Tag 360

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Was darf am Sabbat getan werden?
     
  • Warum setzte Jesus zwölf Jünger als Apostel ein und welche Aufgaben hatten sie?
     
  • Welches Schriftwort aus Jesaja ging in Erfüllung, als Jesus Kranke heilte und böse Geister austrieb?

Bibeltext

Matthäus 12,1-8

Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder; es hungerte aber seine Jünger, und sie fingen an, Ähren abzupflücken und zu essen. Als aber die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist. Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die, die bei ihm <waren>, hungerte? Wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß, die er nicht essen durfte noch die, die bei ihm <waren>, sondern allein die Priester? Oder habt ihr nicht in dem Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entheiligen und doch schuldlos sind? Ich sage euch aber: Größeres als der Tempel ist hier. Wenn ihr aber erkannt hättet, was <das> ist: „Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer“, <so> hättet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt. Denn der Sohn des Menschen ist Herr des Sabbats.

Markus 2,23-28

Und es geschah, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging; und seine Jünger fingen an, im Gehen die Ähren abzupflücken. Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist? Und er spricht zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, als er Mangel litt und ihn und die, die bei ihm waren, hungerte? Wie er in das Haus Gottes ging zur Zeit Abjathars, <des> Hohenpriesters, und die Schaubrote aß (die niemand essen darf als nur die Priester) und auch denen <davon> gab, die bei ihm waren? Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat wurde um des Menschen willen <geschaffen> und nicht der Mensch um des Sabbats willen; also ist der Sohn des Menschen Herr auch des Sabbats.

Lukas 6,1-5

Es geschah aber am [zweit-ersten] Sabbat, dass er durch <die> Kornfelder ging; und seine Jünger pflückten die Ähren ab und aßen <sie>, wobei sie <sie> mit den Händen zerrieben. Einige der Pharisäer aber sprachen: Warum tut ihr, was am Sabbat [zu tun] nicht erlaubt ist? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht auch dies gelesen, was David tat, als ihn und die, die bei ihm waren, hungerte? Wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote nahm und aß (und [auch] denen <davon> gab, die bei ihm waren), die niemand essen darf als nur die Priester allein? Und er sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen ist Herr [auch] des Sabbats.

Matthäus 12,9-14

Und als er von dort weiterging, kam er in ihre Synagoge. Und siehe, <da war> ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen? – um ihn anklagen zu können. Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch wird unter euch sein, der ein Schaf hat und, wenn dieses am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreifen und aufrichten wird? Wie viel vorzüglicher ist nun ein Mensch als ein Schaf! Also ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun. Dann spricht er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte <sie> aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere. Die Pharisäer aber gingen hinaus und hielten Rat gegen ihn, wie sie ihn umbrächten.

Markus 3,1-6

Und er ging wiederum in die Synagoge hinein; und dort war ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. Und sie belauerten ihn, ob er ihn am Sabbat heilen würde, um ihn anklagen zu können. Und er spricht zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: Steh auf <und tritt> in die Mitte. Und er spricht zu ihnen: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, Leben zu retten oder zu töten? Sie aber schwiegen. Und er blickte auf sie umher mit Zorn, betrübt über die Verstocktheit ihres Herzens, und spricht zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte <sie> aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt. Und die Pharisäer gingen sogleich hinaus und hielten mit den Herodianern Rat gegen ihn, wie sie ihn umbrächten. 

Lukas 6,6-11

Es geschah aber an einem anderen Sabbat, dass er in die Synagoge ging und lehrte; und dort war ein Mensch, und seine rechte Hand war verdorrt. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber belauerten ihn, ob er am Sabbat heilen würde, um eine Beschuldigung gegen ihn zu finden. Er aber kannte ihre Überlegungen und sprach zu dem Mann, der die verdorrte Hand hatte: Steh auf und stell dich in die Mitte. Und er stand auf und stellte sich hin. Jesus sprach aber zu ihnen: Ich frage euch, ob es erlaubt ist, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, Leben zu retten oder <es> zu verderben. Und nachdem er auf sie alle ringsum geblickt hatte, sprach er zu ihm: Strecke deine Hand aus! Und er tat es; und seine Hand wurde wiederhergestellt, [wie die andere]. Sie aber wurden mit Unverstand erfüllt und besprachen sich untereinander, was sie Jesus tun sollten.

Matthäus 4,24.25

Und die Kunde von ihm ging aus nach ganz Syrien; und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die von mancherlei Krankheiten und Qualen geplagt waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie. Und es folgten ihm große Volksmengen von Galiläa und <der> Dekapolis und Jerusalem und Judäa und <von> jenseits des Jordan.

Matthäus 12,15-21

Als aber Jesus es erkannte, zog er sich von dort zurück; und große Volksmengen folgten ihm, und er heilte sie alle. Und er gebot ihnen ernstlich, ihn nicht offenbar zu machen, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: „Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen Gericht ankündigen. Er wird nicht streiten noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den Straßen hören; ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Gericht zum Sieg führt; und auf seinen Namen werden <die> Nationen hoffen.“

Markus 3,7-12

Und Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück; und eine große Menge von Galiläa folgte; und von Judäa und von Jerusalem und von Idumäa und jenseits des Jordan und der <Gegend> um Tyrus und Sidon kam eine große Menge zu ihm, als sie gehört hatten, wie vieles er tat. Und er sagte seinen Jüngern, dass ein Boot für ihn bereit bleiben solle wegen der Volksmenge, damit sie ihn nicht bedrängten. Denn er heilte viele, so dass alle, die Plagen hatten, ihn überfielen, um ihn anrühren zu können. Und wenn die unreinen Geister ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und riefen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er gebot ihnen sehr ernstlich, ihn nicht offenbar zu machen.

Matthäus 5,1

Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. 

Matthäus 10,2-4

Die Namen der zwölf Apostel aber sind diese: der erste, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder; und Jakobus, der <Sohn> des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder; Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, der <Sohn> des Alphäus, und [Lebbäus, mit dem Beinamen] Thaddäus; Simon, der Kananäer, und Judas, der Iskariot, der ihn auch überlieferte.

Markus 3,13-19

Und er steigt auf den Berg und ruft herzu, welche er selbst wollte. Und sie kamen zu ihm; und er bestellte zwölf, damit sie bei ihm seien und damit er sie aussende zu predigen und Gewalt zu haben, die Dämonen auszutreiben. Und er gab Simon <den> Beinamen Petrus; und Jakobus, den <Sohn> des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und er gab ihnen <den> Beinamen Boanerges, das ist Söhne <des> Donners; und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den <Sohn> des Alphäus, und Thaddäus und Simon, den Kananäer, und Judas Iskariot, der ihn auch überlieferte.

Lukas 6,12-19

 
Es geschah aber in diesen Tagen, dass er auf den Berg hinausging, um zu beten; und er verharrte die Nacht im Gebet zu Gott. Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger herzu und erwählte aus ihnen zwölf, die er auch Apostel nannte: Simon, den er auch Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, und Jakobus und Johannes und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, <den Sohn des> Alphäus, und Simon, genannt Zelotes, und Judas, <den Bruder des> Jakobus, und Judas Iskariot, der auch <sein> Verräter wurde.

 


meine Antworten

Was darf am Sabbat getan werden?

  • Ähren abzupflücken (Mt 12,1-8; Mk 2,23-28; Lk 6,1-5)
  • Kranke zu heilen (Mt 12,9-13; Mk 3,1-5; Lk 6,6-10)

Warum setzte Jesus zwölf Jünger als Apostel ein und welche Aufgaben hatten sie?

  • damit sie bei ihm seien (Mk 3,14)
  • sie sollen von Jesus ausgesandt werden zum predigen (Mk 3,14)
  • sie sollen Vollmacht haben Dämonen auszutreiben (Mk 3,15)

Welches Schriftwort aus Jesaja ging in Erfüllung, als Jesus Kranke heilte und böse Geister austrieb?

  • «Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen Recht verkünden. Er wird nicht streiten noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den Straßen hören; ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausführe zum Sieg; und auf seinen Namen werden die Nationen hoffen.» (Mt 12,18-21; Jes 42,1-4)

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Tag 359

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Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Wie begründete Jesus seine Handlung, mit den Zöllnern und Sündern zu essen?
     
  • Welche Vollmacht hat der Vater dem Menschensohn gegeben?

Bibeltext 

Matthäus 9,9-13

Und als Jesus von dort weiterging, sah er einen Menschen am Zollhaus sitzen, Matthäus genannt, und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch lag, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und lagen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Und als die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern? Als er es aber hörte, sprach er: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was <das> ist: „Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer“; denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. 

Markus 2,13-17

Und er ging wieder hinaus an den See, und die ganze Volksmenge kam zu ihm, und er lehrte sie. Und als er vorüberging, sah er Levi, den <Sohn> des Alphäus, am Zollhaus sitzen, und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es geschah, dass er in seinem Haus zu Tisch lag; und viele Zöllner und Sünder lagen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern, denn es waren viele, und sie folgten ihm nach. Und als die Schriftgelehrten und die Pharisäer ihn mit den Sündern und Zöllnern essen sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: [Warum] isst [und trinkt] er mit den Zöllnern und Sündern? Und als Jesus es hörte, spricht er zu ihnen: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Lukas 5,27-32

Und danach ging er hinaus und sah einen Zöllner, mit Namen Levi, am Zollhaus sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach. Und Levi machte ihm ein großes Mahl in seinem Haus; und da war eine große Menge Zöllner und anderer, die mit ihnen zu Tisch lagen. Und die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten murrten gegen seine Jünger und sprachen: Warum esst und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.

Matthäus 9,14-17

Dann kommen die Jünger <des> Johannes zu ihm und sagen: Warum fasten wir und die Pharisäer oft, deine Jünger aber fasten nicht? Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Gefährten des Bräutigams trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann werden sie fasten. Niemand aber setzt einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleidungsstück; denn das Eingesetzte reißt von dem Kleidungsstück ab, und <der> Riss wird schlimmer. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, und beide bleiben zusammen erhalten.

Markus 2,18-22

Und die Jünger <des> Johannes und die Pharisäer fasteten; und sie kommen und sagen zu ihm: Warum fasten die Jünger <des> Johannes und die Jünger der Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht? Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Gefährten des Bräutigams fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten. Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann, an jenem Tag, werden sie fasten. Niemand näht einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleidungsstück; sonst reißt das Eingesetzte davon ab, das neue <von> dem alten, und <der> Riss wird schlimmer. Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern neuen Wein <füllt man> in neue Schläuche.

Lukas 5,33-39

Sie aber sprachen zu ihm: [Warum] fasten die Jünger <des> Johannes häufig und verrichten Gebete, ebenso auch die der Pharisäer; die deinen aber essen und trinken? Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr könnt doch nicht die Gefährten des Bräutigams fasten lassen, während der Bräutigam bei ihnen ist! Es werden aber Tage kommen, und zwar, wenn der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, dann, in jenen Tagen, werden sie fasten. Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Niemand reißt einen Flicken von einem neuen Kleidungsstück ab und setzt <ihn> auf ein altes Kleidungsstück; sonst wird er nicht nur das neue zerreißen, sondern der neue Flicken wird auch nicht zu dem alten passen. Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet werden, und die Schläuche werden verderben; sondern neuen Wein füllt man in neue Schläuche, [und beide bleiben zusammen erhalten]. Und niemand will, wenn er alten getrunken hat, neuen, denn er spricht: Der alte ist besser.

Johannes 5,1-47

Danach war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. Es ist aber in Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der auf Hebräisch Bethesda genannt wird und fünf Säulenhallen hat. In diesen lag eine Menge Kranker, Blinder, Lahmer, Dürrer, [die auf die Bewegung des Wassers warteten. Denn zu gewissen Zeiten stieg ein Engel in den Teich herab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, wurde gesund, mit welcher Krankheit irgend er behaftet war.] Es war aber ein gewisser Mensch dort, der achtunddreißig Jahre mit seiner Krankheit behaftet war. Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit <so> mit ihm war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, dass er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den Teich wirft; während ich aber komme, steigt ein anderer vor mir hinab. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher! Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett auf und ging umher. Es war aber an jenem Tag Sabbat. Die Juden nun sagten zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, und es ist dir nicht erlaubt, dein Bett zu tragen. Er aber antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sagte zu mir: Nimm dein Bett auf und geh umher. Sie fragten ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir sagte: Nimm <dein Bett> auf und geh umher? Der Geheilte aber wusste nicht, wer es war; denn Jesus hatte sich zurückgezogen, weil eine Volksmenge an dem Ort war. Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nichts Schlimmeres widerfahre! Der Mensch ging hin und verkündete den Juden, dass es Jesus sei, der ihn gesund gemacht habe. Und darum verfolgten die Juden Jesus [und suchten ihn zu töten], weil er dies am Sabbat tat. Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke. Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, sich selbst Gott gleichmachend. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was irgend er tut, das tut auch in gleicher Weise der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm größere Werke als diese zeigen, damit ihr euch verwundert. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt <die> Stunde und ist jetzt, da die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die <sie> gehört haben, werden leben. Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst; und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er <des> Menschen Sohn ist. Wundert euch darüber nicht, denn es kommt <die> Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung <des> Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung <des> Gerichts. Ich kann nichts von mir selbst aus tun; <so>, wie ich höre, richte ich, und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist es, der von mir zeugt, und ich weiß, dass das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeugt. Ihr habt zu Johannes gesandt, und er hat der Wahrheit Zeugnis gegeben. Ich aber nehme kein Zeugnis von einem Menschen an, sondern dies sage ich, damit ihr errettet werdet. Er war die brennende und scheinende Lampe; ihr aber wolltet für eine Zeit in seinem Licht fröhlich sein. Ich aber habe das Zeugnis, <das> größer <ist> als <das> des Johannes; denn die Werke, die der Vater mir gegeben hat, damit ich sie vollbringe, die Werke selbst, die ich tue, zeugen von mir, dass der Vater mich gesandt hat. Und der Vater, der mich gesandt hat, er hat Zeugnis von mir gegeben. Ihr habt weder jemals seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen, und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch; denn <dem>, den er gesandt hat, diesem glaubt ihr nicht. Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen; und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. Ich nehme keine Ehre von Menschen an; sondern ich kenne euch, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre, die von Gott allein ist, nicht sucht? Meint nicht, dass ich euch bei dem Vater verklagen werde; da ist <einer>, der euch verklagt, Mose, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. Denn wenn ihr Mose glaubtet, <so> würdet ihr mir glauben, denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
 

meine Antworten

Wie begründete Jesus seine Handlung, mit den Zöllnern und Sündern zu essen?

  • Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das ist: «Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.» Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. (Mt 9,12.13)
  • Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. (Mk 2,17)
  • Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße. (Lk 5,31)

Welche Vollmacht hat der Vater dem Menschensohn gegeben?

  • Tote aufzuerwecken (Joh 5,15-29)
  • die Gutes getan haben zur Auferstehung des Lebens (Joh 5,29)
  • die Böses verübt haben zur Auferstehung des Gerichtes (Joh 5,29)

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Tag 358

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Fragen

  • Wo und wann betete Jesus?
     
  • Welche Wahrheit machte Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten anhand der Heilung des Gelähmten in Lukas 5,17-26 deutlich?

BIBELTEXT 

Matthäus 4,18-22

Als er aber am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder: Simon, genannt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die ein Netz in den See warfen, denn sie waren Fischer. Und er spricht zu ihnen: Kommt, <folgt> mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sie aber verließen sogleich die Netze und folgten ihm nach. Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder: Jakobus, den <Sohn> des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze ausbesserten; und er rief sie. Sie aber verließen sogleich das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.

Markus 1,16-20;

Und als er am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder Simons, die in dem See <Netze> auswarfen, denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, <folgt> mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen; und sogleich verließen sie die Netze und folgten ihm nach. Und als er ein wenig weitergegangen war, sah er Jakobus, den <Sohn> des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, auch sie in dem Schiff, wie sie die Netze ausbesserten; und sogleich rief er sie. Und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit den Tagelöhnern in dem Schiff und gingen weg, ihm nach.

Lukas 5,1-11

Es geschah aber, als die Volksmenge auf ihn andrängte und das Wort Gottes hörte, dass er am See Genezareth stand. Und er sah zwei Schiffe am See liegen; die Fischer aber waren daraus ausgestiegen und wuschen die Netze. Er aber stieg in eins der Schiffe, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land hinauszufahren; als er sich aber gesetzt hatte, lehrte er die Volksmengen vom Schiff aus. Als er aber aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Tiefe und lasst eure Netze zum Fang hinab. Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben uns <die> ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort hin will ich die Netze hinablassen. Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische, und ihre Netze <begannen> zu reißen. Und sie winkten ihren Genossen in dem anderen Schiff, zu kommen und ihnen zu helfen; und sie kamen, und sie füllten beide Schiffe, so dass sie zu sinken <drohten>. Als aber Simon Petrus es sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr. Denn Entsetzen hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten; ebenso aber auch Jakobus und Johannes, <die> Söhne <des> Zebedäus, die Genossen von Simon waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; von nun an wirst du Menschen fangen. Und als sie die Schiffe ans Land gebracht hatten, verließen sie alles und folgten ihm nach.

Markus 1,21-28

Und sie gehen nach Kapernaum hinein. Und sogleich am Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte. Und sie erstaunten sehr über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten. Und sogleich war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist; und er schrie auf und sprach: Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, um uns zu verderben? Ich kenne dich, wer du bist: der Heilige Gottes. Und Jesus gebot ihm ernstlich und sprach: Verstumme und fahre von ihm aus! Und der unreine Geist zerrte ihn hin und her und rief mit lauter Stimme und fuhr von ihm aus. Und sie entsetzten sich alle, so dass sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist dies? Was ist dies für eine neue Lehre? Denn mit Vollmacht gebietet er sogar den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm. Und die Kunde von ihm ging sogleich aus in das ganze Gebiet von Galiläa.

Lukas 4,31-37

Und er kam nach Kapernaum hinab, einer Stadt in Galiläa, und lehrte sie an den Sabbaten. Und sie erstaunten sehr über seine Lehre, denn sein Wort war in Vollmacht. Und in der Synagoge war ein Mensch, der einen Geist eines unreinen Dämons hatte, und er schrie auf mit lauter Stimme: Ha! Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, um uns zu verderben? Ich kenne dich, wer du bist: der Heilige Gottes. Und Jesus gebot ihm ernstlich und sprach: Verstumme und fahre von ihm aus! Und als der Dämon ihn mitten unter sie geworfen hatte, fuhr er von ihm aus, ohne ihm Schaden zuzufügen. Und ein Schrecken kam über alle, und sie redeten untereinander und sprachen: Was ist dies für ein Wort? Denn mit Vollmacht und Kraft gebietet er den unreinen Geistern, und sie fahren aus. Und <die> Kunde über ihn ging aus in jeden Ort der Umgebung.

Matthäus 8, 14-17

Und als Jesus in das Haus <des> Petrus gekommen war, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen. Und er rührte ihre Hand an, und das Fieber verließ sie; und sie stand auf und diente ihm. Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit <einem> Wort, und er heilte alle Leidendendamit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: „Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.

Markus 1,29-34

Und sogleich gingen sie aus der Synagoge hinaus und kamen in das Haus von Simon und Andreas, mit Jakobus und Johannes. Die Schwiegermutter Simons aber lag fieberkrank danieder; und sogleich sagen sie ihm von ihr. Und er trat hinzu und richtete sie auf, indem er sie bei der Hand ergriff; und das Fieber verließ sie [sogleich], und sie diente ihnen. Als es aber Abend geworden und die Sonne untergegangen war, brachten sie alle Leidenden und Besessenen zu ihm; und die ganze Stadt war an der Tür versammelt. Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten; und er trieb viele Dämonen aus und erlaubte den Dämonen nicht zu reden, weil sie ihn kannten.

Lukas 4,38-41;

Er machte sich aber auf von der Synagoge und kam in das Haus Simons. <Die> Schwiegermutter des Simon aber war von einem starken Fieber befallen; und sie baten ihn für sie. Und über ihr stehend, gebot er dem Fieber, und es verließ sie; sie aber stand sogleich auf und diente ihnen. Als aber die Sonne unterging, brachten alle, die Kranke mit mancherlei Leiden hatten, diese zu ihm; er aber legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie. Aber auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er gebot ihnen ernstlich und ließ sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus war.

Matthäus 4,23

Und [Jesus] zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen unter dem Volk.

Markus 1,35-39

Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus; und er ging hin an einen öden Ort und betete dort. Und Simon eilte ihm nach, mit denen, die bei ihm waren; und sie fanden ihn und sagen zu ihm: Alle suchen dich. Und er spricht zu ihnen: Lasst uns woandershin gehen in die nächsten Ortschaften, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich ausgegangen. Und er predigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die Dämonen aus.

Lukas 4,42-44

Als es aber Tag geworden war, ging er fort und begab sich an einen öden Ort; und die Volksmengen suchten ihn auf und kamen bis zu ihm, und sie wollten ihn aufhalten, dass er nicht von ihnen ginge. Er aber sprach zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Reich Gottes verkündigen, denn dazu bin ich gesandt. Und er predigte in den Synagogen von Galiläa.

Matthäus 8,2-4

Und siehe, ein Aussätziger kam herzu, warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will; werde gereinigt! Und sogleich wurde <er von> seinem Aussatz gereinigt. Und Jesus spricht zu ihm: Gib Acht, sage es niemand; sondern geh hin, zeige dich dem Priester und bring die Gabe dar, die Mose angeordnet hat, ihnen zum Zeugnis.

Markus 1,40-45

Und ein Aussätziger kommt zu ihm, bittet ihn und kniet [vor ihm] nieder und spricht zu ihm: Wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und innerlich bewegt streckte er seine Hand aus, rührte ihn an und spricht zu ihm: Ich will; werde gereinigt! Und sogleich wich der Aussatz von ihm, und er wurde gereinigt. Und er gebot ihm ernstlich und schickte ihn sogleich fort und spricht zu ihm: Gib Acht, dass du niemand etwas sagst; sondern geh hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. Er aber ging weg und fing an, es vielfach kundzumachen und die Sache zu verbreiten, so dass er nicht mehr öffentlich in <die> Stadt gehen konnte; sondern er war draußen in öden Gegenden, und sie kamen von allen Seiten zu ihm.

Lukas 5,12-16

Und es geschah, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voller Aussatz; als er aber Jesus sah, fiel er auf <sein> Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will; werde gereinigt! Und sogleich wich der Aussatz von ihm. Und er gebot ihm, es niemand zu sagen; sondern geh hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, wie Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. Aber die Rede über ihn verbreitete sich umso mehr; und große Volksmengen versammelten sich, um <ihn> zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Er aber zog sich zurück und war in den Wüsteneien und betete.

Matthäus 9,1-8

Und er stieg in ein Schiff, setzte über und kam in seine eigene Stadt. Und siehe, sie brachten einen Gelähmten zu ihm, der auf einem Bett lag; und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei guten Mutes, Kind, deine Sünden werden vergeben. Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert. Und als Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr Böses in euren Herzen? Denn was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden werden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben –. Dann sagt er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh in dein Haus. Und er stand auf und ging in sein Haus. Als aber die Volksmengen es sahen, fürchteten sie sich und verherrlichten Gott, der den Menschen solche Gewalt gegeben hat.

Markus 2,1-12

Und nach <einigen> Tagen ging er wieder nach Kapernaum hinein, und es wurde bekannt, dass er im Haus war. Und [sogleich] versammelten sich viele, so dass selbst an der Tür kein Raum mehr war; und er redete zu ihnen das Wort. Und sie kommen zu ihm und bringen einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie wegen der Volksmenge nicht an ihn herankommen konnten, deckten sie das Dach ab, wo er war; und als sie <es> aufgebrochen hatten, ließen sie das Bett hinab, auf dem der Gelähmte lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, spricht er zu dem Gelähmten: Kind, deine Sünden sind vergeben. Einige aber von den Schriftgelehrten saßen dort und überlegten in ihren Herzen: Was redet dieser so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben als nur einer, Gott? Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so bei sich überlegten, und spricht zu ihnen: Was überlegt ihr dies in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher? Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergebenspricht er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett auf und geh in dein Haus. Und er stand auf, nahm sogleich das Bett auf und ging hinaus vor allen, so dass alle außer sich gerieten und Gott verherrlichten und sagten: Niemals haben wir so etwas gesehen!

Lukas 5,17-26

Und es geschah an einem der Tage, dass er lehrte; und es saßen da Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf von Galiläa und Judäa und <aus> Jerusalem gekommen waren; und <die> Kraft <des> Herrn war da, dass er heilte. Und siehe, Männer brachten auf einem Bett einen Menschen, der gelähmt war; und sie suchten ihn hineinzubringen und ihn vor ihn zu legen. Und da sie wegen der Volksmenge keinen Weg fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn mit dem Tragbett durch die Ziegel hinunter in die Mitte vor Jesus. Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben. Und die Schriftgelehrten und die Pharisäer fingen an zu überlegen und sagten: Wer ist dieser, der Lästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben, außer Gott allein? Als aber Jesus ihre Überlegungen erkannte, antwortete und sprach er zu ihnen: Was überlegt ihr in euren Herzen? Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergebensprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf und nimm dein Tragbett auf und geh in dein Haus. Und sogleich stand er vor ihnen auf, nahm <das Bett> auf, worauf er gelegen hatte, und er ging in sein Haus und verherrlichte Gott. Und Staunen ergriff alle, und sie verherrlichten Gott und wurden mit Furcht erfüllt und sagten: Wir haben heute außerordentliche <Dinge> gesehen.

 


meine Antworten

Wo und wann betete Jesus?

  1. früh morgens als es noch Dunkel war (Mk 1,35)
  2. an einem einsamen Ort (Mk 1,35)

Welche Wahrheit machte Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten anhand der Heilung des Gelähmten in Lukas 5,17-26 deutlich?

  • das Sünden leichter zu vergeben sind als die Heilung des Gelähmten (Lk 5,23)
  • das Jesus die Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben (Lk 5,24)
  • Jesus heilt (Lk 5,24)
  • es passiert was Jesus sagt (Lk 5,25)

Informationen


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Tag 371

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Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Wer ist für das Reich Gottes nicht geeignet?
  • Woher kommt die von Jesus verkündigte Lehre?
  • Was bewirkt sie?

Bibeltext

Johannes 7,2-9
2 Es war aber das Fest der Juden nahe, das Laubhüttenfest. 3 Da sprachen seine Brüder zu ihm: Zieh von hier weg und geh nach Judäa, damit auch deine Jünger deine Werke sehen, die du tust; 4 denn niemand tut etwas im Verborgenen und sucht dabei selbst öffentlich bekannt zu sein. Wenn du diese <Dinge> tust, so zeige dich der Welt; 5 denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. 6 Da spricht Jesus 🗨️ zu ihnen: Meine Zeit 🕒​ ist noch nicht da, eure Zeit 🕒​ aber ist stets bereit. 8 Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber hasst sie, weil ich von ihr zeuge, dass ihre Werke böse sind. Geht ihr hinauf zu dem Fest; ich gehe nicht hinauf zu diesem Fest; denn meine Zeit 🕒 ist noch nicht erfüllt. 9 Nachdem er aber dies zu ihnen gesagt hatte, blieb er in Galiläa.
Lukas 9,51-56
51 Es geschah aber, als sich die Tage 🕒 seiner Aufnahme erfüllten, dass er sein Angesicht 👀 feststellte, nach Jerusalem zu gehen. 52 Und er sandte Boten vor seinem Angesicht 👀 her; und sie gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, um Vorbereitungen für ihn zu treffen. 53 Und sie nahmen ihn nicht auf, weil sein Angesicht 👀 nach Jerusalem hin gerichtet war. 54 Als aber die Jünger Jakobus und Johannes es sahen, sprachen sie: Herr, willst du, dass wir sagen, Feuer solle vom Himmel herabfallen und sie verzehren, wie auch Elia tat? 55 Er wandte sich aber um und tadelte 🗨️ sie. Und sie gingen in ein anderes Dorf.
Johannes 7,10
10 Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren zu dem Fest, da ging auch er hinauf, nicht öffentlich, sondern wie im Verborgenen.
Matthäus 8,19-22
19 Und ein Schriftgelehrter kam herzu und sprach zu ihm: Lehrer, ich will dir nachfolgen, wohin irgend du gehst. 20 Und Jesus spricht 🗨️ zu ihm: Die Füchse 🦊 haben Höhlen und die Vögel 🐦​ des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.
21 Ein anderer aber von seinen Jüngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben 💀. Jesus aber spricht 🗨️ zu ihm: Folge mir nach und lass die Toten 💀 ihre Toten 💀 begraben.
Lukas 9,57-62
57 Und als sie auf dem Weg dahinzogen, sprach einer zu ihm: Ich will dir nachfolgen, wohin irgend du gehst. 58 Und Jesus sprach 🗨️ zu ihm: Die Füchse 🦊 haben Höhlen und die Vögel 🐦​ des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.
59 Er sprach 🗨️ aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der aber sprach: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben 💀. 60 Er aber sprach 🗨️ zu ihm: Lass die Toten 💀 ihre Toten 💀 begraben, du aber geh hin und verkündige 🗨️ das Reich Gottes.
61 Es sprach aber auch ein anderer: Ich will dir nachfolgen, Herr; zuvor aber erlaube mir, Abschied zu nehmen von denen, die in meinem Haus sind. 62 Jesus aber sprach 🗨️ zu ihm: Niemand, der die Hand 🫴 an den Pflug gelegt hat und zurückblickt 👀, ist tauglich für das Reich Gottes.

Johannes 7,11-53

11 Die Juden nun suchten ihn auf dem Fest und sprachen: Wo ist er? 12 Und viel Gemurmel war über ihn unter den Volksmengen; die einen sagten: Er ist gut; andere sagten: Nein, sondern er verführt die Volksmenge. 13 Niemand jedoch sprach öffentlich von ihm aus Furcht vor den Juden. 
 
14 Als es aber schon um die Mitte 🕒 des Festes war, ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte 🗨️. 15 Da verwunderten sich die Juden und sagten: Wie besitzt dieser Gelehrsamkeit, da er doch nicht gelernt hat? 16 Da antwortete 🗨️ ihnen Jesus und sprach: Meine Lehre 🗨️ ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. 17 Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre 🗨️ wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede 🗨️. 18 Wer von sich selbst aus redet 🗨️, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, dieser ist wahrhaftig, und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm. 19 Hat nicht Mose euch das Gesetz 📖​ gegeben? Und keiner von euch tut das Gesetz 📖. Warum sucht ihr mich zu töten 💀?
 
20 Die Volksmenge antwortete: Du hast einen Dämon; wer sucht dich zu töten? 21 Jesus antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu ihnen: Ein Werk habe ich getan, und ihr alle verwundert euch. 22 Deswegen gab Mose euch die Beschneidung (nicht dass sie von Mose ist, sondern von den Vätern), und am Sabbat beschneidet ihr einen Menschen. 23 Wenn ein Mensch die Beschneidung am Sabbat empfängt, damit das Gesetz 📖 Moses nicht gebrochen wird, zürnt ihr mir, weil ich einen Menschen ganz gesund gemacht habe am Sabbat? 24 Richtet nicht nach dem Schein, sondern richtet ein gerechtes Gericht!

25 Einige von den Bewohnern Jerusalems sagten nun: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen? Und siehe, er redet öffentlich, und sie sagen ihm nichts. 27 Haben denn etwa die Obersten in Wahrheit erkannt, dass dieser der Christus ist? Diesen aber kennen wir, woher er ist; wenn aber der Christus kommt, so weiß niemand, woher er ist. 
 
28 Jesus nun rief 🗨️ im Tempel, lehrte 🗨️ und sprach 🗨️: Ihr kennt mich und wisst auch, woher ich bin; und ich bin nicht von mir selbst aus gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, den ihr nicht kennt. 29 Ich kenne ihn, weil ich von ihm bin und er mich gesandt hat. 30 Da suchten sie ihn zu greifen; und niemand legte die Hand 🫴 an ihn, weil seine Stunde 🕒 noch nicht gekommen war. 31 Viele aber von der Volksmenge glaubten an ihn und sprachen: Wenn der Christus kommt, wird er wohl mehr Zeichen tun als die, welche dieser getan hat?
32 Die Pharisäer hörten die Volksmenge dies über ihn murmeln; und die Hohenpriester und die Pharisäer sandten Diener, damit sie ihn griffen. 33 Da sprach 🗨️ Jesus: Noch eine kleine Zeit 🕒 bin ich bei euch, und ich gehe hin zu dem, der mich gesandt hat. 24 Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin, dahin könnt ihr nicht kommen. 35 Die Juden sprachen nun zueinander: Wohin will dieser gehen, dass wir ihn nicht finden können? Will er etwa in die Zerstreuung der Griechen gehen und die Griechen lehren? 36 Was ist das für ein Wort, das er sprach: Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und: Wo ich bin, dahin könnt ihr nicht kommen? 
 
37 An dem letzten, dem großen Tag 🕒​ des Festes aber stand Jesus da und rief 🗨️ und sprach 🗨️: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. 39 Dies aber sagte er von dem Geist, den die an ihn Glaubenden empfangen sollten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war. 40 Einige nun von der Volksmenge sagten, als sie diese Worte hörten: Dieser ist wahrhaftig der Prophet. 41 Andere sagten: Dieser ist der Christus. Andere sagten: Der Christus kommt doch nicht aus Galiläa? Hat nicht die Schrift gesagt: 42 Aus dem Geschlecht Davids und aus Bethlehem, dem Dorf, wo David war, kommt der Christus? 43 Es entstand nun seinetwegen eine Spaltung in der Volksmenge. 44 Einige aber von ihnen wollten ihn greifen, aber keiner legte die Hände 🫴 an ihn.
 
45 Die Diener kamen nun zu den Hohenpriestern und Pharisäern, und diese sprachen zu ihnen: Warum habt ihr ihn nicht gebracht? 46 Die Diener antworteten: Niemals hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch. 47 Da antworteten ihnen die Pharisäer: Seid ihr denn auch verführt? 48 Hat wohl jemand von den Obersten an ihn geglaubt, oder von den Pharisäern? 49 Diese Volksmenge aber, die das Gesetz nicht kennt, sie ist verflucht! 50 Da spricht Nikodemus zu ihnen, der einer von ihnen war: 51 Richtet denn unser Gesetz 📖 den Menschen, ehe es zuvor von ihm selbst gehört und erkannt hat, was er tut? 52 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du etwa auch aus Galiläa? Forsche und sieh, dass aus Galiläa kein Prophet aufsteht. 53 Und sie gingen ein jeder in sein Haus.
 

 


meine Antworten

Wer ist für das Reich Gottes nicht geeignet?

  • jemand der die Hand an den Pflug legt und zurückblickt (Lk 9,62)

Woher kommt die von Jesus verkündigte Lehre?

  • von Gott, denn Jesus sagt: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. (Joh 7,16)

Was bewirkt sie?

  • Spaltung (Joh 7,43)

Informationen


weiterführende Dokumente

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Tag 370

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
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Lukasevangelium

Fragen

  • Wie soll sich derjenige verhalten, der der Erste von allen sein möchte?
  • Was lehrt uns das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht über die Vergebungsbereitschaft?

Bibeltext 

Matthäus 18,1-5
1 In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist denn der Größte im Reich der Himmel? 2 Und als er ein Kind herzugerufen hatte, 3 stellte er es in ihre Mitte und sprach 🗨️: Wahrlich❗, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen. 4 Darum, wer irgend sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel; 5 und wer irgend ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf.
Markus 9,33-41
33 Und er kam nach Kapernaum. Und als er in dem Haus war, fragte 🗨️ er sie: Was habt ihr auf dem Weg besprochen? 34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander beredet, wer der Größte sei. 35 Und nachdem er sich gesetzt hatte, rief er die Zwölf; und er spricht 🗨️ zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, so soll er der Letzte von allen und der Diener aller sein. 36 Und er nahm ein Kind und stellte es in ihre Mitte; und als er es in die Arme genommen hatte, sprach 🗨️ er zu ihnen: 37 Wer irgend eins von solchen Kindern aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf; und wer irgend mich aufnimmt, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. 
 
38 Johannes sprach zu ihm: Lehrer, wir sahen jemand, der uns nicht nachfolgt, Dämonen austreiben in deinem Namen; und wir wehrten ihm, weil er uns nicht nachfolgte. 39 Jesus aber sprach 🗨️: Wehrt ihm nicht, denn niemand wird ein Wunderwerk in meinem Namen tun und bald darauf übel von mir reden können; 40 denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. 
 
41 Denn wer irgend euch einen Becher Wasser zu trinken gibt in meinem Namen, weil ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch: Er wird seinen Lohn nicht verlieren.
Lukas 9,46-50
46 Es entstand aber unter ihnen eine Überlegung, wer wohl der Größte unter ihnen sei. 47 Als Jesus aber die Überlegung 💭 ihres Herzens ❤️ sah, nahm er ein Kind und stellte es neben sich 48 und sprach 🗨️ zu ihnen: Wer irgend dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf; und wer irgend mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat; denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist groß.
 
49 Johannes aber antwortete und sprach: Meister, wir sahen jemand Dämonen austreiben in deinem Namen, und wir wehrten ihm, weil er dir nicht mit uns nachfolgt. 50 Jesus aber sprach 🗨️ zu ihm: Wehrt nicht; denn wer nicht gegen euch ist, ist für euch.
Matthäus 18,6-14
6 Wer aber irgend einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anstoß gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein 🪨 um seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. 7 Wehe ❗der Welt der Ärgernisse wegen! Denn es ist notwendig, dass die Ärgernisse kommen; doch wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt!
 
8 Wenn aber deine Hand 🫴 oder dein Fuß 🦶 dir Anstoß gibt, so hau ihn ab und wirf ihn von dir. Es ist besser für dich, verkrüppelt oder lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen 🫴 oder mit zwei Füßen 🦶 in das ewige Feuer 🔥 geworfen zu werden.
 
9 Und wenn dein Auge 👀 dir Anstoß gibt, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist besser für dich, einäugig 👀 in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers 🔥 geworfen zu werden. 10 Gebt Acht, dass ihr nicht eins dieser Kleinen verachtet; denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmeln allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der in den Himmeln ist. 11 Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, das Verlorene zu erretten 🛟. 
 
12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe 🐑 hätte und eins 🐑 von ihnen sich verirrte, lässt er nicht die neunundneunzig 🐑 auf den Bergen und geht hin und sucht das 🐑 umherirrende? 13 Und wenn es geschieht, dass er  es 🐑 findet, wahrlich ❗, ich sage euch: Er freut sich mehr über dieses 🐑​ als über die neunundneunzig 🐑, die nicht verirrt sind. 14 Ebenso ist es nicht der Wille eures Vaters, der in den Himmeln ist, dass eins dieser Kleinen verloren gehe.
Markus 9,42-50
42 Und wer irgend einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anstoß gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein 🪨 um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.
 
43 Und wenn deine Hand 🫴 dir Anstoß gibt, so hau sie ab. Es ist besser, dass du verkrüppelt in das Leben eingehst, als dass du mit zwei Händen 🫴 in die Hölle kommst, in das unauslöschliche Feuer 🔥, 44 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer 🔥 nicht erlischt.
45 Und wenn dein Fuß 🦶dir Anstoß gibt, so hau ihn ab. Es ist besser, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du mit zwei Füßen 🦶 in die Hölle geworfen wirst, in das unauslöschliche Feuer 🔥, 46 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer 🔥 nicht erlischt.
47 Und wenn dein Auge 👀 dir Anstoß gibt, so wirf es weg. Es ist besser, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du mit zwei Augen in die Hölle des Feuers 🔥 geworfen wirst, 48 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer 🔥 nicht erlischt.
49 Denn jeder wird mit Feuer 🔥 gesalzen 🧂 werden, und jedes Schlachtopfer wird mit Salz 🧂 gesalzen 🧂 werden. 50 Das Salz 🧂 ist gut; wenn aber das Salz 🧂 salzlos 🧂 geworden ist, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz 🧂 in euch selbst, und seid in Frieden 🕊️ untereinander.
Matthäus 18,15-35
15 Wenn aber dein Bruder gegen dich sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. 16 Wenn er auf dich hört 🧏🏻, hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört 🧏🏻, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit durch den Mund von zwei oder drei Zeugen jede Sache bestätigt werde. 17 Wenn er aber nicht auf sie hört 🧏🏻, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hört 🧏🏻, sei er dir wie der Heide und der Zöllner. 18 Wahrlich ❗, ich sage euch: Was irgend ihr auf der Erde binden ⛓️ werdet, wird im Himmel gebunden ⛓️ sein, und was irgend ihr auf der Erde lösen ⛓️‍💥 werdet, wird im Himmel gelöst ⛓️‍💥 sein. 19 Wahrlich ❗, wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgendeine Sache, welche sie auch erbitten 🙏 mögen, so wird sie ihnen zuteil werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.
 
21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben 🫶? Bis siebenmal? 22 Jesus spricht zu ihm: Nicht bis siebenmal 🫶, sage ich dir, sondern bis siebzig mal sieben 🫶.
23 Deswegen ist das Reich der Himmel einem König gleich geworden, der mit seinen Knechten Abrechnung halten wollte. 24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente 🪙​ schuldete. 25 Da dieser aber nichts hatte, um zu bezahlen 🪙, befahl sein Herr, ihn und seine Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen 🪙​ und so zu bezahlen 🪙. 26 Der Knecht nun fiel nieder, flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen 🪙. 27 Der Herr jenes Knechtes aber, innerlich bewegt, ließ ihn frei und erließ ihm das Darlehen 🪙. 28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare 🪙​ schuldete. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle 🪙, wenn du etwas schuldig bist. 29 Sein Mitknecht nun fiel nieder, bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen 🪙. 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld 🪙 bezahlt habe. 31 Als nun seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32 Dann rief ihn sein Herr herzu und spricht zu ihm: Du böser Knecht! Jene ganze Schuld 🪙​ habe ich dir erlassen, da du mich ja batest; 33 hättest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmen 🫶 sollen, wie auch ich mich deiner erbarmt 🫶 habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Peinigern, bis er ihm die ganze Schuld 🪙 bezahlt habe. 35 So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt ❤️.

meine Antworten

Wie soll sich derjenige verhalten, der der Erste von allen sein möchte?

  • soll umkehren (Mt 18,3)
  • werden wie die Kinder (Mt 18,3.4)
  • sich erniedrigen (Mt 18,4; Lk 9,48)

Was lehrt uns das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht über die Vergebungsbereitschaft?

  • So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt. (Mt 18,35)

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Weitere Beiträge …

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist