Der Name und auch seine Nebenformen wie Hanani und Hanan sind im Alten Testament sehr gebräuchlich und drücken das Wissen der Israeliten aus: Jahwe ist gnädig (gewesen).

  1. Ein Mann aus dem Stamm Benjamin und der Sohn Schaschaks (1. Chr [[2]],24).
  2. Ein Levit, der durch Los zum Leiter der 16. Dienstabteilung der Sänger bestimmt wurde, als David die Dienste am Hause des Herrn organisierte (1. Chr 25,4.23).
  3. Ein Heerführer unter König Usija von Juda (2. Chr 26,11).
  4. Der Vater des Zedekia, eines der obersten Beamten König Jojakims (Jer 36,12).
  5. Ein Sohn Assurs und ein falscher Prophet aus Gibeon. Er zerbrach das Joch, das Jeremia auf Befehl des Herrn trugc (Jer 27,2). Der Herr ließ ihm für diese Lügenbotschaft durch Jeremia seinen bevorstehenden Tod ankündigen. Hananja
    starb zwei Monate später (Jer 28). 
  6. Ein Vorfahre des Wachoffiziers Jirija zur Zeit Jeremias (Jer 37, 13-15).
  7. Der hebräische Name des Schadrach, eines der drei Freunde von Daniel (Dan 1,6f), die unter den Israeliten ausgesucht wurden, um Nebukadnezar, dem König von Babylon, zu dienen.
  8. Ein Sohn Serubbabels und der Vater von Pelatja und Jesaja wird unter den Nachkommen Davids aufgeführt (1. Chr 3,19.21).
  9. Ein Israelit aus der Familie Bebai, der, wie viele andere Israeliten, eine heidnische Frau genommen hatte. Als Esra und das Volk erkannt hatten, dass das Unrecht gewesen war, schickten sie die Frauen und deren Kinder fort (Esra 10,28).
  10. Ein Salbenbereiter, der bei der Ausbesserung der Mauer Jerusalems mitarbeitete (Neh 3,8).
  11. Ein Israelit zur Zeit Nehemias, der für sein Geschlecht den Vertrag besiegelte, in dem das Volk sich verpflichtete, Gott zu dienen und zu gehorchen (Neh 10,24).
  12. Ein Burgvogt, der mit Nehemias Bruder Hanani zusammen den Oberbefehl über Jerusalem innehatte (Neh 7,2).
  13. Ein Priester, Haupt der Sippe Jirmeja zur Zeit des Hohen Priesters Jojakim (Neh 12,12.41).

In der Bibel ist dieser Name mit der Bedeutung Der Herr hat gehört sehr gebräuchlich. Die folgenden Personen mit diesem Namen sind belegt:

  1. Ein Fürst aus dem Stamm Simeon, Vater von Schimi (1. Chr 4,37).
  2. Ein Sohn Joels aus dem Stamm Ruben (1. Chr 5,4). Schema, der Sohn Joels (V. 8), scheint derselbe zu sein.
  3. Ein Levit und Familienhaupt aus dem Geschlecht Elizafan zur Zeit Davids (1. Chr 15,8.11.12).
  4. Ein Sohn Netanels, ein Levit und Schreiber. Für David erstellte er eine Liste mit Dienstgruppen für den priesterlichen
    Dienst (1. Chr 24,6).
  5. Der Erstgeborene Obed-Edoms, des levitischen Torhüters zur Zeit Davids (1. Chr 26,4.6.7).
  6. Ein Prophet, der König Rehabeam von Juda von dem Versuch abhielt, die abgefallenen zehn Stämme zu unterwerfen (1. Kö 12,22-24; 2. Chr 11,2-4). Er trat noch einmal beim Einfall Schischaks auf (2. Chr 12,5-8) und schrieb die Geschichte Rehabeams (V. 15).
  7. Einer der Leviten, die Joschafat aussandte, das Volk im Gesetz zu unterrichten (2. Chr 17,8).
  8. Ein Levit aus dem Geschlecht Jedutuns während der Herrschaft Hiskias (2. Chr 29,14). Vielleicht ist er mit dem in 1. Chr 9,16 genannten Schammua, dem Sohn Galals, des Sohnes Jedutuns (vgl. Neh 11,17), gleichzusetzen. 
  9. Ein anderer Levit zur Zeit Hiskias (2. Chr 31,15).
  10. Der Oberste der Leviten zur Zeit Josias (2. Chr 35,9).
  11. Der Vater des Propheten Uria aus Kirjat-Jearim, eines Zeitgenossen Jeremias (Jer 26,20).
  12. Der Vater Delajas, eines der höchsten Beamten von König Jojakim (Jer 36,12).
  13. Schemaja von Nehelam wird als falscher Prophet zur Zeit Jeremias genannt. Er schrieb aus der Verbannung einen Brief an das Volk und die Priester in Jerusalem, um sie zum Auftreten gegen Jeremia zu bewegen. Jeremia kündigte ihm daraufhin das Gericht des Herrn an (Jer 29,24-32). 
  14. Ein Priester, der mit Serubbabel aus der Verbannung zurückkehrte (Neh 12,6). Seine Familie wird unter dem HohenPriester Jojakim wieder genannt (V. 18).
  15. Ein Familienhaupt aus dem Geschlecht Adonikam. Er kehrte mit Esra aus der Verbannung zurück (Esra 8,13).
  16. Einer der Männer, die Esra nach Kasifja sandte, um Leviten für den Zug nach Jerusalem zu gewinnen (Esra 8,16).
  17. Ein Priester und ein Israelit, die heidnische Frauen genommen hatten und sich verpflichteten, diese Frauen auf Anweisung Esras zu verstoßen (Esra 10,21.31).
  18. Ein Sohn Sechanjas aus der Nachkommenschaft Serubbabels (1Chr 3,22).
  19. Ein Sohn Schechanjas zur Zeit Nehemias (Neh 3,29). Er war offenbar levitischer Torhüter am Osttor des Tempels.
  20. Ein Levit aus dem Geschlecht Meraris zur Zeit Nehemias (1Chr 9,14; Neh 11,15).
  21. Ein Sohn Delajas, ein falscher Prophet, der im Auftrag Tobijas und Sanballats Nehemia Furcht einjagen sollte (Neh 6,10-13).
  22. Ein Priester, der die Verpflichtung auf das Gesetz unter Nehemia unterzeichnete (Neh 10,9).
  23. An der Einweihung der Mauern Jerusalems nahmen vier Männer dieses Namens teil:
    1. ein Fürst Judas (Neh 12,34), 
    2. ein Levit aus dem Geschlecht Asafs (V. 35),
    3. ein anderer Levit (V. 36)
    4. und ein Priester (V. 42).

Der Autor des gleichnamigen Buches im Alten Testament und ein Prophet, der den Untergang des Königreichs Juda im 7. Jahrhundert v.Chr. erlebte und seinen erneuten Aufstieg prophezeite.
[[[[6]]]] stammt aus einer Priesterfamilie, sein Vater Hilkia ist Priester in Anatot. Als Gott ihm sagt, dass er ihn schon vor seiner Geburt zum Propheten bestimmt hatte, fühlt Jeremia sich zu jung. Doch Gott ermutigt und beruft ihn zum Propheten (Jer 1). Bis zu seinem Tod ermahnt er von nun an unermüdlich in allen Wirren und Kriegen seiner Zeit unter den Königen [[5]], Jojakim, [[3]] und [[2]] das Volk. Sein Buch ist folgendermaßen aufgebaut: Nach seiner Berufung lesen wir von seinen Reden, die zunächst vor allem Bußrufe enthalten (Jer 2-29), später verkündigt er das zukünftige Heil und den neuen Bund (Jer 34-38). Nach der Belagerung und Zerstörung Jerusalems (Jer 39) lesen wir einen Bericht über die Geschehnisse nach dem Abzug Nebusaradans (Jer 40-45) und seine Weissagungen gegen andere Völker (Jer 46-51).

Den Schluss bildet ein kurzer, rückblickender Bericht über die Zerstörung Jerusalems. Schon zu seiner ersten Rede wird Jeremia nach Jerusalem geschickt, wo er überall predigt, wo er Zuhörer findet: Im Tempel (Jer 7,2), unter dem Stadttor (Jer 17,19), im Tal Ben-Hinnom (Jer 19,2) und selbst im Gefängnis schweigt er nicht (Jer 32,2). Im heißen Ringen um die Rettung des Volkes durch Bekehrung zu Gott greift Jeremia zu verschiedenen Mitteln. Er hält nicht nur Reden, sondern verfasst auch Schriftstücke (Jer 29,1; 36,2) und verdeutlicht und erlebt Gottes Pläne durch symbolhafte Handlungen. So schneidet er sich beispielsweise die Haare ab und wirft sie weg, um klarzumachen, wie Gott die Leute von Juda verwerfen wird (Jer 7,29). Er kauft einen Ledergürtel, der so unbrauchbar wird, als er ihn unter einer Felsspalte versteckt, wie das Volk (Jer 13,1-11). Er stattet einem Töpfer, der an der Töpferscheibe arbeitet, einen Besuch ab, und Gott sagt ihm, dass das Volk so in Gottes Hand ist wie der Ton in der Hand des Töpfers (Jer 18,1-6).

Jeremia bleibt Gott treu und lässt sich durch nichts entmutigen, weder durch augenblicklichen Misserfolg noch dadurch, dass er die Zerschlagung des Volkes Schritt für Schritt miterlebt, während er gleichzeitig um dessen Rettung kämpft. 50 Jahre lang ruft er zur Buße und kündigt Gottes Gericht an. Doch obwohl sich seine Ankündigungen erfüllen, folgt man stets falschen Propheten und nicht ihm. Gott unterstreicht die Gerichtsankündigungen dadurch, dass er nicht mit einem Schlag das volle Gericht hereinbrechen lässt, sondern das Volk durch zwei Deportationen warnt (605 und 597 v.Chr.). Trotzdem geht es seinen Weg der Gottlosigkeit weiter. 

Das endgültige Gericht kommt, als König Zedekia trotz Jeremias Warnung im Vertrauen auf die Hilfe der Ägypter noch einmal einen Aufstand gegen Nebukadnezar wagte (2Kön 24,20; 2Chr 36,13; Hes 17,15). Nach einer 2 1/2 Jahre dauernden Belagerung werden Jerusalem und der Tempel zerstört und die Masse des Volkes im Jahr 587 v.Chr. weggeführt. Jeremia kann entscheiden, ob er bleiben oder nach Babel mitziehen will. Er bleibt im Land bei den wenigen Besitzlosen, die nicht ausgesiedelt werden. Doch auch jetzt kehrt keine Ruhe ein; denn der von den Babyloniern eingesetzte Statthalter wird ermordet. Aus Furcht vor der Rache der Chaldäer fliehen trotz Jeremias Warnung nun auch noch die letzten Juden nach Ägypten und zwingen ihn mitzuziehen (Jer 40-43). Da die Flucht nach Ägypten keine Flucht zu Gott war, muss Jeremia dort weiter gegen die Abgötterei seiner Volksgenossen predigen und kündigt auch den Ägyptern Gottes Gericht an. Darüber, wie Jeremia gestorben ist, finden wir in der Bibel nichts. Außerbiblische Überlieferungen berichten, dass er um 580 v.Chr. von den Juden in Ägypten gesteinigt wurde. 

Wer 50 Jahre lang mit so einem Durchhaltevermögen dem Volk den Untergang ankündigen muss, dem bleiben Leiden wohl zwangsläufig nicht erspart. Als er gegen die Regierung und die Masse der Propheten und Priester auftritt, nennt man ihn einen Volksverräter, den man zum Schweigen bringen muss (Jer 27,12-17; 38,4). Die Männer aus seiner Heimatstadt Anatot planen einen Anschlag auf ihn (Jer 11,21). Gott nimmt ihn daraufhin unter seinen besonderen Schutz (Jer 15,20), lässt aber zu, dass Jeremia von dem Priester Paschhur geschlagen und gefangen wird (Jer 19,14-20,6). Schließlich wird er während der Belagerung unter Zedekia nochmals eingesperrt und für kurze Zeit sogar in eine Zisterne geworfen, in der er umkommen soll (Jer 37,11-38,13). 

Am meisten hat Jeremia aber wohl darunter gelitten, dass sein Volk sich 50 Jahre hindurch nicht helfen lassen will. Man kann verstehen, dass er unter dieser seelischen Last so in Anfechtung gerät, dass er fast an Gott verzweifelt und sein Amt niederlegen will. An vielen Stellen wendet er sich direkt an Gott und sagt ihm offen seinen Ärger und seine Ängste (Jer 11,18-23; 12,1-6; 17,14-18; 18,18-23; 20,7-18). Der Herr kommt ihm entgegen, und Jeremia geht tapfer den Weg bis zum bitteren Ende (Jer 20,7-18). Vermutlich haben ihm auch Gottes Zusagen Mut und Stärke gegeben, in denen Gott ihn auch über die Zeit der Not hinwegschauen lässt und ihm Verheißungen künftigen Heils und eines neuen Bundes in den Mund legt (Jer 31). Die Gestalt des Jeremia leuchtet auf dem dunklen Hintergrund des Ungehorsams des Volkes auf: Seine Treue hält ihn auf dem Weg des Dienstes und lässt ihn Gottes Hilfe und Bewahrung in den Zeiten seiner eigenen Not und Zerrissenheit erfahren.

Die Bedeutung des Namens Jeremia ist umstritten. Vielleicht hängt es mit Jahwe möge aufrichten zusammen.

ist ein gebräuchlicher Name, der Knecht des Herrn bedeutet. Mehrere Personen mit diesem Namen werden im Alten Testament erwähnt:

  1. Ein Sohn Jisrachjas aus dem Stamm Issachar (1. Chr 7,[[2]]).
  2. Einer von elf Männern des Stammes Gad, die zu David in die Bergfeste kamen, um ihm gegen Saul zu helfen. Sie gehörten zu den Helden Davids (1. Chr 12,10).
  3. Der Vater Jischmajas, des Fürsten über Sebulon zur Zeit Davids (1. Chr 27,19).
  4. Einer von sechs Söhnen Azels, der ein Nachkomme Jonatans aus dem Stamm Benjamin war (1. Chr 8,38; 9,44).
  5. Der Hofmeister König Ahabs, der während der Verfolgung durch Isebel 100 Propheten des Herrn in Höhlen verbarg und mit Nahrung versorgte (1. Kö 18,3.4). Durch Obadja ließ Elia dem König seine Rückkehr melden (V. 5-16).
  6. Ein Fürst aus Juda zur Zeit Joschafats, der mit anderen Fürsten in Juda Gottes Wort verkündigte (2. Chr 17,7).
  7. Der Prophet, nach dem ein Buch der Bibel benannt ist. Wahrscheinlich war Obadja ein Angehöriger des Stammes Juda. Über ihn ist nicht mehr bekannt als das, was in dem biblischen Buch steht. Sicher ist, dass er in einer Zeit der Niederlage Judas den siegreichen Edomitern das Gericht Gottes ankündigte. Da er eine Einnahme Jerusalems erwähnt, ohne von der Zerstörung des Tempels zu sprechen, könnte er zur Zeit Jorams (851-845 v.Chr.) gelebt haben (Obd 11).
  8. Ein Levit und Aufseher der Bauleute, die zur Zeit Josias den Tempel reparierten (2. Chr 34,12).
  9. Einer von sechs Söhnen Hananjas, ein Enkel Serubbabels (1. Chr 3,21).
  10. Ein Nachkomme Joabs, der mit Esra aus Babylon heimkehrte (Esra 8,9).
  11. Ein Priester, der den Bund zur Zeit Nehemias nach dem Wiederaufbau der Stadtmauer Jerusalems besiegelte (Neh 10,6).
  12. Ein Torhüter aus dem Stamm Levi (Neh 12,25). Er ist wahrscheinlich identisch mit Obadja, dem Sohn von Schemaja (1. Chr 9,16), der in Neh 11,17 Abda genannt wird.

Fünf Männer tragen im Alten Testament diesen Namen, der Groß ist Jahwe bedeutet.

  1. Ein Sohn des Leviten Jedutun. Durch Los wurde er zum Leiter der zweiten Sängerabteilung zur Zeit Davids bestimmt (1. Chr 25,[[2]].9).
  2. Ein Vorfahre des Propheten Zefanja (Zef 1,1).
  3. Ein Sohn Paschhurs, einer der judäischen Fürsten, die Jeremia in die Zisterne werfen ließen, nachdem dieser prophezeit hatte, dass nur derjenige überleben würde, der zu den gegnerischen Chaldäern überlaufen würde. Ein Mann namens Ebed-Melech holte ihn dann wieder aus dem Brunnen heraus (Jer 38,1-13).
  4. Ein Sohn von Ahikam, einem Hofbeamten König Josias, und ein Enkel von Schafan. Nach der Eroberung Jerusalems und Wegführung des Volkes setzte König Nebukadnezar Gedalja 587 v.Chr. als Statthalter über Juda ein. Gedalja regierte von Mizpa aus, nahm, wie schon sein Vater, den Propheten Jeremia unter seinen Schutz und sammelte die zerstreuten Juden um sich. Auf Betreiben des Ammoniterkönigs Baalis erschlug ihn Jischmael, der Sohn Netanjas aus der judäischen Königsfamilie, nach etwa zweimonatiger Herrschaft. Aus Furcht vor der Vergeltung Nebukadnezars zog der Rest des Volkes unter Johanan, dem Sohn Kareachs, entgegen dem Rat Jeremias nach Ägypten (2. Kö 25,22-[[5]]; Jer 39,14; [[6]]; 41). In Lachisch wurde ein Siegelabdruck eines hohen Hofbeamten Gedalja gefunden, in dem vermutlich der Sohn Ahikams zu sehen ist.
  5. Ein Priester aus der Familie des Hohen Priesters Jeschua, der wie viele andere Israeliten eine heidnische Frau genommen hatte und sie nun fortschickte (Esra 10,18).

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
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