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Tag 23
Informationen
Fragen
- Woher hatte Josef die Fähigkeit, die Träume seiner beiden Mitgefangenen zu deuten?
- Welche Konsequenzen zog der Pharao aus dem Traum, den Josef ihm deutete?
Bibeltext
1. Mose 40-41
Und es geschah nach diesen Dingen, da versündigten sich der Mundschenk des Königs von Ägypten und der Bäcker gegen ihren Herrn, den König von Ägypten.
Und der Pharao wurde sehr zornig über seine beiden Hofbeamten, über den Obersten der Mundschenken und über den Obersten der Bäcker; und er setzte sie in Gewahrsam in das Haus des Obersten der Leibwache, ins Gefängnis, an den Ort, wo Joseph gefangen lag.
Und der Oberste der Leibwache stellte ihnen Joseph zur <Seite,> und er diente ihnen; und sie waren eine Zeit lang in Gewahrsam.
Und sie hatten beide einen Traum, jeder seinen Traum in einer Nacht, jeder nach der Deutung seines Traumes, der Mundschenk und der Bäcker des Königs von Ägypten, die im Gefängnis gefangen lagen. Und Joseph kam am Morgen zu ihnen und sah sie, und siehe, sie waren missmutig.
Und er fragte die Hofbeamten des Pharaos, die mit ihm im Haus seines Herrn in Gewahrsam waren, und sprach: Warum sind eure Angesichter heute <so> trübe?
Und sie sprachen zu ihm: Wir haben einen Traum gehabt, und da ist niemand, der ihn deutet. Und Joseph sprach zu ihnen: Sind die Deutungen nicht Gottes? Erzählt mir doch.
Da erzählte der Oberste der Mundschenken Joseph seinen Traum und sprach zu ihm: In meinem Traum, siehe, da war ein Weinstock vor mir, und an dem Weinstock drei Reben; und sowie er Knospen trieb, schoss seine Blüte auf, seine Traubenkämme reiften zu Trauben. Und der Becher des Pharaos war in meiner Hand, und ich nahm die Trauben und presste sie aus in den Becher des Pharaos und gab den Becher in die Hand des Pharaos.
Und Joseph sprach zu ihm: Dies ist seine Deutung: Die drei Reben sind drei Tage. In noch drei Tagen wird der Pharao dein Haupt erheben und dich wieder in deine Stelle einsetzen, und du wirst den Becher des Pharaos in seine Hand geben, nach der früheren Weise, als du sein Mundschenk warst.
Aber erinnere dich an mich, wenn es dir gut geht, und erweise doch Güte an mir und erwähne mich beim Pharao und bring mich aus diesem Haus heraus; denn gestohlen bin ich aus dem Land der Hebräer, und auch hier habe ich gar nichts getan, dass sie mich in den Kerker gesetzt haben.
Und der Oberste der Bäcker sah, dass er gut gedeutet hatte, und er sprach zu Joseph: Auch ich <sah> in meinem Traum, und siehe, drei Körbe mit Weißbrot waren auf meinem Kopf, und im obersten Korb allerlei Esswaren für den Pharao, Backwerk; und die Vögel fraßen sie aus dem Korb auf meinem Kopf weg.
Und Joseph antwortete und sprach: Dies ist seine Deutung: Die drei Körbe sind drei Tage. In noch drei Tagen wird der Pharao dein Haupt erheben und dich an ein Holz hängen, und die Vögel werden dein Fleisch von dir wegfressen.
Und es geschah am dritten Tag, dem Geburtstag des Pharaos, da machte er allen seinen Knechten ein Festmahl; und er erhob das Haupt des Obersten der Mundschenken und das Haupt des Obersten der Bäcker unter seinen Knechten.
Und er setzte den Obersten der Mundschenken wieder in sein Schenkamt, dass er den Becher in die Hand des Pharaos gab; und den Obersten der Bäcker ließ er hängen, so wie Joseph ihnen gedeutet hatte.
Aber der Oberste der Mundschenken dachte nicht <mehr> an Joseph und vergaß ihn.
1. Mose 41
Und es geschah nach Verlauf von zwei vollen Jahren, dass der Pharao träumte:
Und siehe, er stand am Strom. Und siehe, aus dem Strom stiegen sieben Kühe herauf, schön von Aussehen und fett an Fleisch, und sie weideten im Riedgras. Und siehe, sieben andere Kühe stiegen nach ihnen aus dem Strom herauf, hässlich von Aussehen und mager an Fleisch, und sie standen neben den Kühen am Ufer des Stromes. Und die Kühe, die hässlich von Aussehen und mager an Fleisch waren, fraßen die sieben Kühe, die schön von Aussehen und fett waren. Und der Pharao erwachte.
Und er schlief ein und träumte zum zweiten Mal:
Und siehe, sieben Ähren wuchsen auf an einem Halm, fett und schön. Und siehe, sieben Ähren, mager und vom Ostwind versengt, sprossten nach ihnen auf. Und die mageren Ähren verschlangen die sieben fetten und vollen Ähren. Und der Pharao erwachte, und siehe, es war ein Traum.
Und es geschah am Morgen, da war sein Geist voll Unruhe, und er sandte hin und ließ alle Wahrsagepriester Ägyptens und alle seine Weisen rufen; und der Pharao erzählte ihnen seine Träume, aber da war keiner, der sie dem Pharao deutete.
Da redete der Oberste der Mundschenken zum Pharao und sprach: Ich erinnere mich heute an meine Sünden. Der Pharao war sehr zornig über seine Knechte und setzte mich in Gewahrsam in das Haus des Obersten der Leibwache, mich und den Obersten der Bäcker. Und wir hatten einen Traum in einer Nacht, ich und er; wir träumten jeder nach der Deutung seines Traumes.
Und dort war bei uns ein hebräischer Jüngling, ein Knecht des Obersten der Leibwache, und wir erzählten es ihm; und er deutete uns unsere Träume, jedem deutete er nach seinem Traum. Und es geschah, wie er uns deutete, so ist es geschehen: Mich hat der Pharao wieder in meine Stelle eingesetzt, und ihn hat er gehängt.
Da sandte der Pharao hin und ließ Joseph rufen; und sie holten ihn schnell aus dem Kerker. Und er schor sich und wechselte seine Kleidung und kam zum Pharao.
Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich habe einen Traum gehabt, und da ist keiner, der ihn deutet; ich habe aber von dir sagen hören, du verstehest einen Traum, ihn zu deuten.
Und Joseph antwortete dem Pharao und sprach: Das steht nicht bei mir; Gott wird antworten, was dem Pharao zum Wohl dient.
Da sprach der Pharao zu Joseph: In meinem Traum, siehe, da stand ich am Ufer des Stromes. Und siehe, aus dem Strom stiegen sieben Kühe herauf, fett an Fleisch und schön von Gestalt, und sie weideten im Riedgras. Und siehe, sieben andere Kühe stiegen nach ihnen herauf, dürr und sehr hässlich von Gestalt und mager an Fleisch; ich habe wie diese an Hässlichkeit keine gesehen im ganzen Land Ägypten. Und die mageren und hässlichen Kühe fraßen die sieben ersten fetten Kühe; und sie kamen in ihren Bauch, und man merkte nicht, dass sie in ihren Bauch gekommen waren, und ihr Aussehen war hässlich, wie im Anfang. Und ich erwachte.
Und ich sah in meinem Traum, und siehe, sieben Ähren wuchsen auf an einem Halm, voll und schön. Und siehe, sieben Ähren, dürftig, mager, vom Ostwind versengt, sprossten nach ihnen auf; und die mageren Ähren verschlangen die sieben schönen Ähren. Und ich habe es den Wahrsagepriestern gesagt; aber da war keiner, der es mir kundtat.
Und Joseph sprach zum Pharao: Der Traum des Pharaos ist einer; was Gott tun will, hat er dem Pharao kundgetan.
Die sieben schönen Kühe sind sieben Jahre, und die sieben schönen Ähren sind sieben Jahre: Ein Traum ist es. Und die sieben mageren und hässlichen Kühe, die nach ihnen heraufstiegen, sind sieben Jahre, so auch die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren: Es werden sieben Jahre der Hungersnot sein.Das ist das Wort, das ich zum Pharao geredet habe: Was Gott tun will, hat er den Pharao sehen lassen.
Siehe, sieben Jahre kommen, mit großem Überfluss im ganzen Land Ägypten. Und nach ihnen werden sieben Jahre der Hungersnot entstehen, und aller Überfluss wird im Land Ägypten vergessen sein, und die Hungersnot wird das Land verzehren. Und man wird nichts mehr vom Überfluss im Land wissen wegen dieser Hungersnot danach, denn sie wird sehr schwer sein.
Und die zweimalige Wiederholung des Traumes an den Pharao bedeutet, dass die Sache von Seiten Gottes fest beschlossen ist und dass Gott eilt, sie zu tun.
Und nun ersehe sich der Pharao einen verständigen und weisen Mann und setze ihn über das Land Ägypten.
<Dies> tue der Pharao, dass er Aufseher über das Land bestelle und den Fünften vom Land Ägypten nehme in den sieben Jahren des Überflusses. Und man sammle alle Speise dieser kommenden guten Jahre und schütte Getreide auf unter der Hand des Pharaos zur Speise in den Städten, und bewahre es auf. Und die Speise sei zum Vorrat für das Land für die sieben Jahre der Hungersnot, die im Land Ägypten sein werden, damit das Land nicht vertilgt werde durch die Hungersnot.
Und das Wort war gut in den Augen des Pharaos und in den Augen aller seiner Knechte.
Und der Pharao sprach zu seinen Knechten: Werden wir einen finden wie diesen, einen Mann, in dem der Geist Gottes ist?
Und der Pharao sprach zu Joseph: Nachdem Gott dir dies alles kundgetan hat, ist keiner so verständig und weise wie du. Du sollst über mein Haus sein, und deinem Befehl soll mein ganzes Volk sich fügen; nur um den Thron will ich größer sein als du.
Und der Pharao sprach zu Joseph: Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt.
Und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und tat ihn an die Hand Josephs, und er kleidete ihn in Kleider aus Byssus und legte die goldene Kette um seinen Hals.
Und er ließ ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werft euch nieder! – Und er setzte ihn über das ganze Land Ägypten.
Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, und ohne dich soll kein Mensch seine Hand oder seinen Fuß aufheben im ganzen Land Ägypten.
Und der Pharao gab Joseph den Namen Zaphnat-Pahneach und gab ihm Asnat, die Tochter Potipheras, des Priesters von On, zur Frau. Und Joseph zog aus in das Land Ägypten.
Und Joseph war dreißig Jahre alt, als er vor dem Pharao, dem König von Ägypten, stand. Und Joseph ging weg vom Pharao und zog durch das ganze Land Ägypten.
Und das Land trug in den sieben Jahren des Überflusses Hände voll.
Und er sammelte alle Speise der sieben Jahre, die im Land Ägypten waren, und brachte die Speise in die Städte; die Speise der Felder, die im Umkreis der Stadt waren, brachte er dort hinein.
Und Joseph schüttete Getreide auf wie Sand des Meeres, über die Maßen viel, bis man aufhörte zu zählen, denn es war ohne Zahl.
Und Joseph wurden zwei Söhne geboren, ehe das Jahr der Hungersnot kam, die Asnat ihm gebar, die Tochter Potipheras, des Priesters von On.
Und Joseph gab dem Erstgeborenen den Namen Manasse: Denn Gott hat mich vergessen lassen all meine Mühsal und das ganze Haus meines Vaters.
Und dem Zweiten gab er den Namen Ephraim: Denn Gott hat mich fruchtbar gemacht im Land meines Elends.
Und die sieben Jahre des Überflusses, der im Land Ägypten gewesen war, gingen zu Ende. Und die sieben Jahre der Hungersnot begannen zu kommen, so wie Joseph gesagt hatte. Und es war Hungersnot in allen Ländern, aber im ganzen Land Ägypten war Brot.
Und das ganze Land Ägypten hungerte; und das Volk schrie zum Pharao um Brot. Da sprach der Pharao zu allen Ägyptern: Geht zu Joseph; tut, was er euch sagt! Und die Hungersnot war auf der ganzen Erde; und Joseph öffnete alles, worin <Getreide> war, und verkaufte es den Ägyptern; und die Hungersnot war stark im Land Ägypten.
Und alle Welt kam nach Ägypten zu Joseph, um Getreide zu kaufen; denn die Hungersnot war stark auf der ganzen Erde.
Meine Antworten
Woher hatte Josef die Fähigkeit, die Träume seiner beiden Mitgefangenen zu deuten?
- von Gott (1. Mo 40,8; 41,16)
Welche Konsequenzen zog der Pharao aus dem Traum, den Josef ihm deutete?
- Er schätzte die Ausführungen die Joseph real ein (1. Mo 41,37)
- Er setzt Joseph über Ägypten (1. Mo 41,38.43)
- Er erkannte, dass Joseph ein Mann war, in dem der Geist Gottes ist (1. Mo 41,38)
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Tag 22
Informationen
Fragen
- Weshalb gab Juda nicht, gemäß der damaligen Sitte, Tamar seinem Sohn Schela zur Frau?
- Warum glückte Josef alles, was er tat, sowohl im Haus des Potifar als auch im Gefängnis?
Bibeltext
1. Mose 38
Und es geschah zu jener Zeit, dass Juda von seinen Brüdern hinabzog und zu einem Mann von Adullam einkehrte, mit Namen Hira. Und Juda sah dort die Tochter eines kanaanitischen Mannes, mit Namen Schua; und er nahm sie und ging zu ihr ein.
Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Gher.
Und sie wurde wiederum schwanger und gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Onan.
Und wieder gebar sie einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Schela; Juda war aber in Kesib, als sie ihn gebar.
Und Juda nahm eine Frau für Gher, seinen Erstgeborenen, und ihr Name war Tamar. Und Gher, der Erstgeborene Judas, war böse in den Augen des HERRN, und der HERR tötete ihn.
Da sprach Juda zu Onan: Geh ein zu der Frau deines Bruders, und leiste ihr die Schwagerpflicht und erwecke deinem Bruder Nachkommen. Da aber Onan wusste, dass der Nachkomme nicht für ihn sein sollte, so geschah es, wenn er zu der Frau seines Bruders einging, dass er <den Samen> zur Erde verderben ließ, um seinem Bruder keinen Nachkommen zu geben.
Und es war böse in den Augen des HERRN, was er tat; und er tötete auch ihn.
Da sprach Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe Witwe im Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela groß sein wird; denn er sagte: Dass nicht auch er sterbe wie seine Brüder! Und Tamar ging hin und blieb im Haus ihres Vaters.
Als viele Tage vergangen waren, da starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und als Juda getröstet war, ging er zu seinen Schafscherern hinauf nach Timna, er und Hira, sein Freund, der Adullamiter. Und es wurde Tamar berichtet und gesagt: Siehe, dein Schwiegervater geht nach Timna hinauf, um seine Schafe zu scheren.
Da legte sie die Kleider ihrer Witwenschaft von sich ab und bedeckte sich mit einem Schleier und verhüllte sich; und sie setzte sich an den Eingang von Enaim, das am Weg nach Timna liegt; denn sie sah, dass Schela groß geworden war und sie ihm nicht zur Frau gegeben wurde. Und Juda sah sie und hielt sie für eine Hure, denn sie hatte ihr Angesicht bedeckt. Und er bog zu ihr ab in den Weg und sprach: Wohlan, lass mich zu dir eingehen!, denn er wusste nicht, dass sie seine Schwiegertochter war. Und sie sprach: Was willst du mir <dafür> geben, dass du zu mir eingehst?
Da sprach er: Ich will <dir> ein Ziegenböckchen von der Herde senden. Und sie sprach: Wenn du ein Pfand gibst, bis du es sendest.
Und er sprach: Was für ein Pfand soll ich dir geben? Und sie sprach: Deinen Siegelring und deine Schnur und deinen Stab, der in deiner Hand ist. Da gab er es ihr und ging zu ihr ein, und sie wurde schwanger von ihm.
Und sie stand auf und ging hin, und sie legte ihren Schleier von sich ab und zog die Kleider ihrer Witwenschaft an.
Und Juda sandte das Ziegenböckchen durch die Hand seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand der Frau zu nehmen; aber er fand sie nicht. Und er fragte die Leute ihres Ortes und sprach: Wo ist jene Geweihte, die bei Enaim am Weg war? Und sie sprachen: Hier ist keine Geweihte gewesen. Und er kehrte zu Juda zurück und sprach: Ich habe sie nicht gefunden, und auch sagten die Leute des Ortes: Hier ist keine Geweihte gewesen.
Da sprach Juda: Sie behalte es für sich, dass wir nicht zum Gespött werden; siehe, ich habe <ihr> dieses Böckchen gesandt, und du hast sie ja nicht gefunden.
Und es geschah nach etwa drei Monaten, da wurde Juda berichtet und gesagt: Tamar, deine Schwiegertochter, hat gehurt, und siehe, sie ist auch schwanger von Hurerei. Da sprach Juda: Führt sie hinaus, dass sie verbrannt werde!
Als sie hinausgeführt wurde, da sandte sie zu ihrem Schwiegervater und ließ <ihm> sagen: Von dem Mann, dem dies gehört, bin ich schwanger; und sie sprach: Erkenne doch, wem dieser Siegelring und diese Schnur und dieser Stab gehören!
Und Juda erkannte es und sprach: Sie ist gerechter als ich, weil ich sie nicht meinem Sohn Schela gegeben habe. Und er erkannte sie fortan nicht mehr.
Und es geschah zur Zeit, als sie gebären sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leib.
Und es geschah, während sie gebar, da streckte einer die Hand heraus, und die Hebamme nahm sie und band einen Karmesinfaden um seine Hand und sprach: Dieser ist zuerst herausgekommen.
Und es geschah, als er seine Hand zurückzog, siehe, da kam sein Bruder heraus; und sie sprach: Wie bist du durchgebrochen! Auf dir sei der Bruch! Und man gab ihm den Namen Perez.
Und danach kam sein Bruder heraus, um dessen Hand der Karmesinfaden war, und man gab ihm den Namen Serach.
1. Mose 39
Und Joseph wurde nach Ägypten hinabgeführt. Und Potiphar, ein Hofbeamter des Pharaos, der Oberste der Leibwache, ein ägyptischer Mann, kaufte ihn aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgeführt hatten.
Und der HERR war mit Joseph, und er war ein Mann, dem alles gelang; und er war im Haus seines Herrn, des Ägypters.
Und sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war und dass der HERR alles, was er tat, in seiner Hand gelingen ließ.
Und Joseph fand Gnade in seinen Augen und diente ihm; und er bestellte ihn über sein Haus, und alles, was er hatte, gab er in seine Hand.
Und es geschah, seitdem er ihn über sein Haus bestellt hatte und über alles, was er hatte, da segnete der HERR das Haus des Ägypters um Josephs willen; und der Segen des HERRN war auf allem, was er hatte, im Haus und auf dem Feld.
Und er überließ alles, was er hatte, der Hand Josephs und kümmerte sich um gar nichts bei ihm, außer um das Brot, das er aß. Und Joseph war schön von Gestalt und schön von Aussehen.
Und es geschah nach diesen Dingen, da warf die Frau seines Herrn ihre Augen auf Joseph und sprach: Liege bei mir!
Er aber weigerte sich und sprach zu der Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr kümmert sich um nichts bei mir im Haus; und alles, was er hat, hat er in meine Hand gegeben. Niemand ist größer in diesem Haus als ich, und er hat mir gar nichts vorenthalten als nur dich, da du seine Frau bist; und wie sollte ich diese große Bosheit tun und gegen Gott sündigen?
Und es geschah, als sie Joseph Tag für Tag ansprach und er nicht auf sie hörte, bei ihr zu liegen, bei ihr zu sein, da geschah es an einem solchen Tag, dass er ins Haus ging, um seine Arbeit zu tun, und kein Mensch von den Leuten des Hauses war dort im Haus.
Und sie ergriff ihn bei seinem Gewand und sprach: Liege bei mir! Er aber ließ sein Gewand in ihrer Hand und floh und lief hinaus.
Und es geschah, als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand gelassen hatte und hinausgeflohen war, da rief sie die Leute ihres Hauses und sprach zu ihnen und sagte: Seht, er hat uns einen hebräischen Mann hergebracht, damit er Scherz mit uns treibt. Er ist zu mir gekommen, um bei mir zu liegen, und ich habe mit lauter Stimme gerufen.
Und es geschah, als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Gewand neben mir und floh und lief hinaus.
Und sie legte sein Gewand neben sich, bis sein Herr nach Hause kam.
Und sie redete zu ihm nach diesen Worten und sprach: Der hebräische Knecht, den du uns hergebracht hast, ist zu mir gekommen, um Scherz mit mir zu treiben; und es geschah, als ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Gewand neben mir und floh hinaus.
Und es geschah, als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die sie zu ihm redete, indem sie sprach: Nach diesen Worten hat mir dein Knecht getan, da entbrannte sein Zorn.
Und Josephs Herr nahm ihn und legte ihn ins Gefängnis, an den Ort, wo die Gefangenen des Königs gefangen lagen; und er war dort im Gefängnis.
Und der HERR war mit Joseph und wandte ihm Güte zu und gab ihm Gnade in den Augen des Obersten des Gefängnisses.
Und der Oberste des Gefängnisses übergab alle Gefangenen, die im Gefängnis waren, der Hand Josephs; und alles, was dort zu tun war, das tat er.
Der Oberste des Gefängnisses sah nicht nach dem Geringsten, das unter seiner Hand war, weil der HERR mit ihm war; und was er tat, ließ der HERR gelingen.
Meine Antworten
Weshalb gab Juda nicht, gemäß der damaligen Sitte, Tamar seinem Sohn Schela zur Frau?
- Tamar war die Frau von seinem Erstgeborenen Gher (1. Mo 38,6) der Starb weil er Böse war im Augen des Herrn (1. Mo 38,7)
- Tamar war die Frau von Onan (1. Mo 38,8), weil Onan keine Kinder mit Ihr zeugen wollte, richtete Ihn auch der Herr (1. Mo 38,9.10)
- Nun wollte Juda nicht, das sein dritter Sohn auch sterben sollte (1. Mo 38,11)
Warum glückte Josef alles, was er tat, sowohl im Haus des Potifar als auch im Gefängnis?
- Gott war mit ihm bei Potifar (1. Mo 39,2.3)
- Gott segnet das Haus von Potifar , um Josephs willen (1. Mo 39,5)
- Gott war mit ihm im Gefängnis (1. Mo 39,21)
- Gott lies alles gelingen was Joseph tat. (1. Mo 39,23)
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Tag 35
Informationen
Fragen
- Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
- Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
- Welches sind in diesem Kapitel ...
- die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
- die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
- Erkenne ich in diesem Kapitel ...
- Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
- Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
- Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
- Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
- Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?
Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.
Bibeltext
Hiob 18
1 Und Bildad, der Schuchiter, antwortete 🗨️ und sprach 🗨️:
2 Bis wann wollt ihr auf Worte Jagd machen? Werdet verständig 💭, und danach wollen wir reden 🗨️! 3 Warum werden wir für Vieh 🐏 gehalten, sind dumm in euren Augen 👀?
4 Du, der sich selbst zerfleischt in seinem Zorn, soll um deinetwillen die Erde verlassen werden und ein Fels 🪨 von seiner Stelle wegrücken? 5 Doch das Licht 💡 der Gottlosen wird erlöschen, und nicht leuchten wird die Flamme 🔥 seines Feuers 🔥. 6 Das Licht 💡 wird finster 🕶️ in seinem Zelt ⛺, und seine Lampe 💡 erlischt über ihm. 7 Die Schritte seiner Kraft 🦾 werden eingeengt werden, und sein Plan wird ihn stürzen. 8 Denn durch seine eigenen Füße wird er ins Netz getrieben, und auf Fallgittern schreitet er. 9 Der Fallstrick wird seine Ferse erfassen, die Schlinge ihn ergreifen. 10 Sein Garn ist verborgen in der Erde und seine Falle auf dem Pfad. 11 Schrecken ängstigen ihn ringsum und scheuchen ihn auf Schritt und Tritt. 12 Seine Kraft 🦾 wird aufgezehrt werden durch Hunger, und das Verderben steht bereit an seiner Seite. 3 Der Erstgeborene des Todes 💀 wird die Glieder seines Leibes fressen, seine Glieder wird er fressen. 14 Seine Zuversicht wird weggerissen werden aus seinem Zelt ⛺, und es wird ihn forttreiben zum König der Schrecken. 15 Was nicht sein ist, wird in seinem Zelt ⛺ wohnen, auf seine Wohnstätte wird Schwefel gestreut werden. 16 Unten werden seine Wurzeln verdorren, und oben werden seine Zweige verwelken. 17 Sein Andenken verschwindet von der Erde, und auf der Fläche des Landes hat er keinen Namen. 18 Man wird ihn aus dem Licht 💡 in die Finsternis 🕶️ stoßen und aus der Welt ihn verjagen. 19 Er wird keinen Sohn und keinen Nachkommen haben unter seinem Volk, noch wird ein Entronnener in seinen Wohnsitzen sein. 20 Über seinen Tag entsetzen sich die im Westen Wohnenden, und die im Osten erfasst Schauder.
21 Ja, so sind die Wohnungen des Ungerechten, und so ist die Stätte dessen, der Gott nicht kennt 💭.
Hiob 19
1 Und Hiob antwortete 🗨️ und sprach 🗨️:
2 Wie lange wollt ihr meine Seele plagen und mich mit Worten zermalmen? 3 Schon zehnmal habt ihr mich geschmäht; ihr schämt euch nicht, mich zu verletzen.
4 Und habe ich auch wirklich geirrt, so bleibt doch mein Irrtum bei mir. 5 Wenn ihr wirklich gegen mich großtun und meine Schmach gegen mich darlegen wollt, 6 so wisst denn, dass Gott mich in meinem Recht ⚖️ gebeugt und mich umstellt hat mit seinem Netz.
7 Siehe 👀, ich schreie 🗨️ über Gewalttat und werde nicht erhört; ich rufe 🗨️ um Hilfe 🛟, und da ist kein Recht ⚖️. 8 Er hat meinen Weg 🛣️ verzäunt, dass ich nicht hinüber kann, und auf meine Pfade legte er Finsternis 🕶️. 9 Meine Ehre hat er mir ausgezogen und die Krone meines Hauptes weggenommen. 10 Er hat mich ringsum niedergerissen, so dass ich vergehe, und hat meine Hoffnung ausgerissen wie einen Baum. 11 Und seinen Zorn ließ er gegen mich entbrennen und achtete mich seinen Feinden gleich. 12 Miteinander kamen seine Scharen und bahnten ihren Weg gegen mich und lagerten sich rings um mein Zelt. 13 Meine Brüder hat er von mir entfernt, und meine Bekannten sind mir ganz entfremdet. 14 Meine Verwandten bleiben aus, und meine Vertrauten haben mich vergessen. 15 Meine Hausgenossen und meine Mägde achten mich für einen Fremden; ein Ausländer bin ich in ihren Augen 👀 geworden. 16 Meinem Knecht rufe 🗨️ ich, und er antwortet 🗨️ nicht; mit meinem Mund 👄 muss ich zu ihm flehen 🗨️. 17 Mein Atem ist meiner Frau 🧍♀️ zuwider, und mein übler Geruch den Kindern meiner Mutter. 18 Sogar kleine Kinder verachten mich; will ich aufstehen, so reden 🗨️ sie über mich. 19 Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die, die ich liebte, haben sich gegen mich gekehrt. 20 Mein Gebein klebt an meiner Haut und an meinem Fleisch, und nur mit der Haut meiner Zähne bin ich entkommen.
21 Erbarmt euch meiner, erbarmt euch meiner, ihr meine Freunde, denn die Hand 🫴 Gottes hat mich angetastet! 22 Warum verfolgt ihr mich wie Gott und werdet meines Fleisches nicht satt? 23 O dass doch meine Worte 🗨️ aufgeschrieben würden, dass sie in ein Buch 📖 gezeichnet würden, 24 mit eisernem Griffel und Blei in den Felsen eingehauen auf ewig!
25 Und ich, ich weiß, dass mein Erlöser 🛟 lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen; 26 und ist nach meiner Haut dies da zerstört, so werde ich aus meinem Fleisch Gott anschauen 👀, 27 den ich selbst mir anschauen 👀 und den meine Augen 👀 sehen 👀 werden, und kein anderer: Meine Nieren verschmachten in meinem Innern.
28 Wenn ihr sagt: Wie wollen wir ihn verfolgen? – und dass die Wurzel der Sache sich in mir befinde, 29 so fürchtet euch vor dem Schwert 🗡️! Denn das Schwert 🗡️ ist der Grimm über die Ungerechtigkeiten; damit ihr wisst, dass es ein Gericht ⚖️ gibt.
Hiob 20
1 Und Zophar, der Naamatiter, antwortete 🗨️ und sprach 🗨️:
2 Darum geben meine Gedanken mir Antwort, und deswegen bin ich innerlich erregt: 3 Eine Zurechtweisung, mir zur Schande, höre🧏🏻 ich; aber mein Geist antwortet 🗨️ mir aus meiner Einsicht.
