Tag 402

Informationen zum Buch


Fragen

  • Wodurch wurde der Gelähmte gesund?
  • Wie erklärte Petrus dem Volk dieses Ereignis?
  • Was antworteten Petrus und Johannes dem hohen Rat in Jerusalem, nachdem ihnen verboten worden war, im Namen Jesu zu lehren? 

Bibeltext 

Apostelgeschichte 3

Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die Stunde des Gebets, die neunte. Und ein gewisser Mann, der von seiner Mutter Leib an lahm war, wurde getragen, den sie täglich an die Pforte des Tempels setzten, die „die Schöne“ genannt wird, damit er von denen, die in den Tempel hineingingen, ein Almosen erbitte. Als dieser Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel eintreten wollten, bat er darum, ein Almosen zu empfangen. Petrus aber blickte mit Johannes unverwandt auf ihn und sprach: Sieh uns an! Er aber gab Acht auf sie, in der Erwartung, etwas von ihnen zu empfangen. Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: In dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, steh auf und geh umher! Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich aber wurden seine Füße und Knöchel stark, und er sprang auf, stand da und ging umher; und er ging mit ihnen in den Tempel hinein, ging umher und sprang und lobte Gott. Und das ganze Volk sah ihn umhergehen und Gott loben; sie erkannten ihn aber, dass er der war, der wegen des Almosens an der Schönen Pforte des Tempels gesessen hatte; und sie wurden mit Erstaunen und Verwirrung erfüllt über das, was sich mit ihm ereignet hatte. 
 
Während er aber Petrus und Johannes festhielt, lief das ganze Volk voll Erstaunen zu ihnen zusammen in der Säulenhalle, die „<Halle> Salomos“ genannt wird. Als aber Petrus es sah, antwortete er dem Volk: Männer von Israel, was verwundert ihr euch hierüber, oder was seht ihr unverwandt auf uns, als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass er gehen kann? Der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr freilich überliefert und angesichts <des> Pilatus verleugnet habt, als dieser geurteilt hatte, <ihn> freizulassen. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und gebeten, dass euch ein Mann, <der> ein Mörder <war>, geschenkt würde;
Apg 3,15: den Urheber des Lebens aber habt ihr getötet, den Gott aus <den> Toten auferweckt hat, wovon wir Zeugen sind. Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der Glaube, der durch ihn ist, hat ihm vor euch allen diese vollkommene Gesundheit gegeben. Und jetzt, Brüder, ich weiß, dass ihr in Unwissenheit gehandelt habt, so wie auch eure Obersten. Gott aber hat so erfüllt, was er durch <den> Mund aller Propheten zuvor verkündigt hat, dass sein Christus leiden sollte. <So> tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten <der> Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch zuvor bestimmten Christus Jesus sende, den freilich <der> Himmel aufnehmen muss bis zu <den> Zeiten <der> Wiederherstellung aller <Dinge>, von denen Gott durch <den> Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat. Mose hat schon gesagt: „Einen Propheten wird euch <der> Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken, gleich mir; auf ihn sollt ihr hören in allem, was irgend er zu euch reden mag. Es wird aber geschehen, jede Seele, die irgend auf jenen Propheten nicht hört, wird aus dem Volk ausgerottet werden.“ Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt. Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott euren Vätern festgesetzt hat, indem er zu Abraham sprach: „Und in deinem Nachkommen werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“
Euch zuerst hat Gott seinen Knecht, als er ihn erweckte, gesandt, euch zu segnen, indem er einen jeden von seinen Bosheiten abwendet.

Apostelgeschichte 4

Während sie aber zu dem Volk redeten, traten die Priester und der Hauptmann des Tempels und die Sadduzäer auf sie zu, weil es sie verdross, dass sie das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung aus <den> Toten verkündigten. Und sie legten die Hände an sie und setzten <sie> in Gewahrsam bis zum folgenden Tag, denn es war schon Abend. Viele aber von denen, die das Wort gehört hatten, glaubten; und die Zahl der Männer wurde etwa fünftausend.
Es geschah aber am folgenden Tag, dass ihre Obersten und Ältesten und Schriftgelehrten sich in Jerusalem versammelten, und Annas, der Hohepriester, und Kajaphas und Johannes und Alexander und so viele vom hohenpriesterlichen Geschlecht waren. Und nachdem sie sie in die Mitte gestellt hatten, fragten sie: In welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr dies getan?
Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste [von Israel]! Wenn wir heute wegen einer Wohltat an einem kranken Menschen verhört <und gefragt> werden, durch wen dieser geheilt worden ist, <so> sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund, dass in dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus <den> Toten, <dass> durch ihn dieser gesund vor euch steht. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter <den> Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.
Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute waren, verwunderten sie sich; und sie erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren. Und da sie den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen sahen, hatten sie nichts dagegen zu sagen. Nachdem sie ihnen aber befohlen hatten, aus dem Synedrium wegzugehen, überlegten sie miteinander und sagten: Was sollen wir mit diesen Menschen tun? Denn dass wirklich ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen offenbar, die in Jerusalem wohnen, und wir können es nicht leugnen. Aber damit es nicht weiter unter dem Volk verbreitet werde, lasst uns ihnen ernstlich drohen, nicht mehr in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu reden. Und als sie sie gerufen hatten, geboten sie <ihnen>, sich durchaus nicht in dem Namen Jesu zu äußern noch zu lehren. Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Ob es vor Gott recht ist, auf euch mehr zu hören als auf Gott, urteilt ihr; denn uns ist es unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden. Sie aber drohten ihnen noch mehr und ließen sie frei, da sie nicht fanden, auf welche Weise sie sie strafen sollten, wegen des Volkes; denn alle verherrlichten Gott über das, was geschehen war. Denn der Mensch, an dem dieses Zeichen der Heilung geschehen war, war mehr als vierzig Jahre alt. Als sie aber freigelassen waren, kamen sie zu den Ihren und berichteten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. 
 
Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig <ihre> Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist; der du durch <den> Mund deines Knechtes David gesagt hast: „Warum tobten <die> Nationen und sannen Eitles <die> Völker? Die Könige der Erde traten auf, und die Obersten versammelten sich miteinander gegen den Herrn und gegen seinen Christus.“ Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit <den> Nationen und <den> Völkern Israels, um alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte. Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort zu reden mit aller Freimütigkeit, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.
Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.
 
Die Menge derer aber, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein Eigen wäre, sondern sie hatten alles gemeinsam. Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus ab; und große Gnade war auf ihnen allen. Denn es war auch keiner unter ihnen bedürftig, denn so viele Besitzer von Feldern oder Häusern waren, verkauften <sie> und brachten den Erlös des Verkauften und legten <ihn> zu den Füßen der Apostel nieder; es wurde aber jedem ausgeteilt, so wie einer irgend Bedarf hatte.
Joseph aber, der von den Aposteln auch Barnabas genannt wurde (was übersetzt heißt: Sohn <des> Trostes), ein Levit, ein Zyprier von Geburt, der einen Acker besaß, verkaufte <ihn>, brachte das Geld und legte <es> zu den Füßen der Apostel nieder.

 


meine Antworten

Wodurch wurde der Gelähmte gesund?

  • das er Petrus und Johannes angehalten hatte (Apg 3,3)
  • durch das vollmächtige Wort von Petrus (Apg 3,6)
  • durch Jesus selber (Apg 3,6)

Wie erklärte Petrus dem Volk dieses Ereignis?

  • damit Jesus verherrlicht wird (Apg 3,13)
  • durch Glauben an Jesus (Apg 3,16)

Was antworteten Petrus und Johannes dem hohen Rat in Jerusalem, nachdem ihnen verboten worden war, im Namen Jesu zu lehren?

  • Ob es vor Gott recht ist, auf euch mehr zu hören als auf Gott, urteilt ihr! Denn es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden. (Apg 4,19.20)

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weiterführende Dokumente

Tag 401

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Fragen

  • Weshalb wurde dem Matthias das Apostelamt von den Aposteln übertragen?
  • Welche Auswirkungen hatte das Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist für die Apostel?
  • Nenne einige Kennzeichen der ersten Gemeinde! 

Bibeltext 

Apostelgeschichte 1,15-26

Und in diesen Tagen stand Petrus in <der> Mitte der Brüder auf und sprach (es war aber eine Menge von etwa hundertzwanzig beisammen): Brüder, die Schrift musste erfüllt werden, die der Heilige Geist durch <den> Mund Davids über Judas vorhergesagt hat, der denen, die Jesus griffen, ein Wegweiser geworden ist. Denn er war zu uns gezählt und hatte das Los dieses Dienstes empfangen. (Dieser nun hat sich zwar von <dem> Lohn der Ungerechtigkeit einen Acker erworben und ist, kopfüber gestürzt, mitten entzweigeborsten, und alle seine Eingeweide sind ausgeschüttet worden. Und es ist allen Bewohnern von Jerusalem kundgeworden, so dass jener Acker in ihrer eigenen Mundart Akeldama, das ist Blutacker, genannt worden ist.) Denn es steht im Buch <der> Psalmen geschrieben: „Seine Wohnung werde öde, und es sei niemand, der darin wohne“, und: „Sein Aufseheramt empfange ein anderer.“
Es muss nun von den Männern, die mit uns gegangen sind in all <der> Zeit, in der der Herr Jesus bei uns ein- und ausging, angefangen von der Taufe <des> Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns weg aufgenommen wurde – von diesen <muss> einer mit uns ein Zeuge seiner Auferstehung werden. Und sie stellten zwei dar: Joseph, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Und sie beteten und sprachen: Du, Herr, Herzenskenner aller, zeige von diesen beiden <den> einen an, den du erwählt hast, das Los dieses Dienstes und Apostelamtes zu empfangen, von dem Judas abgewichen ist, um an seinen eigenen Ort zu gehen. Und sie gaben ihnen Lose; und das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugezählt.

Apostelgeschichte 2,1-21

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem <Ort> beisammen. Und plötzlich kam aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Wind, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, aus jeder Nation unter dem Himmel. Als sich aber die Kunde hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte. Sie gerieten aber [alle] außer sich und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die <da> reden, Galiläer? Und wie hören wir <sie>, jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind? Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien, sowohl von Judäa als auch von Kappadozien, Pontus und Asien, sowohl von Phrygien als auch von Pamphylien, Ägypten und dem Gebiet von Libyen gegen Kyrene hin, und die <hier> weilenden Römer, sowohl Juden als auch Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden. Sie gerieten aber alle außer sich und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll von süßem Wein.
 
Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa und ihr alle, die ihr in Jerusalem wohnt, dies sei euch kund, und nehmt zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, denn es ist <die> dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, <dass> ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure alten Männer werden Träume haben. Und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen. Und ich werde Wunder geben in dem Himmel oben und Zeichen auf der Erde unten: Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag <des> Herrn kommt. Und es wird geschehen: Jeder, der irgend den Namen <des> Herrn anruft, wird errettet werden.“

Joel 3,1-5

Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte sehen. Und sogar über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. – Und ich werde Wunder geben im Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen; die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. – Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der HERR berufen wird.

Apostelgeschichte 2,22-28

Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, den Nazaräer, einen Mann, von Gott vor euch bestätigt durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte tat, wie ihr selbst wisst – diesen, hingegeben nach dem bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis Gottes, habt ihr durch <die> Hand von Gesetzlosen an <das Kreuz> geschlagen und umgebracht. Den hat Gott auferweckt, nachdem er die Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn nicht möglich war, dass er von ihm festgehalten wurde. Denn David sagt über ihn: „Ich sah den Herrn allezeit vor mir; denn er ist zu meiner Rechten, damit ich nicht wanke. Darum freute sich mein Herz, und meine Zunge frohlockte; ja, auch mein Fleisch wird in Hoffnung ruhen; denn du wirst meine Seele nicht im Hades zurücklassen noch zugeben, dass dein Frommer Verwesung sehe. Du hast mir kundgetan Wege <des> Lebens; du wirst mich mit Freude erfüllen mit deinem Angesicht.“

Psalm 16,8-11

Ich habe den HERRN stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken. Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele. Auch mein Fleisch wird in Sicherheit ruhen. Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht überlassen, wirst nicht zugeben, dass dein Frommer die Verwesung sehe. Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.

Apostelgeschichte 2,29-47

Brüder, <es sei> erlaubt, mit Freimütigkeit zu euch zu reden über den Patriarchen David, dass er sowohl gestorben als auch begraben ist, und sein Grab ist unter uns bis auf diesen Tag. Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, von <der> Frucht seiner Lenden auf seinen Thron zu setzen, hat er voraussehend von der Auferstehung des Christus geredet, dass er nicht im Hades zurückgelassen worden ist noch sein Fleisch Verwesung gesehen hat. Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind. Nachdem er nun durch die Rechte Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er dies ausgegossen, was ihr seht und hört. Denn nicht David ist in die Himmel aufgefahren; er sagt aber selbst: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße.“

Psalm 110,1

Von David, ein Psalm.
Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!

Apostelgeschichte 2,36-47

<Das> ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.
Als sie aber <das> hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber spricht zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in <der> Ferne sind, so viele irgend <der> Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht!
 
Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Über jede Seele aber kam Furcht, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.
Alle aber, die glaubten, waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Besitztümer und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedarf hatte.
Und während sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause <das> Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Schlichtheit <des> Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich hinzu, die gerettet werden sollten.
 


meine Antworten

Weshalb wurde dem Matthias das Apostelamt von den Aposteln übertragen?

  • damit die Schrift erfüllt würde (Apg 1,16.20 vergl. Ps 109,8)

Welche Auswirkungen hatte das Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist für die Apostel?

  • sie konnten in anderen Sprachen reden (Apg 2,4)

Nenne einige Kennzeichen der ersten Gemeinde!

  • sie verharrten
    • in der Lehre der Apostel (Apg 2,42)
    • in der Gemeinschaft (Apg 2,42)
    • im Brechen des Brotes (Apg 2,42.46)
    • in den Gebeten (Apg 2,42)
  • einmütig im Tempel (Apg 2,46)
  • sie hatten alles Gemeinsam (Apg 2,43)
  • sie nahmen Speise und Jubel in Schlichtheit des Herzens zu sich (Apg 2,46)
  • sie lobten Gott (Apg 2,47)
  • hatten Gunst beim Volk (Apg 2,47)

Informationen


weiterführende Dokumente

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Tag 400

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Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Was wissen wir über das Gebetsleben der Jünger kurz nach Jesu Himmelfahrt?

Bibeltext 

Markus 16,19

Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

Lukas 24,50-53

Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es geschah, während er sie segnete, dass er von ihnen schied und hinaufgetragen wurde in den Himmel. Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude; und sie waren allezeit im Tempel und [lobten und] priesen Gott.

Apostelgeschichte 1,6-14

Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her? Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an <das> Ende der Erde. Und als er dies gesagt hatte, wurde er emporgehoben, indem sie es sahen, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Und wie sie unverwandt zum Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die auch sprachen: Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel.
Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück von <dem> Berg, der Öl<berg> heißt, der nahe bei Jerusalem ist, einen Sabbatweg entfernt. Und als sie hineingegangen waren, stiegen sie in den Obersaal hinauf, wo sie blieben: sowohl Petrus als Johannes und Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, <der Sohn des> Alphäus, und Simon, der Eiferer, und Judas, <der Bruder des> Jakobus.
Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit <einigen> Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. 

Markus 16,20

Sie aber gingen aus und predigten überall, wobei der Herr mitwirkte und das Wort bestätigte durch die darauf folgenden Zeichen.

Johannes 20,30.31

Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen.

Johannes 21,25

Es sind aber auch viele andere <Dinge>, die Jesus getan hat, <und> wenn diese einzeln niedergeschrieben würden, <so> würde, denke ich, selbst die Welt die geschriebenen Bücher nicht fassen.


meine Antworten

Was wissen wir über das Gebetsleben der Jünger kurz nach Jesu Himmelfahrt?

  • sie alle verharrten einmütig im Gebet (Apg 1,14)

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Tag 413

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Fragen

  • Woran kann es liegen, wenn unsere Gebete nicht erhört werden?
  • Was können wir dazu beitragen, damit der Teufel von uns flieht und Gott sich uns naht? 

Bibeltext

Jakobus 4

1 Woher kommen Kriege 🔫 und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: aus euren Begierden, die in euren Gliedern streiten? 2 Ihr begehrt und habt nichts; ihr mordet 💀 und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg 🔫; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; 3 ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, damit ihr es in euren Begierden vergeudet. 4 Ihr Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes. 5 Oder meint ihr, dass die Schrift vergeblich rede? Begehrt der Geist, der in uns wohnt, mit Neid? 6 Er gibt aber größere Gnade 🎁; deshalb spricht er: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade 🎁.“ 
 
7 Unterwerft 🙏 euch nun Gott. Widersteht aber dem Teufel, und er wird von euch fliehen. 8 Naht 🙏 euch Gott, und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände 🫴, ihr Sünder, und reinigt die Herzen ❤️, ihr Wankelmütigen. 9 Seid niedergebeugt 😢 und trauert 😢 und weint 😢; euer Lachen 😁 verwandle sich in Traurigkeit 😢, und eure Freude 😁 in Niedergeschlagenheit. 10 Demütigt 🙇 euch vor dem Herrn, und er wird euch erhöhen. 
 
11 Redet nicht gegeneinander, Brüder. Wer gegen seinen Bruder redet oder seinen Bruder richtet, redet gegen das Gesetz 📖 und richtet das Gesetz 📖. Wenn du aber das Gesetz 📖​ richtest, so bist du nicht ein Täter des Gesetzes 📖, sondern ein Richter⚖️12 Einer ist der Gesetzgeber und Richter ⚖️, der zu erretten 🛟 und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest ⚖️?
 
13 Wohlan nun, ihr, die ihr sagt: Heute 🕒​ oder morgen 🕒​ wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr 🕒​ zubringen und Handel treiben und Gewinn machen 14 (die ihr nicht wisst, was der morgige Tag 🕒​ bringen wird; denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist es ja, der für eine kurze Zeit 🕒 sichtbar ist und dann verschwindet); 15 statt dass ihr sagt: Wenn der Herr will und wir leben, so werden wir auch dieses oder jenes tun. 16 Nun aber rühmt ihr euch in euren Großtuereien. Alles solches Rühmen ist böse. 17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.

 


meine Antworten

Woran kann es liegen, wenn unsere Gebete nicht erhört werden?

  • weil wir übel bitten (Jak 4,3)
  • weil wir hochmütig sind (Jak 4,6)

Was können wir dazu beitragen, damit der Teufel von uns flieht und Gott sich uns naht?

  • wir müssen uns Gott unterwerfen (Jak 4,7)
  • wir müssen den Teufel widerstehen (Jak 4,7)

Informationen


weiterführende Dokumente

 

Tag 412

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Fragen

  • Womit wird der Einfluss unseres Redens, bzw. die Macht unserer Zunge verglichen?
  • Worin zeigt sich eine von Weisheit gekennzeichnete Lebensführung? 

Bibeltext

Jakobus 3

1 Seid nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil ⚖️ empfangen werden; 2 denn wir alle straucheln oft. Wenn jemand nicht im Wort 🗨️ strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln. Siehe, den Pferden 🏇​ legen wir die Gebisse in die Mäuler, damit sie uns gehorchen, und lenken ihren ganzen Leib. Siehe, auch die Schiffe 🚢, die so groß sind und von heftigen Winden 🌪️ getrieben werden, werden durch ein sehr kleines Steuerruder 🛞 gelenkt, wohin irgend die Absicht des Steuermanns will. 5 So ist auch die Zunge 👅 ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer 🔥, welch einen großen Wald 🌲🌳🌲 zündet 🔥 es an! 6 Und die Zunge 👅 ist ein Feuer 🔥, die Welt der Ungerechtigkeit. Die Zunge 👅 erweist sich unter unseren Gliedern als die, die den ganzen Leib befleckt und den Lauf der Natur anzündet 🔥 und von der Hölle angezündet 🔥 wird. 7 Denn jede Natur, sowohl die der wilden Tiere als auch die der Vögel, sowohl die der kriechenden als die der Meerestiere, wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Natur; 8 die Zunge 👅 aber kann keiner der Menschen bändigen: sie ist ein unstetes Übel, voll von tödlichem Gift 🏺. 9 Mit ihr preisen 🙏 wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Gleichnis Gottes geworden sind. 10 Aus demselben Mund 👄 geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein. 11 Die Quelle ⛲ sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süße und das Bittere? 12 Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum 🌳 Oliven hervorbringen oder ein Weinstock 🍇 Feigen? Auch kann Salziges nicht süßes Wasser 💧 hervorbringen.
13 Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit 💭. 14 Wenn ihr aber bitteren Neid und Streitsucht in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit. 15 Dies ist nicht die Weisheit 💭, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische. 16 Denn wo Neid und Streitsucht ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat. 17 Die Weisheit 💭 von oben aber ist erstens rein, dann friedsam, milde, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte 🍇, unparteiisch, ungeheuchelt. 18 Die Frucht 🍇 der Gerechtigkeit in Frieden 🕊️ aber wird denen gesät, die Frieden 🕊️ stiften.

 


meine Antworten

Womit wird der Einfluss unseres Redens, bzw. die Macht unserer Zunge verglichen?

  • mit dem lenken von Pferden und Schiffen (Jak 3,3.4)
  • mit einen kleinen Feuer, welches großen Wald anzünden kann (Jak 3,5.6)

Worin zeigt sich eine von Weisheit gekennzeichnete Lebensführung?

  • rein (Jak 3.17)
  • friedvoll (Jak 3.17)
  • milde (Jak 3.17)
  • folgsam (Jak 3.17)
  • voller Barmherzigkeit (Jak 3.17)
  • voller guter Früchte (Jak 3.17)
  • unparteiisch (Jak 3.17)
  • ungeheuchelt (Jak 3.17)

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Weitere Beiträge …

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist