Tag 395

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Was ließ Pilatus auf das Schild am Kreuz Jesu schreiben?
  • Warum konnte Jesus dem Verbrecher am Kreuz die Zusage machen: „Wahrlich, ich sage: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“?

Bibeltext 

Matthäus 27,32-44

Als sie aber hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene, mit Namen Simon; diesen zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. Und als sie an einen Ort gekommen waren, genannt Golgatha, das heißt Schädelstätte, gaben sie ihm Wein, mit Galle vermischt, zu trinken; und als er es geschmeckt hatte, wollte er nicht trinken. Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider unter sich, indem sie <das> Los warfen. Und sie saßen und bewachten ihn dort. Und sie brachten oben über seinem Haupt seine Beschuldigungsschrift an: Dieser ist Jesus, der König der Juden. Dann werden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer auf der rechten und einer auf der linken <Seite>.
Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst. Wenn du Gottes Sohn bist, <so> steige herab vom Kreuz! Ebenso spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist Israels König; <so> steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir wollen an ihn glauben. Er vertraute auf Gott, der rette [ihn] jetzt, wenn er ihn begehrt; denn er sagte: Ich bin Gottes Sohn. – Auf dieselbe Weise aber schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.

Markus 15,21-32

Und sie zwingen einen Vorübergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater von Alexander und Rufus, sein Kreuz zu tragen. Und sie bringen ihn zu der Stätte Golgatha, was übersetzt ist: Schädelstätte. Und sie gaben ihm Wein, mit Myrrhe vermischt; er aber nahm es nicht. Und als sie ihn gekreuzigt hatten, verteilen sie seine Kleider unter sich, indem sie <das> Los darüber werfen, was jeder bekommen sollte. Es war aber <die> dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn. Und als Aufschrift mit seiner Beschuldigung war angeschrieben: Der König der Juden. Und mit ihm kreuzigen sie zwei Räuber, einen auf <der> rechten und einen auf seiner linken <Seite>. Da wurde die Schrift erfüllt, die spricht: »Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden«. Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Ha, der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst und steige herab vom Kreuz. Ebenso spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Der Christus, der König Israels, steige jetzt vom Kreuz herab, damit wir sehen und glauben. Auch die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn.

Lukas 23,26-43

Und als sie ihn wegführten, ergriffen sie einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, damit er <es> Jesus nachtrage. Es folgte ihm aber eine große Menge Volk und Frauen, die wehklagten und ihn beweinten. Jesus wandte sich aber zu ihnen und sprach: Töchter Jerusalems, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder; denn siehe, Tage kommen, an denen man sagen wird: Glückselig die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren, und <die> Brüste, die nicht genährt haben! Dann werden sie anfangen, zu den Bergen zu sagen: Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Bedeckt uns! Denn wenn man dies tut an dem grünen Holz, was wird an dem dürren geschehen?
 
Es wurden aber auch zwei andere hingeführt, Übeltäter, um mit ihm hingerichtet zu werden. Und als sie an den Ort kamen, der Schädel<stätte> genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen auf der rechten, den anderen auf der linken <Seite>. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie verteilten aber seine Kleider unter sich und warfen Lose <darüber>. Und das Volk stand da und sah zu; es höhnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet; er rette sich selbst, wenn dieser der Christus ist, der Auserwählte Gottes! Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie herzutraten, ihm Essig brachten und sagten: Wenn du der König der Juden bist, <so> rette dich selbst!
 
Es war aber auch eine Aufschrift über ihm [geschrieben in griechischer und lateinischer und hebräischer Schrift]: Dieser ist der König der Juden.
 
Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sagte: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns! Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan. Und er sprach zu Jesus: Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst! Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Johannes 19,17-27

Und sein Kreuz tragend, ging er hinaus zu der <Stätte>, genannt Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgatha heißt, wo sie ihn kreuzigten und zwei andere mit ihm, auf dieser und auf jener <Seite>, Jesus aber in <der> Mitte. 
Pilatus schrieb aber auch eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz. Es war aber geschrieben: Jesus, der Nazaräer, der König der Juden. Diese Aufschrift nun lasen viele von den Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt; und es war geschrieben auf Hebräisch, Lateinisch <und> Griechisch. Die Hohenpriester der Juden sagten nun zu Pilatus: Schreibe nicht: Der König der Juden, sondern dass jener gesagt hat: Ich bin <der> König der Juden. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.
 
Die Soldaten nun nahmen, als sie Jesus gekreuzigt hatten, seine Kleider und machten vier Teile, jedem Soldaten einen Teil, und das Untergewand. Das Untergewand aber war ohne Naht, von oben an durchgehend gewebt. Da sprachen sie zueinander: Lasst uns dies nicht zerreißen, sondern darum losen, wem es gehören soll – damit die Schrift erfüllt würde, die spricht: „Sie haben meine Kleider unter sich verteilt, und über mein Gewand haben sie <das> Los geworfen.“ Die Soldaten nun haben dies getan.
 
Bei dem Kreuz Jesu standen aber seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die <Frau> des Kleopas, und Maria Magdalene. Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.

meine Antworten

Was ließ Pilatus auf das Schild am Kreuz Jesu schreiben?

  • Dies ist Jesus der Nazoräer, der König der Juden. (Mt 27,37; Mk 15,26; Lk 23,38; Joh 19,19)

Warum konnte Jesus dem Verbrecher am Kreuz die Zusage machen: „Wahrlich, ich sage: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“?

  • weil er Gott fürchtet (Lk 23,40)
  • weil er seine Schuld eingesehen (Lk 23,41)
  • weil er sie Jesus gebracht hat (Lk 23,43)
  • weil Jesus dafür am Kreuz hängt und stirbt (Lk 23,33)

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Tag 394

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Matthäusevangelium
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Fragen

  • Weshalb wurde Barabbas freigelassen?

Bibeltext 

Matthäus 27,3-10

Als nun Judas, der ihn überliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberstücke den Hohenpriestern und Ältesten zurück und sagte: Ich habe gesündigt, indem ich schuldloses Blut überliefert habe. Sie aber sagten: Was geht das uns an? Sieh du zu. Und er warf die Silberstücke in den Tempel und machte sich davon und ging hin und erhängte sich. Die Hohenpriester aber nahmen die Silberstücke und sprachen: Es ist nicht erlaubt, sie zu dem Korban zu geben, da es ja Blutgeld ist. Sie hielten aber Rat und kauften dafür den Acker des Töpfers als Begräbnisstätte für die Fremden. Deswegen ist jener Acker Blutacker genannt worden bis auf den heutigen Tag. Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia geredet ist, der spricht: „Und sie nahmen die dreißig Silberstücke, den Preis des Geschätzten, den man geschätzt hatte seitens <der> Söhne Israels, und gaben sie für den Acker des Töpfers, wie mir <der> Herr befohlen hat.“

Apostelgeschichte 1,15-19

Und in diesen Tagen stand Petrus in <der> Mitte der Brüder auf und sprach (es war aber eine Menge von etwa hundertzwanzig beisammen): Brüder, die Schrift musste erfüllt werden, die der Heilige Geist durch <den> Mund Davids über Judas vorhergesagt hat, der denen, die Jesus griffen, ein Wegweiser geworden ist. Denn er war zu uns gezählt und hatte das Los dieses Dienstes empfangen. (Dieser nun hat sich zwar von <dem> Lohn der Ungerechtigkeit einen Acker erworben und ist, kopfüber gestürzt, mitten entzweigeborsten, und alle seine Eingeweide sind ausgeschüttet worden. Und es ist allen Bewohnern von Jerusalem kundgeworden, so dass jener Acker in ihrer eigenen Mundart Akeldama, das ist Blutacker, genannt worden ist.)

Matthäus 27,11-14

Jesus aber stand vor dem Statthalter. Und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus aber sprach: Du sagst es. Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten angeklagt wurde, antwortete er nichts. Da spricht Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wie vieles sie gegen dich vorbringen? Und er antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort, so dass der Statthalter sich sehr verwunderte.

Markus 15,2-5

Und Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er aber antwortet und spricht zu ihm: Du sagst es. Und die Hohenpriester klagten ihn vieler <Dinge> an. Pilatus aber fragte ihn wieder und sprach: Antwortest du nichts? Sieh, wie vieler <Dinge> sie dich anklagen! Jesus aber antwortete gar nichts mehr, so dass Pilatus sich verwunderte.

Lukas 23,2-7

Sie fingen aber an, ihn anzuklagen, indem sie sagten: Diesen haben wir befunden <als einen>, der unsere Nation verführt und wehrt, <dem> Kaiser Steuer zu geben, und sagt, dass er selbst Christus, ein König, sei. Pilatus aber fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete ihm und sprach: Du sagst es. Pilatus aber sprach zu den Hohenpriestern und den Volksmengen: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen. Sie aber bestanden darauf und sagten: Er wiegelt das Volk auf, indem er durch ganz Judäa hin lehrt, angefangen von Galiläa bis hierher. Als aber Pilatus [von Galiläa] hörte, fragte er, ob der Mensch ein Galiläer sei. Und als er erfahren hatte, dass er aus dem Gebiet <des> Herodes sei, sandte er ihn zu Herodes, der auch selbst in diesen Tagen in Jerusalem war.

Johannes 18,28-38

Sie führen nun Jesus von Kajaphas in das Prätorium; es war aber frühmorgens. Und sie gingen nicht in das Prätorium hinein, um sich nicht zu verunreinigen, sondern das Passah essen zu können. Pilatus ging nun zu ihnen hinaus und sprach: Welche Anklage bringt ihr gegen diesen Menschen vor? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Wenn dieser nicht ein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht überliefert. Da sprach Pilatus zu ihnen: Nehmt ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz. [Da] sprachen die Juden zu ihm: Es ist uns nicht erlaubt, jemand zu töten – damit das Wort Jesu erfüllt würde, das er sprach, andeutend, welchen Todes er sterben sollte. Pilatus ging nun wieder in das Prätorium hinein und rief Jesus und sprach zu ihm: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du dies von dir selbst aus, oder haben dir andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich etwa ein Jude? Deine Nation und die Hohenpriester haben dich mir überliefert; was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde; jetzt aber ist mein Reich nicht von hier. Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit? Und als er dies gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und spricht zu ihnen: Ich finde keinerlei Schuld an ihm;

Lukas 23,8-12

Als aber Herodes Jesus sah, freute er sich sehr; denn er wünschte schon seit langer Zeit, ihn zu sehen, weil er von ihm gehört hatte, und er hoffte, irgendein Zeichen durch ihn geschehen zu sehen. Er befragte ihn aber mit vielen Worten; er aber antwortete ihm nichts. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten aber standen da und klagten ihn heftig an. Als aber Herodes mit seinen Kriegsleuten ihn geringschätzig behandelt und verspottet hatte, warf er ihm ein glänzendes Gewand um und sandte ihn zu Pilatus zurück. Herodes und Pilatus aber wurden an demselben Tag Freunde miteinander, denn vorher waren sie gegeneinander in Feindschaft.

Matthäus 27,15-31

Zum Fest aber war der Statthalter gewohnt, der Volksmenge einen Gefangenen freizulassen, den sie wollten. Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen, genannt Barabbas. Als sie nun versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Wen wollt ihr, dass ich euch freilassen soll, Barabbas oder Jesus, der Christus genannt wird? Denn er wusste, dass sie ihn aus Neid überliefert hatten. Während er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ <ihm> sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten; denn viel habe ich heute im Traum gelitten um seinetwillen. Die Hohenpriester aber und die Ältesten überredeten die Volksmengen dazu, Barabbas zu erbitten, Jesus aber umzubringen. Der Statthalter aber antwortete und sprach zu ihnen: Welchen von den zweien wollt ihr, dass ich euch freilasse? Sie aber sprachen: Barabbas.
Pilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesus tun, der Christus genannt wird? Sie sagen alle: Er werde gekreuzigt! Er aber sagte: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrien übermäßig und sagten: Er werde gekreuzigt!
Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch sich die Hände vor der Volksmenge und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blut dieses [Gerechten], seht ihr zu. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut <komme> über uns und über unsere Kinder!
Dann ließ er ihnen Barabbas frei; Jesus aber ließ er geißeln und überlieferte ihn, damit er gekreuzigt würde. Dann nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus mit in das Prätorium und versammelten um ihn die ganze Schar. Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen scharlachroten Mantel um. Und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten <sie> ihm auf das Haupt und <gaben> ihm einen Rohrstab in die Rechte; und sie fielen vor ihm auf die Knie und verspotteten ihn und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie spien ihn an, nahmen den Rohrstab und schlugen ihm auf das Haupt. Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an; und sie führten ihn weg, um ihn zu kreuzigen.

Markus 15,6-20

Zum Fest aber pflegte er ihnen einen Gefangenen freizulassen, um den sie baten. Es war aber einer, genannt Barabbas, mit den Aufrührern gebunden, die in dem Aufruhr einen Mord begangen hatten. Und die Volksmenge erhob ein Geschrei und fing an zu begehren, <dass er tue,> wie er ihnen zu tun pflegte. Pilatus aber antwortete ihnen und sprach: Wollt ihr, dass ich euch den König der Juden freilasse? Denn er hatte erkannt, dass die Hohenpriester ihn aus Neid überliefert hatten. Die Hohenpriester aber wiegelten die Volksmenge auf, dass er ihnen lieber Barabbas freilasse. Pilatus aber antwortete und sprach wieder zu ihnen: Was wollt ihr denn, dass ich mit dem tue, den ihr König der Juden nennt? Sie aber schrien wieder: Kreuzige ihn! Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrien übermäßig: Kreuzige ihn! Da aber Pilatus der Volksmenge einen Gefallen tun wollte, ließ er ihnen Barabbas frei und überlieferte Jesus, nachdem er <ihn> hatte geißeln lassen, damit er gekreuzigt würde.
 
Die Soldaten aber führen ihn in den Hof hinein, das ist <das> Prätorium; und sie rufen die ganze Schar zusammen. Und sie legen ihm einen Purpurmantel an und flechten eine Dornenkrone und setzen <sie> ihm auf. Und sie fingen an, ihn zu grüßen: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihn mit einem Rohrstab auf das Haupt und spien ihn an, und sie beugten die Knie und huldigten ihm. Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an; und sie führen ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen.

Lukas 23,13-25

Als aber Pilatus die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammengerufen hatte, sprach er zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abwendig; und siehe, ich habe <ihn> vor euch verhört und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden in den <Dingen>, derer ihr ihn anklagt; aber auch Herodes nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, nichts Todeswürdiges ist von ihm getan worden. Ich will ihn nun züchtigen und freilassen.
[Er musste ihnen aber unbedingt zum Fest einen <Gefangenen> freilassen.] Sie schrien aber allesamt auf und sagten: Weg mit diesem, lass uns aber Barabbas frei! Dieser war wegen eines gewissen Aufruhrs, der in der Stadt geschehen war, und <wegen> eines Mordes ins Gefängnis geworfen worden. Pilatus rief ihnen aber wieder zu, da er Jesus freilassen wollte. Sie aber schrien <dagegen> und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden. Ich will ihn nun züchtigen und freilassen.

Sie aber bedrängten <ihn> mit großem Geschrei und forderten, dass er gekreuzigt würde. Und ihr [und der Hohenpriester] Geschrei nahm überhand. Und Pilatus urteilte, dass ihre Forderung geschehe. Er ließ aber den frei, der eines Aufruhrs und Mordes wegen ins Gefängnis geworfen worden war, den sie forderten; Jesus aber übergab er ihrem Willen.

Johannes 18,39.40

ihr seid aber gewohnt, dass ich euch an dem Passah einen <Gefangenen> freilasse. Wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden freilasse? Da schrien wiederum [alle] und sagten: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber.

Johannes 19,1-16

Dann nahm nun Pilatus Jesus und ließ <ihn> geißeln. Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten <sie> auf sein Haupt und warfen ihm ein Purpurgewand um; und sie kamen auf ihn zu und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Angesicht. Und Pilatus ging wieder hinaus und spricht zu ihnen: Siehe, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr wisst, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde. Jesus nun ging hinaus, die Dornenkrone und das Purpurgewand tragend. Und er spricht zu ihnen: Siehe, der Mensch!
Als ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrien sie und sagten: Kreuzige, kreuzige <ihn>! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat. Als nun Pilatus dieses Wort hörte, fürchtete er sich <noch> mehr; und er ging wieder in das Prätorium hinein und spricht zu Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort. Da spricht Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Gewalt habe, dich freizulassen, und Gewalt habe, dich zu kreuzigen? Jesus antwortete ihm: Du hättest keinerlei Gewalt gegen mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat der, der mich dir überliefert hat, größere Sünde. Daraufhin suchte Pilatus ihn freizulassen. Die Juden aber schrien und sagten: Wenn du diesen freilässt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich selbst zum König macht, spricht gegen den Kaiser.
Als nun Pilatus diese Worte hörte, führte er Jesus hinaus und setzte sich auf <den> Richterstuhl an einen Ort, genannt Steinpflaster, auf Hebräisch aber Gabbatha. Es war aber Rüsttag des Passah; es war um <die> sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! Sie aber schrien: Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König als nur <den> Kaiser. Dann nun überlieferte er ihn an sie, damit er gekreuzigt würde. Sie aber nahmen Jesus hin [und führten ihn fort].
 

 


meine Antworten

Weshalb wurde Barabbas freigelassen?

  • weil es Tradition war einen Gefangen loszugeben (Mt 24,15; Mk 15,6)
  • weil Pilatus sie vor die Wahl stellte Barabbas, den berüchtigten Gefangenen oder Jesus (Mt 24,16.17; Mk 15,7.9; Lk 23,19.20)
  • weil die Hohenpriester das Volk überredeten Barabbas loszugeben (Mt 24,20; Mk 15,11)
  • weil sie dann Barabbas forderten (Mt 24,21; Mk 15,11; Lk 23,18)

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Tag 393

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Fragen

  • Wie reagierte Jesus auf die falschen Anschuldigungen der Hohenpriester und des Hohen Rates?

Bibeltext 

Matthäus 26,58

Petrus aber folgte ihm von weitem bis zu dem Hof des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Dienern, um das Ende zu sehen.

Matthäus 26,69.70

Petrus aber saß draußen im Hof; und eine Magd trat zu ihm und sprach: Auch du warst mit Jesus, dem Galiläer. Er aber leugnete vor allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst.

Markus 14,54

Und Petrus folgte ihm von weitem bis hinein in den Hof des Hohenpriesters; und er saß mit bei den Dienern und wärmte sich an dem Feuer.

Markus 14,66-68

Und als Petrus unten im Hof war, kommt eine der Mägde des Hohenpriesters, und als sie Petrus sich wärmen sieht, blickt sie ihn an und spricht: Auch du warst mit dem Nazarener Jesus.

Lukas 22,54-57

Sie nahmen ihn aber fest und führten ihn hin und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von weitem. Als sie aber mitten im Hof ein Feuer angezündet und sich zusammengesetzt hatten, setzte sich Petrus mitten unter sie. Es sah ihn aber eine gewisse Magd bei dem Feuer sitzen und blickte ihn unverwandt an und sprach: Auch dieser war mit ihm. Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht.

Johannes 18,15-23

Simon Petrus aber folgte Jesus und der andere Jünger. Dieser Jünger aber war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus hinein in den Hof des Hohenpriesters. Petrus aber stand an der Tür draußen. Da ging der andere Jünger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und sprach mit der Türhüterin und führte Petrus hinein. Da spricht die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist nicht auch du <einer> von den Jüngern dieses Menschen? Er sagt: Ich bin es nicht. Es standen aber die Knechte und die Diener da, die ein Kohlenfeuer gemacht hatten, weil es kalt war, und wärmten sich; Petrus aber stand auch bei ihnen und wärmte sich. 
Der Hohepriester nun fragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe öffentlich zu der Welt geredet, ich habe allezeit in <der> Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen, und im Verborgenen habe ich nichts geredet; warum fragst du mich? Frage die, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe. Als er aber dies gesagt hatte, schlug einer der Diener, der dabeistand, Jesus ins Angesicht und sagte: Antwortest du so dem Hohenpriester? Jesus antwortete ihm: Wenn ich übel geredet habe, <so> gib Zeugnis von dem Übel; wenn aber recht, warum schlägst du mich?

Matthäus 26,71-75

Als er aber in das Tor hinausgegangen war, sah ihn eine andere; und sie spricht zu denen dort: Dieser war mit Jesus, dem Nazaräer. Und wieder leugnete er mit einem Eid: Ich kenne den Menschen nicht! Kurz darauf aber traten die Dastehenden herzu und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, auch du bist <einer> von ihnen, denn auch deine Sprache verrät dich. Da fing er an zu fluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht! Und sogleich krähte <der> Hahn. Und Petrus erinnerte sich an das Wort Jesu, der gesagt hatte: Ehe <der> Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

Markus 14,69-72

Und als die Magd ihn sah, fing sie wieder an, zu den Dabeistehenden zu sagen: Dieser ist <einer> von ihnen. Er aber leugnete wieder. Und kurz darauf sagten wiederum die Dabeistehenden zu Petrus: Wahrhaftig, du bist <einer> von ihnen, denn du bist auch ein Galiläer. Er aber fing an zu fluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet. Und sogleich krähte <der> Hahn zum zweiten Mal. Und Petrus erinnerte sich an das Wort, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe <der> Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und als er daran dachte, weinte er.

Lukas 22,58-62

Und kurz danach sah ihn ein anderer und sprach: Auch du bist <einer> von ihnen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin es nicht. Und nach Verlauf von etwa einer Stunde behauptete ein anderer und sagte: In Wahrheit, auch dieser war mit ihm, denn er ist auch ein Galiläer. Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und sogleich, während er noch redete, krähte <der> Hahn. Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an; und Petrus erinnerte sich an das Wort des Herrn, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe <der> Hahn heute kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

Johannes 18,25-27

Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist nicht auch du <einer> von seinen Jüngern? Er leugnete und sprach: Ich bin es nicht. Einer von den Knechten des Hohenpriesters, der ein Verwandter dessen war, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, spricht: Sah ich dich nicht in dem Garten bei ihm? Da leugnete Petrus wiederum; und sogleich krähte <der> Hahn.

Matthäus 26,59-68

Die Hohenpriester aber und das ganze Synedrium suchten falsches Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen; und sie fanden keins, obwohl viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei herzu und sprachen: Dieser sagte: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und [ihn] in drei Tagen aufbauen. Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts? Was bringen diese gegen dich vor? Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester [hob an und] sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes! Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Sohn des Menschen zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen. Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat gelästert; was brauchen wir noch Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört. Was meint ihr? Sie aber antworteten und sprachen: Er ist <des> Todes schuldig. Dann spien sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten; einige aber schlugen ihm ins Angesicht und sprachen: Weissage uns, Christus, wer ist es, der dich schlug?

Matthäus 27,1.2

Als es aber Morgen geworden war, hielten alle Hohenpriester und Ältesten des Volkes Rat gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen. Und nachdem sie ihn gebunden hatten, führten sie ihn weg und überlieferten ihn [Pontius] Pilatus, dem Statthalter.

Markus 14,55-65

Die Hohenpriester aber und das ganze Synedrium suchten Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen; und sie fanden keins. Denn viele gaben falsches Zeugnis gegen ihn, aber die Zeugnisse waren nicht übereinstimmend. Und einige standen auf und gaben falsches Zeugnis gegen ihn und sprachen: Wir hörten ihn sagen: Ich werde diesen Tempel, der mit Händen gemacht ist, abbrechen, und in drei Tagen werde ich einen anderen aufbauen, der nicht mit Händen gemacht ist. Und auch so war ihr Zeugnis nicht übereinstimmend. Und der Hohepriester stand auf, <trat> in <die> Mitte und fragte Jesus und sprach: Antwortest du nichts? Was bringen diese gegen dich vor? Er aber schwieg und antwortete nichts. Wieder fragte ihn der Hohepriester und spricht zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Gesegneten? Jesus aber sprach: Ich bin es. Und ihr werdet den Sohn des Menschen zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen. Der Hohepriester aber zerriss seine Kleider und spricht: Was brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt die Lästerung gehört. Was meint ihr? Sie alle aber verurteilten ihn, dass er <des> Todes schuldig sei. Und einige fingen an, ihn anzuspeien und sein Angesicht zu verhüllen und ihn mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage! Und die Diener schlugen ihm ins Angesicht.

Markus 15,1

Und sogleich frühmorgens hielten die Hohenpriester samt den Ältesten und Schriftgelehrten und das ganze Synedrium Rat, und sie banden Jesus und führten <ihn> weg und überlieferten <ihn> Pilatus.

Lukas 22,63-71

Und die Männer, die ihn festhielten, verspotteten und schlugen ihn. Und als sie ihn verhüllt hatten, fragten sie ihn und sprachen: Weissage, wer ist es, der dich schlug? Und vieles andere sagten sie lästernd gegen ihn. Und als es Tag wurde, versammelte sich die Ältestenschaft des Volkes, sowohl Hohepriester als Schriftgelehrte, und führten ihn weg in ihr Synedrium und sagten: Wenn du der Christus bist, <so> sage es uns. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, <so> würdet ihr nicht glauben; wenn ich aber fragen würde, <so> würdet ihr nicht antworten [noch <mich> freilassen]. Von nun an aber wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes. Alle aber sprachen: Du bist also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt, dass ich es bin. Sie aber sprachen: Was brauchen wir noch ein Zeugnis? Denn wir selbst haben es aus seinem Mund gehört.

Lukas 23,1

Lu 23,1: Und die ganze Menge von ihnen stand auf, und sie führten ihn zu Pilatus.

 


meine Antworten

Wie reagierte Jesus auf die falschen Anschuldigungen der Hohenpriester und des Hohen Rates?

  • er schwieg (Mt 26,63; Mk 14,61)

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weiterführende Dokumente

Tag 476

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Fragen

  • Wie wird die Erniedrigung Jesu Christi beschrieben?
  • Warum hatte Paulus vor, Timotheus möglichst bald nach Philippi zu senden?

Bibeltext 

Philipper 2

1 Wenn es nun irgendeine Ermunterung 😁 gibt in Christus, wenn irgendeinen Trost der Liebe 💕, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes 🕊️, wenn irgend innerliche Gefühle und Erbarmungen, 2 so erfüllt meine Freude 😁, dass ihr gleich gesinnt seid, dieselbe Liebe 💕 habend, einmütig, eines Sinnes 💭, 3 nichts aus Streitsucht oder eitlem Ruhm tuend, sondern in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst; 4 ein jeder nicht auf das Seine sehend 👀, sondern ein jeder auch auf das der anderen 👀.
 
5 Denn diese Gesinnung 💭 sei in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, 7 sondern sich selbst zu nichts machte ⬇️ und Knechtsgestalt annahm ⬇️, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, 8 sich selbst erniedrigte ⬇️, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod 💀 am Kreuz ✝️. 9 Darum hat Gott ihn auch hoch ⬆️ erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, 10 damit in dem Namen Jesu jedes Knie 🧎‍♂️ sich beuge 🙏, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 11 und jede Zunge 👄 bekenne, dass Jesus Christus ✝️ Herr ist, zur Verherrlichung 🙏 Gottes, des Vaters.
 
11 Daher, meine Geliebten 💕, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein als in meiner Anwesenheit, sondern jetzt viel mehr in meiner Abwesenheit, bewirkt euer eigenes Heil 🛟​ mit Furcht und Zittern; 13 denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen 💭 als auch das Wirken 🦾, zu seinem Wohlgefallen. 14 Tut 🦾 alles ohne Murren und zweifelnde Überlegungen, 15 damit ihr untadelig und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr scheint wie Lichter 💡 in der Welt, 16 darstellend das Wort 📖​ des Lebens, mir zum Ruhm auf den Tag Christi, dass ich nicht vergeblich gelaufen 🏃 bin noch auch vergeblich gearbeitet habe. 17 Aber wenn ich auch als Trankopfer über das Opfer 💀 und den Dienst eures Glaubens 💖 gesprengt werde, so freue 😁 ich mich und freue 😁​ mich mit euch allen. 18 Ebenso aber freut 😁​ auch ihr euch und freut 😁​ euch mit mir!
 
19 Ich hoffe 🌅 aber in dem Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, damit auch ich guten Mutes sei, wenn ich eure Umstände kenne. 20 Denn ich habe keinen Gleichgesinnten, der von Herzen ❤️ für das Eure besorgt sein wird; 21 denn alle suchen das Ihre, nicht das, was Jesu Christi ist. 22 Ihr kennt aber seine Bewährung, dass er, wie ein Kind dem Vater, mit mir gedient hat an dem Evangelium. 23 Diesen nun hoffe 🌅 ich sofort zu senden, wenn ich überschaue, wie es um mich steht. 24 Ich vertraue aber im Herrn darauf, dass auch ich selbst bald kommen werde.
 
25 Ich habe es aber für nötig erachtet, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, aber euren Abgesandten und Diener meines Bedarfs, zu euch zu senden, 26 da ihn ja sehnlich nach euch allen verlangte und er sehr beunruhigt war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war. 27 Denn er war auch krank, dem Tod 💀 nahe; aber Gott hat sich über ihn erbarmt, nicht aber über ihn allein, sondern auch über mich, damit ich nicht Traurigkeit 😢 auf Traurigkeit 😢 hätte. 28 Ich habe ihn nun desto eiliger gesandt, damit ihr, wenn ihr ihn seht, wieder froh werdet und ich weniger betrübt sei. 29 Nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude 😁 und haltet solche in Ehren; 30 denn um des Werkes willen ist er dem Tod 💀 nahe gekommen, indem er sein Leben wagte, damit er den Mangel in eurem Dienst für mich ausfüllte.

 


meine Antworten

Wie wird die Erniedrigung Jesu Christi beschrieben?

  • der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. (Phil 2,6)
    • er machte sich selbst zu nichts (Phil 2,7)
      • nahm Sklavengestalt an,
        • indem er den Menschen gleich geworden ist, (Phil 2,7)
          • der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, (Phil 2,7)
            • erniedrigte er sich selbst (Phil 2,8)
              • wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. (Phil 2,8)

Warum hatte Paulus vor, Timotheus möglichst bald nach Philippi zu senden?

  • damit Paulus Vertrauen gestärkt wird, weil er dann um ihr Ergehen weiß (Phil 2,19)

Informationen

 

weiterführende Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 475

Informationen zum Buch


Fragen

  • Worauf gründet Paulus seine Zuversicht, dass Gott das gute Werk, das er in den Philippern begonnen hat, auch vollenden wird?
  • Was entspricht mehr dem Wunsch des Paulus, abzuscheiden oder weiterzuleben?

Bibeltext

Philipper 1

1 Paulus und Timotheus, Knechte Christi Jesu, allen Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, mit den Aufsehern und Dienern: 2 Gnade 🎁 euch und Friede 🕊️ von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
 
3 Ich danke 🙏 meinem Gott bei all meiner Erinnerung 💭 an euch 4 allezeit in jedem meiner Gebete 🙏, indem ich für euch alle das Gebet 🙏 mit Freuden tue, 5 wegen eurer Teilnahme an dem Evangelium vom ersten Tag 🕒​ an bis jetzt 🕒6 indem ich eben darin guter Zuversicht bin, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag 🕒​ Jesu Christi; 7 wie es für mich recht ist, dass ich dies über euch alle denke 💭, weil ihr mich im Herzen ❤️ habt und sowohl in meinen Fesseln ⛓️ als auch in der Verteidigung 🗨️ und Bestätigung des Evangeliums ihr alle meine Mitteilnehmer der Gnade 🎁 seid. 8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit dem Herzen ❤️ Christi Jesu.
 
9 Und um dieses bete 🙏 ich, dass eure Liebe 💕 noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis 💭 und aller Einsicht 💭, 10 damit ihr prüfen 💭 mögt, was das Vorzüglichere ist, damit ihr lauter und ohne Anstoß seid auf den Tag 🕒 Christi, 11 erfüllt mit der Frucht 🍇 der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus ist, zur Herrlichkeit ✨ und zum Preise 🏆 Gottes.
 
12 Ich will 💭 aber, dass ihr wisst, Brüder, dass meine Umstände mehr zur Förderung des Evangeliums geraten sind, 13 so dass meine Fesseln ⛓️ in Christus offenbar 🧏🏻 geworden sind in dem ganzen Prätorium und allen anderen, 14 und dass die meisten der Brüder, indem sie im Herrn Vertrauen gewonnen haben durch meine Fesseln ⛓️, viel mehr sich erkühnen 🗨️, das Wort 🗨️ Gottes zu reden 🗨️ ohne Furcht. 15 Einige zwar predigen 🗨️ den Christus auch aus Neid und Streit, einige aber auch aus gutem Willen; 16 diese aus Liebe 💕, da sie wissen 💭, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums gesetzt bin; 17 jene verkündigen den Christus aus Streitsucht, nicht lauter, wobei sie meinen Fesseln Trübsal zu erwecken gedenken 💭.
 
18 Was denn? Wird doch auf alle Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt 🗨️, und darüber freue 😁 ich mich, ja, ich werde mich auch freuen 😁; 19 denn ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet 🙏 und durch Darreichung des Geistes 🕊️​ Jesu Christi, 20 nach meiner sehnlichen Erwartung 💭 und Hoffnung 🌅, dass ich in nichts werde zuschanden werden, sondern mit aller Freimütigkeit 🗨️, wie allezeit, so auch jetzt Christus erhoben werden wird an meinem Leib, sei es durch Leben oder durch Tod 💀. 21 Denn das Leben ist für mich Christus ✝️, und das Sterben 💀 Gewinn  🏆. 22 Wenn aber das Leben im Fleisch mein Los ist – das ist für mich der Mühe wert, und was ich erwählen soll, weiß 🗨️ ich nicht. 23 Ich werde aber von beidem bedrängt, indem ich Lust habe, abzuscheiden und bei Christus ✝️ zu sein, denn es ist weit besser; 24 das Bleiben im Fleisch aber ist nötiger um euretwillen. 25 Und in dieser Zuversicht weiß 💭 ich, dass ich bleiben und bei euch allen bleiben werde zu eurer Förderung und Freude 😁 im Glauben, 26 damit euer Rühmen in Christus Jesus meinethalben überströme durch meine Wiederkunft zu euch.
 
27 Wandelt 🚶 nur würdig des Evangeliums des Christus, damit, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, ich von euch höre 🧏🏻, dass ihr feststeht in einem Geist, indem ihr mit einer Seele mitkämpft ⚔️ mit dem Glauben 💖 des Evangeliums 28 und euch in nichts erschrecken lasst von den Widersachern; was für sie ein Beweis des Verderbens ist, aber eures Heils 🛟, und das von Gott. 28 Denn euch ist es im Blick 👀 auf Christus ✝️ geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben 💖, sondern auch für ihn zu leiden, 30 da ihr denselben Kampf ⚔️ habt, wie ihr ihn an mir gesehen 👀 habt und jetzt von mir hört 🧏🏻. 

 


meine Antworten

Worauf gründet Paulus seine Zuversicht, dass Gott das gute Werk, das er in den Philippern begonnen hat, auch vollenden wird?

  • da Jesus es ist der das Werk begonnen hat, und er es auch vollenden kann (Phil 1,6)

Was entspricht mehr dem Wunsch des Paulus, abzuscheiden oder weiterzuleben?

  • das bleiben, da er dann für andere da sein kann (Phil 1,21-25)

Informationen

 

weiterführende Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist