Tag 333

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Sacharja - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Sacharja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Sacharja - R. Liebi

Fragen

  • Womit wird der nichtsnutzige Hirte, der die Herde verlässt, bestraft werden?
  • Um wen werden die Bürger Jerusalems und Judas klagen?

Bibeltext

Sacharja 11-12

Sacharja 11

Öffne deine Tore, Libanon, und Feuer verzehre deine Zedern! Heule, Zypresse! Denn die Zeder ist gefallen, denn die Herrlichen sind verwüstet. Heult, Eichen Basans! Denn der unzugängliche Wald ist niedergestreckt. Lautes Heulen der Hirten, denn ihre Herrlichkeit ist verwüstet; lautes Gebrüll der jungen Löwen, denn die Pracht des Jordan ist verwüstet!

So sprach der HERR, mein Gott: Weide die Herde des Würgens, deren Käufer sie erwürgen und es nicht büßen, und deren Verkäufer sprechen: Gepriesen sei der HERR, denn ich werde reich!, und deren Hirten sie nicht verschonen. Denn ich werde die Bewohner des Landes nicht mehr verschonen, spricht der HERR; und siehe, ich überliefere die Menschen, jeden in die Hand seines Nächsten und in die Hand seines Königs; und sie werden das Land zertrümmern, und ich werde nicht aus ihrer Hand befreien.

Und ich weidete die Herde des Würgens, ja, die Elenden der Herde; und ich nahm mir zwei Stäbe: den einen nannte ich „Huld“, und den anderen nannte ich „Verbindung“, und ich weidete die Herde. Und ich vertilgte drei Hirten in einem Monat. Und meine Seele wurde ungeduldig über sie, und auch ihre Seele wurde meiner überdrüssig. Da sprach ich: Ich will euch nicht mehr weiden; was stirbt, mag sterben, und was umkommt, mag umkommen; und die Übrigbleibenden mögen einer des anderen Fleisch fressen. Und ich nahm meinen Stab „Huld“ und zerbrach ihn, um meinen Bund zu brechen, den ich mit allen Völkern gemacht hatte. Und er wurde an jenem Tag gebrochen; und so erkannten die Elenden der Herde, die auf mich achteten, dass es das Wort des HERRN war. Und ich sprach zu ihnen: Wenn es gut ist in euren Augen, so gebt mir meinen Lohn, wenn aber nicht, so lasst es; und sie wogen meinen Lohn ab: dreißig <Sekel> Silber. Da sprach der HERR zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich von ihnen wert geachtet bin! Und ich nahm die dreißig <Sekel> Silber und warf sie in das Haus des HERRN, dem Töpfer hin. Und ich zerbrach meinen zweiten Stab „Verbindung“, um die Brüderschaft zwischen Juda und Israel zu brechen.

Und der HERR sprach zu mir: Nimm dir noch das Gerät eines törichten Hirten. Denn siehe, ich erwecke einen Hirten im Land: Der Umkommenden wird er sich nicht annehmen, das Versprengte wird er nicht suchen und das Verwundete nicht heilen; das Gesunde wird er nicht versorgen, und das Fleisch des Fetten wird er essen und ihre Klauen zerreißen. Wehe dem nichtigen Hirten, der die Herde verlässt! Das Schwert über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll völlig verdorren, und sein rechtes Auge völlig erlöschen.

Sacharja 12

Ausspruch des Wortes des HERRN über Israel.
Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und des Menschen Geist in seinem Innern bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein für alle Völker machen: Alle, die ihn aufladen <wollen>, werden sich gewiss daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln. An jenem Tag, spricht der HERR, werde ich alle Pferde mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Juda werde ich meine Augen offen halten und alle Pferde der Völker mit Blindheit schlagen. Und die Fürsten von Juda werden in ihrem Herzen sprechen: Eine Stärke sind mir die Bewohner von Jerusalem in dem HERRN der Heerscharen, ihrem Gott.

An jenem Tag werde ich die Fürsten von Juda einem Feuerbecken unter Holzstücken und einer Feuerfackel unter Garben gleichmachen; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Und fortan wird Jerusalem an seiner Stätte wohnen in Jerusalem. Und der HERR wird die Zelte Judas zuerst retten, damit die Pracht des Hauses David und die Pracht der Bewohner von Jerusalem sich nicht über Juda erhebe.

An jenem Tag wird der HERR die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Strauchelnde unter ihnen wird an jenem Tag wie David sein und das Haus David wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her. Und es wird geschehen an jenem Tag, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die gegen Jerusalem herankommen.

Und ich werde über das Haus David und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den einzigen <Sohn> und bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen Leid trägt. An jenem Tag wird die Wehklage in Jerusalem groß sein wie die Wehklage von Hadad-Rimmon in der Talebene Megiddo. Und wehklagen wird das Land, jede Familie für sich: die Familie des Hauses David für sich und ihre Frauen für sich; die Familie des Hauses Nathan für sich und ihre Frauen für sich; die Familie des Hauses Levi für sich und ihre Frauen für sich; die Familie der Simeiter für sich und ihre Frauen für sich; alle übrigen Familien, jede Familie für sich und ihre Frauen für sich.


 


meine Antworten

Womit wird der nichtsnutzige Hirte, der die Herde verlässt, bestraft werden?

  • sein rechter Arm wird verkrüppelt (Sach 11,17)
  • sein rechtes Auge wird blind (Sach 11,17)

Um wen werden die Bürger Jerusalems und Judas klagen?

  • über den, den sie durchbohrt haben - Jesus (Sach 12,10)

Informationen

 

Tag 332

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Buch Esther - M. Röseler 
  2. Informationen zum Buch Esther - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Esther - R. Liebi

Fragen

  • Aus welchem Grund wurde der Königin Vasti die königliche Ehre genommen?
  • Wie wurde Ester Königin?

Bibeltext

Ester 1-2

Ester 1

Und es geschah in den Tagen des Ahasveros (das ist der Ahasveros, der von Indien bis Äthiopien über 127 Landschaften regierte), in jenen Tagen, als der König Ahasveros auf dem Thron seines Königreichs saß, der in der Burg Susan war, im dritten Jahr seiner Regierung, da gab er ein Gastmahl allen seinen Fürsten und Knechten und den Mächtigen von Persien und Medien, den Vornehmen und Fürsten der Landschaften vor ihm, als er den herrlichen Reichtum seines Königreichs und die glänzende Pracht seiner Größe viele Tage lang, 180 Tage, sehen ließ.

Und als diese Tage vollendet waren, gab der König allem Volk, das sich in der Burg Susan befand, vom Größten bis zum Kleinsten, ein Gastmahl von sieben Tagen im Hof des Gartens des königlichen Palastes. Weißes und purpurblaues Leinen war befestigt mit Schnüren aus Byssus und Purpur an silbernen Ringen und weißen Marmorsäulen; Polster aus Gold und Silber <lagen> auf einem Pflaster von Alabaster und Marmor und Perlmutt und schwarzem Marmor. Und man reichte das Getränk in goldenen Gefäßen, und die Gefäße waren voneinander verschieden; und königlichen Wein gab es in Menge, nach der Freigebigkeit des Königs. Und das Trinken geschah der Anordnung entsprechend ohne Zwang; denn so hatte der König allen Obersten seines Hauses angeordnet, dass sie tun sollten nach jedermanns Belieben.

Auch die Königin Vasti gab ein Gastmahl für die Frauen im königlichen Haus des Königs Ahasveros.

Am siebten Tag, als das Herz des Königs vom Wein fröhlich war, befahl er Mehuman, Bista, Harbona, Bigta und Abagta, Setar und Karkas, den sieben Hofbeamten, die vor dem König Ahasveros dienten, die Königin Vasti mit der königlichen Krone vor den König zu bringen, um den Völkern und Fürsten ihre Schönheit zu zeigen; denn sie war schön von Aussehen. Aber die Königin Vasti weigerte sich, auf das Wort des Königs zu kommen, das <ihr> durch die Hofbeamten <überbracht wurde>. Da erzürnte der König sehr, und sein Zorn entbrannte in ihm.

Und der König sprach zu den Weisen, die sich auf die Zeiten verstanden (denn so <wurden> die Angelegenheiten des Königs vor allen Gesetz- und Rechtskundigen <behandelt; und die Nächsten bei ihm waren Karschna, Schetar, Admata, Tarsis, Meres, Marsna, Memukan, die sieben Fürsten von Persien und Medien, die das Angesicht des Königs sahen, die den ersten Sitz im Königreich hatten): Was ist nach dem Gesetz mit der Königin Vasti zu tun, dafür, dass sie das Wort des Königs Ahasveros durch die Hofbeamten nicht befolgt hat? Da sprach Memukan vor dem König und den Fürsten: Nicht an dem König allein hat sich die Königin Vasti vergangen, sondern auch an allen Fürsten und an allen Völkern, die in allen Landschaften des Königs Ahasveros <wohnen>. Denn das Verhalten der Königin wird zu allen Frauen hinausdringen, so dass ihre Männer verächtlich sein werden in ihren Augen, indem sie sagen werden: Der König Ahasveros befahl, die Königin Vasti vor ihn zu bringen, aber sie kam nicht! Und an diesem Tag <schon> werden die Fürstinnen von Persien und Medien, die das Verhalten der Königin erfahren haben, davon reden zu allen Fürsten des Königs; und es wird Verachtung und Zorn genug geben. Wenn es der König für gut hält, so gehe ein königliches Wort von ihm aus und werde geschrieben in die Gesetze der Perser und Meder, damit es nicht vergehe: <nämlich> dass Vasti nicht mehr vor den König Ahasveros komme und dass der König ihre königliche Würde einer anderen gebe, die besser ist als sie. Und wird man den Befehl des Königs, den er erlassen wird, in seinem ganzen Königreich hören – denn es ist groß –, so werden alle Frauen ihren Männern Ehre geben, vom Größten bis zum Kleinsten.

Und das Wort gefiel dem König und den Fürsten; und der König tat nach dem Wort Memukans. Und er sandte Briefe in alle Landschaften des Königs, in jede Landschaft in ihrer Schrift und an jedes Volk in seiner Sprache: dass jeder Mann Herr in seinem Haus sei und in der Sprache seines Volkes reden solle.

Ester 2

Nach diesen Begebenheiten, als der Zorn des Königs Ahasveros sich gelegt hatte, erinnerte er sich an Vasti und an das, was sie getan und was über sie beschlossen worden war. Da sprachen die Diener des Königs, die ihn bedienten: Man suche dem König Mädchen, die Jungfrauen sind <und> schön von Aussehen; und der König bestelle Beamte in allen Landschaften seines Königreichs, damit sie alle Mädchen, die Jungfrauen <und> schön von Aussehen sind, auf die Burg Susan in das Frauenhaus zusammenbringen unter die Aufsicht Heges, des königlichen Hofbeamten, des Hüters der Frauen; und man gebe ihnen Reinigungssalben. Und das Mädchen, das dem König gefallen wird, werde Königin an Vastis statt. Und das Wort gefiel dem König; und er tat so.

Es war ein jüdischer Mann in der Burg Susan, sein Name war Mordokai, der Sohn Jairs, des Sohnes Simeis, des Sohnes des Kis, ein Benjaminiter, der aus Jerusalem weggeführt worden war mit den Weggeführten, die mit Jekonja, dem König von Juda, weggeführt wurden, die Nebukadnezar, der König von Babel, weggeführt hatte. Und er erzog Hadassa, das ist Esther, die Tochter seines Onkels; denn sie hatte weder Vater noch Mutter. Und das Mädchen war schön von Gestalt und schön von Aussehen. Und als ihr Vater und ihre Mutter gestorben waren, hatte Mordokai sie als seine Tochter angenommen.

Und es geschah, als das Wort des Königs und seine Anordnung gehört wurden und als viele Mädchen in die Burg Susan unter die Aufsicht Hegais zusammengebracht wurden, da wurde auch Esther in das Haus des Königs aufgenommen, unter die Aufsicht Hegais, des Hüters der Frauen. Und das Mädchen gefiel ihm und erlangte Gunst vor ihm. Und er beeilte sich, ihr ihre Reinigungssalben und ihre Teile zu geben und ihr die sieben Mägde zu geben, die aus dem Haus des Königs ausersehen waren; und er brachte sie mit ihren Mägden in den besten Teil des Frauenhauses. Esther hatte ihr Volk und ihre Abstammung nicht bekannt gegeben; denn Mordokai hatte ihr geboten, dass sie es nicht bekannt geben sollte.

Und Tag für Tag ging Mordokai vor dem Hof des Frauenhauses umher, um das Wohlergehen Esthers zu erfahren und was mit ihr geschähe. Und wenn die Reihe an jedes Mädchen kam, zum König Ahasveros zu kommen, nachdem ihr zwölf Monate lang nach der Anordnung für die Frauen geschehen war (denn so wurden die Tage ihrer Reinigung erfüllt, <nämlich> sechs Monate mit Myrrhen-Öl und sechs Monate mit Gewürzen und mit Reinigungssalben der Frauen), und <wenn> dann das Mädchen zum König kam, so wurde ihr alles gegeben, was sie verlangte, um es aus dem Frauenhaus in das Haus des Königs mitzunehmen. Am Abend kam sie, und am Morgen kehrte sie in das zweite Frauenhaus zurück, unter die Aufsicht Schaaschgas’, des königlichen Hofbeamten, des Hüters der Nebenfrauen. Sie kam nicht wieder zum König, es sei denn, dass der König Gefallen an ihr hatte und sie mit Namen gerufen wurde.

Und als die Reihe an Esther kam, die Tochter Abichails, des Onkels Mordokais (der <sie> als seine Tochter angenommen hatte), dass sie zum König kommen sollte, verlangte sie nichts, außer was Hegai, der königliche Hofbeamte, der Hüter der Frauen, sagte. Und Esther erlangte Gnade in den Augen aller, die sie sahen. Und Esther wurde zum König Ahasveros in sein königliches Haus geholt im zehnten Monat, das ist der Monat Tebet, im siebten Jahr seiner Regierung. Und der König gewann Esther lieb, mehr als alle Frauen, und sie erlangte Gnade und Gunst vor ihm, mehr als alle Jungfrauen. Und er setzte die königliche Krone auf ihr Haupt und machte sie zur Königin an Vastis statt. Und der König gab allen seinen Fürsten und Knechten ein großes Gastmahl, das Gastmahl Esthers; und er gab den Landschaften einen Steuererlass und gab Geschenke nach der Freigebigkeit des Königs.

Und als zum zweiten Mal Jungfrauen zusammengebracht wurden und Mordokai im Tor des Königs saß (Esther gab ihre Abstammung und ihr Volk nicht bekannt, wie Mordokai ihr geboten hatte; und Esther tat, was Mordokai sagte, wie <zur Zeit,> als sie bei ihm erzogen wurde), in jenen Tagen, als Mordokai im Tor des Königs saß, erzürnten Bigtan und Teresch, zwei Hofbeamte des Königs, von denen, die die Schwelle hüteten, und trachteten danach, Hand an den König Ahasveros zu legen. Und die Sache wurde Mordokai bekannt, und er berichtete es der Königin Esther; und Esther sagte es dem König im Namen Mordokais. Und die Sache wurde untersucht und <für wahr> befunden; und sie wurden beide an ein Holz gehängt. Und es wurde vor dem König in das Buch der Chroniken eingeschrieben.


 


meine Antworten

Aus welchem Grund wurde der Königin Vasti die königliche Ehre genommen?

  • leistet den Befehl des Königs kein Gehorsam (Est 1,12)
  • wurde neues Gesetz erlassen, das es erlaubte Vasti zu verstoßen (Est 1,12)

Wie wurde Ester Königin?

  • es wurde viele schönen,  junge Frauen zum König gebracht, inkl. Ester (Est 2,3)
  • Ester war besonders schön, so das sie viele Vorzüge bekam (Est 2,9)Ahasveros verliebte sich in Ester und machte sie zur Königin (Est 2,17)

Informationen

 

Tag 331

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Buch Esra - M. Röseler 
  2. Informationen zum Buch Esra - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Esra - R. Liebi

Fragen

  • Wovon wird das Leben in Israel gekennzeichnet sein, nachdem das Volk von Gott erlöst worden ist?
  • Worüber soll sich die Tochter Zion (Jerusalem) besonders freuen und jauchzen?

BIBELTEXT 

Sacharja 8-10

Sacharja 8

Und das Wort des HERRN der Heerscharen geschah, indem er sprach: So spricht der HERR der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimm eifere ich für es. So spricht der HERR: Ich kehre nach Zion zurück und will inmitten Jerusalems wohnen; und Jerusalem wird „Stadt der Wahrheit“ genannt werden und der Berg des HERRN der Heerscharen „der heilige Berg“. So spricht der HERR der Heerscharen: Es werden noch Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem sitzen, jeder mit seinem Stab in seiner Hand vor Menge der Tage. Und die Straßen der Stadt werden voll sein von Knaben und Mädchen, die auf ihren Straßen spielen. So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn es wunderbar ist in den Augen des Überrestes dieses Volkes in jenen Tagen, wird es auch in meinen Augen wunderbar sein?, spricht der HERR der Heerscharen. So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk aus dem Land des Aufgangs und aus dem Land des Untergangs der Sonne retten; und ich werde sie herbeibringen, und sie werden inmitten Jerusalems wohnen; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein in Wahrheit und in Gerechtigkeit.

So spricht der HERR der Heerscharen: Stärkt eure Hände, die ihr in diesen Tagen diese Worte aus dem Mund der Propheten hört, die an dem Tag waren, als der Grund des Hauses des HERRN der Heerscharen, des Tempels, gelegt wurde, um ihn zu erbauen! Denn vor diesen Tagen gab es keinen Lohn für die Menschen und keinen Lohn für das Vieh; und der Aus- und Eingehende hatte keinen Frieden vor dem Bedränger, und ich ließ alle Menschen gegeneinander los. Nun aber will ich dem Überrest dieses Volkes nicht sein wie in den früheren Tagen, spricht der HERR der Heerscharen; sondern die Saat des Friedens, der Weinstock, wird seine Frucht geben, und die Erde wird ihren Ertrag geben, und der Himmel wird seinen Tau geben; und dem Überrest dieses Volkes werde ich das alles zum Erbteil geben. Und es wird geschehen: Wie ihr, Haus Juda und Haus Israel, ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, so werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht, stärkt eure Hände! Denn so spricht der HERR der Heerscharen: Wie ich euch Böses zu tun gedachte, als eure Väter mich erzürnten, spricht der HERR der Heerscharen, und ich es mich nicht gereuen ließ, so gedenke ich in diesen Tagen Jerusalem und dem Haus Juda wieder Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht! Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet die Wahrheit einer mit dem anderen; richtet <der> Wahrheit <gemäß> und <fällt> einen Rechtsspruch des Friedens in euren Toren; und sinnt keiner auf das Unglück des anderen in euren Herzen, und falschen Eid liebt nicht; denn dies alles hasse ich, spricht der HERR.

Und das Wort des HERRN der Heerscharen erging an mich, indem er sprach: So spricht der HERR der Heerscharen: Das Fasten des vierten und das Fasten des fünften und das Fasten des siebten und das Fasten des zehnten <Monats> wird dem Haus Juda zur Wonne und zur Freude und zu fröhlichen Festzeiten werden. Doch liebt die Wahrheit und den Frieden. So spricht der HERR der Heerscharen: Noch <wird es geschehen>, dass Völker und Bewohner vieler Städte kommen werden; und die Bewohner der einen werden zur anderen gehen und sagen: „Lasst uns doch hingehen, um den HERRN anzuflehen und den HERRN der Heerscharen zu suchen!“ – „Auch ich will gehen!“ Und viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um den HERRN der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen. So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.“

Sacharja 9

Ausspruch des Wortes des HERRN über das Land Chadrak; und auf Damaskus lässt es sich nieder (denn der HERR hat ein Auge auf die Menschen und auf alle Stämme Israels) und auch auf Hamat, das daran grenzt, auf Tyrus und Sidon, weil es sehr weise ist.

Und Tyrus hat sich eine Festung erbaut und Silber gehäuft wie Staub und Feingold wie Straßenkot. Siehe, der Herr wird es einnehmen und seine Macht im Meer schlagen; und es selbst wird vom Feuer verzehrt werden. Askalon soll es sehen und sich fürchten; auch Gaza, und soll sehr erzittern, und Ekron, denn seine Zuversicht ist zuschanden geworden. Und der König wird aus Gaza vertilgt, und Askalon wird nicht mehr bewohnt werden. Und ein Bastard wird in Asdod wohnen, und ich werde den Hochmut der Philister ausrotten. Und ich werde sein Blut aus seinem Mund wegtun und seine Gräuel zwischen seinen Zähnen weg; und auch er wird unserem Gott übrig bleiben und wird sein wie ein Fürst in Juda und Ekron wie der Jebusiter.

Und ich werde für mein Haus ein Lager aufschlagen vor dem Kriegsheer, vor den Hin- und Herziehenden, und kein Bedränger wird sie mehr überziehen; denn jetzt habe ich <es> mit meinen Augen gesehen.

Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König wird <zu> dir kommen: Gerecht und ein Retter ist er, demütig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen der Eselin. Und ich werde die Streitwagen aus Ephraim und die Pferde aus Jerusalem ausrotten, und der Kriegsbogen wird ausgerottet werden. Und er wird Frieden reden zu den Nationen; und seine Herrschaft wird sein von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde. <Und> du – um des Blutes deines Bundes willen entlasse ich auch deine Gefangenen aus der Grube, in der kein Wasser ist. Kehrt zur Festung zurück, ihr Gefangenen der Hoffnung! Schon heute verkündige ich, dass ich dir das Doppelte erstatten werde.

Denn ich habe mir Juda gespannt, den Bogen mit Ephraim gefüllt; und ich erwecke deine Söhne, Zion, gegen deine Söhne, Griechenland, und mache dich wie das Schwert eines Helden. Und der HERR wird über ihnen erscheinen, und sein Pfeil wird ausfahren wie der Blitz; und der Herr, HERR, wird in die Posaune stoßen und einherziehen in Stürmen des Südens. Der HERR der Heerscharen wird sie beschirmen; und sie werden die Schleudersteine verzehren und niedertreten; und sie werden trinken, lärmen wie vom Wein und voll werden wie die Opferschalen, wie die Ecken des Altars. Und der HERR, ihr Gott, wird sie retten an jenem Tag, <wird> sein Volk <retten> wie eine Herde; denn Kronensteine sind sie, funkelnd auf seinem Land. Denn wie groß ist seine Anmut und wie groß seine Schönheit! Das Korn wird Jünglinge und der Most Jungfrauen wachsen lassen.

Sacharja 10

Erbittet von dem HERRN Regen zur Zeit des Spätregens; der HERR schafft die Blitze, und er wird euch Regengüsse geben, Kraut auf dem Feld für jeden. Denn die Teraphim haben Nichtiges geredet, und die Wahrsager haben Lüge geschaut; und sie reden Träume des Truges, trösten mit Dunst. Darum sind sie fortgewandert wie eine Herde, werden bedrückt, weil kein Hirte da ist. Mein Zorn ist gegen die Hirten entbrannt, und die Böcke werde ich heimsuchen; denn der HERR der Heerscharen wird sich seiner Herde, des Hauses Juda, annehmen und sie wie sein Prachtross im Kampf machen. Von ihm kommt der Eckstein, von ihm der Pflock, von ihm der Kriegsbogen, von ihm werden alle Bedränger insgesamt hervorkommen. Und sie werden wie Helden sein, die den Kot der Straßen im Kampf zertreten; und sie werden kämpfen, denn der HERR ist mit ihnen, und die Reiter auf Pferden werden zuschanden. Und ich werde das Haus Juda stärken und das Haus Joseph retten und werde sie wohnen lassen; denn ich habe mich ihrer erbarmt, und sie werden sein, als ob ich sie nicht verstoßen hätte. Denn ich bin der HERR, ihr Gott, und werde ihnen antworten. Und Ephraim wird sein wie ein Held, und ihr Herz wird sich freuen wie vom Wein; und ihre Kinder werden es sehen und sich freuen, ihr Herz wird in dem HERRN frohlocken. Ich will sie herbeizischen und sie sammeln, denn ich habe sie erlöst; und sie werden sich mehren, wie sie sich gemehrt haben. Und ich will sie unter den Völkern säen, und in den fernen <Ländern> werden sie sich an mich erinnern; und sie werden mit ihren Kindern leben und zurückkehren. Und ich werde sie zurückführen aus dem Land Ägypten und sie sammeln aus Assyrien und sie ins Land Gilead und auf den Libanon bringen; und es wird nicht Raum genug für sie gefunden werden. Und er wird durchs Meer der Angst ziehen und die Wellen im Meer schlagen, und alle Tiefen des Stromes werden versiegen; und der Stolz Assyriens wird niedergeworfen werden, und weichen wird das Zepter Ägyptens. Und ich werde sie stark machen in dem HERRN, und in seinem Namen werden sie wandeln, spricht der HERR.


 


meine Antworten

Wovon wird das Leben in Israel gekennzeichnet sein, nachdem das Volk von Gott erlöst worden ist?

  • Gott wohnt unter ihnen (Sach 8,3)
  • Plätze werden voll mit jungen Menschen sein (Sach 8,5)

Worüber soll sich die Tochter Zion (Jerusalem) besonders freuen und jauchzen?

  • ihr König kommt: gerecht und siegreich (Sach 9,9)

Informationen

 

Tag 330

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Buch Esra - M. Röseler 
  2. Informationen zum Buch Esra - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Esra - R. Liebi

Fragen

  • Welche Propheten weissagten, als das Volk die Arbeit am Haus Gottes unterbrach und liegen ließ?
  • Was ist das Ergebnis (bis heute!) für Menschen, die am Haus Gottes mit bauen?

Bibeltext

Esra [[[[2]]]]

Esra 5

Und Haggai, der Prophet, und Sacharja, der Sohn Iddos, die Propheten, weissagten den Juden, die in Juda und in Jerusalem waren, im Namen des Gottes Israels, <der> über ihnen <war>. Da machten sich Serubbabel, der Sohn Schealtiels, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, auf und fingen an, das Haus Gottes in Jerusalem zu bauen, und mit ihnen die Propheten Gottes, die sie unterstützten.

In jener Zeit kamen Tatnai, der Statthalter diesseits des Stromes, und Schetar-Bosnai und ihre Genossen zu ihnen und sprachen zu ihnen so: Wer hat euch Befehl gegeben, dieses Haus zu bauen und diese Mauer zu vollenden? Darauf sagten wir ihnen, welches die Namen der Männer wären, die diesen Bau ausführten. Aber das Auge ihres Gottes war über den Ältesten der Juden, dass man ihnen nicht wehrte, bis die Sache an Darius gelangte und man dann einen Brief darüber zurückschickte.

Abschrift des Briefes, den Tatnai, der Statthalter jenseits des Stromes, und Schetar-Bosnai und seine Genossen, die Apharsakiter, die jenseits des Stromes <wohnten>, an den König Darius sandten. Sie sandten einen Bericht an ihn, und so war darin geschrieben: Darius, dem König, allen Frieden! Dem König sei mitgeteilt, dass wir in die Landschaft Juda zum Haus des großen Gottes gegangen sind; und es wird mit Quadersteinen erbaut, und Balken werden in die Wände gelegt; und diese Arbeit wird eifrig betrieben, und sie gedeiht unter ihrer Hand. Da haben wir jene Ältesten gefragt <und> so zu ihnen gesprochen: Wer hat euch Befehl gegeben, dieses Haus zu bauen und diese Mauer zu vollenden? Und auch nach ihren Namen haben wir sie gefragt, um sie dir mitzuteilen, damit wir die Namen der Männer aufschrieben, die ihre Häupter sind. Und so gaben sie uns Antwort und sprachen: Wir sind die Knechte des Gottes des Himmels und der Erde, und wir bauen das Haus <wieder> auf, das viele Jahre zuvor gebaut wurde; und ein großer König von Israel hatte es gebaut und vollendet. Aber seitdem unsere Väter den Gott des Himmels gereizt haben, hat er sie in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, des Chaldäers, gegeben, und er hat dieses Haus zerstört und das Volk nach Babel weggeführt. Doch im ersten Jahr Kores’, des Königs von Babel, hat der König Kores Befehl gegeben, dieses Haus Gottes <wieder> aufzubauen. Und auch die goldenen und silbernen Geräte des Hauses Gottes, die Nebukadnezar aus dem Tempel, der in Jerusalem war, herausgenommen und in den Tempel in Babel gebracht hatte, die hat der König Kores aus dem Tempel in Babel herausgenommen und sie einem Sesbazar (<so> sein Name) gegeben, den er zum Statthalter einsetzte. Und er sprach zu ihm: Nimm diese Geräte, zieh hin, lege sie nieder in dem Tempel, der in Jerusalem ist; und das Haus Gottes werde <wieder> aufgebaut an seiner Stätte. Da kam dieser Sesbazar <und> legte den Grund des Hauses Gottes, das in Jerusalem ist; und von da an bis jetzt wird daran gebaut, es ist aber noch nicht vollendet.

Und nun, wenn es der König für gut hält, so werde im Schatzhaus des Königs nachgesucht, das dort in Babel ist, ob es so sei, dass vom König Kores Befehl gegeben worden ist, dieses Haus Gottes in Jerusalem zu bauen; und der König sende uns seinen Willen hierüber zu.

Esra 6

Da gab der König Darius Befehl, und man suchte nach in dem Urkundenhaus, wo man in Babel die Schätze niederlegte. Und es wurde in Achmetha, in der Burg, die in der Landschaft Medien <liegt>, eine Rolle gefunden; und darin war eine Denkschrift so geschrieben: Im ersten Jahr des Königs Kores gab der König Kores Befehl: Das Haus Gottes in Jerusalem betreffend: Dieses Haus soll <wieder> aufgebaut werden als eine Stätte, wo man Schlachtopfer opfert. Und seine Grundlagen sollen aufgerichtet werden: seine Höhe sechzig Ellen, seine Breite sechzig Ellen; drei Lagen von Quadersteinen und eine Lage von neuen Balken. Und die Kosten sollen aus dem Haus des Königs bestritten werden. Und auch die goldenen und silbernen Geräte des Hauses Gottes, die Nebukadnezar aus dem Tempel, der in Jerusalem war, herausgenommen und nach Babel gebracht hat, soll man zurückgeben, damit jedes <wieder> in den Tempel in Jerusalem komme, an seinen Ort. Und du sollst sie im Haus Gottes niederlegen.

Nun denn, Tatnai, Statthalter jenseits des Stromes, Schetar-Bosnai und eure Genossen, die Apharsakiter, die ihr jenseits des Stromes seid, entfernt euch von dort! Lasst die Arbeit an diesem Haus Gottes geschehen; der Statthalter der Juden und die Ältesten der Juden mögen dieses Haus Gottes an seiner Stätte <wieder> aufbauen. Und von mir wird Befehl gegeben in Bezug auf das, was ihr diesen Ältesten der Juden für den Bau dieses Hauses Gottes tun sollt; nämlich, von den Gütern des Königs, aus der Steuer jenseits des Stromes, sollen diesen Männern die Kosten pünktlich gegeben werden, damit sie nicht behindert werden. Und was nötig ist, sowohl junge Stiere als auch Widder und Lämmer zu Brandopfern für den Gott des Himmels, Weizen, Salz, Wein und Öl, soll ihnen auf Geheiß der Priester, die in Jerusalem sind, Tag für Tag ungeschmälert gegeben werden, damit sie dem Gott des Himmels Opfer lieblichen Geruchs darbringen und für das Leben des Königs und seiner Söhne beten. Und von mir wird Befehl gegeben: Der Mensch, der diesen Erlass abändern wird, von dessen Haus soll ein Balken ausgerissen und er, aufgehängt, daran geschlagen werden; und sein Haus soll dafür zu einer Kotstätte gemacht werden. Der Gott aber, der seinen Namen dort wohnen lässt, stürze jeden König und jedes Volk nieder, die ihre Hand ausstrecken werden, <diesen Erlass> abzuändern, um dieses Haus Gottes zu zerstören, das in Jerusalem ist! Ich, Darius, habe den Befehl gegeben; pünktlich soll er vollzogen werden!

Da taten Tatnai, der Statthalter jenseits des Stromes, Schetar-Bosnai und ihre Genossen genau nach dem, was der König Darius gesandt hatte.

Und die Ältesten der Juden bauten; und es gelang ihnen durch die Weissagung Haggais, des Propheten, und Sacharjas, des Sohnes Iddos; und sie bauten und vollendeten nach dem Befehl des Gottes Israels und nach dem Befehl Kores’ und Darius’ und Artasastas, des Königs von Persien. Und dieses Haus wurde bis zum dritten Tag des Monats Adar fertig gestellt, das ist das sechste Jahr der Regierung des Königs Darius.

Und die Kinder Israel, die Priester und die Leviten und die übrigen Kinder der Wegführung feierten die Einweihung dieses Hauses Gottes mit Freuden. Und sie brachten dar zur Einweihung dieses Hauses Gottes 100 Stiere, 200 Widder, 400 Lämmer; und zum Sündopfer für ganz Israel 12 Ziegenböcke, nach der Zahl der Stämme Israels. Und sie bestellten die Priester in ihre Klassen und die Leviten in ihre Abteilungen zum Dienst Gottes in Jerusalem, nach der Vorschrift des Buches Moses.

Und die Kinder der Wegführung feierten das Passah am vierzehnten Tag des ersten Monats. Denn die Priester und die Leviten hatten sich gereinigt wie ein <Mann>; sie waren alle rein. Und sie schlachteten das Passah für alle Kinder der Wegführung und für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst. Und die Kinder Israel, die aus der Wegführung zurückgekehrt waren, aßen, und jeder, der sich von der Unreinheit der Nationen des Landes zu ihnen abgesondert hatte, um den HERRN, den Gott Israels, zu suchen. Und sie feierten das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage mit Freuden; denn der HERR hatte ihnen Freude gegeben und ihnen das Herz des Königs von Assyrien zugewandt, so dass er ihre Hände stärkte im Werk des Hauses Gottes, des Gottes Israels.


 


meine Antworten

Welche Propheten weissagten, als das Volk die Arbeit am Haus Gottes unterbrach und liegen ließ?

  • Haggai (Esr 5,1)

  • Sacharja, Sohn des Iddos (Esr 5,1)

Was ist das Ergebnis (bis heute!) für Menschen, die am Haus Gottes mit bauen?

  • der Herr macht die Menschen froh (Esr 6,22)

  • der Herr stärkt die Hände der Menschen (Esr 6,22)


Informationen

 

Tag 343

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Buch Nehemia - M. Röseler 
  2. Informationen zum Buch Nehemia - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Nehemia - R. Liebi

Fragen

  • Als die Israeliten die Worte des Gesetzes hörten, begannen sie zu weinen. Womit tröstete sie Esra?
  • Wofür wird Gott gelobt in dem Gebet des Volkes?

Bibeltext

Nehemia 8-9

Nehemia 8

1 da versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann 🧍‍♂️auf dem Platz, der vor dem Wassertor liegt. Und sie sprachen zu Esra, dem Schriftgelehrten, dass er das Buch 📖​ des Gesetzes 📖 Moses bringen sollte, das der HERR Israel geboten hatte. 2 Und am ersten Tag des siebten Monats 🕒 brachte Esra, der Priester, das Gesetz 📖 vor die Versammlung, sowohl vor Männer 🧍‍♂️ als Frauen 🧍‍♀️und vor alle, die Verständnis hatten, um zuzuhören. 3 Und er las darin vor dem Platz, der vor dem Wassertor liegt, vom lichten Morgen bis zum Mittag, in Gegenwart der Männer 🧍‍♂️und der Frauen 🧍‍♀️und derer, die Verständnis hatten; und die Ohren 👂des ganzen Volkes waren auf das Buch 📖  des Gesetzes 📖 gerichtet. 4 Und Esra, der Schriftgelehrte, stand auf einem Gerüst aus Holz, das man zu diesem Zweck gemacht hatte. Und neben ihm standen Mattitja und Schema und Anaja und Urija und Hilkija und Maaseja, zu seiner Rechten ➡️; und zu seiner Linken ⬅️ Pedaja und Mischael und Malkija und Haschum und Haschbaddana, Sekarja, Meschullam. 5 Und Esra öffnete das Buch 📖 vor den Augen 👀 des ganzen Volkes, denn er stand höher als das ganze Volk; und als er es öffnete, stand das ganze Volk auf. 6 Und Esra pries 🙏 den HERRN, den großen Gott, und das ganze Volk antwortete: Amen, Amen!, wobei sie ihre Hände 🙏 emporhoben, und sie verneigten 🙏 sich und warfen 🙏 sich vor dem HERRN nieder, mit dem Gesicht zur Erde. 7 Und Jeschua und Bani und Scherebja, Jamin, Akkub, Schabbetai, Hodija, Maaseja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan, Pelaja und die Leviten belehrten das Volk über das Gesetz 📖; und das Volk stand an seiner Stelle. 8 Und sie lasen in dem Buch 📖, in dem Gesetz 📖 Gottes, deutlich und gaben den Sinn an, so dass man das Gelesene verstand.

9 Und Nehemia, das ist der Tirsatha, und Esra, der Priester, der Schriftgelehrte, und die Leviten, die das Volk belehrten, sprachen zum ganzen Volk: Dieser Tag 🕒 ist dem HERRN, eurem Gott, heilig; seid nicht traurig 😢 und weint 😢 nicht! (Denn das ganze Volk weinte 😢, als es die Worte des Gesetzes 📖 hörte.) 10 Und er sprach zu ihnen: Geht hin, esst Fettes und trinkt Süßes und sendet Teile denen, für die nichts zubereitet ist; denn der Tag ist unserem Herrn heilig; und betrübt euch nicht, denn die Freude 😁 an dem HERRN ist eure Stärke. 11 Und die Leviten beschwichtigten das ganze Volk, indem sie sprachen: Seid still, denn der Tag 🕒 ist heilig; und betrübt 😢 euch nicht! 12 Und das ganze Volk ging hin, um zu essen und zu trinken und Teile zu senden und ein großes Freudenfest zu begehen. Denn sie hatten die Worte verstanden, die man ihnen kundgetan hatte.

13 Und am zweiten Tag 🕒 versammelten sich die Häupter der Väter des ganzen Volkes, die Priester und die Leviten, zu Esra, dem Schriftgelehrten, und zwar um aufmerksam auf die Worte des Gesetzes 📖 zu hören. 14 Und sie fanden im Gesetz 📖 geschrieben, dass der HERR durch Mose geboten hatte, dass die Kinder Israel am Fest im siebten Monat 🕒 in Laubhütten 🛖 wohnen sollten 15 und dass sie verkündigen und einen Ruf ergehen lassen sollten durch alle ihre Städte und durch Jerusalem und sagen sollten: Geht hinaus auf das Gebirge 🌄 und holt Zweige vom Olivenbaum 🌳 und Zweige vom wilden Ölbaum 🌳 und Myrtenzweige und Palmzweige 🌳 und Zweige von dicht belaubten Bäumen 🌳, um Hütten 🛖 zu machen, wie geschrieben steht! 16 Und das Volk ging hinaus und holte Zweige herbei; und sie machten sich Hütten 🛖, jeder auf seinem Dach und in ihren Höfen und in den Höfen des Hauses Gottes und auf dem Platz am Wassertor und auf dem Platz am Tor Ephraim. 17 Und die ganze Versammlung, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war, machte Hütten 🛖 und wohnte in den Hütten. Denn die Kinder Israel hatten nicht so getan seit den Tagen 🕒​ Josuas, des Sohnes Nuns, bis auf jenen Tag 🕒. Und es war eine sehr große Freude 😁.

18 Und man las im Buch 📖 des Gesetzes 📖 Gottes Tag für Tag 🕒, vom ersten Tag 🕒​ bis zum letzten Tag 🕒. Und sie feierten das Fest sieben Tage 🕒 lang; und am achten Tag 🕒​ war eine Festversammlung nach der Vorschrift.

Nehemia 9

1 Und am vierundzwanzigsten Tag 🕒 dieses Monats 🕒 versammelten sich die Kinder Israel unter Fasten und in Sacktuch gekleidet und mit Erde auf ihren Häuptern. 2 Und die Nachkommen Israels sonderten sich ab von allen Kindern der Fremde; und sie traten hin und bekannten ihre Sünden und die Ungerechtigkeiten ihrer Väter. 3 Und sie standen auf an ihrer Stelle und lasen im Buch 📖 des Gesetzes 📖 des HERRN, ihres Gottes, ein Viertel des Tages 🕒. Und ein anderes Viertel des Tages 🕒 bekannten sie ihre Sünden und warfen sich nieder vor dem HERRN, ihrem Gott.

4 Und Jeschua und Bani, Kadmiel, Schebanja, Bunni, Scherebja, Bani, Kenani traten auf die Erhöhung der Leviten, und sie schrien 🙏 mit lauter Stimme zu dem HERRN, ihrem Gott. 5 Und die Leviten Jeschua und Kadmiel, Bani, Haschabneja, Scherebja, Hodija, Schebanja, Petachja sprachen: Steht auf, preist 🙏 den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise 🙏 deinen herrlichen Namen, der erhaben ist über allen Preis und Ruhm! 6 Du bist, der da ist, HERR, du allein; du hast 💪 die Himmel gemacht, der Himmel Himmel und all ihr Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Und du machst 💪 dies alles lebendig, und das Heer des Himmels betet dich an. 7 Du bist es, HERR, Gott, der du Abram erwählt 💪 und ihn aus Ur in Chaldäa herausgeführt 💪 und ihm den Namen Abraham gegeben 💪 hast. 8 Und du hast 💪 sein Herz ❤️​ für treu vor dir befunden und hast mit ihm den Bund geschlossen, das Land der Kanaaniter, der Hethiter, der Amoriter und der Perisiter und der Jebusiter und der Girgasiter zu geben – es seinen Nachkommen zu geben; und du hast deine Worte erfüllt 💪, denn du bist gerecht ⚖️.

9 Und du hast 💪 das Elend unserer Väter in Ägypten angesehen und hast 💪 ihr Schreien am Schilfmeer gehört 🧏🏻. 10 Und du hast 💪 Zeichen und Wunder getan an dem Pharao und an allen seinen Knechten und an allem Volk seines Landes; denn du wusstest , dass sie in Übermut gegen sie gehandelt hatten; und du hast 💪 dir einen Namen gemacht 💪, wie es an diesem Tag ist. 11 Und das Meer hast 💪 du vor ihnen gespalten, und sie zogen mitten durch das Meer auf dem Trockenen; aber ihre Verfolger hast 💪 du in die Tiefen gestürzt, wie einen Stein in mächtige Wasser. 12 Und in einer Wolkensäule hast 💪 du sie geleitet bei Tag, und in einer Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg 🛣️ zu erleuchten 💡, auf dem sie ziehen sollten. 13 Und auf den Berg Sinai bist du herabgestiegen und hast vom Himmel her mit ihnen geredet 🗨️; und du hast 💪 ihnen gerade Rechte 📖 und Gesetze 📖 der Wahrheit, gute Satzungen 📖 und Gebote 📖 gegeben. 14 Und deinen heiligen Sabbat hast du ihnen kundgetan 🗨️ und hast ihnen Gebote 📖 und Satzungen 📖 und ein Gesetz 📖 geboten durch Mose, deinen Knecht. 15 Und Brot 🫓 vom Himmel hast du ihnen gegeben für ihren Hunger, und Wasser 💧​ aus dem Felsen 🪨​ ihnen hervorgebracht für ihren Durst; und du hast ihnen gesagt, dass sie hineinziehen sollten, um das Land in Besitz zu nehmen, das du ihnen zu geben geschworen 💭 hattest.

16 Aber sie, nämlich unsere Väter, waren übermütig, und sie verhärteten ihren Nacken und hörten nicht auf deine Gebote 📖17 Und sie weigerten sich zu gehorchen und erinnerten sich nicht an deine Wunder 💪, die du an ihnen getan hattest 💪; sie verhärteten ihren Nacken und setzten sich in ihrer Widerspenstigkeit ein Haupt, um zu ihrer Knechtschaft zurückzukehren. Du aber bist ein Gott der Vergebung 🫶, gnädig 🫶 und barmherzig 🫶, langsam zum Zorn und groß an Güte 🎁, und du verließest 💪 sie nicht. 18 Sogar als sie sich ein gegossenes Kalb 🐂 machten und sprachen: Das ist dein Gott, der dich aus Ägypten heraufgeführt hat!, und große Schmähungen verübten, 19 verließest 💪 du in deinen großen Erbarmungen 🫶 sie doch nicht in der Wüste. Die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tag 💡, um sie auf dem Weg zu leiten, noch die Feuersäule bei Nacht 🕶️, um ihnen den Weg zu erleuchten , auf dem sie ziehen sollten. 20 Und du gabst ihnen deinen guten Geist 🕊️, um sie zu unterweisen; und dein Manna versagtest du nicht ihrem Mund 👄, und du gabst ihnen Wasser 💧 für ihren Durst 🥛. 21 Und vierzig Jahre 🕒 lang versorgtest 💪 du sie in der Wüste, sie hatten keinen Mangel; ihre Kleider zerfielen nicht, und ihre Füße schwollen nicht.

22 Und du gabst 💪 ihnen Königreiche und Völker und teiltest 💪 sie ihnen nach Gegenden zu; und sie nahmen das Land Sihons in Besitz, sowohl das Land des Königs von Hesbon als auch das Land Ogs, des Königs von Basan. 23 Und ihre Söhne mehrtest 💪 du wie die Sterne des Himmels; und du brachtest 💪 sie in das Land, von dem du ihren Vätern gesagt hattest, dass sie hineingehen sollten, um es in Besitz zu nehmen; 24 und die Söhne kamen hinein und nahmen das Land in Besitz. Und du beugtest 💪 vor ihnen die Bewohner des Landes, die Kanaaniter, und gabst sie in ihre Hand, sowohl ihre Könige als auch die Völker des Landes, um mit ihnen zu tun nach ihrem Wohlgefallen. 25 Und sie nahmen feste Städte ein und ein fettes Land und nahmen Häuser in Besitz, die mit allerlei Gut gefüllt waren, ausgehauene Brunnen, Weinberge 🍇 und Olivengärten und Obstbäume 🌳​ in Menge. Und sie aßen und wurden satt und fett und ließen es sich wohl sein durch deine große Güte 🎁.

26 Aber sie wurden widerspenstig und empörten sich gegen dich und warfen dein Gesetz 📖 hinter ihren Rücken; und sie ermordeten deine Propheten, die gegen sie zeugten, um sie zu dir zurückzuführen; und sie verübten große Schmähungen. 27 Da gabst 💪 du sie in die Hand 🫴 ihrer Bedränger, und diese bedrängten sie; und zur Zeit ihrer Bedrängnis schrien  sie zu dir, und du hörtest 🧏🏻 vom Himmel her und gabst ihnen Retter 🛟 nach deinen großen Erbarmungen 🫶, und diese retteten 🛟​ sie aus der Hand ihrer Bedränger.

28 Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie wieder Böses vor dir. Da überließest 💪 du sie der Hand ihrer Feinde, dass diese über sie herrschten; und sie schrien wieder zu dir, und du hörtest 🧏🏻 vom Himmel her und errettetest 🛟 sie nach deinen Erbarmungen 🫶 viele Male. 29 Und du zeugtest 🗨️ gegen sie, um sie zu deinem Gesetz 📖 zurückzuführen; sie aber waren übermütig und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern sündigten gegen deine Rechte 📖, durch die der Mensch, wenn er sie tut, leben wird; und sie zogen die Schulter widerspenstig zurück und verhärteten ihren Nacken und gehorchten nicht. 30 Und du hattest viele Jahre Geduld mit ihnen und zeugtest gegen sie durch deinen Geist 🕊️, durch deine Propheten, aber sie gaben kein Gehör 🧏🏻. Da gabst 💪 du sie in die Hand der Völker der Länder. 31 Aber in deinen großen Erbarmungen 🫶 hast 💪 du ihnen nicht den Garaus gemacht und sie nicht verlassen; denn du bist ein gnädiger 🎁 und barmherziger 🫶 Gott.

32 Und nun, unser Gott, du großer 💪, starker 💪 und furchtbarer 💪 Gott, der den Bund 🗨️ und die Güte 🎁 bewahrt, lass nicht gering vor dir sein all die Mühsal, die uns betroffen hat, unsere Könige, unsere Obersten und unsere Priester und unsere Propheten und unsere Väter und dein ganzes Volk, seit den Tagen der Könige von Assyrien bis auf diesen Tag! 32 Doch du bist gerecht ⚖️ in allem, was über uns gekommen ist; denn du hast nach der Wahrheit gehandelt 💪, wir aber haben gottlos gehandelt. 34 Und unsere Könige, unsere Obersten, unsere Priester und unsere Väter haben dein Gesetz 📖 nicht gehalten und haben nicht geachtet auf deine Gebote 📖 und auf deine Zeugnisse 📖, womit du gegen sie gezeugt 💪 hast. 35 Und sie haben dir nicht gedient in ihrem Königreich und in der Fülle deiner Güter, die du ihnen gegeben, und in dem weiten und fetten Land, das du vor sie gelegt hattest, und sind nicht umgekehrt von ihren bösen Handlungen. 36 Siehe, wir sind heute Knechte; und das Land, das du unseren Vätern gegeben hast, um seine Früchte und seine Güter zu genießen – siehe, wir sind Knechte darin! 37 Und seinen Ertrag mehrt es für die Könige, die du um unserer Sünden willen über uns gesetzt hast; und sie herrschen über unsere Leiber und über unser Vieh nach ihrem Wohlgefallen, und wir sind in großer Bedrängnis.


 


meine Antworten

Als die Israeliten die Worte des Gesetzes hörten, begannen sie zu weinen. Womit tröstete sie Esra?

  • Esra sprach ihnen Trost zusie sollen Essen und Trinen (Neh 8,10)
  • die Freude am Herrn, ist Ihr Schutz (Neh 8,10)
  • sie sollen nicht bekümmert sein (Neh 8,11)

Wofür wird Gott gelobt in dem Gebet des Volkes?

  • seinen herrlichen Namen (Neh 9,5)
  • für seine Schöpfung (Neh 9,6)
  • für die Erwählung Abrahams (Neh 9,7)
  • für den Bund, das sie das Land ererben sollen (Neh 9,8)
  • für die Befreiung aus Ägypten (Neh 9,9)
  • für die Zeichen und Wunder (Neh 9,10.11)
  • für die Wolken- und Feuersäule (Neh 9,12.19)
  • für seine Reden am Berg Sinai (Neh 9,13)
  • für sein Gesetz (Neh 9,14)
  • für das Nahrung in der Wüste (Neh 9,15.20)
  • dafür das er Vergibt (Neh 9,17)
  • das er gnädig ist (Neh 9,17.31)
  • das er barmherzig ist (Neh 9,17.31)
  • dafür das er langsam zum Zorn ist (Neh 9,17)
  • das er sein Volk nicht verlassen hat (Neh 9,17.19)
  • für seinen guten Geist (Neh 9,20.30)
  • dafür das ihre Kleidung nicht zerschlissen (Neh 9,21)
  • dafür das ihre Füße nicht anschwollen (Neh 9,21)
  • für das Land (Neh 9,22-25)
  • für Kinder (Neh 9,23)
  • sein großes Erbarmen (Neh 9,19.27.28.31)
  • für seine Rettung (Neh 9,27.28)
  • für seine Geduld (Neh 9,30)
  • für seine Gerechtigkeit (Neh 9,33)

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