4 Weißt du dies, dass von jeher, seitdem der Mensch auf die Erde gesetzt wurde, 5 der Jubel der Gottlosen kurz und die Freude des Ruchlosen für einen Augenblick war? 6 Stiege auch seine Höhe bis zum Himmel hinauf, und rührte sein Haupt an die Wolken – 7 gleich seinem Kot vergeht er für immer; die ihn gesehen haben, sagen: Wo ist er? 8 Wie ein Traum verfliegt er, und man findet ihn nicht, und er wird verscheucht wie ein Nachtgesicht. 9 Das Auge 👀 hat ihn erblickt und sieht ihn nie mehr, und seine Stätte gewahrt ihn nicht mehr. 10 Seine Kinder müssen den Armen Wiedergutmachung leisten, und seine Hände sein Vermögen zurückgeben. 11 Seine Knochen waren voll seiner Jugendkraft, und nun liegt sie mit ihm im Staub.
12 Wenn das Böse in seinem Mund 👄 süß war, er es verbarg unter seiner Zunge, 13 es aufsparte und nicht fahren ließ und es zurückhielt unter seinem Gaumen: 14 so ist doch nun seine Speise in seinen Eingeweiden verwandelt; Schlangengalle ist in seinem Innern. 15 Reichtum 🪙 hat er verschlungen, und er speit ihn aus: Aus seinem Bauch treibt Gott ihn heraus. 16 Schlangengift sog er ein: Es tötet ihn die Zunge der Otter. 17 Nicht darf er sich laben an Fluten, strömenden Bächen von Honig 🍯 und Milch 🥛. 18 Das Errungene gibt er zurück, und er darf es nicht verschlingen; an dem Vermögen 🪙, das er erworben hat, darf er sich nicht freuen 😁. 19 Denn er hat misshandelt, verlassen die Geringen; Häuser 🏠 hat er an sich gerissen und wird sie nicht ausbauen. 20 Denn er kannte keine Ruhe in seinem Innern; mit seinem Teuersten wird er nicht entkommen. 21 Nichts entging seiner Fressgier; darum wird sein Wohlstand nicht von Dauer sein. 22 In der Fülle seines Überflusses wird er in Bedrängnis sein; die Hand 🫴 jedes Notleidenden wird über ihn kommen. 23 Es wird geschehen: Um seinen Bauch zu füllen, wird Gott die Glut seines Zorns in ihn entsenden und sie auf ihn regnen lassen in sein Fleisch hinein. 24 Flieht 🗡️ er vor den eisernen Waffen, so wird der eherne Bogen 🏹 ihn durchbohren. 25 Er zieht am Pfeil 🏹, und er kommt aus dem Leib hervor, und das glänzende Eisen aus seiner Galle. Er geht dahin: Schrecken kommen über ihn. 26 Alle Finsternis 🕶️ ist aufgespart für seine Schätze; ein Feuer 🔥, das nicht angeblasen ist, wird ihn fressen, wird verzehren, was in seinem Zelt übrig geblieben ist. 27 Der Himmel wird seine Ungerechtigkeit enthüllen und die Erde sich gegen ihn erheben. 28 Der Ertrag seines Hauses 🏠 wird weggeführt werden, wird zerrinnen am Tag 🕒 seines Zorns.
29 Das ist das Teil des gottlosen Menschen von Gott und das von Gott ihm zugesprochene Los.
Hiob 21
1 Und Hiob antwortete 🗨️ und sprach 🗨️:
2 Hört 🧏🏻, hört 🧏🏻 meine Rede 🗨️, und dies ersetze eure Tröstungen! 3 Ertragt mich, und ich will reden 🗨️, und nachdem ich geredet 🗨️ habe, magst du spotten. 4 Richtet sich meine Klage an einen Menschen? Oder warum sollte ich nicht ungeduldig sein? 5 Wendet euch zu mir und entsetzt euch, und legt die Hand 🤚 auf den Mund 👄!
6 Ja, wenn ich daran denke, so bin ich bestürzt, und Schauder erfasst mein Fleisch. 7 Warum leben die Gottlosen, werden alt, nehmen sogar an Macht zu? 8 Ihre Nachkommen stehen fest vor ihnen, mit ihnen, und ihre Sprösslinge vor ihren Augen 👀. 9 Ihre Häuser haben Frieden, ohne Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen. 10 Sein Stier belegt und befruchtet sicher, seine Kuh kalbt und wirft nicht fehl. 11 Ihre kleinen Kinder schicken sie aus wie eine Herde, und ihre Knaben hüpfen umher. 12 Sie erheben die Stimme bei Tamburin und Laute und sind fröhlich beim Klang der Schalmei. 13 Im Wohlergehen verbringen sie ihre Tage 🕒, und in einem Augenblick sinken sie in den Scheol hinab. Und doch sprechen sie zu Gott: 14 Weiche von uns! Und nach der Erkenntnis 💭 deiner Wege 🛣️ verlangen wir nicht! 15 Was ist der Allmächtige, dass wir ihm dienen sollten, und was nützt es uns, dass wir ihn bittend angehen?
16 Siehe, ihr Wohlergehen steht nicht in ihrer Hand 🫴. Der Rat der Gottlosen sei fern von mir! 17 Wie oft geschieht es, dass die Leuchte der Gottlosen erlischt und ihr Verderben über sie kommt, dass er ihnen Schlingen zuteilt in seinem Zorn, 17 dass sie wie Stroh werden vor dem Wind und wie Spreu, die der Sturmwind entführt? 19 Gott spart, sagt ihr, sein Unheil auf für seine Kinder. – Er vergelte ihm, dass er es fühle! 20 Seine Augen👀 sollen sein Verderben sehen, und vom Grimm des Allmächtigen trinke er! 21 Denn was liegt ihm an seinem Haus 🏠 nach ihm, wenn die Zahl seiner Monate 🕒 durchschnitten ist? – 22 Kann man Gott Erkenntnis lehren, da er es ja ist, der die Hohen richtet? 23 Dieser stirbt in seiner Vollkraft, ganz wohlgemut und sorglos. 24 Seine Gefäße sind voll Milch, und das Mark seiner Gebeine ist getränkt. 25 Und jener stirbt mit bitterer Seele und hat das Gute nicht genossen. 26 Miteinander liegen sie im Staub, und Gewürm bedeckt sie.
27 Siehe, ich kenne eure Gedanken 💭 und die Anschläge, womit ihr mir Gewalt antut. 28 Denn ihr sagt 🗨️: Wo ist das Haus 🏠 des Edlen und wo das Wohnzelt der Gottlosen? 29 Habt ihr nicht die befragt, die des Weges vorüberziehen? Und erkennt ihr ihre Merkmale nicht: 30 dass der Böse verschont wird am Tag 🕒 des Verderbens, dass sie am Tag 🕒 der Zornesfluten weggeleitet werden? 31 Wer wird ihm ins Angesicht seinen Weg kundtun? Und hat er gehandelt, wer wird es ihm vergelten? 32 Und er wird zu den Gräbern 🪦 hingebracht, und auf dem Grabhügel 🪦 wacht er. 33 Süß sind ihm die Schollen des Tals. Und hinter ihm her ziehen alle Menschen, und vor ihm her gingen sie ohne Zahl.
34 Wie tröstet ihr mich nun mit Dunst? Und von euren Antworten bleibt nur Treulosigkeit übrig.
Meine Antworten
Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieses Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
- Gott lebt (Hi 19,25)
- Gott ist der erste und der letzte (Hi 19,25, s. a. Offb 22,13)
- jeder wird Gott sehen (Hi 19,27)
- Gott ist Richter (Hi 19,29)
- Gott ist der Schöpfer (Hi 20,4)
Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitt ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
- Doch {ich} weiß: Mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staub stehen. (Hi 19,25)
- Und nachdem man meine Haut so zerschunden hat, werde ich doch aus meinem Fleisch Gott schauen. (Hi 19,26)
- Ja, {ich} werde ihn für mich sehen, und meine Augen werden <ihn> sehen, aber nicht als Fremden. Meine Nieren verschmachten in meinem Innern. (Hi 19,27)
- so fürchtet euch selbst vor dem Schwert! Denn das Schwert ist der Grimm, <der über> die Sünden <kommt>, damit ihr erkennt: Es gibt einen Richter. (Hi 19,29)
... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
- Doch {ich} weiß: Mein Erlöser lebt (Hi 19,25)
- Ja, {ich} werde ihn für mich sehen, und meine Augen werden <ihn> sehen, aber nicht als Fremden. (Hi 19,27)
... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?
- Rede von Bildad und die Antwort Hiobs
- Rede von Zofar und Hiobs Antwort
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Tag 34
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- Informationen zu Hiob nach M. Röseler
- Informationen zu Hiob nach J. MacArthur
- Einführung in das Buch Hiob nach R. Liebi
Fragen
- Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
- Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
- Welches sind in diesem Kapitel ...
- die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
- die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
- Erkenne ich in diesem Kapitel ...
- Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
- Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
- Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
- Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
- Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?
Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.
Bibeltext
Hiob 15
1 Und Eliphas, der Temaniter, antwortete 🗨️ und sprach 🗨️:
2 Wird ein Weiser windige Erkenntnis 💭 antworten 🗨️, und wird er sein Inneres füllen mit Ostwind, 3 streitend mit Reden 🗨️, die nichts taugen, und mit Worten 🗨️, womit er nicht nützt? 4 Ja, du vernichtest die Gottesfurcht und schmälerst die Andacht vor Gott. 5 Denn deine Ungerechtigkeit ⚖️ belehrt deinen Mund 👄, und du wählst die Sprache 🗨️ der Listigen. 6 Dein Mund 👄 verdammt dich, und nicht ich; und deine Lippen 👄 zeugen gegen dich.
7 Bist du als Erster zum Menschen gezeugt und vor den Hügeln du geboren?
8 Hast du im Rat Gottes zugehört und die Weisheit an dich gerissen?
9 Was weißt du, das wir nicht wüssten, was verstehst du, das uns nicht bekannt wäre?
10 Unter uns sind auch Alte, auch Greise, reicher an Tagen 🕒 als dein Vater.
11 Sind dir zu wenig die Tröstungen Gottes, und ein sanftes Wort 🗨️ an dich zu gering?
12 Was reißt dein Herz ❤️ dich hin, und was zwinkern deine Augen 👀, 13 dass du gegen Gott dein Schnauben kehrst und Reden 🗨️ hervorkommen lässt aus deinem Mund 👄?
14 Was ist der Mensch, dass er rein sein sollte, und der von einer Frau 🧍♀️ Geborene, dass er gerecht ⚖️ wäre?
15 Siehe, auf seine Heiligen vertraut er nicht, und die Himmel sind nicht rein in seinen Augen 👀, 16 wie viel weniger der Abscheuliche und Verderbte, der Mann, der Unrecht trinkt wie Wasser 💧!
17 Ich will es dir berichten, höre mir zu; und was ich gesehen habe, will ich erzählen, 18 was die Weisen verkündigt und nicht verhehlt haben von ihren Vätern her – 19 ihnen allein war das Land übergeben, und kein Fremder zog durch ihre Mitte –:
20 Alle seine Tage 🕒 wird der Gottlose gequält, und eine kleine Zahl von Jahren 🕒 ist dem Gewalttätigen aufgespart. 21 Die Stimme 🗨️ von Schrecknissen ist in seinen Ohren 👂, im Frieden 🕊️ kommt der Verwüster über ihn; 22 er glaubt nicht an eine Rückkehr aus der Finsternis, und er ist ausersehen für das Schwert. 23 Er schweift umher nach Brot – wo ist es? Er weiß, dass neben ihm ein Tag 🕒 der Finsternis 🕶️ bereitet ist. 24 Angst und Bedrängnis schrecken ihn, sie überwältigen ihn wie ein König 🫅, gerüstet zum Sturm 🌪️.
25 Weil er seine Hand 🫴 gegen Gott ausgestreckt hat und gegen den Allmächtigen trotzte, 26 gegen ihn anrannte mit gerecktem Hals, mit den dichten Buckeln seiner Schilde; 27 weil er sein Angesicht bedeckt hat mit seinem Fett und Speck angesetzt hat an den Lenden – 28 und er bewohnte zerstörte Städte, Häuser 🏠, die nicht bewohnt werden sollten, die zu Steinhaufen bestimmt waren –, 29 so wird er nicht reich werden, und sein Vermögen wird keinen Bestand haben; und nicht neigt sich zur Erde, was solche besitzen. 30 Er entweicht nicht der Finsternis; seine Schösslinge versengt die Flamme 🔥; und er muss weichen durch den Hauch seines Mundes 👄.
31 Er verlasse sich nicht auf Nichtiges, er wird getäuscht; denn Nichtiges wird seine Vergeltung sein. 32 Noch ist sein Tag 🕒 nicht da, so erfüllt es sich; und sein Palmzweig wird nicht grün. 33 Wie der Weinstock 🍇 stößt er seine unreifen Früchte 🍇 ab, und wie der Olivenbaum wirft er seine Blüte ab. 34 Denn der Hausstand des Ruchlosen ist unfruchtbar, und Feuer 🔥 frisst die Zelte ⛺ der Bestechung. 35 Sie sind schwanger mit Mühsal und gebären Unheil, und ihr Inneres bereitet Trug.
Hiob 16
1 Und Hiob antwortete und sprach 🗨️:
2 Ich habe vieles dergleichen gehört 🧏🏻; leidige Tröster seid ihr alle!
3 Hat es ein Ende mit den windigen Worten 🗨️? Oder was reizt dich, dass du antwortest?
4 Auch ich könnte reden 🗨️ wie ihr. Wenn eure Seele an der Stelle meiner Seele wäre, könnte ich Worte gegen euch zusammenreihen und mein Haupt über euch schütteln; 5 ich wollte euch stärken mit meinem Mund 👄, und das Beileid meiner Lippen 👄 würde euch Linderung bringen. 6 Wenn ich rede 🗨️, so wird mein Schmerz nicht gehemmt; und unterlasse ich es, nicht weicht er von mir. 7 Ja, er hat mich bereits erschöpft – du hast meinen ganzen Hausstand verwüstet. 8 Und du hast mich zusammenschrumpfen lassen, zum Zeugen wurde es; und meine Abmagerung tritt gegen mich auf, sie zeugt mir ins Angesicht. 9 Sein Zorn hat mich zerfleischt und verfolgt, er hat mit seinen Zähnen gegen mich geknirscht; als mein Bedränger schärft er seine Augen 👀 gegen mich. 10 Ihr Maul 👄 haben sie gegen mich aufgesperrt, mit Hohn meine Wangen geschlagen; allesamt stärken sie sich gegen mich.
11 Gott gab mich preis dem kleinen Kind, und in die Hände 🫴 der Gottlosen stürzte er mich.
12 Ich war in Ruhe, und er hat mich zerrüttelt, und er packte mich beim Nacken und zerschmetterte mich; und er stellte mich hin, sich zur Zielscheibe.
13 Seine Schützen umzingelten mich, er spaltete meine Nieren ohne Schonung; er schüttete meine Galle zur Erde. 14 Er durchbrach mich, Bruch auf Bruch; er rannte gegen mich wie ein Held. 15 Ich habe Sacktuch über meine Haut genäht und mein Horn in den Staub gesteckt. 16 Mein Angesicht glüht vom Weinen 😢, und auf meinen Wimpern ist der Schatten des Todes, 17 obwohl keine Gewalttat in meinen Händen 🫴 und mein Gebet lauter ist.
18 Erde, bedecke nicht mein Blut 🩸, und für mein Geschrei sei kein Platz! 19 Sogar jetzt, siehe, im Himmel ist mein Zeuge, und der mir Zeugnis gibt, ist in den Höhen. 20 Meine Freunde sind meine Spötter: Zu Gott tränt mein Auge 👀, 21 dass er schiedsrichterlich entscheide Gott gegenüber für einen Mann, und für einen Menschensohn hinsichtlich seines Freundes. 22 Denn die zählbaren Jahre 🕒 gehen vorüber, und ich werde einen Weg 🛣️ gehen, auf dem ich nicht wiederkehren werde.
Hiob 17
1 Mein Geist ist verstört, meine Tage 🕒 erlöschen, die Gräber 🪦 sind für mich. 2 Sind nicht Spöttereien um mich her, und muss nicht mein Auge 👀 weilen auf ihren Beleidigungen? 3 Setze doch ein Pfand ein, leiste Bürgschaft für mich bei dir selbst! Wer ist es sonst, der in meine Hand 🫴 einschlagen wird? 4 Denn ihr Herz ❤️ hast du der Einsicht verschlossen; darum wirst du ihnen nicht die Oberhand 🫴 geben. 5 Wenn einer die Freunde zur Beute preisgibt, so werden die Augen 👀 seiner Kinder verschmachten. 6 Und er hat mich hingestellt zum Sprichwort der Völker, und ich bin zum Anspeien ins Angesicht. 7 Und mein Auge 👀 ist trübe geworden vor Kummer, und wie der Schatten sind alle meine Glieder.
8 Die Aufrichtigen werden sich darüber entsetzen, und der Schuldlose wird aufgebracht werden über den Ruchlosen. 9 Doch der Gerechte ⚖️ wird an seinem Weg festhalten, und der an Händen 🫴 Reine wird an Stärke zunehmen. 10 Aber ihr alle, kommt nur wieder heran! Und einen Weisen werde ich nicht unter euch finden.
11 Meine Tage 🕒 sind vorüber, zerrissen sind meine Pläne, das Eigentum meines Herzens ❤️. 12 Die Nacht machen sie zum Tag 🕒, das Licht soll näher sein als die Finsternis. 13 Wenn ich hoffe 🌅, so ist der Scheol mein Haus 🏠, in der Finsternis 🕶️ bette ich mein Lager. 14 Zur Grube rufe ich: Du bist mein Vater!, zum Gewürm: Meine Mutter und meine Schwester! 14 Wo also ist denn meine Hoffnung 🌅 – ja, meine Hoffnung 🌅, wer wird sie schauen? 16 Sie fährt hinab zu den Riegeln des Scheols, wenn wir miteinander im Staub Ruhe haben.
Meine Antworten
Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieses Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitt ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
- Ja, du zerstörst die Gottesfurcht und beschneidest die Andacht vor Gott. (Hi 15,4)
- Hörst du im Rat Gottes zu, und reißt du die Weisheit an dich? (Hi 15,8)
- Was ist der Mensch, dass er rein dastehen könnte, und der von einer Frau Geborene, dass er gerecht wäre? (Hi 15,14)
... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
- rechte Gottesfurcht (Hi 15,4)
- vor Gott ist keiner Gerecht, deswegen müssen wir uns unter die Gnade Gottes stellen, die er durch den Tod Jesus für uns bereitgestellt hat
... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?
- Elifas Rede und Hiobs Antwort
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Tag 33
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- Informationen zu Hiob nach J. MacArthur
- Einführung in das Buch Hiob nach R. Liebi
Fragen
- Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
- Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
- Welches sind in diesem Kapitel ...
- die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
- die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
- Erkenne ich in diesem Kapitel ...
- Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
- Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
- Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
- Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
- Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?
Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.
Bibeltext
Hiob 12
1 Und Hiob antwortete 🗨️ und sprach 🗨️:
2 Wirklich, ihr seid die Leute, und mit euch wird die Weisheit 💭 aussterben!
3 Auch ich habe Verstand 💭 wie ihr; ich stehe nicht hinter euch zurück; und wer wüsste nicht dergleichen? 4 Ich muss einer sein, der seinem Freund zum Gespött ist, der zu Gott ruft 🗨️, und er antwortet 🗨️ ihm; der Gerechte, Vollkommene ist zum Gespött! 5 Dem Unglück gebührt nach den Gedanken des Sorglosen Verachtung; sie ist bereit für die, die mit dem Fuß wanken.
6 Die Zelte der Verwüster sind in Ruhe, und Sicherheit gibt es für die, die Gott reizen, für den, der Gott in seiner Hand 🫴 führt. 7 Aber frage doch das Vieh 🦌, und es wird es dich lehren; und die Vögel 🐦 des Himmels, und sie werden es dir kundtun; 8 oder rede zu der Erde, und sie wird es dich lehren; und die Fische 🐟 des Meeres werden es dir erzählen. 9 Wer würde nicht an diesen allen erkennen, dass die Hand 🫴 des HERRN dies gemacht hat 💪, 10 in dessen Hand 🫴 die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches? 11 Soll nicht das Ohr 👂 die Worte 🗨️ prüfen, wie der Gaumen für sich die Speise kostet? 14 Bei Greisen ist Weisheit, und Einsicht bei hohem Alter. 13 Bei ihm ist Weisheit 💭 und Macht 💪 , sein ist Rat 💭 und Einsicht 🗨️. 14 Siehe, er reißt 💪 nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt 💪über jemand zu, und es wird nicht geöffnet. 15 Siehe, er hemmt 💪 die Wasser, und sie vertrocknen; und er lässt 💪 sie los, und sie kehren das Land um. 16 Bei ihm ist Kraft 💪 und vollkommenes Wissen 💭; sein ist der Irrende und der Irreführende. 17 Er führt 💪 Ratgeber beraubt weg, und Richter macht 💪 er zu Narren. 18 Die Herrschaft der Könige löst 💪 er auf und schlingt 💪 eine Fessel um ihre Hüften. 19 Er führt 💪 Priester beraubt weg, und Feststehende stürzt 💪 er um. 20 Zuverlässigen entzieht 💪 er die Sprache, und Alten nimmt 💪 er das Urteil. 21 Verachtung 💪 schüttet er auf Edle, und den Gürtel der Starken macht 💪 er schlaff. 22 Er enthüllt 💪 Tiefes aus der Finsternis, und Todesschatten zieht 💪 er an das Licht hervor. 23 Er vergrößert 💪 Nationen, und er vernichtet 💪 sie; er breitet 💪 Nationen aus, und er führt 💪 sie weg. 24 Er entzieht 💪 den Häuptern der Völker der Erde den Verstand und macht 💪 sie umherirren in pfadloser Öde; 25 sie tappen in der Finsternis 🕶️, wo kein Licht 💡 ist, und er macht 💪 sie umherirren wie einen Betrunkenen.
Hiob 13
1 Siehe, das alles hat mein Auge 👀 gesehen 👀, mein Ohr 👂 gehört🧏🏻 und sich gemerkt. 2 So viel ihr wisst, weiß auch ich; ich stehe nicht hinter euch zurück.
3 Doch zu dem Allmächtigen will ich reden 🗨️, und vor Gott begehre ich mich zu rechtfertigen 🗨️; 4 ihr hingegen seid Lügenschmiede, nichtige Ärzte ihr alle!
5 O dass ihr doch still schwieget! Das würde euch zur Weisheit gereichen. 6 Hört doch meine Rechtfertigung, und horcht auf die Beweisgründe meiner Lippen!
7 Wollt ihr für Gott Unrecht ⚖️ reden 🗨️ und für ihn Trug reden 🗨️?
8 Wollt ihr für ihn Partei ergreifen, oder wollt ihr für Gott rechten ⚖️?
9 Ist es gut für euch, dass er euch erforscht, oder werdet ihr ihn täuschen, wie man einen Menschen täuscht?
10 Strafen wird er euch, wenn ihr im Geheimen die Person anseht. 11 Wird nicht seine Hoheit euch bestürzen und sein Schrecken auf euch fallen?
12 Eure Denksprüche 🗨️ sind Sprüche 🗨️ von Asche, eure Schutzwehren erweisen sich als Schutzwehren von Lehm.
13 Schweigt, lasst mich, und ich will reden 🗨️, was auch über mich ergehen möge.
14 Warum sollte ich mein Fleisch zwischen meine Zähne nehmen und mein Leben in meine Hand legen?
15 Siehe, tötet er mich – ich werde auf ihn warten; nur will ich meine Wege ihm ins Angesicht rechtfertigen.
16 Auch das wird mir zur Rettung sein, dass ein Ruchloser nicht vor sein Angesicht kommen darf.
17 Hört, hört meine Rede 🗨️, und meine Erklärung dringe in eure Ohren!
18 Sieh doch, ich habe die Rechtssache gerüstet! Ich weiß, dass ich Recht behalten werde. 19 Wer ist es, der mit mir rechten könnte? Denn dann wollte ich schweigen und verscheiden.
20 Nur zweierlei tu mir nicht; dann werde ich mich nicht vor deinem Angesicht verbergen. 21 Deine Hand 🫴 entferne von mir, und dein Schrecken ängstige mich nicht. 22 So rufe 🗨️ denn, und ich will antworten, oder ich will reden 🗨️, und erwidere mir! 23 Wie viele Ungerechtigkeiten und Sünden habe ich? Lass mich meine Übertretung und meine Sünde wissen! 24 Warum verbirgst du dein Angesicht und hältst mich für deinen Feind? 25 Willst du ein verwehtes Blatt wegschrecken und die dürre Stoppel verfolgen? 26 Denn Bitteres verhängst du über mich und lässt mich erben die Ungerechtigkeiten meiner Jugend; 27 und meine Füße 🦶 legst du in den Stock und beobachtest alle meine Pfade, grenzest dir ein die Sohlen meiner Füße 🦶; 28 da ich doch zerfalle wie Moder, wie ein Kleid, das die Motte zerfressen hat.
Hiob 14
1 Der Mensch, von einer Frau 🧍♀️ geboren, ist kurz an Tagen und mit Unruhe gesättigt.
2 Wie eine Blume kommt er hervor und verwelkt; und er flieht wie der Schatten und hat keinen Bestand. 3 Dennoch hast du über einen solchen deine Augen 👀 aufgetan, und mich führst du ins Gericht ⚖️ mit dir!
4 Wie könnte ein Reiner aus einem Unreinen kommen? Nicht ein einziger!
5 Wenn denn seine Tage 🕒 bestimmt sind, die Zahl seiner Monate 🕒 bei dir ist, wenn du ihm Schranken gesetzt hast, die er nicht überschreiten darf, 6 so blicke von ihm weg, damit er Ruhe hat, bis er wie ein Tagelöhner seinen Tag 🕒 vollendet.
7 Denn für den Baum gibt es Hoffnung: Wird er abgehauen, so schlägt er wieder aus, und seine Schösslinge hören nicht auf. 8 Wenn seine Wurzel in der Erde altert und sein Stumpf im Boden erstirbt – 9 vom Duft des Wassers sprosst er wieder auf und treibt Zweige wie ein Pflänzling.
10 Der Mann 🧍♂️ aber stirbt 💀 und liegt da; und der Mensch verscheidet, und wo ist er?
11 Es verrinnen die Wasser aus dem See, und der Fluss trocknet ein und versiegt: 12 So legt der Mensch sich hin und steht nicht wieder auf; bis die Himmel nicht mehr sind, erwachen sie nicht und werden nicht aufgeweckt aus ihrem Schlaf.
13 O dass du mich im Scheol verstecktest, mich verbärgest, bis dein Zorn sich abwendete, mir eine Frist setztest und dann meiner gedächtest! 14 (Wenn ein Mann stirbt, wird er wieder leben?) Alle Tage 🕒 meines Dienstes wollte ich harren, bis meine Ablösung käme!
15 Du würdest rufen 🗨️, und ich würde dir antworten; du würdest dich nach dem Werk deiner Hände 🫴 sehnen.
16 Denn nun zählst du meine Schritte; wachst du nicht über meine Sünde? 17 Meine Übertretung ist versiegelt in einem Bündel, und du hast meine Ungerechtigkeit aufgehäuft.
18 Und doch, ein Berg 🌄 stürzt ein, zerfällt, und ein Fels 🪨 rückt weg von seiner Stelle; 19 Wasser zerreiben Steine, ihre Fluten schwemmen den Staub der Erde weg; aber du machst 💪 die Hoffnung des Menschen zunichte. 20 Du überwältigst 💪 ihn für immer, und er geht dahin; sein Angesicht entstellend, sendest du ihn weg. 21 Seine Kinder kommen zu Ehren, und er weiß es nicht; und sie werden gering, und er achtet nicht auf sie. 22 Nur um ihn selbst hat sein Fleisch Schmerz, und nur um ihn selbst empfindet seine Seele Trauer.
Meine Antworten
Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieses Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
- wenn man zu Gott ruft, antwortet er (Hi 12,4)
- Gott ist Schöpfer (Hi 12,7-10)
- bei Gott ist Weisheit (Hi 12,13)
- bei Gott ist Macht (Hi 12,13)
- bei Gott ist Rat (Hi 12,13)
- bei Gott ist Einsicht (Hi 12,14)
- Gott ist Allmächtig (Hi 12,15)
- Gott ist Kraft (Hi 12,16)
- Gott schenkt Erfolg (Hi 12,16)
- Gott hat das Geschehen auf Erden in der Hand (Hi 12,17-21.23-25)
- Gott weiß alles (Hi 12,22)
- Gott erforscht alle (Hi 13,9)
Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitt ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
- Wer erkennt nicht an all diesem, dass die Hand des HERRN dies gemacht hat? (Hi 12,9)
- In seiner Hand ist die Seele alles Lebendigen und der Lebensatem alles menschlichen Fleisches. (Hi 12,10)
- Doch ich will zum Allmächtigen reden, und vor Gott will ich mich verteidigen. (Hi 13,3)
- Wie könnte ein Reiner vom Unreinen <kommen>? Nicht ein einziger! (Hi 14,4)
- Wenn seine <Lebens>tage festgesetzt sind, die Zahl seiner Monate bei dir <feststeht>, wenn du <ihm> sein Ziel gesetzt hast, dass er es nicht überschreiten kann, (Hi 14,5)
... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
- mit Gott reden (Hi 13,3)
Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
- in allen die Hand des Herrn erkennen (Hi 12,9)
- ich will zum Allmächtigen reden (Hi 13,3)
... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
- ich bin in Gottes Hand (Hi 12,10)
... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
- Erkenntnis Gottes (Hi 13,1)
- Hiob ist hochmütig (Hi 13,15.18)
-
Hi 14,14 Alle Tage meines Dienstes wollte ich harren, bis meine Ablösung käme!
Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?
- Die Antwort Hiobs auf Zofars Rede
