über die ganze Erde.
Er unterwarf uns die Völker, und die Völkerschaften unter unsere Füße.
Er erwählte für uns unser Erbteil, den Stolz Jakobs, den er geliebt hat. – Sela.
Gott ist emporgestiegen unter Jauchzen, der HERR unter Posaunenschall.
Singt Gott Psalmen, singt Psalmen; singt Psalmen unserem König, singt Psalmen!
Denn Gott ist König der ganzen Erde; singt Psalmen mit Einsicht!
Gott regiert über die Nationen; Gott hat sich auf den Thron seiner Heiligkeit gesetzt.
Die Edlen der Völker haben sich versammelt <mit dem> Volk des Gottes Abrahams; denn die Schilde der Erde sind Gottes; er ist sehr erhaben.

Psalm 48

Ein Psalm-Lied, von den Söhnen Korahs.

Groß ist der HERR und sehr zu loben in der Stadt unseres Gottes auf seinem heiligen Berg.
Schön ragt empor, eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion, an der Nordseite, die Stadt des großen Königs.
Gott ist bekannt in ihren Palästen als eine hohe Festung.
Denn siehe, die Könige hatten sich versammelt, waren herangezogen allesamt.
Sie sahen, da erstaunten sie; sie wurden bestürzt, ängstlich flohen sie weg.
Beben ergriff sie dort, Angst wie eine Gebärende.
Durch den Ostwind zertrümmertest du die Tarsis-Schiffe.
Wie wir gehört hatten, so haben wir es gesehen in der Stadt des HERRN der Heerscharen, in der Stadt unseres Gottes: Gott wird sie befestigen bis in Ewigkeit. – Sela.
Wir haben gedacht, o Gott, an deine Güte, im Innern deines Tempels.
Wie dein Name, Gott, so ist dein Lob bis an die Enden der Erde; mit Gerechtigkeit ist gefüllt deine Rechte.
Es freue sich der Berg Zion, es mögen frohlocken die Töchter Judas um deiner Gerichte willen!
Umgeht Zion und umkreist es, zählt seine Türme,
betrachtet genau seine Wälle, mustert seine Paläste, damit ihr es dem künftigen Geschlecht erzählen könnt!
Denn dieser Gott ist unser Gott immer und ewig! Er wird uns leiten bis an den Tod.

Psalm 49

Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korahs, ein Psalm.

Hört dies, ihr Völker alle; nehmt es zu Ohren, alle Bewohner der Welt;
sowohl Menschensöhne als Männersöhne, Reiche und Arme allesamt!
Mein Mund soll Weisheit reden, und das Sinnen meines Herzens soll Einsicht sein.
Neigen will ich mein Ohr zu einem Spruch, mein Rätsel eröffnen bei der Laute.
Warum sollte ich mich fürchten in Tagen des Unglücks, wenn die Ungerechtigkeit derer, die mir auf der Ferse sind, mich umringt,
die auf ihr Vermögen vertrauen und sich der Größe ihres Reichtums rühmen?
Keineswegs vermag jemand seinen Bruder zu erlösen, nicht kann er Gott sein Lösegeld geben
(denn kostbar ist die Erlösung ihrer Seele, und er muss davon abstehen auf ewig),
dass er für immer fortlebe, die Grube nicht sehe.
Denn er sieht, dass die Weisen sterben, dass der Tor und der Unvernünftige miteinander umkommen und anderen ihr Vermögen lassen.
Ihr Gedanke <ist, dass> ihre Häuser <feststehen> in Ewigkeit, ihre Wohnungen von Geschlecht zu Geschlecht; sie nennen Ländereien nach ihrem Namen.
Doch der Mensch, der in Ansehen ist, bleibt nicht; er gleicht dem Vieh, das vertilgt wird.
Dieser ihr Weg ist ihre Torheit; und die nach ihnen kommen, haben Wohlgefallen an ihren Worten. – Sela.
Man legt sie in den Scheol wie Schafe, der Tod weidet sie; und am Morgen herrschen die Aufrichtigen über sie; und ihre Gestalt wird der Scheol verzehren, fern von ihrer Wohnung.
Gott aber wird meine Seele erlösen von der Gewalt des Scheols; denn er wird mich aufnehmen. – Sela.
Fürchte dich nicht, wenn ein Mann sich bereichert, wenn sich die Herrlichkeit seines Hauses vergrößert.
Denn wenn er stirbt, nimmt er das alles nicht mit; nicht folgt ihm hinab seine Herrlichkeit.
Ob er auch seine Seele segnete in seinem Leben – und man wird dich loben, wenn du dir selbst Gutes tust –,
sie wird kommen zum Geschlecht seiner Väter; niemals werden sie das Licht sehen.
Der Mensch, der in Ansehen ist und keine Einsicht hat, gleicht dem Vieh, das vertilgt wird.


 

meine Antwort

Wonach hat der Psalmdichter Sehnsucht in Psalm 42?

  • nach Gott (Ps 42,2.3)

Wer wird in den ersten Versen von Psalm 45 besungen?

  • die Liebe zu Gott (Ps 45,7)

Womit vergleicht der Psalmdichter in Psalm 46 Gott?

  • Zuflucht (Ps 46,2)
  • Strärke (Ps 46,2)
  • Festung (Ps 46,8.12)

Welche Stadt wird in Psalm 48 besungen?

  • Stadt Gottes - Jerusalem (Ps 48,2.8)

Information

 

 

TAG 231

Informationen zu den Büchern

  1. Informationen zum 1. und 2. Buch Könige nach M. Röseler 
  2. Informationen zum 2. Buch Könige - J. MacArthur
  3. Einführung in das 2. Buch Könige - R. Liebi
  4. Informationen zum 1. und 2. Buch Chronik nach M. Röseler 
  5. Informationen zum 2. Buch Chronik nach J. MacArthur 

Fragen

  • Wie ging der König Ahas aus Juda mit dem Tempel um?
  • Der König Ahas tat nicht, was dem Herrn wohl gefiel, sondern lebte nach den gräulichen Sitten der Heiden. Mit welchen Feinden hatte er daraufhin zu kämpfen?
  • Zur Zeit des Königs Hoschea wurde das Nordreich Israel in die assyrische Gefangenschaft geführt. Was war der Grund für die Wegführung?

Bibeltext

2. Könige 16; 2. Chronik 28; 2. Könige 17

2. Könige 16

1 Im siebzehnten Jahr Pekachs, des Sohnes Remaljas, wurde Ahas König 🫅, der Sohn Jothams, des Königs 🫅 von Juda. 2 Zwanzig Jahre war Ahas alt, als er König 🫅 wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. 3 Und er tat nicht, was recht war in den Augen 👀 des HERRN, seines Gottes, wie sein Vater David; sondern er wandelte auf dem Weg 🛣️ der Könige 🙏 von Israel, und er ließ sogar seinen Sohn durchs Feuer 🔥 gehen, nach den Gräueln der Nationen, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben 💪​ hatte; 4 und er opferte und räucherte auf den Höhen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum.

5 Damals zogen Rezin, der König 🙏 von Syrien, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König 🫅 von Israel, nach Jerusalem hinauf zum Kampf; und sie belagerten Ahas, aber sie vermochten nicht gegen ihn zu kämpfen. 6 Zu jener Zeit brachte Rezin, der König 🫅 von Syrien, Elat wieder an Syrien und trieb die Juden aus Elat hinaus; und die Syrer kamen nach Elat, und sie haben dort gewohnt bis auf diesen Tag. 7 Da sandte Ahas Boten zu Tiglat-Pileser, dem König 🫅 von Assyrien, und ließ ihm sagen: Ich bin dein Knecht und dein Sohn; komm herauf und rette mich aus der Hand des Königs von Syrien und aus der Hand des Königs von Israel, die sich gegen mich erhoben haben. 8 Und Ahas nahm das Silber und das Gold, das sich im Haus des HERRN und in den Schätzen des Königshauses vorfand, und sandte es als Geschenk an den König 🫅 von Assyrien. 9 Und der König 🫅 von Assyrien hörte auf ihn; und der König 🫅 von Assyrien zog hinauf gegen Damaskus und nahm es ein und führte seine Einwohner weg nach Kir; und Rezin tötete er.

10 Und der König 🫅 Ahas zog Tiglat-Pileser, dem König von Assyrien, entgegen, nach Damaskus. Und als er den Altar sah, der in Damaskus war, da sandte der König 🫅 Ahas dem Priester Urija das Gleichnis des Altars und dessen Muster nach seiner ganzen Bauart. 11 Und der Priester Urija baute den Altar; nach allem, was der König 🫅 Ahas von Damaskus gesandt hatte, so machte ihn der Priester Urija, bis der König Ahas von Damaskus kam. 12 Und als der König 🫅 von Damaskus kam und der König 🫅 den Altar sah, da trat der König 🫅 an den Altar und opferte 🙏 darauf; 13 und er räucherte 🙏 sein Brandopfer und sein Speisopfer und goss sein Trankopfer aus und sprengte das Blut seiner Friedensopfer an den Altar. 14 Den kupfernen Altar aber, der vor dem HERRN stand, den rückte er von der Vorderseite des Hauses weg, von der Stelle zwischen seinem Altar und dem Haus des HERRN; und er setzte ihn an die Seite seines Altars nach Norden. 15 Und der König 🫅 Ahas gebot dem Priester Urija und sprach: Räuchere 🙏 auf dem großen Altar das Morgen-Brandopfer und das Abend-Speisopfer und das Brandopfer des Königs samt seinem Speisopfer und das Brandopfer des ganzen Volkes des Landes samt ihren Speisopfern und ihren Trankopfern; und alles Blut der Brandopfer und alles Blut der Schlachtopfer sollst du daran sprengen; und der kupferne Altar soll für mich sein zum Erforschen. 16 Und der Priester Urija tat nach allem, was der König 🫅 Ahas geboten hatte.

17 Und der König 🫅 Ahas brach die Felder an den Gestellen ab und tat die Becken, die darauf waren, weg; und er ließ das Meer von den kupfernen Rindern, die darunter waren, herabnehmen und auf eine Unterlage von Steinen setzen. 18 Und den bedeckten Sabbat-Gang, den man am Haus gebaut hatte, und den äußeren Eingang des Königs veränderte er am Haus des HERRN wegen des Königs von Assyrien.

19 Und das Übrige der Geschichte des Ahas, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chroniken der Könige von Juda? 20 Und Ahas legte sich zu seinen Vätern, und er wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids. Und Hiskia, sein Sohn, wurde König 🫅 an seiner statt.


2. Chronik 28

1 Zwanzig Jahre war Ahas alt, als er König 🫅 wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. Und er tat nicht, was recht war in den Augen 👀 des HERRN, wie sein Vater David; 2 sondern er wandelte auf den Wegen 🛣️ der Könige von Israel, und auch machte er den Baalim gegossene Bilder; 3 und er räucherte 🙏 im Tal des Sohnes Hinnoms, und er verbrannte 🔥 seine Söhne im Feuer 🔥, nach den Gräueln der Nationen, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben 💪 hatte; 4 und er opferte und räucherte 🙏 auf den Höhen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum. 5 Da gab 💪 ihn der HERR, sein Gott, in die Hand des Königs von Syrien; und sie schlugen ihn und führten eine große Menge Gefangene von ihm weg und brachten sie nach Damaskus. Und auch in die Hand des Königs von Israel wurde er gegeben, der ihm eine große Niederlage beibrachte. 6 Und Pekach, der Sohn Remaljas, erschlug in Juda an einem Tag 120.000 Mann, alles tapfere Leute, weil sie den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten. 7 Und Sikri, ein Held von Ephraim, erschlug Maaseja, den Sohn des Königs, und Asrikam, den Oberaufseher des Hauses, und Elkana, den Zweiten nach dem König. 8 Und die Kinder Israel führten von ihren Brüdern 200.000 Frauen, Söhne und Töchter gefangen weg; und auch raubten sie große Beute von ihnen und brachten die Beute nach Samaria.

9 Und dort war ein Prophet des HERRN, mit Namen Oded; und er ging hinaus, dem Heer entgegen, das nach Samaria kam, und sprach zu ihnen: Siehe, weil der HERR, der Gott eurer Väter, gegen Juda zürnte, hat er sie in eure Hand gegeben 💪; und ihr habt sie mit einer Wut gemordet, die bis an den Himmel reicht. 10 Und nun beabsichtigt ihr, die Kinder Judas und Jerusalems euch zu Knechten und Mägden zu unterwerfen. Sind aber nicht bei euch selbst Verschuldungen gegen den HERRN, euren Gott? 11 Und nun hört auf mich und sendet die Gefangenen zurück, die ihr von euren Brüdern weggeführt habt; denn die Zornglut 💪​ des HERRN ist über euch. 12 Da traten Männer von den Häuptern der Kinder Ephraim – Asarja, der Sohn Jochanans, Berekja, der Sohn Meschillemots, und Jehiskia, der Sohn Schallums, und Amasa, der Sohn Hadlais – vor die, die vom Heereszug kamen, 13 und sprachen zu ihnen: Ihr sollt die Gefangenen nicht hierher bringen; denn um eine Schuld gegen den HERRN über uns zu bringen, beabsichtigt ihr dies, um unsere Sünden und unsere Verschuldungen zu mehren; denn wir haben schon eine große Schuld, und eine Zornglut ist über Israel! 14 Da ließen die Gerüsteten die Gefangenen und die Beute vor den Obersten und der ganzen Versammlung zurück. 15 Und die Männer, die mit Namen angegeben waren, standen auf und nahmen die Gefangenen; und alle, die nackt waren unter ihnen, bekleideten sie von der Beute; sie bekleideten und beschuhten sie und ließen sie essen und trinken und salbten sie; und alle, die ermattet waren, führten sie auf Eseln und brachten sie nach Jericho, der Palmenstadt, in die Nähe ihrer Brüder. Und sie kehrten nach Samaria zurück.

16 In jener Zeit sandte der König 🫅 Ahas zu den Königen von Assyrien, dass sie ihm helfen möchten. 17 Und wieder kamen die Edomiter, und sie schlugen Juda und führten Gefangene weg. 19 Und die Philister fielen in die Städte der Niederung und des Südens von Juda ein und nahmen Beth-Semes ein und Ajjalon und Gederot und Soko und seine Tochterstädte, und Timna und seine Tochterstädte, und Gimso und seine Tochterstädte; und sie wohnten dort. 19 Denn der HERR demütigte 💪​ Juda, um Ahas’, des Königs von Israel, willen, weil er in Juda zügellos gehandelt und sich ganz treulos gegen den HERRN erwiesen hatte. 20 Und Tilgat-Pilneser, der König 🫅 von Assyrien, kam gegen ihn und bedrängte ihn und stärkte ihn nicht. 21 Denn Ahas beraubte das Haus des HERRN und das Haus des Königs und der Obersten und gab das Geraubte dem König 🫅 von Assyrien; aber er war ihm nicht zur Hilfe.

22 Und in der Zeit seiner Bedrängnis, da handelte er noch treuloser gegen den HERRN, er, der König 🫅 Ahas. 23 Und er opferte 🙏 den Göttern von Damaskus, die ihn geschlagen hatten, und sprach: Da die Götter der Könige von Syrien ihnen helfen, so will ich ihnen opfern 🙏, und sie werden mir helfen; sie aber gereichten ihm und ganz Israel zum Fall. 24 Und Ahas brachte die Geräte des Hauses Gottes zusammen und zerschlug die Geräte des Hauses Gottes; und er schloss die Türen des Hauses des HERRN und machte sich Altäre an allen Ecken in Jerusalem. 25 Und in jeder einzelnen Stadt von Juda machte er Höhen, um anderen Göttern zu räuchern 🙏. Und er reizte den HERRN, den Gott seiner Väter.

26 Und das Übrige seiner Geschichte und alle seine Wege 🛣️, die ersten und die letzten, siehe, sie sind geschrieben im Buch der Könige von Juda und Israel. 27 Und Ahas legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt, in Jerusalem; denn man brachte ihn nicht in die Gräber der Könige von Israel. Und Jehiskia, sein Sohn, wurde König 🫅 an seiner statt.


2. Könige 17

1 Im zwölften Jahr des Ahas, des Königs von Juda, wurde Hosea, der Sohn Elas, König 🫅 über Israel in Samaria und regierte neun Jahre. 2 Und er tat, was böse war in den Augen 👀 des HERRN, doch nicht wie die Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren.

3 Gegen ihn zog Salmaneser, der König 🫅 von Assyrien, herauf; und Hosea wurde sein Knecht und entrichtete ihm Tribut. 4 Aber der König 🫅 von Assyrien entdeckte eine Verschwörung des Hosea; denn er hatte Boten an So, den König 🫅 von Ägypten, gesandt und hatte dem König von Assyrien keinen Tribut entrichtet, wie Jahr für Jahr. Da verhaftete ihn der König v von Assyrien und legte ihn gebunden ins Gefängnis. 5 Und der König 🫅 von Assyrien zog herauf in das ganze Land und zog herauf nach Samaria und belagerte es drei Jahre lang. 6 Im neunten Jahr Hoseas nahm der König 🫅 von Assyrien Samaria ein und führte Israel nach Assyrien weg; und er ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Strom Gosans, und in den Städten Mediens.

7 Und dies geschah, weil die Kinder Israel gesündigt hatten gegen den HERRN, ihren Gott, der sie aus dem Land Ägypten heraufgeführt 💪​ hatte, aus der Hand des Pharaos, des Königs von Ägypten, und weil sie andere Götter fürchteten 8 und in den Satzungen 📖​ der Nationen wandelten, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben 💪 hatte, und der Könige von Israel, die diese gemacht hatten. 9 Und die Kinder Israel trieben gegen den HERRN, ihren Gott, heimlich Dinge, die nicht recht waren; und sie bauten sich Höhen in allen ihren Städten, von den Türmen der Wächter bis zu den festen Städten; 10 und sie errichteten sich Bildsäulen und Ascherim auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum, 11 und sie räucherten 🙏 dort auf allen Höhen, wie die Nationen, die der HERR vor ihnen weggeführt hatte; und sie taten böse Dinge, um den HERRN zu reizen; 12 und sie dienten den Götzen, von denen der HERR ihnen gesagt 🗨️ hatte: So etwas sollt ihr nicht tun! 13 Und der HERR warnte Israel und Juda durch alle Propheten, alle Seher, indem er sprach 🗨️: Kehrt um von euren bösen Wegen und haltet meine Gebote, meine Satzungen 📖, nach dem ganzen Gesetz 📖, das ich euren Vätern geboten und das ich euch gesandt habe durch meine Knechte, die Propheten. 14 Aber sie hörten nicht und verhärteten ihren Nacken, gleich dem Nacken ihrer Väter, die dem HERRN, ihrem Gott, nicht geglaubt hatten. 15 Und sie verachteten seine Satzungen 📖​ und seinen Bund 🗨️, den er mit ihren Vätern geschlossen hatte, und seine Zeugnisse, die er ihnen bezeugt 💪 hatte; und sie wandelten der Eitelkeit nach und handelten eitel und wandelten den Nationen nach, die rings um sie her waren, von denen der HERR ihnen geboten 🗨️ hatte, nicht wie sie zu tun. 16 Und sie verließen alle Gebote des HERRN, ihres Gottes, und machten sich gegossene Bilder, zwei Kälber, und machten eine Aschera und bückten sich vor dem ganzen Heer des Himmels und dienten dem Baal. 17 Und sie ließen ihre Söhne und ihre Töchter durchs Feuer 🔥 gehen und trieben Wahrsagerei und Beschwörung und verkauften sich zu tun, was böse war in den Augen 👀 des HERRN, um ihn zu reizen. 18 Da erzürnte 💪​ der HERR sehr über Israel und tat es vor seinem Angesicht 👀 weg; es blieb nichts übrig, nur der Stamm Juda allein.

19 Auch Juda hielt nicht die Gebote 📖​ des HERRN, seines Gottes; und sie wandelten in den Satzungen 📖 Israels, die jene gemacht hatten. 20 Da verwarf der HERR allen Samen Israels und demütigte sie, und er gab sie in die Hand von Plünderern, bis er sie von seinem Angesicht weggeworfen hatte. 21 Denn Israel hatte sich vom Haus Davids losgerissen, und sie hatten Jerobeam, den Sohn Nebats, zum König 🫅 gemacht; und Jerobeam lenkte Israel von der Nachfolge des HERRN ab und verleitete sie zu großer Sünde. 22 Und die Kinder Israel wandelten in allen Sünden Jerobeams, die er getan hatte; sie wichen nicht davon, 23 bis der HERR Israel vor seinem Angesicht wegtat 💪 , so wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, geredet 🗨️ hatte; und Israel wurde aus seinem Land nach Assyrien weggeführt bis auf diesen Tag.

24 Und der König 🫅 von Assyrien brachte Leute aus Babel und aus Kuta und aus Awa und aus Hamat und aus Sepharwaim und ließ sie anstelle der Kinder Israel in den Städten Samarias wohnen; und sie nahmen Samaria in Besitz und wohnten in seinen Städten. 25 Und es geschah, am Anfang ihrer Niederlassung dort, da fürchteten sie den HERRN nicht; und der HERR sandte 💪 Löwen 🦁​ unter sie, die unter ihnen würgten. 26 Und man sprach zum König 🫅 von Assyrien und sagte: Die Nationen, die du weggeführt und in den Städten Samarias hast wohnen lassen, kennen nicht die Weise des Gottes des Landes; und er hat Löwen 🦁​ unter sie gesandt 💪, und siehe, sie töten sie, weil sie die Weise des Gottes des Landes nicht kennen. 27 Da gebot der König 🫅 von Assyrien und sprach: Lasst einen der Priester, die ihr von dort weggeführt habt, dahin gehen, dass sie hingehen und dort wohnen; und er lehre sie die Weise des Gottes des Landes. 28 Und es kam einer der Priester, die man aus Samaria weggeführt hatte, und wohnte in Bethel; und er lehrte sie, wie sie den HERRN fürchten 🙏 sollten. 29 Und sie machten sich, Nation für Nation, ihre Götter, und stellten sie in die Höhenhäuser, die die Samariter gemacht hatten, Nation für Nation in ihren Städten, in denen sie wohnten. 30 Und die Leute von Babel machten Sukkot-Benot; und die Leute von Kut machten Nergal; und die Leute von Hamat machten Aschima; 31 und die Awiter machten Nibchas und Tartak; und die Sepharwiter verbrannten dem Adrammelek und dem Anammelek, den Göttern von Sepharwaim, ihre Söhne im Feuer 🔥. 32 Und sie fürchteten 🙏 den HERRN, und sie machten sich aus ihrer Gesamtheit Priester der Höhen, die für sie in den Höhenhäusern opferten. 33 Sie fürchteten 🙏 den HERRN, und sie dienten ihren Göttern nach der Weise der Nationen, aus denen man sie weggeführt hatte.

34 Bis auf diesen Tag tun sie nach den früheren Weisen: Sie fürchten den HERRN nicht, und sie tun nicht nach ihren Satzungen 📖 und nach ihren Rechten 📖​ und auch nicht nach dem Gesetz 📖 und nach dem Gebot 📖, das der HERR den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab. 35 Und doch hatte der HERR einen Bund 🗨️ mit ihnen geschlossen und ihnen geboten und gesagt: Ihr sollt keine anderen Götter fürchten 🙏 und sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen 🙏 und ihnen nicht dienen und ihnen nicht opfern 🙏; 36 sondern den HERRN, der euch mit großer Kraft und mit ausgestrecktem Arm aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, den sollt ihr fürchten, und den sollt ihr anbeten 🙏 und ihm opfern 🙏. 37 Und die Satzungen 📖​ und die Rechte 📖​ und das Gesetz 📖​ und das Gebot 📖, die er für euch geschrieben 🖊️ hat, sollt ihr halten, um sie zu tun alle Tage, und ihr sollt keine anderen Götter fürchten. 38 Und den Bund 🗨️, den ich mit euch geschlossen habe, sollt ihr nicht vergessen und sollt keine anderen Götter fürchten; 39 sondern den HERRN, euren Gott, sollt ihr fürchten 🙏, und er wird euch erretten 🛟​ aus der Hand 🫴 aller eurer Feinde. 40 Aber sie hörten 🧏🏻 nicht, sondern taten nach ihrer früheren Weise.

41 So fürchteten 🙏 diese Nationen den HERRN und dienten 🙏 zugleich ihren geschnitzten Bildern. Auch ihre Kinder und ihre Kindeskinder tun bis auf diesen Tag so, wie ihre Väter getan haben.


 


meine Antworten

Wie ging der König Ahas aus Juda mit dem Tempel um?

  • er bezahlte mit dem Tempelschatz den König von Assyrien, damit dieser in Israel einfällt (2. Kö 16,8.9)

Der König Ahas tat nicht, was dem Herrn wohl gefiel, sondern lebte nach den gräulichen Sitten der Heiden. Mit welchen Feinden hatte er daraufhin zu kämpfen?

  • Aram (2. Chr 28,5)
  • Israel (2. Chr 28,5)
  • Pekach, Soh von Remaljas (2. Chr 28,6)
  • Sichri, Held von Ephraim (2. Chr 28,7)
  • Edom (2. Chr 28,17)
  • Tilgat-Pileser, König von Assur (2. Chr 28,20)

Zur Zeit des Königs Hoschea wurde das Nordreich Israel in die assyrische Gefangenschaft geführt. Was war der Grund für die Wegführung?

  • Weil Hoschea tat, was böse war in den Augen 👀 des Herrn (2. Kö 17,2)
  • Weil Israel gesündigt hatte (2. Kö 17,7)
  • Weil Israel in den Ordnungen der Nationen lebte, die Gott vorher vor Israel vertreiben hatte (2. Kö 17,8)
  • Weil Israel in den Ordnungen der Könige lebete (2. Kö 17,8)
  • Weil Israel gegen Gott Dinge sich ausdachten, de nicht recht waren (2. Kö 17,9)
  • Weil Israel sich Anbetungsstätten und Götzen (Ascherim, Baal) bauten (2. Kö 17,9.10.16)
  • Weil Israel fremden Götzen opferte , wie die Nationen (2. Kö 17,11.16)
  • Weil Israel böse Dinge tat, die dem Herrn zum Zorn reizten (2. Kö 17,11)
  • Weil Israel fremden Götzen diente (2. Kö 17,12.16)
  • Weil Israel nicht auf die Warnung der Propheten und Seher gehört hatte (2. Kö 17,13.-15)
  • Weil Israel sich gegen Gott verhärtete (2. Kö 17,14)
  • Weil Israel sich gegen die Gebote und Ordnungen Gottes stellte (2. Kö 17,15)
  • Weil Israel Nichtigkeiten hinterherlief (2. Kö 17,15), dadurch wurde Israel selber nichtig (2. Kö 17,15)
  • Weil Israel den Nationen nachlief (2. Kö 17,15)
  • Weil Israel alle Gebote des Herrn, ihres Gottes verließen (2. Kö 17,16)
  • Weil Israel den Götzen ihre Kinder opferten (2. Kö 17,17)
  • Weil Israel Wahrsagerei und Zauberei betreib (2. Kö 17,17)
  • Weil Israel sich verkaufte, für Dinge die böse waren in den Augen 👀 Gottes (2. Kö 17,17) und Gott damit zum Zorn reizte und Gott verwarf Israel

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