Tag 52

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Fragen

  • Welche Argumente hatte Mose, um nicht zum Pharao gehen zu müssen?
  • Wie reagierte Gott darauf?
  • Womit rechtfertigte der Pharao seine noch härte Vorgehensweise nach dem Vorsprechen Moses?

Bibeltext

2. Mose 4-6

Und Mose antwortete und sprach: Aber siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hören; denn sie werden sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen.
Da sprach der HERR zu ihm: Was ist das in deiner Hand? Und er sprach: Ein Stab.
Und er sprach: Wirf ihn auf die Erde. Da warf er ihn auf die Erde, und er wurde zur Schlange; und Mose floh vor ihr.
Und der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz. Und er streckte seine Hand aus und ergriff sie, und sie wurde zum Stab in seiner Hand – 
damit sie glauben, dass der HERR dir erschienen ist, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.

Und der HERR sprach weiter zu ihm: Stecke doch deine Hand in deinen Gewandbausch. Und er steckte seine Hand in seinen Gewandbausch; und er zog sie heraus, und siehe, seine Hand war aussätzig wie Schnee.
Und er sprach: Tu deine Hand wieder in deinen Gewandbausch. Und er tat seine Hand wieder in seinen Gewandbausch; und er zog sie aus seinem Gewandbausch heraus, und siehe, sie war wieder wie sein Fleisch.
Und es wird geschehen, wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Stimme des ersten Zeichens hören, so werden sie der Stimme des anderen Zeichens glauben.
Und es wird geschehen, wenn sie selbst diesen zwei Zeichen nicht glauben und nicht auf deine Stimme hören, so sollst du vom Wasser des Stromes nehmen und es auf das Trockene gießen; und das Wasser, das du aus dem Strom nehmen wirst, wird zu Blut werden auf dem Trockenen.

Und Mose sprach zu dem HERRN: Ach, Herr, ich bin kein Mann der Rede, weder seit gestern noch seit vorgestern, noch seitdem du zu deinem Knecht redest; denn ich bin schwer von Mund und schwer von Zunge!
Da sprach der HERR zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer macht stumm oder taub oder sehend oder blind? Nicht ich, der HERR? Und nun geh hin, und ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du reden sollst.
Und er sprach: Ach, Herr, sende doch, durch wen du senden willst!
Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Mose, und er sprach: Ist nicht Aaron, der Levit, dein Bruder? Ich weiß, dass er reden kann; und siehe, er geht auch aus, dir entgegen; und sieht er dich, so wird er sich freuen in seinem Herzen. Und du sollst zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen, und ich will mit deinem Mund und mit seinem Mund sein und will euch lehren, was ihr tun sollt. Und er soll für dich zum Volk reden; und es wird geschehen, er wird dir zum Mund sein, und du wirst ihm zum Gott sein. Und diesen Stab sollst du in deine Hand nehmen, mit dem du die Zeichen tun sollst.

Und Mose ging hin und kehrte zu Jethro, seinem Schwiegervater, zurück und sprach zu ihm: Lass mich doch gehen und zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, dass ich sehe, ob sie noch leben. Und Jethro sprach zu Mose: Geh hin in Frieden!

Und der HERR sprach zu Mose in Midian: Geh hin, kehre nach Ägypten zurück; denn alle Männer sind gestorben, die nach deinem Leben trachteten.
Und Mose nahm seine Frau und seine Söhne und ließ sie auf dem Esel reiten und kehrte in das Land Ägypten zurück; und Mose nahm den Stab Gottes in seine Hand.

Und der HERR sprach zu Mose: Wenn du hinziehst, um nach Ägypten zurückzukehren, so sieh zu, dass du alle Wunder, die ich in deine Hand gelegt habe, vor dem Pharao tust. Und ich will sein Herz verhärten, so dass er das Volk nicht ziehen lassen wird. Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht der HERR: Mein Sohn, mein erstgeborener, ist Israel; und ich sage zu dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir dient! Und weigerst du dich, ihn ziehen zu lassen, siehe, so werde ich deinen Sohn, deinen erstgeborenen, töten.

Und es geschah unterwegs, in der Herberge, da fiel der HERR ihn an und suchte ihn zu töten. Da nahm Zippora einen scharfen Stein und schnitt die Vorhaut ihres Sohnes ab und warf sie an seine Füße und sprach: Ein Blutbräutigam bist du mir! Da ließ er von ihm ab. Damals sagte sie „Blutbräutigam“ der Beschneidung wegen.

Und der HERR sprach zu Aaron: Geh hin, Mose entgegen in die Wüste! Und er ging hin und traf ihn am Berg Gottes und küsste ihn.  Und Mose berichtete Aaron alle Worte des HERRN, der ihn gesandt hatte, und alle Zeichen, die er ihm geboten hatte. Und Mose und Aaron gingen hin, und sie versammelten alle Ältesten der Kinder Israel. Und Aaron redete alle Worte, die der HERR zu Mose geredet hatte, und er tat die Zeichen vor den Augen des Volkes. Und das Volk glaubte; und als sie hörten, dass der HERR sich den Kindern Israel zugewandt, und dass er ihr Elend gesehen habe, da neigten sie sich und beteten an.

2. Mose 5

Und danach gingen Mose und Aaron hinein und sprachen zum Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, damit sie mir ein Fest halten in der Wüste!
Da sprach der Pharao: Wer ist der HERR, auf dessen Stimme ich hören soll, um Israel ziehen zu lassen? Ich kenne den HERRN nicht, und auch werde ich Israel nicht ziehen lassen.
Und sie sprachen: Der Gott der Hebräer ist uns begegnet. Lass uns doch drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen und dem HERRN, unserem Gott, opfern, damit er uns nicht schlage mit der Pest oder mit dem Schwert.
Und der König von Ägypten sprach zu ihnen: Warum, Mose und Aaron, wollt ihr das Volk von seinen Arbeiten abhalten? Geht an eure Lastarbeiten!
Und der Pharao sprach: Siehe, das Volk des Landes ist nun zahlreich, und ihr wollt sie von ihren Lastarbeiten feiern lassen!

Und der Pharao befahl an jenem Tag den Treibern des Volkes und seinen Vorstehern und sprach: Ihr sollt nicht mehr wie früher dem Volk Stroh geben, um Ziegel zu streichen; sie sollen selbst hingehen und sich Stroh sammeln. Und die Anzahl Ziegel, die sie früher gemacht haben, sollt ihr ihnen auferlegen; ihr sollt nichts daran mindern, denn sie sind träge; darum schreien sie und sprechen: Wir wollen hinziehen, wir wollen unserem Gott opfern! Schwer laste der Dienst auf den Männern, dass sie damit zu schaffen haben und nicht auf Worte des Truges achten.

Und die Treiber des Volkes und seine Vorsteher gingen hinaus und redeten zum Volk und sprachen: So spricht der Pharao: Ich werde euch kein Stroh geben; geht ihr selbst hin, holt euch Stroh, wo ihr es findet; doch an eurem Dienst wird nichts gemindert werden. Und das Volk zerstreute sich im ganzen Land Ägypten, um Stoppeln zu sammeln für Stroh. Und die Treiber drängten sie und sprachen: Vollendet eure Arbeiten, das Tagewerk an seinem Tag, wie <früher>, als Stroh da war! Und die Vorsteher der Kinder Israel, die die Treiber des Pharaos über sie gesetzt hatten, wurden geschlagen, und man sagte: Warum habt ihr euren Satz Ziegel sowohl gestern als heute nicht vollendet wie früher?

Da gingen die Vorsteher der Kinder Israel hinein und schrien zum Pharao und sprachen: Warum tust du deinen Knechten so? Stroh wird deinen Knechten nicht gegeben, und man sagt zu uns: Macht Ziegel! Und siehe, deine Knechte werden geschlagen, und es ist die Schuld deines Volkes. Und er sprach: Träge seid ihr, träge! Darum sprecht ihr: Wir wollen hinziehen, wir wollen dem HERRN opfern. Und nun geht hin, arbeitet! Und Stroh wird euch nicht gegeben werden, und das Maß Ziegel sollt ihr liefern.

Da sahen die Vorsteher der Kinder Israel, dass es schlecht um sie bestellt war, weil man sprach: Ihr sollt nichts mindern an euren Ziegeln: das Tagewerk an seinem Tag! Und sie begegneten Mose und Aaron, die ihnen entgegentraten, als sie vom Pharao herauskamen. Und sie sprachen zu ihnen: Der HERR sehe auf euch und richte euch, dass ihr unseren Geruch stinkend gemacht habt vor dem Pharao und vor seinen Knechten, so dass ihr ihnen das Schwert in die Hand gegeben habt, uns zu töten. Da wandte sich Mose zu dem HERRN und sprach: Herr, warum hast du <so> übel an diesem Volk gehandelt? Warum doch hast du mich gesandt? Denn seitdem ich zum Pharao hineingegangen bin, um in deinem Namen zu reden, hat er an diesem Volk böse gehandelt, und du hast dein Volk durchaus nicht errettet.

2. Mose 6

Und der HERR sprach zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao tun werde; denn durch eine starke Hand <gezwungen> soll er sie ziehen lassen, und durch eine starke Hand <gezwungen> soll er sie aus seinem Land wegtreiben.

Und Gott redete zu Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR. Und ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als Gott, der Allmächtige; aber mit meinem Namen HERR habe ich mich ihnen nicht kundgegeben. Und auch habe ich meinen Bund mit ihnen errichtet, ihnen das Land Kanaan zu geben, das Land ihrer Fremdlingschaft, in dem sie als Fremde geweilt haben. Und auch habe ich das Wehklagen der Kinder Israel gehört, die die Ägypter zum Dienst zwingen, und habe meines Bundes gedacht. Darum sprich zu den Kindern Israel: Ich bin der HERR, und ich werde euch herausführen unter den Lastarbeiten der Ägypter weg und werde euch erretten aus ihrem Dienst, und euch erlösen mit ausgestrecktem Arm und durch große Gerichte. Und ich will euch annehmen mir zum Volk und will euer Gott sein; und ihr sollt erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin, der euch herausführt unter den Lastarbeiten der Ägypter weg. Und ich werde euch in das Land bringen, das Abraham, Isaak und Jakob zu geben ich meine Hand erhoben habe, und werde es euch zum Besitztum geben, ich, der HERR.

Und Mose redete so zu den Kindern Israel; aber sie hörten nicht auf Mose vor Kleinmut und wegen des harten Dienstes.
Und der HERR redete zu Mose und sprachGeh hinein, rede zum Pharao, dem König von Ägypten, dass er die Kinder Israel aus seinem Land ziehen lasse.
Und Mose redete vor dem HERRN und sprach: Siehe, die Kinder Israel haben nicht auf mich gehört, und wie sollte der Pharao mich hören, zumal ich unbeschnitten an Lippen bin? Und der HERR redete zu Mose und zu Aaron und gab ihnen Befehl an die Kinder Israel und an den Pharao, den König von Ägypten, die Kinder Israel aus dem Land Ägypten herauszuführen.

Dies sind die Häupter ihrer Vaterhäuser: Die Söhne Rubens, des Erstgeborenen Israels: Hanok und Pallu, Hezron und Karmi; das sind die Familien Rubens.
Und die Söhne Simeons: Jemuel und Jamin und Ohad und Jakin und Zochar und Saul, der Sohn der Kanaaniterin; das sind die Familien Simeons.
Und dies sind die Namen der Söhne Levis nach ihren Geschlechtern: Gerson und Kehat und Merari; und die Lebensjahre Levis waren 137 Jahre.
Die Söhne Gersons: Libni und Simei, nach ihren Familien.
Und die Söhne Kehats: Amram und Jizhar und Hebron und Ussiel; und die Lebensjahre Kehats waren 133 Jahre.
Und die Söhne Meraris: Machli und Musi; das sind die Familien Levis nach ihren Geschlechtern.
Und Amram nahm sich Jokebed, seine Tante, zur Frau, und sie gebar ihm Aaron und Mose; und die Lebensjahre Amrams waren 137 Jahre.
Und die Söhne Jizhars: Korah und Nepheg und Sikri.
Und die Söhne Ussiels: Mischael und Elzaphan und Sithri.
Und Aaron nahm sich Elischeba, die Tochter Amminadabs, die Schwester Nachschons, zur Frau; und sie gebar ihm Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.
Und die Söhne Korahs: Assir und Elkana und Abiasaph; das sind die Familien der Korhiter.
Und Eleasar, der Sohn Aarons, nahm sich eine von den Töchtern Putiels zur Frau, und sie gebar ihm Pinehas; das sind die Häupter der Väter der Leviten nach ihren Familien.
Dieser Aaron und <dieser> Mose sind es, zu denen der HERR gesprochen hat: Führt die Kinder Israel aus dem Land der Ägypter heraus, nach ihren Heeren.
Diese sind es, die zum Pharao, dem König von Ägypten, redeten, um die Kinder Israel aus Ägypten herauszuführen; dieser Mose und <dieser> Aaron.

Und es geschah an dem Tag, als der HERR zu Mose redete im Land Ägypten, da redete der HERR zu Mose und sprach: Ich bin der HERR; rede zum Pharao, dem König von Ägypten, alles, was ich zu dir rede.
Und Mose sprach vor dem HERRN: Siehe, ich bin unbeschnitten an Lippen, und wie sollte der Pharao auf mich hören?


Meine Antworten

Welche Argumente hatte Mose, um nicht zum Pharao gehen zu müssen?

  • Sie werden mir nicht glauben (2. Mo 4,1)
  • Ich kann nicht reden (2. Mo 4,10; 6,12.30)
  • schicke jemanden anderes hin (2. Mo 4,13)

Wie reagierte Gott darauf?

  • Gott wurde zornig (2. Mo 4,14)
  • Womit rechtfertigte der Pharao seine noch härte Vorgehensweise nach dem

Vorsprechen Moses?

  • Damit sie keine Zeit haben auf Mose und Aaron zu hören (2. Mo 5,9)

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Tag 51

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Fragen

  • Warum hielten die hebräischen Hebammen nicht, was der Pharao ihnen befahl?
  • Mit welchem Namen offenbarte sich Gott Mose am brennenden Dornbusch?


Bibeltext

2. Mose 1

Und dies sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen; mit Jakob kamen sie, jeder mit seinem Haus: Ruben, Simeon, Levi und Juda; Issaschar, Sebulon und Benjamin; Dan und Naphtali, Gad und Aser. Und alle Seelen, die aus den Lenden Jakobs hervorgegangen waren, waren siebzig Seelen. Und Joseph war in Ägypten.

Und Joseph starb und alle seine Brüder und jenes ganze Geschlecht.

Und die Kinder Israel waren fruchtbar und wimmelten und vermehrten sich und wurden sehr, sehr stark, und das Land wurde voll von ihnen.

Da stand ein neuer König über Ägypten auf, der Joseph nicht kannte. Und er sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Kinder Israel ist zahlreicher und stärker als wir. Wohlan, lasst uns ihm gegenüber klug handeln, dass es sich nicht vermehre und es nicht geschehe, wenn Krieg ausbricht, dass es sich auch zu unseren Feinden schlage und gegen uns kämpfe und aus dem Land hinaufziehe. Und sie setzten Fronvögte darüber, um es mit ihren Lastarbeiten zu drücken; und es baute dem Pharao Vorratsstädte: Pithom und Raemses. Aber so wie sie es drückten, so vermehrte es sich, und so breitete es sich aus; und es graute ihnen vor den Kindern Israel. Und die Ägypter zwangen die Kinder Israel mit Härte zum Dienst. Und sie machten ihnen das Leben bitter durch harten Dienst in Lehm und in Ziegeln und durch allerlei Dienst auf dem Feld, neben all ihrem Dienst, zu dem sie sie zwangen mit Härte.

Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen der Name der einen Schiphra und der Name der anderen Pua war, und sagte: Wenn ihr den Hebräerinnen bei der Geburt helft und ihr sie bei der Entbindung seht: Wenn es ein Sohn ist, so tötet ihn, und wenn eine Tochter, so darf sie leben. Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten zu ihnen gesagt hatte, sondern erhielten die Knaben am Leben. Und der König von Ägypten rief die Hebammen und sprach zu ihnen: Warum habt ihr dies getan und die Knaben am Leben erhalten? Und die Hebammen sprachen zum Pharao: Weil die hebräischen Frauen nicht wie die ägyptischen sind, denn sie sind kräftig; ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren. Und Gott tat den Hebammen Gutes; und das Volk vermehrte sich und wurde sehr stark. Und es geschah, weil die Hebammen Gott fürchteten, so machte er ihnen Häuser. Da gebot der Pharao all seinem Volk und sprach: Jeden Sohn, der geboren wird, sollt ihr in den Strom werfen, jede Tochter aber sollt ihr leben lassen.

2. Mose 2

Und ein Mann vom Haus Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis. Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und sie sah, dass er schön war, und verbarg ihn drei Monate. Und als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie für ihn ein Kästchen von Schilfrohr und verpichte es mit Erdharz und mit Pech und legte das Kind hinein und legte es in das Schilf am Ufer des Stromes. Und seine Schwester stellte sich von fern, um zu erfahren, was ihm geschehen würde. Und die Tochter des Pharaos ging hinab, um an dem Strom zu baden, und ihre Dienerinnen gingen an dem Ufer des Stromes entlang. Und sie sah das Kästchen mitten im Schilf und sandte ihre Magd hin und ließ es holen. Und sie öffnete es und sah das Kind, und siehe, der Knabe weinte. Und sie hatte Mitleid mit ihm, und sie sprach: Von den Kindern der Hebräer ist dieses. Und seine Schwester sprach zu der Tochter des Pharaos: Soll ich hingehen und dir eine stillende Frau von den Hebräerinnen rufen, dass sie dir das Kind stille? Und die Tochter des Pharaos sprach zu ihr: Geh hin. Da ging die Jungfrau hin und rief die Mutter des Kindes. Und die Tochter des Pharaos sprach zu ihr: Nimm dieses Kind mit und stille es mir, und ich werde <dir> deinen Lohn geben. Und die Frau nahm das Kind und stillte es. Und als das Kind groß wurde, brachte sie es der Tochter des Pharaos, und es wurde ihr zum Sohn; und sie gab ihm den Namen Mose und sprach: Denn aus dem Wasser habe ich ihn gezogen.

Und es geschah in jenen Tagen, als Mose groß geworden war, da ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihren Lastarbeiten zu; und er sah einen ägyptischen Mann, der einen hebräischen Mann von seinen Brüdern schlug. Und er wandte sich hierhin und dorthin, und als er sah, dass kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand. Und er ging am zweiten Tag aus, und siehe, zwei hebräische Männer zankten sich. Da sprach er zu dem Schuldigen: Warum schlägst du deinen Nächsten? Und er sprach: Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Willst du mich töten, wie du den Ägypter getötet hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Gewiss, die Sache ist bekannt geworden! Und der Pharao hörte diese Sache und suchte Mose zu töten.
Und Mose floh vor dem Pharao und weilte im Land Midian. Und er saß an einem Brunnen. Und der Priester von Midian hatte sieben Töchter; und sie kamen und schöpften und füllten die Tränkrinnen, um die Herde ihres Vaters zu tränken. Und die Hirten kamen und trieben sie weg. Da stand Mose auf und half ihnen und tränkte ihre Herde. Und sie kamen zu Reghuel, ihrem Vater, und er sprach: Warum seid ihr heute so früh gekommen? Und sie sprachen: Ein ägyptischer Mann hat uns aus der Hand der Hirten gerettet und hat auch sogar für uns geschöpft und die Herde getränkt. Da sprach er zu seinen Töchtern: Und wo ist er? Warum habt ihr denn den Mann zurückgelassen? Ruft ihn, dass er <mit uns> esse.

Und Mose willigte ein, bei dem Mann zu bleiben; und er gab Mose Zippora, seine Tochter. Und sie gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Gersom, denn er sprach: Ein Fremder bin ich geworden in fremdem Land.

Und es geschah während jener vielen Tage, da starb der König von Ägypten; und die Kinder Israel seufzten wegen des Dienstes und schrien; und ihr Schreien wegen des Dienstes stieg hinauf zu Gott.
Und Gott hörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte seines Bundes mit Abraham, mit Isaak und mit Jakob; und Gott sah die Kinder Israel, und Gott nahm Kenntnis von ihnen.

2. Mose 3

Und Mose weidete die Herde Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian. Und er trieb die Herde hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, an den Horeb. Da erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus einem Dornbusch; und er sah: Und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, und der Dornbusch wurde nicht verzehrt.

Und Mose sprach: Ich will doch hinzutreten und dieses große Gesicht sehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.

Und als der HERR sah, dass er herzutrat, um zu sehen, da rief Gott ihm mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Mose! Mose!

Und er sprach: Hier bin ich.

Und er sprach: Tritt nicht näher herzu! Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliger Boden.

Und er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.

Da verbarg Mose sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.

 

Und der HERR sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes, das in Ägypten ist, und sein Schreien wegen seiner Treiber habe ich gehört; denn ich kenne seine Schmerzen. Und ich bin herabgekommen, um es aus der Hand der Ägypter zu erretten und es aus diesem Land hinaufzuführen in ein gutes und geräumiges Land, in ein Land, das von Milch und Honig fließt, an den Ort der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hewiter und der Jebusiter. Und nun siehe, das Schreien der Kinder Israel ist vor mich gekommen; und ich habe auch den Druck gesehen, womit die Ägypter sie drücken. Und nun geh hin, denn ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten herausführst.

Und Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und dass ich die Kinder Israel aus Ägypten herausführen sollte?
Und er sprach: Weil ich mit dir sein werde; und dies sei dir das Zeichen, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr auf diesem Berg Gott dienen.
Und Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen spreche: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie zu mir sagen werden: Was ist sein Name?, was soll ich zu ihnen sagen?
Da sprach Gott zu Mose: „Ich bin, der ich bin.“ Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: „Ich bin“ hat mich zu euch gesandt.
Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht.
Geh hin und versammle die Ältesten Israels und sprich zu ihnen: Der HERR, der Gott eurer Väter, ist mir erschienen, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und hat gesagt: Angesehen habe ich euch und das, was in Ägypten geschehen ist, und ich habe gesagt: Ich will euch aus dem Elend Ägyptens heraufführen in das Land der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hewiter und der Jebusiter, in ein Land, das von Milch und Honig fließt.
Und sie werden auf deine Stimme hören; und du sollst hineingehen, du und die Ältesten Israels, zum König von Ägypten, und ihr sollt zu ihm sagen: Der HERR, der Gott der Hebräer, ist uns begegnet; und nun lass uns doch drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen, damit wir dem HERRN, unserem Gott, opfern.
Aber ich weiß wohl, dass der König von Ägypten euch nicht ziehen lassen wird, auch nicht durch eine starke Hand. Und ich werde meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit allen meinen Wundern, die ich in seiner Mitte tun werde; und danach wird er euch ziehen lassen.
Und ich werde diesem Volk Gnade geben in den Augen der Ägypter, und es wird geschehen, wenn ihr auszieht, sollt ihr nicht leer ausziehen: Und <jede> Frau soll von ihrer Nachbarin und von ihrer Hausgenossin silberne Geräte und goldene Geräte und Kleider fordern; und ihr sollt sie auf eure Söhne und auf eure Töchter legen und die Ägypter berauben.



Meine Antworten

Warum hielten die hebräischen Hebammen nicht, was der Pharao ihnen befahl?

  • Die Hebamen fürchteten Gott (2. Mo 1,17)

Mit welchem Namen offenbarte sich Gott Mose am brennenden Dornbusch?

  • Ich bin der Gott deines Vaters (2. Mo 3,6)
  • Ich bin der Gott Abrahams (2. Mo 3,6)
  • Ich bin der Gott Isaaks (2. Mo 3,6)
  • Ich bin der Gott Jakobs (2. Mo 3,6)
  • Ich bin, der ich bin. (2. Mo 3,14a)
  • Der ich bin (2. Mo 3,14b)
  • Jahwe (2. Mo 3,15)

 

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Tag 50

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Fragen

  • Wer soll Gott laut Psalm 148 loben?
  • Welche Musikinstrumente werden in Ps 150 erwähnt, mit denen Gott gelobt wird?

Bibeltext

Psalm 146-150

Lobt den HERRN!
Lobe den HERRN, meine Seele!

Loben will ich den HERRN mein Leben lang, will meinem Gott Psalmen singen, solange ich bin.

Vertraut nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei dem keine Rettung ist!

Sein Geist geht aus, er kehrt zu seiner Erde zurück: An demselben Tag gehen seine Pläne zugrunde.

Glückselig der, dessen Hilfe der Gott Jakobs, dessen Hoffnung auf den HERRN, seinen Gott, ist!

Der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Wahrheit hält auf ewig; der Recht verschafft den Bedrückten, der Brot gibt den Hungrigen.

Der HERR löst die Gebundenen.

Der HERR tut die Augen der Blinden auf, der HERR richtet die Niedergebeugten auf, der HERR liebt die Gerechten;

der HERR bewahrt die Fremden, die Waise und die Witwe hält er aufrecht; aber er krümmt den Weg der Gottlosen.

Der HERR wird regieren in Ewigkeit, dein Gott, Zion, von Geschlecht zu Geschlecht.

Lobt den HERRN!

Psalm 147

Lobt den HERRN!
Denn es ist gut, unseren Gott zu besingen; denn es ist lieblich, es geziemt sich Lobgesang.

Der HERR baut Jerusalem, die Vertriebenen Israels sammelt er; der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet; der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen.

Groß ist unser Herr, und groß an Macht; seiner Einsicht ist kein Maß.

Der HERR hält aufrecht die Elenden; er erniedrigt bis zur Erde die Gottlosen.

Stimmt dem HERRN einen Lobgesang an, singt unserem Gott Psalmen mit der Laute!

Ihm, der die Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde, der Gras sprossen lässt auf den Bergen; der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die da rufen.

Er hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses, noch Wohlgefallen an den Beinen des Mannes.

Der HERR hat Wohlgefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte harren.

Rühme, Jerusalem, den HERRN! Lobe, Zion, deinen Gott!

Denn er hat befestigt die Riegel deiner Tore, hat deine Kinder gesegnet in deiner Mitte; er, der Frieden stellt in deine Grenzen, dich sättigt mit dem Fett des Weizens; der seinen Befehl auf die Erde sendet: Sehr schnell läuft sein Wort; der Schnee gibt wie Wolle, Reif wie Asche streut; der sein Eis wirft wie Brocken: Wer kann bestehen vor seinem Frost?

Er sendet sein Wort und schmelzt sie; er lässt seinen Wind wehen: Es rieseln die Wasser.

Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und seine Rechte.

Keiner Nation hat er so getan; und die Rechte, sie haben sie nicht gekannt.

Lobt den HERRN!

Psalm 148

Lobt den HERRN!
Lobt den HERRN von den Himmeln her; lobt ihn in den Höhen!

Lobt ihn, alle seine Engel; lobt ihn, alle seine Heerscharen!

Lobt ihn, Sonne und Mond; lobt ihn, alle ihr leuchtenden Sterne!

Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel, und ihr Wasser, die ihr oberhalb der Himmel seid!

Loben sollen sie den Namen des HERRN!

Denn er gebot, und sie waren geschaffen. Und er stellte sie hin für immer und ewig; er gab <ihnen> eine Satzung, und sie werden sie nicht überschreiten.

Lobt den HERRN von der Erde her, <ihr> Wasserungeheuer und alle Tiefen! 

Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, du Sturmwind, der du ausrichtest sein Wort;

<ihr> Berge und alle Hügel, Fruchtbäume und alle Zedern; 

<ihr> wilden Tiere und alles Vieh, kriechende Tiere und geflügelte Vögel, 

<ihr> Könige der Erde und alle Völkerschaften,

<ihr> Fürsten und alle Richter der Erde; 

<ihr> Jünglinge und auch

<ihr> Jungfrauen, <ihr> Alten mit den Jungen!

Loben sollen sie den Namen des HERRN!

Denn sein Name ist hoch erhaben, er allein; seine Majestät ist über Erde und Himmel.

Und er hat erhöht das Horn seines Volkes, das Lob aller seiner Frommen, der Kinder Israel, des Volkes, das ihm nahe ist.

Lobt den HERRN!

Psalm 149

Lobt den HERRN!
Singt dem HERRN ein neues Lied, sein Lob in der Versammlung der Frommen!

Israel freue sich seines Schöpfers; die Kinder Zions sollen frohlocken über ihren König!

Loben sollen sie seinen Namen mit Reigen, mit Tamburin und Laute ihm Psalmen singen!

Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk; er schmückt die Sanftmütigen mit Rettung.

Die Frommen sollen jubeln in Herrlichkeit, jauchzen auf ihren Lagern!

Lobeserhebungen Gottes seien in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand, um Rache zu üben an den Nationen, Bestrafungen an den Völkerschaften; ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, um an ihnen auszuüben das geschriebene Gericht! Das ist die Ehre aller seiner Frommen.

Lobt den HERRN!

Psalm 150

Lobt den HERRN!
Lobt Gott in seinem Heiligtum; lobt ihn in der Feste seiner Stärke!

Lobt ihn wegen seiner Machttaten; lobt ihn nach der Fülle seiner Größe!

Lobt ihn mit Posaunenschall; lobt ihn mit Harfe und Laute!

Lobt ihn mit Tamburin und Reigen; lobt ihn mit Saitenspiel und Schalmei!

Lobt ihn mit klingenden Zimbeln; lobt ihn mit schallenden Zimbeln!

Alles, was Odem hat, lobe Jah! Lobt den HERRN!


Meine Antworten

Wer soll Gott laut Psalm 148 loben?

  • vom Himmel her
    • Engel (Ps 148,2)
    • Heerscharen (Ps 148,2)
    • Sonne (Ps 148,3)
    • Mond (Ps 148,3)
    • leuchtende Sterne (Ps 148,3)
    • Himmel (Ps 148,4)
    • Wasser oberhalb der Himmel (Ps 148,4)
  • von der Erde her
    • Wasserungeheuer (Ps 148,7)
    • Urfluten (Ps 148,7)
    • Feuer (Ps 148,8)
    • Hagel (Ps 148,8)
    • Schnee (Ps 148,8)
    • Nebel (Ps 148,8)
    • Sturmwind (Ps 148,8)
    • Berge (Ps 148,9)
    • alle Hügel (Ps 148,9)
    • Fruchtbäume (Ps 148,9)
    • Zedern (Ps 148,9)
    • das Wild (Ps 148,10)
    • alles Vieh (Ps 148,10)
    • Gewürm (Ps 148,10)
    • Vögel (Ps 148,10)
    • Könige der Erde (Ps 148,11)
    • alle Völker (Ps 148,11)
    • Oberste (Ps 148,11)
    • Richter (Ps 148,11)

Welche Musikinstrumente werden in Ps 150 erwähnt, mit denen Gott gelobt wird?

  • Posaune (Ps 150,3)
  • Harfe (Ps 150,3)
  • Zither (Ps 150,3)
  • Tamburin (Ps 150,4)
  • Reigen (Ps 150,4)
  • Saitenspiel (Ps 150,4)
  • Flöte (Ps 150,4)
  • Becken (Ps 150,5)

Informationen

 


Weiterführende Dokumente

Psalm 146
 
 

Psalm 147

 

Psalm 148

 

Psalm 149

 

Psalm 150

 

 
 
 


Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist