Tag 400

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2. Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext 

Markus 16,19

Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

Lukas 24,50-53

Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es geschah, während er sie segnete, dass er von ihnen schied und hinaufgetragen wurde in den Himmel. Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude; und sie waren allezeit im Tempel und [lobten und] priesen Gott.

Apostelgeschichte 1,6-14

Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her? Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an <das> Ende der Erde. Und als er dies gesagt hatte, wurde er emporgehoben, indem sie es sahen, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Und wie sie unverwandt zum Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die auch sprachen: Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel.
Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück von <dem> Berg, der Öl<berg> heißt, der nahe bei Jerusalem ist, einen Sabbatweg entfernt. Und als sie hineingegangen waren, stiegen sie in den Obersaal hinauf, wo sie blieben: sowohl Petrus als Johannes und Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, <der Sohn des> Alphäus, und Simon, der Eiferer, und Judas, <der Bruder des> Jakobus.
Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit <einigen> Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. 

Markus 16,20

Sie aber gingen aus und predigten überall, wobei der Herr mitwirkte und das Wort bestätigte durch die darauf folgenden Zeichen.

Johannes 20,30.31

Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen.

Johannes 21,25

Es sind aber auch viele andere <Dinge>, die Jesus getan hat, <und> wenn diese einzeln niedergeschrieben würden, <so> würde, denke ich, selbst die Welt die geschriebenen Bücher nicht fassen.


meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieser Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Jesus redet mit seinen Jüngern (Mk 16,19)
  • Jesus weißt zurecht (Apg 1,7)
  • Gott, der Vater kennt des Zeitpunkt (Apg 1,7)
  • Gott hat Vollmacht (Apg 1,7)
  • Jesus verheißt den Heiligen Geist (Apg 1,8)
  • Jesus verheißt uns als seine Zeugen (Apg 1,8)
  • Jesus segnet sein Jünger (Lk 24,50)
  • Jesus wird in gen Himmel aufgenommen (Mk 16,19; Lk 24,50; Apg 1,9-11)
  • Jesus sitzt zur Rechten Gottes (Mk 16,19)
  • Jesus wird aus den Himmel wiederkommen (Apg 1,11)
  • Jesus wirkt mit (Mk 16,20)
  • Jesus bestätigt das Wort (Mk 16,20)

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitts ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

  • Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an <das> Ende der Erde. (Apg 1,7.8)

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • losgehen (Mk 16,20)
  • das Wort predigen (Mk 16,20)
  • einmütig im Gebet verharren (Apg 1,14)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

  •  Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an <das> Ende der Erde. (Apg 1,7.8)

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

 

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

 

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Jesus Himmelfahrt

 


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Tag 476

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Fragen

  • Wie wird die Erniedrigung Jesu Christi beschrieben?
  • Warum hatte Paulus vor, Timotheus möglichst bald nach Philippi zu senden?

Bibeltext 

Philipper 2

Wenn <es> nun irgendeine Ermunterung <gibt> in Christus, wenn irgendeinen Trost <der> Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft <des> Geistes, wenn irgend innerliche Gefühle und Erbarmungen, <so> erfüllt meine Freude, dass ihr gleich gesinnt seid, dieselbe Liebe habend, einmütig, eines Sinnes, nichts aus Streitsucht oder eitlem Ruhm <tuend>, sondern in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst; ein jeder nicht auf das Seine sehend, sondern ein jeder auch auf das <der> anderen.
 
[Denn] diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus <war>, der, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit <der> Menschen geworden ist, und, in <seiner> Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, <der> Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, <des> Vaters.
 
Daher, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein als in meiner Anwesenheit, sondern jetzt viel mehr in meiner Abwesenheit, bewirkt euer eigenes Heil mit Furcht und Zittern; denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, zu seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und zweifelnde Überlegungen, damit ihr untadelig und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr scheint wie Lichter in <der> Welt, darstellend <das> Wort <des> Lebens, mir zum Ruhm auf <den> Tag Christi, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch auch vergeblich gearbeitet habe. Aber wenn ich auch als Trankopfer über das Opfer und <den> Dienst eures Glaubens gesprengt werde, <so> freue ich mich und freue mich mit euch allen. Ebenso aber freut auch ihr euch und freut euch mit mir!
 
Ich hoffe aber in <dem> Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, damit auch ich guten Mutes sei, wenn ich eure Umstände kenne. Denn ich habe keinen Gleichgesinnten, der von Herzen für das Eure besorgt sein wird; denn alle suchen das Ihre, nicht das, was Jesu Christi ist. Ihr kennt aber seine Bewährung, dass er, wie ein Kind <dem> Vater, mit mir gedient hat an dem Evangelium. Diesen nun hoffe ich sofort zu senden, wenn ich überschaue, wie es um mich steht. Ich vertraue aber im Herrn darauf, dass auch ich selbst bald kommen werde.
 
Ich habe es aber für nötig erachtet, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, aber euren Abgesandten und Diener meines Bedarfs, zu euch zu senden, da ihn ja sehnlich nach euch allen verlangte und er sehr beunruhigt war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war. Denn er war auch krank, <dem> Tod nahe; aber Gott hat sich über ihn erbarmt, nicht aber über ihn allein, sondern auch über mich, damit ich nicht Traurigkeit auf Traurigkeit hätte. Ich habe ihn nun desto eiliger gesandt, damit ihr, wenn ihr ihn seht, wieder froh werdet und ich weniger betrübt sei. Nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche in Ehren; denn um des Werkes willen ist er <dem> Tod nahe gekommen, indem er sein Leben wagte, damit er den Mangel in eurem Dienst für mich ausfüllte.

 


meine Antworten

Wie wird die Erniedrigung Jesu Christi beschrieben?

  • der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. (Phil 2,6)
    • er machte sich selbst zu nichts (Phil 2,7)
      • nahm Sklavengestalt an,
        • indem er den Menschen gleich geworden ist, (Phil 2,7)
          • der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, (Phil 2,7)
            • erniedrigte er sich selbst (Phil 2,8)
              • wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. (Phil 2,8)

Warum hatte Paulus vor, Timotheus möglichst bald nach Philippi zu senden?

  • damit Paulus Vertrauen gestärkt wird, weil er dann um ihr Ergehen weiß (Phil 2,19)

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weiterführende Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 475

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Fragen

  • Worauf gründet Paulus seine Zuversicht, dass Gott das gute Werk, das er in den Philippern begonnen hat, auch vollenden wird?
  • Was entspricht mehr dem Wunsch des Paulus, abzuscheiden oder weiterzuleben?

Bibeltext

Philipper 1

Paulus und Timotheus, Knechte Christi Jesu, allen Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, mit <den> Aufsehern und Dienern: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und <dem> Herrn Jesus Christus!
 
Ich danke meinem Gott bei all <meiner> Erinnerung an euch allezeit in jedem meiner Gebete, indem ich für euch alle das Gebet mit Freuden tue, wegen eurer Teilnahme an dem Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt, indem ich eben darin guter Zuversicht bin, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, <es> vollenden wird bis auf <den> Tag Jesu Christi; wie es für mich recht ist, dass ich dies über euch alle denke, weil ihr mich im Herzen habt und sowohl in meinen Fesseln als auch in der Verteidigung und Bestätigung des Evangeliums ihr alle meine Mitteilnehmer der Gnade seid. Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit <dem> Herzen Christi Jesu.
 
Und um dieses bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüfen mögt, was das Vorzüglichere ist, damit ihr lauter und ohne Anstoß seid auf <den> Tag Christi, erfüllt mit <der> Frucht <der> Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus ist, zur Herrlichkeit und zum Preise Gottes.
 
Ich will aber, dass ihr wisst, Brüder, dass meine Umstände mehr zur Förderung des Evangeliums geraten sind, so dass meine Fesseln in Christus offenbar geworden sind in dem ganzen Prätorium und allen anderen, und dass die meisten der Brüder, indem sie im Herrn Vertrauen gewonnen haben durch meine Fesseln, viel mehr sich erkühnen, das Wort [Gottes] zu reden ohne Furcht. Einige zwar predigen den Christus auch aus Neid und Streit, einige aber auch aus gutem Willen; diese aus Liebe, da sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums gesetzt bin; jene verkündigen den Christus aus Streitsucht, nicht lauter, wobei sie meinen Fesseln Trübsal zu erwecken gedenken.
 
Was denn? Wird doch auf alle Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich, ja, ich werde mich auch freuen; denn ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch Darreichung des Geistes Jesu Christi, nach meiner sehnlichen Erwartung und Hoffnung, dass ich in nichts werde zuschanden werden, sondern mit aller Freimütigkeit, wie allezeit, <so> auch jetzt Christus erhoben werden wird an meinem Leib, sei es durch Leben oder durch Tod. Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn. Wenn aber das Leben im Fleisch <mein Los ist> – das ist für mich der Mühe wert, und was ich erwählen soll, weiß ich nicht. Ich werde aber von beidem bedrängt, indem ich Lust habe, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser; das Bleiben im Fleisch aber ist nötiger um euretwillen. Und in dieser Zuversicht weiß ich, dass ich bleiben und bei euch allen bleiben werde zu eurer Förderung und Freude im Glauben, damit euer Rühmen in Christus Jesus meinethalben überströme durch meine Wiederkunft zu euch.
 
Wandelt nur würdig des Evangeliums des Christus, damit, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, ich von euch höre, dass ihr feststeht in einem Geist, indem ihr mit einer Seele mitkämpft mit dem Glauben des Evangeliums und euch in nichts erschrecken lasst von den Widersachern; was für sie ein Beweis <des> Verderbens ist, aber eures Heils, und das von Gott. Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, da ihr denselben Kampf habt, wie ihr ihn an mir gesehen habt und jetzt von mir hört. 

 


meine Antworten

Worauf gründet Paulus seine Zuversicht, dass Gott das gute Werk, das er in den Philippern begonnen hat, auch vollenden wird?

  • da Jesus es ist der das Werk begonnen hat, und er es auch vollenden kann (Phil 1,6)

Was entspricht mehr dem Wunsch des Paulus, abzuscheiden oder weiterzuleben?

  • das bleiben, da er dann für andere da sein kann (Phil 1,21-25)

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 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 474

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Fragen

  • Wie kann die Beziehung des Paulus zu Onesiums beschrieben werden?
  • Wie kann die Beziehung des Philemon zu Onesimus beschrieben werden?

Bibeltext

Philemon 1

Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon, dem Geliebten und unserem Mitarbeiter, und Apphia, der Schwester, und Archippus, unserem Mitkämpfer, und der Versammlung in deinem Haus: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und <dem> Herrn Jesus Christus!
 
Ich danke meinem Gott, indem ich dich allezeit erwähne in meinen Gebeten, da ich höre von deiner Liebe und von dem Glauben, den du an den Herrn Jesus und <die du> zu allen Heiligen hast, dass die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in <der> Anerkennung alles Guten, das in uns ist gegen Christus [Jesus]. Denn ich hatte große Freude und <großen> Trost durch deine Liebe, weil die Herzen der Heiligen durch dich, Bruder, erquickt worden sind. 
 
Deshalb, obgleich ich große Freimütigkeit in Christus habe, dir das zu gebieten, was sich geziemt, <so> bitte ich <doch> vielmehr um der Liebe willen, da ich nun ein solcher bin wie Paulus, <der> Alte, jetzt aber auch ein Gefangener Christi Jesu. Ich bitte dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Fesseln, Onesimus, der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist, den ich zu dir zurückgesandt habe – ihn, das ist mein Herz; den ich bei mir behalten wollte, damit er statt deiner mir diene in den Fesseln des Evangeliums. Aber ohne dein Einverständnis wollte ich nichts tun, damit deine Wohltat nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei.
 
Denn vielleicht ist er deswegen für eine Zeit <von dir> getrennt gewesen, damit du ihn für immer besitzen mögest, nicht länger als einen Sklaven, sondern – mehr als einen Sklaven – als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wie viel mehr aber für dich, sowohl im Fleisch als auch im Herrn. Wenn du mich nun für <deinen> Genossen hältst, <so> nimm ihn auf wie mich. Wenn er dir aber irgendein Unrecht getan hat oder dir etwas schuldig ist, <so> rechne dies mir an. Ich, Paulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; dass ich dir nicht sage, dass du auch dich selbst mir schuldig bist. Ja, Bruder, ich möchte Nutzen an dir haben im Herrn; erquicke mein Herz in Christus. 
 
Da ich deinem Gehorsam vertraue, <so> habe ich dir geschrieben, und ich weiß, dass du auch mehr tun wirst, als ich sage. Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe, dass ich euch durch eure Gebete werde geschenkt werden. 
 
Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus, Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.
 
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus <sei> mit eurem Geist! [Amen.]

 


meine Antworten

Wie kann die Beziehung des Paulus zu Onesiums beschrieben werden?

  • Vater und Sohn (Phil 1,10)

Wie kann die Beziehung des Philemon zu Onesimus beschrieben werden?

  • Herr und Sklave (Phil 1,16)

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weiterführende Dokumente

Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

 

Tag 473

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Fragen

  • Wie soll unsere innere Haltung aussehen bei dem, was wir mit Worten oder mit Werken tun?
  • Wie sollen wir uns denen gegenüber verhalten, die „draußen“ sind?

Bibeltext 

Kolosser 3

Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, <so> sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
 
Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Hurerei, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und Habsucht, die Götzendienst ist, um derentwillen der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams kommt; unter denen auch ihr einst gewandelt seid, als ihr in diesen <Dingen> lebtet. Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Mund. Belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach <dem> Bild dessen, der ihn erschaffen hat; wo nicht ist Grieche und Jude, Beschneidung und Vorhaut, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen. 
 
Zieht nun an, als Auserwählte Gottes, <als> Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut, Langmut, einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat gegen den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Zu diesem allen aber <zieht> die Liebe <an>, die <das> Band der Vollkommenheit ist. Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib; und seid dankbar. Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, indem ihr in aller Weisheit euch gegenseitig lehrt und ermahnt mit Psalmen, Lobliedern <und> geistlichen Liedern, Gott singend in euren Herzen in Gnade. Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles <tut> im Namen <des> Herrn Jesus, danksagend Gott, <dem> Vater, durch ihn.
 
Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich geziemt im Herrn. Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie. Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn dies ist wohlgefällig im Herrn. Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden.
 
Ihr Knechte, gehorcht in allem euren Herren nach <dem> Fleisch, nicht in Augendienerei, als Menschengefällige, sondern in Einfalt <des> Herzens, den Herrn fürchtend. Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn und nicht <den> Menschen, da ihr wisst, dass ihr vom Herrn die Vergeltung des Erbes empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus. Denn wer unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, das er getan hat; und da ist kein Ansehen der Person.

 

Kolosser 4

Ihr Herren, gewährt euren Knechten das, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt.
 
Verharrt im Gebet und wacht darin mit Danksagung; und betet zugleich auch für uns, damit Gott uns eine Tür des Wortes auftue, das Geheimnis des Christus zu reden, um dessentwillen ich auch gebunden bin, damit ich es offenbare, wie ich <es> reden soll.
 
Wandelt in Weisheit gegenüber denen, <die> draußen <sind>, die gelegene Zeit auskaufend. Euer Wort <sei> allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, so dass ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt.
 
Alles, was mich angeht, wird euch Tychikus kundtun, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht im Herrn, den ich ebendeshalb zu euch gesandt habe, damit er eure Umstände erfahre und eure Herzen tröste, mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der von euch ist; sie werden euch alles kundtun, was hier <geschieht>. 
 
Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Neffe <des> Barnabas, dessentwegen ihr Befehle erhalten habt (wenn er zu euch kommt, <so> nehmt ihn auf), und Jesus, genannt Justus, die aus <der> Beschneidung sind. Diese allein sind Mitarbeiter am Reich Gottes, die mir ein Trost gewesen sind. Es grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit für euch ringt in den Gebeten, damit ihr vollkommen und völlig überzeugt in allem Willen Gottes steht. Denn ich gebe ihm Zeugnis, dass er viel Mühe hat um euch und die in Laodizea und die in Hierapolis. Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas. Grüßt die Brüder in Laodizea und Nymphas und die Versammlung, die in seinem Haus ist. Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, <so> macht, dass er auch in der Versammlung <der> Laodizeer gelesen werde und dass auch ihr den aus Laodizea lest; und sagt Archippus: Sieh auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, dass du ihn erfüllst.
 
Der Gruß mit meiner, <des> Paulus, Hand. Gedenkt meiner Fesseln. Die Gnade <sei> mit euch!
 

 


meine Antworten

Wie soll unsere innere Haltung aussehen bei dem, was wir mit Worten oder mit Werken tun?

  • im Namen des Herrn (Kol 3,17)
  • Gott danksagend (Kol 3,17)

Wie sollen wir uns denen gegenüber verhalten, die „draußen“ sind?

  • in Weisheit wandeln (Kol 4,5)
  • die rechte Zeit ausnutzen (Kol 4,5)
  • die richtigen Worte wissen (Kol 4,6)

Informationen

 

weiterführende Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

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Blau Rede Gottes
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Grün Verheißung / Versprechen
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